AT78678B - Kraftwagen für Anhänger. - Google Patents

Kraftwagen für Anhänger.

Info

Publication number
AT78678B
AT78678B AT78678DA AT78678B AT 78678 B AT78678 B AT 78678B AT 78678D A AT78678D A AT 78678DA AT 78678 B AT78678 B AT 78678B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
frame
trailer
motor vehicle
lifting device
trailers
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Charles Hay Martin
Original Assignee
Charles Hay Martin
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Charles Hay Martin filed Critical Charles Hay Martin
Application granted granted Critical
Publication of AT78678B publication Critical patent/AT78678B/de

Links

Landscapes

  • Arrangement Or Mounting Of Propulsion Units For Vehicles (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kraftwagen für Anhänger. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Kraftwagen für Anhänger, mittels denen diese gezogen, zurückbewegt und gelenkt werden. Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass an der die Treibräder oder dgl. tragenden. hinteren Achse des Kraftwagens ein nach vorne und hinten über die Achse vorstehender Rahmen drehbar angeordnet ist, dessen freie hintere Enden an der Lenkachse des Anhängers befestigt werden und auf dessen vorderes Ende eine auf dem Kraftwagen vorgesehene Hebvorrichtung einwirkt, mittels welcher der Rahmen nach beiden Richtungen um die Treibachse gedreht werden kann, um die hinteren Rahmenenden zwecks 
 EMI1.1 
 ihr wegzubewegen oder um den Anhänger mehr oder weniger zu heben und einen Teil seines Gewichtes auf die Treibräder oder dgl. des Kraftwagens zu legen und deren Eingriff mit dem Boden zu erhöhen oder zu vermindern. 



   Der   Heberahmen   kann während des Stillstehen wie während des Fahrens betätigt werden, und ist es mit Hilfe desselben möglich, einen   schwerbeladenen Anhänger   leicht anzuziehen und   bei schwierigen Bodenverhältnissen   die Lasten derart zu verteilen und selbst nutzbar zu machen, dass die Treiborgane des Kraftwagens stärker in den Boden eingreifen und damit die Zug-   möglichkeit grösser machen. -   
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 der Stange 9 hat. Zwischen den Stangen 7 und 9 ist eine Hebevorrichtung 10 mit Kolben 12 angeordnet. Die Hebevorrichtung ist von irgend einer bekannten Form und auf der Stange 9 befertigt. Der Kolben 12 ist mit der Stange 7 verbunden und die Hebevorrichtung wird mittels des Hebels 11 betätigt.

   Wenn die Hebevorrichtung betätigt wird, werden die Stangen 7 und 9 aus-    anderbewegt   und die hinteren Teile des   Rahmens   (wie Fig. 4 : zeigt) gehoben. Die Balken 5   sou. in   ihren hinteren Teilen mit Löchern (Fig. 3) versehen, in welche, wie in Fig. 1 und 4 gezeigt, Bolzen eingesteckt werden, die als Anschläge für die Achse   6 des Anhängers   dienen. 



   Die Achse 6 trägt mittels Federn 19 eine Plattform 20. Der Anhänger B kann von irgend einer bekannten Bauart sein, d. h. es kann ein   gewöhnlicher   von Pferden gezogener Wagen sein, der mit dem Kraftwagen gekuppelt werden kann. 



   Soweit bis jetzt beschrieben, kann der   Kraftwagen   zum Zurücksetzen und Heben des Anhängers B benutzt werden und benötigt nur noch eine besondere Verbindung zum Ziehen. 



  Diese Verbindung kann in Form eines zweiten Bolzens in den Balken 5 hinter der Achse 6 (Fig. 7) oder der in Fig. 11 gezeigten Mittel stattfinden. Gemäss der letzteren Figur sind die Hinterteile der Balken an beiden Seiten des Kraftwagens mit Aussparungen versehen, in welchen Blöcke 51 liegen, die Ihrerseits zur Aufnahme der Achse 6 ausgespart sind. Der Block   51   ist zum Balken 5 zwischen zwei Schraubenfedern 50 verschiebbar, so dass zwischen den beiden Fahrzeugen eine nachgiebige Verbindung besteht. 



