AT75023B - Verfahren zur Darstellung direkt ziehender o-Oxyazofarbstoffe. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung direkt ziehender o-Oxyazofarbstoffe.

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AT75023B
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  Verfahren, zur Darstellung direkt ziehender   o-Oxyazofarbstoife.   



   Es wurde gefunden, dass durch den Ersatz der bisher gebräuchlichen Diazoverbindungen In den zum Aufbau von substantiven Baumwollazofarbstoffen verwendeten Kombinationen durch mindestens ein Molekül einer Ortho-Oxydiazoverbindung der Benzol-oder Naphtalinreihe neue direktziehende Ortho-Oxyazofarbstoffe hergestellt werden können, die sich zum Färben der   @ersel     @edensten     Toxtllmaterialien   nach den für substantive Farbstoffe üblichen Verfahren eignen und ausserdem als Ausgangsmaterialien für die Herstellung neuer Derivate wertvoll sind. Zu einer ersten Hauptgruppe der neuen Farbstoffklasse können diejenigen   Mono-,   Dis- und Polyazofarbstoffe zusammengefasst werden, die durch Kombination der Diazoverbindungen von Orthoaminophenol- bzw.

   Orthoaminonaphtolderivaten einerseits mit 2 : 5-Aminonaphtol-7-sulfosäure   bzw. 1 : 7-Disulfosäure   und deren Derivaten andererseits, 
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   2 : 5-Auiinonaphtolsulfosäurederivates   eine beliebige Komponente treten. 



   Eine zweite Gruppe von direkt ziehenden Ortho-Oxyazofarbstoffen kann dadurch gewonnen worden, dass man in den substantiven primären und sekundären Dis-, Tris-und Polyazofarbstoffen aus tetrazotierten p- und m-Diaminen geeigneten Komponenten und diazotierten   Monaminen, dle letzteren   durch mindestens ein Mol. eines   Ortho-Oxydiazo-   derivates der   Benzol- oder Naphtalinre@he   ersetzt. Die wertvollsten Farbstoffe werden hiebei erhalten, wenn als Komponenten ausschliesslich oder teilweise   2 : 5-Aminonaphtol-7-sulfo-   säure   bzw. 1 : 7 - Disulfosäure   und deren Derivate verwendet werden. Als Diamine können in allen Fällen Benzidin und seine Analogen (Dianisidin. Tolidin,   Diaminostilbendisufoaäure   usw) verwendet werden.

   An Stelle von Benzidin und seinen Analogen können in den Fällen, in welchen dieselben unter gleichzeitiger Mitverwendung von Ortho-Aminophenol- bzw. 



  Ortho-Amlnonaphtolderivaten und Derivaten der 2 : 5-Aminonaphtolsulfosäure zum Aufbau der Farbstoffe dienen, mit ähnlichem Erfolg andere geeignete   p- oder m-Diamine treten,   
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   zwei Molekül 2 : 5-Aminonaphtol-7-sulfosäure bzw. deren Derivaten oder mit einem Molekül 2 :

   5-Aminonaphtol-7-sulfosäure bzw. einem Derivat derselben und einem Molekül einer   

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 wird das ausgeschiedene Zwischenprodukt abgenutscht, ausgewaschen und dann In eine Lösung von 11 kg Resorcin und 20   kg Sods eingerührt. Nach längerom Rühren   wird wie üblich aufgearbeitet. Der erhaltene Farbstoff erzeugt auf Baumwolle ein   Rotviolott.   



   Beispiel 15. 23 kg 3-3'-Diamino-4-4'-dioxydiphenylmethan werden tetrazotiert und in eine Lösung von 23 kg Resorcin und 50 kg Soda einlaufen gelassen. Nach 24 Stunden wird aufgewärmt, ausgesalzen und der Farbstoff in gewohnter Weise isoliert. Er färbt
Baumwolle in gelbbraunon Nuancen an. 



   Beispiel 16.   434 kg Diaminodioxydiphenylliarnstoffdisulfosaure   
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 (erhalten durch Einleiten von Phosgen in eine alkalische Lösung von   2-Nitro-4-amino-1-   -phenol-6-sulfosäure und nachheriger Reduktion) worden mit Soda in Lösung gebracht, mit   60   kg Salzsäure und 14 k Natriumnitrit tetrazotiert und die Tetrazoverbindung mit 75   kg m-Aminobenzoyl-2   : 5-aminonaphtol-7-sulfosäure und   60 kil   Soda kombiniert. Andern Tags wird   aufgewärmt,   ausgesalzen und der Farbstoff in gewohnter Weise isoliert. Derselbe färbt auf Baumwolle ein Lila. 



   Die oben stehenden für die einzelnen Gruppen gegebenen Beispiele stellen lediglich eine Auswahl vor, die in weiten Grenzen vermehrt bzw. variiert werden kann. An Stelle der in den Beispielen angegebenen Diazophenolderivate können z. B. in allen Fällen die leichtkuppeluden Diazoacidylphenolderivate verwendet werden, wobei die entstehenden Farbstoffe nach beendeter Kombination noch verseift worden müssen. Ferner können schwer kuppelnde Amine häufig mit gutem Erfolg durch deren leichter kuppelnde   Methylenbisulfit-   verbindungen ersetzt werden. 



   Die neuen Farbstoffe eignen sich ausser zum Färben der Baumwolle auch zum
Farben von Wolle, Seide und gemischten Materialien, ferner von Stroh, Holz, Papier,   I. odur   usw. nach Art dar substantiven Farbstoffe. Auch im Druck und zur Erzeugung von
Lacken können dieselben verwendet werden. Ferner sollen sie als Ausgangsmaterialien für die Darstellung neuer wertvoller Derivate Verwendung finden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Darstellung direkt ziehender Ortho-Oxyazofarbstoffe, darin bestehend, dass man in den zum Aufbau von substantiven Baumwollazofarbstoffen verwendeten Kom- binationen die bisher gebräuchlichen Diazoverbindungen durch mindestens ein Molekül einer Ortho-Oxydiazoverbindung der Benzol- oder Naphtalinreihe ersetzt.
AT75023D 1915-09-30 1915-09-30 Verfahren zur Darstellung direkt ziehender o-Oxyazofarbstoffe. AT75023B (de)

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