AT76241B - Verfahren zur Herstellung von Viehfutter durch Trocknung von Rübenköpfen und -blättern. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Viehfutter durch Trocknung von Rübenköpfen und -blättern.

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  Verfahren zur Herstellung von Viehfutter durch Trocknung von Rübenköpfen und - blättern. 



   Um    aus.     don hei der   Ernte der Zuckerrüben abfallenden Rübenköpfen und -blättern, die etwa 75% Wasser enthalten und infolgedessen schnell verderben, ein   haltbares   Viehfutter zu gewinnen, ist es nötig, dieselben zu trocknen. Zu diesem Zwecke sind verschiedene Verfahren vorgeschlagen worden, die entweder eine direckte Trocknung der   RubenabfäHe in   unvorbereitetem Zustande angeben oder Blätter und Zöpfe gemeinsam zu einem homogenen Brei verarbeiten durch Zerquetschen oder dgl., um so ein gleichmässiges   Trocknen   der bezüglich des Verhältnisses der Oberfläche zum   Wassergehalt durchaus vcr-     scbiedenattigec Blätter und   Köpfe zu ermöglichen.

   Diese Homogenisierung hat den Nachteil, dass durch das Zerstampfen oder Zerquetschen ein Ausfliessen des   zuckerhaltigen   Zellsaftes stattfindet. Infolgendessen bildet sich beim Trocknen ein Sirup, der die   Fase ! n zusammen-   klebt, wodurch das Trocknen an sich erschwert wird und das Ablösen der fest an der Oberflächen des Trockners haftenden Trockengutes erschwert wird, ganz abgesehen davon, dass derartig homogenisiertes Material überhaupt nur an der Oberfläche der zu trocknenden Schicht durch die heisse Luft oder das sonst zur Verwendung kommende Trockenmittel, wie Heizgase oder dgl., beeinflusst wird. 



   Um diese   Übelstände   zu vermeiden, verfährt Erfinderin wie folgt : Es werden zu-   nöchst Rübenköpfe und -blätter gemeinsam grob zerschnitten, etwa mittels Häcksel-   maschinen oder dgl. und einer Vortrocknung unterworfen. Durch diese Vortrocknung werden die Blätter von ihrem Wassergehalt befreit, während die viel wasserhaltigeren Köpfe noch feucht bleiben. Nunmehr werden diese vorgetrockneten Köpfe aus den trockenen   Blättern   mechanisch, z. B. mittels eines Siebes oder ähnlicher Vorrichtung, von den trockenen Blättern getrennt und einer nochmaligen Zerkleinerung, z. B. durch Zerreissen, Zerschneiden oder dgl. unterworfen.

   Bei dieser zweiten Zerkleinerung der \ orgetrockneten Köpfe flidet ein Ausfliessen des Zollsaftes, wie dies beim Zerquetschen der rohen Köpfe stets   eintreten muss,   nicht mehr statt. Die so zum zweiten Male zerkleinerten Köpfe werden darauf mit fiischen zerschnittenen Blättern und Köpfen fertiggetrocknet. 



  Es gelingt auf diese Weise, ein tadellos aussehendes, gleichartiges Material von hohem   Futterwert   zu erhalten, da eine Zerstörung und Verlust von Zucker durch Ankleben an den Trocknern und   dadurch eiun Schädigung   nicht eintritt. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : EMI1.1 Anwendung künstlicher Trocknung, dadurch gekennzeichnet, dass Köpfe und Blätter zunächst gemeinsam zerkleinert und einer Trocknung unterworfen werden, bei der die Platter \ ollständig getrocknet und auf geeignete Weise von den nur vorgetrockneten Rübenkopfstücken getrennt werden, die darauf nochmals zerkleinert werden, um gemeinsam EMI1.2 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT76241D 1914-02-06 1914-02-06 Verfahren zur Herstellung von Viehfutter durch Trocknung von Rübenköpfen und -blättern. AT76241B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE745348C (de) * 1940-02-15 1944-03-24 Dr Carl Oetling Verfahren und Vorrichtung zur Gruenfuttertrocknung
DE1034963B (de) * 1953-11-26 1958-07-24 Dipl Landw Werner Johnen Futtermittel in Trockenform fuer Rindvieh, insbesondere fuer milchgebende Kuehe

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE745348C (de) * 1940-02-15 1944-03-24 Dr Carl Oetling Verfahren und Vorrichtung zur Gruenfuttertrocknung
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