   In manchen Fällen ist es wünschenswert, die Wagen anders als wie in Fig. 7 und   i l gezeigt.   zu verbinden, und zwar an einem Teil des Anhängers, wo der Zug gewöhnlich stattfindet. Bei den meisten von Pferden gezogenen Wagen ist in der Mitte der Plattform 20 an deren Vorderrand ein Glied 17 angeordnet. An diesem Glied wird gewöhnlich das Querholz der   Lanabäume   oder dgl. befestigt. Im vorliegenden Falle wird an dem Glied das in Fig. 9 gezeigte   Zuggest ngr   befestigt. Auf der Stange 7 ist zu beiden Seiten des Kolbens 12 der Hebevorrichtung 10 ein Gehäuse 13 
 EMI2.1 
 Kolben beweglich ist. In dem Glied 17 ist mittels ausnehmbarer Bolzen 18 eine Zunge 16 befestigt, die durch Zwischenglied 15 mit der Zugstange 14 verbunden ist.

   Die beiden Dreh- 
 EMI2.2 
 so'dass in dem Zuggestänge sowohl senkrechte wie wagerechte Bewegungen stattfinden können. 



   Das   Zuggestänge ist zweckmässig, jedoch   nicht notwendig und kann umgangen werden, wie in der Ausführungsform gemäss Fig. 5 und 7 veranschaulicht ist. Hier werden die   Räder J'   durch das in der Mitte zwischen ihnen liegende Getriebe (Fig. 5) getrieben, und in den Balken 5 ist hinter der Achse 6 ein zweites Paar von Bolzen angeoidnet (Fig. 3), das als Zugverbindung dient. Auch kann hier die Anordnung gemäss Fig. 11 benutzt werden. In beiden   Fällen wird   der Rahmen 5 durch eine zwischen den Doppelsitzen des Kraft wagens angeordnete Hebevorrichtung 
 EMI2.3 
 besitzen, zwischen denen der Zylinder 28 der   Hebevorrichtung   drehbar angeordnet ist (Fig. 10). 



  Der Kolben 29 der Hebevorrichtung ist drehbar mit einer auf dem Rahmen 5 befestigten   Stütze Si   verbunden. Diese Hebevorrichtung wird mittels Druckluft   betätigt, welche   dem Zylinder 28 durch ein Rohr 32 zugeführt wird. In das Rohr 31 ist ein Ventil 30 eingesetzt. das dem Ein-und Auslass der Luft zum und vom Zylinder 28 regelt. Die Art, wie die Luft in den Zylinder eingeführt wird, ist in Fig. 10 dargestellt. Der Zylinder 28 besitzt einen Kopf 28', der mit einer aufrecht- 
 EMI2.4 
 die Arme 26 geht. An einem Ende ist die Spindel   40   durch einen Pfropfen verschlossen, während, an dem anderen Ende das Rohr 31 angeschlossen ist. Die Spindel 40 besitzt eine   öffnung 40',   
 EMI2.5 
 die   Hebevorrichtung   in der vorstehend beschriebenen Weise betätigt werden. 



   Rahmen l'des Kraftwagens nach Fig. 7 ist nicht unmittelbar mit der Achse 2 wie bei da   ersten Ausführungsform (Fig. 11) verbunden. Diese Veibindung ist derart ausgeführt, dass der Kraftwagenrahmen nachgiebig unterstützt wird. An den vorderen Teilen der Rahmenbalken 5   sind Blattfedern 32 befestigt, die sich abwärts nach hinten zum Ende des Rahmens l'erstrecken.   Auf den freien Enden der Federn 32 sind Schraubenfedern 33 angeordnet, deren obere Enden durch Bolzen 34 mit dem Rahmen 2'verbunden sind. Wenn das Gewicht des Anhängers B auf   dem Rahmen 5 liegt, wird es über die Federn 34, 32 durch das Gewicht des Kraftwagens   ; aus-     z     balanciert. Diese   Federanordnung ist von besonderem Werte für ein gutes Fahren der Wagen. 



