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gehenden, in Lagern 298 und 299 an den Gestellteilen 7 bzw. 6 unterstützten Welle 297 sitzt. Diese erhält ihren Antrieb durch ein Schneckenrad 303, das mit einer von der Hauptwelle 308 der Maschine aus angetriebenen Schnecke 304 in Eingriff steht.
Der Antrieb der quer durch die Maschine gehenden Hauptachse 308 erfolgt von einem Motor 305 aus (Fig. 2), der durch einen Riementrieb 306 mit der Losscheibe 307 einer auf der Hauptachse 308 angeordneten Reibungskupplung 309 verbunden ist. Ein am Gestellteil 3 angeordnetes Auge 310, dient als Lager für die Hauptachse 308 (Fig. 1 und 5).
Die Übertragung der Bewegung der Welle 308 auf die Schnecke 304 erfolgt durch ein auf der Achse der letzteren angeordnetes Kegelrad 312A, welches in ein auf der Welle 308 sitzendes Kegelrad 312 eingreift (Fig. 4).
Von der Hauptwelle 308 aus erfolgt auch der Antrieb der Haupttransportwalzen 69 und 413 (Fig. 81 bis 84). Zu diesem Zweck sitzt auf der Welle 308 ein Zahnrad 364, welches durch ein Zwischenrad 365 mit einem Zahnrad 366 verbunden ist, das an einem Gehäuse 367 auf einer Welle 366 : 1 sitzt. Auf dieser Welle 366"sind im Innern des Gehäuses 367 drei Zahnräder 369. 370
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kann.
Zu diesem Zweck sind die Räder 372, 373 und 3ï4 auf einer an der Welle 375 verschiebbaren Gleithülse 378 fest angeordnet, welche aus dem Gehäuse herausragt und mit drei Nuten 380 ver-
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Nut 380, in welche der Zapfen 381 eingreift, steht ein anderes der Räderpaare 371, 372, < S70, 373 oder 369, 374 miteinander in Eingriff und erteilt der Welle 375 eine bestimmte Geschwindigkeit.
Auf der Welle 5 sitzt nun innerhalb des Gehäuses. 367 ein 8tufenzahnrad 383, dessen einzelne Zahnräder 384 mit einem Ritzel 385 in Eingrif gebracht werden können, das an einem auf einer Welle 389 verschiebbaren Handhebel 386 sitzt.
Dieses Ritzel 385 steht dauernd mit. einem ebenfalls auf der Welle 389 verschiebbaren, jedoch mit ihr auf Drehung verbundenen Zahn-
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durch on Universalgelenk 408 mit der Welle 409 der unteren Haupttransportwalze 69 in Yer- bindung (Fig. 82), von welcher aus die obere Transportwalze 413 durch die Zahnräder 410 und 411
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Zum Einstellen der Handhebel 386 und 398 in den, den einzelnen Rädern der Stufenzahnrader entsprechenden Stellungen dienen die an dem Radgehäusedeckel 404 (Fig. 1a) angeordneten
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Stellungfesthalten.
Unmittelba@ hinter den Haupttransportrollen 69 und 413 ist neben den obenbeschriebenen in der Liuigurichtung der zu verarbeitenden Stoffbahn wirkenden Zuschneide- und Nähvorrichtungen an der Maschine auch eine zum Abtrennen des Materials in bestimmte Längen (Fig. 20, 21 und 22) dienende Querschneidevorrichtung vorgesehen. Diese besteht aus dem beweglichen Messer 317 und dem feststehenden Messer 321 (Fig. 5 und 20), welch letzteres auf der Qucrstrel) ? angeordnet ist. Das bewegliche Messer 317 ist an einem auf der Achse 319 sitzenden Träger 318 befestigt. Zur Bewegung der Welle 319 dient ein an dieser angeordneter, nach unten gerichteter Hebel 323, der für gewöhnlich durch eine Feder 328 in der Ruhelage festgehalten wird.
Der Hebel 3J erhält seine Bewegung von einem auf der Hauptachse 308 der Maschine
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steht durch eine Verbindunsssstaps. e 333 mit dem Hebel 323 in Verbindung, während eine am Hebel326sitzendezweiteRolle325miteinemamHebel323angebrachtenSteuernocken324 zusammenarbeitet, welcher die Bewegung des Hebels 326 nach der einen Richtung begreiixt.
Zur Begrenzung der Bewegung des Hebels 326 nach der anderen Richtung dient eine durch eine Gegenmutter 338 gesicherte Stellschraube 337 am Hebel 339, auf welche ein Fortsatz 336 des Hebels 326 auftritt (Fig. 6).
