Die Erfindung bezieht sich auf eine Mehrfachdrahtziehmaschine und besteht in der besonderen, im Anspruch gekennzeichneten Bauart, wodurch bei einfacher gedrängter
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zeigen Fig. 1 eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Oberansicht und Fig. 3 einen senkrechten Querschnitt durch die Maschine.
1 bezeichnet das Maschinengestell, 2 den Ziehraum, der in bekannter Weise zur Aufnahme der Kühlflüssigkeit mit einem Rand umgeben ist. 3 sind die in einer Richtung und in der gleichen Ebene angeordneten horizontalen, einstufigen Ziehscheiben und 4 die Aufwickeltrommel. Der Antrieb der Maschine erfolgt z. B., wie in der Zeichnung angedeutet, von den Riemscheiben 5 aus durch die Kegelräderpaare < ?, 6a und die Stirnräder 7. Abwechselnd zu beiden Seiten der Ziehscheiben 3 sind die Leitrollen 8 und Zieheisen 9 angeordnet, und zwar derart, dass jedesmal zwischen der vorhergehenden und der nächstfolgenden Ziehscheibe eine Leitrolle und ein Zieheisen einmal zur rechten und einmal zur linken liegt.
Durch diese Anordnung wird der Draht während des Ziebvorgangrs vollkommen geradegerichtet und gelangt somit auch in völlig geradem Zustande auf die Aufwickeltrommol 4.
An der einen Seite der Muschine (im gezeichneten Beispiel an der Stirnseite) ist auf einem Stützarm 10 ein Behälter 1 : 2 angeordnet, der zur Aufnahme der Zieh-und Kühlflussigkeit dient ; durch eine Öffnung 15 stehen Ziehraum und Flüssigkeitsbehälter miteinander in Verbindung. Im Behälter 12 ist ein Verdränger 13 heb-und senkbar angeordnet, das Heben und Senken kann z. B. durch Schraubenspindel, Hebel, über Rollen geführtes Gegengewicht oder durch einfache Handgriffe 14 bewirkt werden. Bei normalem Betrieb taucht der Vordränger 13 in das Gefäss 12 ein, so dass die Kuh) nussigkeit aus diesem verdrängt ist und den Ziehraum ausfüllt, die Ziehscheiben also von der Flüssigkeit völlig umspult werden.
Soll ein neuer Drahtring eingezogen werden oder kommen Störungen vor, so dass deshalb der Arbeiter in dem Ziehraum irgend weiche Arbeit vor- nehmen muss, so braucht er nur den Verdränger 13 anzuheben, worauf die Flüssigkeit in den Behälter J3 abläuft und dadurch der Ziehraum entleert wird. Infolge des Doppel- mantels 11 des Ftüssigkeitsbehältors, welcher mit Eis oder Kühlwasser gefüllt oder von fliessendem Wasser durchströmt werden kann, erfährt die Flüssigkeit, die etwa durch den vorausgegangenen Ztehvorgang erwärmt und daher nicht mehr genügend wirksam ist, in kürzester Zeit die erforderliche Abkühlung.- und 17 sind der Zu- und Abflussstutzen für das zum Kühlen des Behälters 12 dienende Wasser.
Anstatt an der Stirnseite der Maschine kann der Kühlbehälter mit dem Verdränger natürlich auch an einer Längsseite oder in sonst geeigneter Weise angebracht sein.
PATENT-ANSPRUCH :
Mehrfachdrahtziehmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass die Umführungsrol1t'n (R) und die Zieheisen (9) abwechselnd auf der einen und der anderen Seite der hintereinander liegenden, einstufigen Ziehscheiben (3) angeordnet sind und immer zwei benachbarte Zieh- scheiben sich in entgegengesetzter Richtung drehen.
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