    Glieder 35 verbinden die Enden des Rahmens l'mit den Lagern des Rahmens 5. 



  Das Treiborgan des Wagens A braucht kein gewöhnliches Rad zu sein, sondern kann auch   eine andere Form haben, wie eine solche z. B. in Fig. 6 gezeigt ist. Die Ausbildung des Kraft- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 Stelle der Hinterräder 3' Kettemäder 39 vorgesehen sind. Auf der Achse 2 sitzt drehbar ein Joch   g,,   late nach vorne und hinten gerichtete Arme besitzt, die an ihren Enden Rollen. 37 tragen. 
 EMI3.2 
 ist. Durch die drehbare Anordnung des Joches 36 kann die Kette 38 sich auch über ein Hindernis bewegen. Wenn ein Stein im Weg der Kette liegt, werden die vorderen Rollen 37 von ihm gehoben und die Kette wird ohne Schwierigkeiten über ihn hinweggehen. 



   In der Praxis wird der Kraftwagen rückwärts unter das vordere Ende des Anhängers (gewöhnlicher oder besonders gebauter Wagen) bewegt und mit ihm durch Bolzen gemäss Fig. 7, die Mittel gemäss Fig. 11 oder das Zuggestänge gemäss Fig. 1 verbunden. Wenn die Last sehr gross ist oder sonstige Umstände das Anziehen schwer machen, wird die Hebevorrichtung in Tätigkeit gesetzt, um das vordere Ende. des Anhängers zu heben und sein Gewicht auf die Treibräder zu werfen und dadurch die Zugwirkung zu vergrössern. Die Zugkraft kann auf diese Weise sowohl beim Anziehen wie während der Fahrt erhöht werden. Diese Wirkung ist gleich der Arbeit eines Pferdes, wenn dieses beim Ziehen schwerer Lasten seine Hufe in den Boden einsetzt und durch   Niedergehen mit   seinem Körper sein grösstes Gewicht auf die Hinterbeine verlegt.

   Wenn die Fahrt leicht wird, kann der Anhänger wieder auf seine   Vorderräder   niedergelassen werden, 
 EMI3.3 
 anspruchungen des Kraftwagens werden vermieden und unter der Leitung des Führers wird der Wagen geschont und passt sich wie ein Pferd den Umständen an, unter denen er arbeitet. 



   Die Anordnung der Treibräder derart, dass ihre Achse nahe der senkrechten Achse der
Steuereinrichtung des Anhängers   lih'nt und sie   selbst überlappend zu dessen Vorderrädern liegen, ist für die Lenkung besonders vorteilhaft. Dabei hat das   Zuggestänge   seine senkrechte Dreh- achse oberhalb der Hinterachse des Kraftwagens. Der letztere kann den Anhänger derart ziehen und lenken, dass dessen Lenkräder genau den Hinterrädern des Kraftwagens folgen. Beim   Rückwärtsbpwcgen   des Kraftwagens könnte durch die Drehverbindung zwischen ihm und dem
Anhänger und dem Drehgestell des letzteren dieser falsch gelenkt werden, wie dieses aus der 'schematischen Ansicht (Fig. 8) ersichtlich ist.

   Daher wird die Hebevorrichtung   betätigt,   damit die Hinterteile des Rahmens 5 in wirksamen Eingriff mit dem   Steuergestell   des Anhängers treten, um letzteren nur durch dieses Gestell zu lenken. Das Zuggestänge wird dabei ausser   \\11'kung   gesetzt. 