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zubringen.
Zur Einstellung der Querschneidevorrichtung in bezug auf die Musterwalze dient ein auf dem Rad 281 sitzender Zeiger 281a (Fig. 7 und in Fig. 73 gestrichelt), welcher mit einer in
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angebracht ist, um das Einstellen derselben auf die Kerben 344 der Steuerscheibe 300 zu erleichtern und das Abschneiden zur richtigen Zeit stattfinden. zu lassen.
Zur Erholung eines geraden Schnittes während des Abschneidens des Stoffes mittels des Quermessers 317 ist eine gleichzeitig mit diesem bewegliche Haltevonichtung für die Stoffbahn vorgesehen. Diese besteht aus einer der Messerform entsprechend gekrümmten Platte 351, welche durch Traglaschen 349 und 350 (Fig. 1, 21 und 22) mit lose auf der Welle 319 sitzenden Stellringen 347 und 348 verbunden ist. Ein mit der Platte 351 verbundener Ständer 353 ist durch eine Zugfeder 357 mit dem Tragarm 318 des Messers 317 verbunden ; das untere Ende 359 der Platte 351 steht etwas über die Kante des Messers 317 vor.
Bei der Bewegung des Messers zum Abschneiden der Stoffbahn wird die Platte 351 solange mitgenommen, bis das Ende 359 der Platte 351 das Werkstück gegen die querlaufende und nahe an das freie Ende des festen Quermessers 321 heranreichende horizontale Platte 360 drückt (Fig. 22).
Zwischen der beschriebenen Querschneideeinrichtung und den Haupttransportwalzen ist eine ebenfalls quer durch die Maschine laufende über die ganze Breite der Stoffbahn arbeitende Hilfstransportvorrichtung vorgesehen, welche parallel zu den Haupttransportwalzen und dem Abschneidemesser gerichtet ist. Diese, nur bei dünnen Stoffen notwendige Hilfstransportvoirichtung (Fig. 23 bis 26) ist an Armen 4. 37 (Fig. 20,21 und 22) angeordnet, die um einen Bolzen 438 drehbar gelagert sind. Ein Lappen 441 der Arme 437 trägt eine Stellschraube 442, welche als Anschlag für die Hebel 427a dient, so dass die mit den Armen 437 verbundenen Hilfstransportglieder beim Bewegen der Hebel 427a in vertikale Lage aus dem Raum zwischen den Transportwalzen und dem Abschneidemesser herausbewegt werden.
Das zwischen den Haupttranspot twalzen und der Abschneidevorrichtung liegende Ende 445 der Tragarme 437 ist mit einem
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für eine Kurbelachse 449 sitzen, welche in drei Hängelagern 450 des weiteren geführt ist. Die Kurbelachse ist, wie aus der Zeichnung ersichthch, aus den einzelnen Teilen 449a, 451 und 452 zusammengesetzt (Fig. 23 und 25), wobei die Teile 452 durch die Bohrung in der Nabe 453 des am oberen Ende 455 gegabelten und am unteren Ende 475 schaufelartigen Transportgliedes 454 hindurchgesteckt sind. An dem gegabelten Ende 455 der Transportglieder X greifen die lose auf einer Achse 460 sitzenden Hebel 456 an.
Die Achse 460 verläuft zwischen den Hängelagern 450 und trägt eine Reihe von Hülsen 461. welche die Hebel 456 im richtigen Abstand voneinander halten. Als weitere Verstrebung der Hängelager 450 dient eine zweite Stange 462.
Der Antrieb der Achse 449, bei deren Antrieb die Transportglieder 454 bewegt werden, erfolgt von einer auf der Hauptwelle 308 sitzenden Riemenscheibe 474 aus durch einen Treibriemen 47), der eine auf einer Achse 467 sitzende Riemenscheibe antreibt. Die Achse 467 ist durch
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Querschneidevorrichtung gelangt.
Da das bei gewissen Arbeiten unausgesetzt zugeleitete Material während des Abschneidens vor der Längsschneidevorrichtung (Fig. 22), wo es zwischen der Klemmplatte 359 und der horizontalen Platte 360 festgespannt ist, in seiner Transportbewegung notwendigerweise unterbrochen wild, so findet in dem Raum zwischen den Haupttransportwalzen und der Abschneidevorrichtung eine Materialansammulung statt. Infolgedessen ist es wünschenswert, die Hi1fs. zufiihrung während des Abschneidens auszuschalten, damit sie den Transport des Materials nicht stört.
