DE429772C - Verfahren zur Herstellung einer Isoliermasse aus Gips und gebranntem Kalk - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Isoliermasse aus Gips und gebranntem Kalk

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DE429772C
DE429772C DESCH65784D DESC065784D DE429772C DE 429772 C DE429772 C DE 429772C DE SCH65784 D DESCH65784 D DE SCH65784D DE SC065784 D DESC065784 D DE SC065784D DE 429772 C DE429772 C DE 429772C
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    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B28/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
    • C04B28/14Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements containing calcium sulfate cements

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Description

  • Verfahren zur Herstellung einer Isoliermasse aus Gips und gebranntem Kalk. Nach einem bekannten Verfahren wird zur Herstellung einer porösen Isoliermasse Gips in einen Überschuß von Wasser eingetragen und die Mischung so lange in Bewegung gehalten, bis der Gips unter Aufnahme des Wasserüberschusses zu einer schwammigen, plastischen Masse erstarrt. Bei dem nachfolgenden Trocknen wird das Wasser aus den Poren ausgetrieben, die sich dann mit Luft füllen. Zur Neutralisierung der Säurewirkung des Gipses wird dann auch zuweilen gelöschter Kalk zugegeben oder ein geringer Zuschlag von Natriumsilikat, der das Erhärten der Masse beschleunigt und die zu isolierenden Eisenrohre gegen Rostangriff schützt. Bei der nach diesem bekannten Verfahren hergestellten Isoliermasse ist in manchen Fällen die Zahl der Poren, also die Porosität, zu gering, und die Isoliermasse zieht Wasser an und wird feucht, wodurch die mit ihr umhüllten eisernen Röhren ebenfalls feucht werden und unter der Isoliermasse stark rosten.
  • Das neue Verfahren, welches Gegenstand der Erfindung ist, ergibt eine Isoliermasse, die sehr porös ist und von vornherein luftgefüllte Poren hat. Die Isoliermasse nimmt keine Feuchtigkeit auf, selbst wenn sie auf Wasser schwimmt. Dadurch sind die mit dieser Isoliermasse bekleideten Röhren gegen Rosten besonders wirksam geschützt.
  • Das neue Verfahren wird' in folgender Weise ausgeführt: In einer kochenden, etwa =- bis 2prozentigen Seifenlösung aus gewöhnlicher Schmierseife werden etwa 2 Gewichtsteile gebrannter Kalk auf 3 Gewichtsteile Seifenlösung zu Schaum gerührt, dann wird in diese stark schäumende Mischung etwa i Gewichtsteil Gips eingebracht, wodurch eine plastische, sehr poröse Masse entsteht, weil die unendlich große Zahl von Luftbläschen des Schaumes in der Masse eingeschlossen bleiben. Die plastische Masse kann zum,Gießen von Isoliersteinen, -platten und -schalen verwendet, aber auch getrocknet und zu Pulver gemahlen und unter Zusatz von Bindemitteln zum Isolieren verwendet werden. Am besten eignet sich bei dem neuen Verfahren ein Verhältnis der Mengen des verwendeten gebrannten Kalkes und Gipses wie 2: i. Anstatt einer Seifenlösung kann auch eine Lösung von Fett oder Öl verwendet werden, da durch den zugesetzten gelöschten Kalk eine Verseifung und ein sehr starkes Schäumen bewirkt wird. Durch die Verwendung einer Seifenlösung oder einer Fettlösung erhält die erzeugte Isoliermasse sowohl äußerlich als auch auf der Oberfläche der zahlreichen Poren einen Überzug, der keine Wasseraufnahme zuläßt. Die poröse Masse schwimmt auf dem Wasser, ohne solches aufzunehmen, bleibt also in den feuchtesten Räumen trocken und schützt die mit ihr umhüllten Eisenteile vor Feuchtigkeit und Rost.

Claims (3)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: x. Verfahren zur Herstellung einer Isoliermasse aus Gips und gebranntem Kalk, dadurch gekennzeichnet, daB in einer kochenden Seifenlösung gebrannter Kalk zu Schaum gerührt und in diese schäumende Mischung der Gips eingebracht wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch x, dadurch gekennzeichnet, daB auf 2 Teile gebrannter Kalk x Teil Gips genommen wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch x, dadurch gekennzeichnet, daB anstatt Seifenlösung eine Lösung von Fett oder Öl verwendet wird.
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