AT77410B - Verfahren zur Herstellung von Wasserglasfarben, die rasch wasserfest werdende Anstriche liefern. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Wasserglasfarben, die rasch wasserfest werdende Anstriche liefern.

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  Verfahren zur Herstellung von Wasserglasfarben, die rasoh wasserfest werdende   Anstriche   liefern. 



   Es ist eine bekannte Tatsache, dass lagerfähige Silikatanstriche, d. h. Mischungen von   Wassprglaslösungen mit anorganischen Farbstoffen und dgl., die nicht sofort eine Koagulation der Kieselsäure hervorrufen, also nicht stets frisch bereitet werden müssen, nach dem Trocknen   für geraume   Zeic   wasserlöslich bleiben, also, als Aussenanstriche verwendet, wetterunbeständig sind. Erst nach Verlauf von längerer Zeit (etwa drei bis vier Wochen, sofern sie während dieser Zeit absolut gegen Wassereinwirkung geschützt werden) werden sie so hart, dass sie dem Abwaschen und den Wettereinflüssen einigermassen widerstehen. In praktischen Fallen ist es natür- 
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 Luftkohlensäure überlassen bleibt. 



   Es hat sich nun gezeigt, dass man den eingangs erwähnten Ubelstand ganz beseitigen kann,   d.   h. eine ganz wesentliche Beschleunigung des Abbindeprozesses erreichen kann, wenn man dem fertigen Silikatanstrich eine gewisse Menge (etwa ein Viertel bis zur Hälfte) einer gesättigten wässerigen   Lösung   von Natriumbikarbonat oder anderen Alkalibikarbonaten (oder   ähnlicher,   heim Erwärmen Kohlensäure abspaltender Substanzen) zufügt und die Mischung vor dem Verstreichen auf über   70"C erhitzt.

   Dadurch wird   erreicht, dass einmal durch den Zusatz des Alkalibikarbonates das freie Alkali des Wasserglases abgesättigt wird und sodann durch das Erhitzen des überschüssigen Alkalibikarbonates freie Kohlensäure entwickelt wird, welche in statu nascendi aus dem Wasserglas freie Kieselsäure in äusserst feiner Modifikation und gleichmässig durch die ganze Masse verteilt abscheidet, was sich darin äussert, dass die Farbmischung trotz der durch den Zusatz der Alkalibikarbonatlösung   verursachten Verdünnung   wesentlich   zähflüssiger   wird, 
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Die Neutralisation des freien Alkalis braucht nicht genau vorgenommen zu werden, da ein   Überschuss von Bikarbonatlösung   für die   Kohlensäureentwicklung   ja vorhanden sein muss und auch nicht schadet,

   da in dei Kälte Wasserglas und Bikarbonatlösung nicht miteinander reagieren : das schliesslich noch   überschüssige bzw. bei   der Reaktion entstehende Alkalibikarbonat bzw. -karbonat hat keinen nachteiligen Einfluss, da es ja beim ersten Regen doch ab-und ausgewaschen wird. Der ganze Arbeitsprozess ist wesentlich einfacher als das Einleiten von Kohlensäure, da die genaue Neutralisation der Wasserglaslösung durch Kohlensäureeinleiten sehr sorgfaltig   vorgenommen werden muss,   insofern   bei überschüssiger Kohlensäure   die Wasserglaslösung sofort oder nach kurzer Zeit zu einer Gallerte   gesteht,   die nicht mehr auf eine streich-   fähig   Farbe verarbeitet werden kann. 

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AT77410D 1916-03-31 1917-03-26 Verfahren zur Herstellung von Wasserglasfarben, die rasch wasserfest werdende Anstriche liefern. AT77410B (de)

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