   Die Benutzung ei !. es besondeien Kraftwagens hat den Vorteil, dass dieser wie   em   Pferd in VerbindungmitjedemgebräuchlichenWagenverwendetwerdenkann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Kraftwagen für Anhänger, dadurch gekennzeichnet, dass an der die Treibräder (3) oder dgl. tragenden, hinteren Achse (2) des Kraftwagens ein nach Vorne und hinten über die Achse   dz   vorstehender Rahmen   (5)   drehbar angeordnet ist, dessen freie hintere Enden an der Lenkachse (6) des Anhängers befestigt werden und auf dessen vorderes Ende eine auf dem Kraftwagen vorgesehene Hebevorrichtung   (10,   28) einwirkt, mittels welcher der Rahmen (5) nach beiden Richtungen um die Treibachse gedreht werden kann, um die hinteren Rahmenenden zwecks Kuppelns oder Entkuppelns mit dem Anhänger unter dessen Lenkachse (6) zu schieben bzw. von ihr   wegzubiingen   oder um den Anhänger mehr oder weniger zu heben und einen Teil seines Gewichtes auf die Treibräder (3) oder dgl.

   des lraftwagens zu legen und deren Eingriff mit dem Boden zu erhöhen oder zu vermindern. 
 EMI3.4 


Claims (1)

  1. zielungeinergutenLenkmöglichkeitderKraftwagenderartmitdemAnhängergekuppeltwird. dass die Vorderräder des letzteren sich mit den Hinterrädern des ersteren überlappen. EMI3.5
AT78678D 1916-08-14 1916-08-14 Kraftwagen für Anhänger. AT78678B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT78678T 1916-08-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT78678B true AT78678B (de) 1919-10-10

Family

ID=3600243

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT78678D AT78678B (de) 1916-08-14 1916-08-14 Kraftwagen für Anhänger.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT78678B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1531117A1 (de) Zugfahrzeug mit einem insbesondere doppelachsigen Anhänger
AT78678B (de) Kraftwagen für Anhänger.
DE1580100A1 (de) Vorrichtung an Selbstfahrern
DE3134301A1 (de) Kupplungseinrichtung zwischen lastkraftwagen und anhaenger
DE3047092C2 (de) Lastzug
DE899145C (de) Einachsiges Mehrzweckfahrzeug
DE2401830A1 (de) Kupplungs-aufbau fuer zugwagen mit sattelauflieger
AT163777B (de) Einachsschlepper
AT141190B (de) Anhängewagen für Lastkraftwagen, Traktoren od. dgl.
DE202004001249U1 (de) Gezogener landwirtschaftlicher Wagen
AT50794B (de) Vorspannwagen für landwirtschaftliche Maschinen.
DE872874C (de) Einachsschlepper, insbesondere fuer landwirtschaftliche Zwecke
DE3431554C2 (de) Transportwagen mit Vierrad-Achsschenkellenkung
AT233403B (de) Zuggabel für mehrachsige Anhängerfahrzeuge, insbesondere der Land- und Forstwirtschaft
DE806405C (de) Wahlweise als Acker- und Viehtransportwagen zu verwendendes Fahrzeug
EP2216232B1 (de) Motorkutschengespann und entsprechendes Zugfahrzeug
AT100764B (de) Kraftwagen für reinen Land- und Schienenbetrieb.
DE817404C (de) Deichselanordnung bei Wagen mit Einzellenkung der Vorderraeder
DE831641C (de) Ackerwagen mit Achsschenkellenkung
EP0231555A1 (de) Kupplungsvorrichtung zwischen einem ziehenden Fahrzeug und einem Anhängewagen
DE923768C (de) Ackerwagen mit um eine Fahrzeuglaengsachse entgegengesetzt schwenkbaren Radachsen
DE2712203C3 (de) Zugvorrichtung für zwei landwirtschaftliche Anhängemaschinen
AT68465B (de) Verfahren und Fahrzeug zum Befördern schwerer Lasten mittels Motorzug- und Anhängewagen.
DE699338C (de) Baumverpflanzwagen
DE402690C (de) Federanordnung fuer eine Zugmaschine, bei der das Wagengestell federnd an nur einem Treibrad aufgehaengt ist