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Die vorliegende Erfindung ist ein Förderkasten für Briefaufzüge, der sich von den bisher bekannten Förderkastenbauarten dadurch unterscheidet, dass die geneigte Ebene, welche den Briefen als Unterlage dient, beim Entleerungsvorgang eine das Abgleiten des Inhaltes be- günst. igende Bewegung vollführt.
Als Ausführungsbeispiel ist ein Förderkasten gewählt, der durch Zahnrad-und Zahnstangenantrieb entleert wird. Die Zeichnung zeigt in Fig. 1 einen lotrechten Längsschnitt nach A-A durch den in Fig. 2 in Rückansicht dargestellten Förderkasten ; in Fig. 3 einen Schnitt nach B-B ; in Fig. 4 den Grundriss der Schiebetüre und in Fig. 5 einen Teil dergeneigten Ebene vergrössert.
Die geneigte Ebene, auf der die Briefe nach dem Einwurf zu liegen kommen, wird durch den Belag 10 gebildet, der über zwei schief gerichtete Gallsche Ketten 9 und 9'gespannt ist.
Die Ketten 9 und 9'sind über die Kettenräderpaare 1, 3 und 2,4 gelegt. Die Räder 1 und 2 sind auf einer wagrechten Welle 6 in entsprechender Entfernung voneinander befestigt, die Räder 3 und- sitzen fest auf einer Hülse 5 und haben voneinander die gleiche Entfernung wie 1 und 2. Die Hülse 5 ist auf einer festen Welle 7 drehbar gelagert, die zur Welle 6 parallel ist und über 6 in entsprechender Höhe und nahe der Briefeinwurföffnung 37 liegt, Die Welle 6 ist drehbar, die Welle 7 fest in den Seitenwänden 31 und 32 des Kastens. 39 gelagert. Um die Hülse 5 ist eine Drehungsfeder 8 gewickelt, deren rechtwinklig abgebogene Enden in entsprechende Löcher der Räder 3 und 4 ragen und deren Bügel an der Vorderwand 34 des Kastens festgemacht ist.
In der Geraden 38, ungefähr in der Mitte zwischen den Wellen 6 und 7, ist ein Brett 11 an den Ketten 9 und 9'befestigt, welches mit seiner unteren Fläche auf den beiden Ketten lose aufliegt. Der Belag 10, der an einigen Punkten unmittelbar mit den Ketten 9 und 9'verbunden ist, ist auch über das Brett 11 gespannt, welches Yon ihm vollständig bedeckt ist. In der Rückenwand des Kastens 39 ist eine AusfalIöSnung- ausgespart, die von einer Schiebetür 17 ver-
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weit von der Welle 6 entfernt sind. Am unteren Rande trägt die Schiebetür 17 eine breite Federleiste 20. welche sich gegen den Belag 10 stützt und einen fugenlosen Abschluss des Briefraumes besorgt.
Wie in Fig. 2 und 3 ersichtlich ist, ragt ein Ende der Welle 6 auf einer Seite aus dem Kasten hervor und trägt, ganz aussen ein Stirnrad 23, welches lose auf der Welle sitzt. Zwischen dem Stirnrad 23 und der Kastenaussenwand befindet sich ein Sperrad 26, welches mit der Welle 6 fest verbunden ist. Das Stirnrad 23 ist auf der Sperradseite mit Almen 24 versehen, die Sperr- klinken 25 tragen, welche in bekannter Weise durch Federkraft in Zähne des Sperrades 26 gedrückt werden.
Die Zähne des Sperrades 26 und die Sperrklinken 25 sind so geformt, dass Sperrrad 26 nur in Richtung des Pfeiles 40 (Fig. 3) von den Sperrklinken mitgenommen werden kann wogegen bei einer Drehung des Zahnrades 23 in entgegengesetztpr Richtung dieSpprrklinken über die Zähne des Sperrades26 gleiten, ohne die es mitnehmen zu können. Die Zahnstange 27. auf welcher sich Zahnrad 23 abwalzen soll, ist im entsprechenden Stockwerk an geeigneter Stelle
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Der Vorgang bei der Entleerung des Förderkastens in den Empfangsbehälter ist folgender : Der Kasten 39 bewegt sich mit geschlossener Schiebetür 17 und eingezogenem Ausstossbrett 11 lotrecht nach aufwärts, bis das Zahnrad 23 in die Zahnstange 27 zum Eingriff kommt. Das Zahnrad 23 wird nun in Richtung des Pfeiles 40 gedreht und in gleicher Richtung das Sperrad 26 und daher auch die Welle 6 mit den Kettenrädern 1, 2 und 12, 13. Der Belag 10-wird sich mit den aufliegenden Briefen in der Richtung des Pfeiles 42 nach abwärts bewegen, wobei die Schiebetür 17 gleichzeitig durch die Ketten 16 und 16'gehoben wird und die AusstossöfInung 41 freigibt.
Bewegt sich nun-der-Kasten weiter nach aufwärts, bis das Zahnrad und die Zahnstange ausser Eingriff kommen, wird die während des Eingriffes gespannte Drehungsfeder 8 zurückschnellen, mit den umgebogenen Enden die Räder 3 und 4 mitnehmen und so das Rückziehen der geneigten Ebene 10 und das Schliessen der Schiebetür 17 bewirken. Beim Senken des Förderkastens nach erfolgter Entleerung wird das Zahnrad 23 entgegengesetzt dem Pfeil 40 gedreht. Dcch erfolgt dabei keine Mitnahme der Welle 6, da die Sperrklinken 25 über die Zähne des Spenades 26 gleiten.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Förderkasten für Briefaufzüge, gekennzeichnet durch eine im Lmem des Kastens liegende, bewegliche schiefe Ebene (10), welche durch von aussen mittels Zahnrades (23) und Zahnstange (27) betätigte Wellen (6, 7) im Zeitpunkte der Entleerung nach abwärts bewegt wird und nach Aufhören des Eingriffes von Zahnrad (23) und Zahnstange (27) durch eine Feder (8) wieder in ihre Ruhelage zurückgeschnellt wird.