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Zeichentisch mit Rollwandverschluss.
Die Erfindung betrifit einen Zeichentisch, der durch eine Rollwand verschlossen ist.
Die Anwendung von Rollwiinden zum Überdecken von Zeichentischen ist an sich bekannt.
Man hat auch schon mehrfach Versuche angestellt, Zeichenplatten in dieser c. der ähnlicher Weise dicbes-und staubsicher zu verschliessen ; diese Versuche haben aber m egen der grossen Anfordei ung an die Verstellbarkeit und der durch die Reissschienenführung vorhandenen Schwierigkeiten nicht zum Ziele geführt, weil sich ein Rollkasten oder eine sonstige Einrichtung mit Rücksicht hierauf nicht anbringen lässt, ohne die freie Beweglichkeit der verstellbaren Teile des Zeichentisches zu behindern.
Die Erfindung bezweckt, diese Schwierigkeiten zu beseitigen und einen diebes-und staub-
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freie Zeichenssäche gewährleistet und die Sicherheit beim Zeichnen sowie die Verstellbaikeit des Zeichengestellen, insbesondere auch der Reissschiene mit ihren Führungen, in keiner Weise beeinträchtigt.
Die Erfindung besteht nun in der Hauptsache darin, dass eine bewegliche Rollwandführung vorgesehen ist, die beim Gebrauch des Zeichentisches mit der Zeichenplatte ebenflächig abschliesst,
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alsdann die hinter der Zeichenplatte gehaltene und gefühiteRollwand über die Platte hinweggezogen und verschlossen werden kann.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
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der Rückseite gesehen. Fig. 3 den Zeichentisch in Seitenansicht, Fig. 4 in vergrösserter Darstellung einen senkrechten Querschnitt durch die Zeichenplatte mit der Rollwand in geöffnetem Zustande, Fig. 5 in gleicher Darstellung wie Fig. 4 die Zeichenplatte mit der Rollwand in Verschlusslage, Fig. 6 in gleicher Darstellung wie Fig. 5 die Vonichtung zum Verstellen der beweglichen Rell- wllndfÜhrul1g und Fig. 7 einen Längsschnitt durch die Zeicbenplatte nach Linie A-B der Fig. 6.
Die Zeichenplatte 1 ruht verstellbar auf dem Gestell 2 ; 3 ist die Führung für die Reiss- schiene 4,
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Handhebel jazz durch den die Welle gedreht wird. An die beiden Innenseiten der Leisten 9, 10 schliessen die Rollwandführungsleisten 12, 13 an, durch die die Welle 5 ebenfalls hindurchgeführt ist. Die Oberseiten der Leisten 12, 13 schliessen in der, aus Fig. 7 ersichtlichen Lage ebenflächig mit der Zeichenebene der Platte 1 ab. Die beiden Leisten 12, 13 sind zur Führung der Rollwand 17 auf ihren einander zugewendeten Seiten mit je zwei Längsnuten 18, 19 und 20, 21 versehen ; sie besitzen ferner an ihren Aussenseiten Ausnehmungen 22, 23, innerhalb derer sich die Exzenter 24, 25 bewegen, die mit der Welle 5 starr verbunden sind.
Durch diese Exzenter werden die Rollwandführungsleisten mittels des Handhebels 11 vor-und rückwärts bewegt,
Um den Leisten 12, 13 hiebei eine sichere Führung zu geben und ihre Endlagen zu begrenzen, sind auf den Innenseiten der Leisten 9, 10 oben und unten je zwei Zapfen 29, 30 vorgesehen, die
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der Rollwand 17 freigeben.
Die Rollwand wird alsdann an ihren liandhaben 33, 34-aus ihrer hinteren Endlage hervor
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Lage zurückgeführt wird. Alsdann werden die Führungsleisten 12, 13 durch Niederdrücken des Handhebels in der in Fig. 6 angedeuteten Pfeilrichtung in ihre Anfangslage zurückgebracht, in der ihre Oberseiten ebenflaebig mit der Zeichenebene abschliessen.
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Zeichentisch mit Rollwandverschluss, gekennzeichnet durch eine bewegliche Rollwand- führung. die beim Gebrauch des Zeichentisches mit der Zeichenplatte ebenflächig abschliesst, für die Herstellung Aes Verschlusses jedoch aus der Zeichenebene soweit herauslückbar ist, dass alsdann die hinter der Zeichenplatte gehaltene und geführte Rollwand über die Platte hinweggezogen und verschlossen werden kann.
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