Zu diesem Zweck wird die Hillstransportvorrichtung beim Abschneiden durch einen auf der Messerachse 319 an einer durch eine Schraube 479 verstellbar festgeheltenen Hülse 478 sitzenden Arm 477 angehoben (Fig. 22), der durch eine Schl : aube 480 mit dcr Hülse verbunden 1st, wobei der Weg des Kurbelarmes durch Verstellung der Hülse verändert wird.
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An dem Kurbelarm 477 ist eine röhrenförmige Hülse 482 um einen Zapfen 481 drehbar angelenkt. In der Hülse ist eine mit einem festen Anschlagring 484 versehene, unter der Wirkung einer Feder 485 stehende Zugstange 483 geführt, wobei eine Mutter 487 am Ende der Stange 483
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arm 492 bewegt und infolgedessen mittels des Zapfens 493 der Arm 437 samt der Hilfstransportvorrichtung angehoben. Die ebenfalls erfolgende Bewegung des Hebelarmes 490 und der Stange 483 hat hiebei lediglich eine Zusammendrückung der Feder 485. zur Folge.
Andererseits wird bei einer Bewegung des Abschneidemessers 317 durch den Kurbelarm 477 und die Zugstange 483 der Hebel J90 samt der Welle 428 ebenfalls betätigt, so dass der Hebelarm 492
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Um zu verhindern, dass die Transportglieder beim Anheben gegen die 8toffklcmmplatte 351 sehlagen, ist an jedem der Gestellteile 419 und 420 über den Lagern der Querwelle 428 ein senkrechter Arm 496 angeordnet, gegen welchen die Enden 498 der Hängelager 4. 50 sich während des Anhebens stützen. Das obere Ende der Arme 496 ist einseitig mit einer Abrundung 497 ver-
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von Hand über den Arm 496 hinweggehen können.
Um ein Nac hobensteigen des Stoffes während des Transportes nach dem Hindurchgehen zwischen den Messern 317 und 321 zu verhindern, ist der aus den Fig. 20, 21, 22 und 69 ersichtliche Schutzrechen vorgesehen. Dieser besteht aus einer Anzahl von Drahtbügeln 505, deren Enden 504 und 506 in Bohrungen 503 von querlaufenden Stangen 502 und 507 befestigt mud. Die Trag-
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träger 318 befestigt.
Das Ende des bearbeiteten Teiles der Stoffbahn wird nach dem Passieren der Querschneidevorrichtung von dem sogenannten Werkstücktrager (Fig. 28 bis 33) erfasst. der auf den Schienen 29
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Zum Ergreifen des Stoffbahnendes dienen die an einer am Werkstückträger gelagerten Welle 691 angeordneten Finger oder Greifer 703, welche mit ähnlichen, an einer Platte 706 sitzenden Fingern 705 zusammenarbeiten. Die Drehachse 691, welche teilweise in einer Aus-
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in eine entsprechende Nut 699 an den Seitenteilen 653 und 654 eingreift ; zum Feststellen der Schienen in der gewünschten Lage dient eine Reihe an demselben angeordneter Bohrungen 700, in welche ein in einem die Schienen umfassenden Bügel 702 an den Seitenteilen 653 und 654 angeordneter Steckbolsen 701 eingreift.
Die Platte 706 ist an den Sr, hienen 696 und 697 drehbar gelagert, zum Zweck, den Winkel der unteren Finger 705 je nach der Art des zu verarbeitenden Materiales einzustellen. Um die Ver-
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Die Finger 703 sind zweckmässigerweise mit Gummizähnen 704 versehen, damit jeder einzelne Finger am Stoff richtig anzugreifen vermag und Ungleichheiten m der Stoffdicke ausgeglichen werden können.
Bei einer zweiten in Fig. 29 und 34 dargestellten Auaffzhrungeform der oberen Finger bestehen diese aus federstahl und sind mittels einer durch eine Bohrung im Schenkel 712 hindurchgehenden
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Zapfen 666 drehbar gelagerten Hebel 665 verbunden (Fig. 27). Mit dem unteren Ende 673 des Hebels 665 ist eine in die Öse 672 des Rahmens 654 eingehängte Feder 671 verbunden, welche den Hebel für gewöhnlich in seiner Lage festhält, während in der Mitte des als Handgriff ausgebildeten oberen Teiles des Hebels 665 ein Stahlband 670 mittels einer Schraube 669 befestigt ist, welches, wie unten näher erläutert, zum Öffnen der Haltevorrichtung des Werkstückes dient.
Des weiteren ist auf der Achse 660 unmittelbar neben dem Hebel 661 die Nabe 674 eines Hebels 675 mit kugelförmigem Ende 676 (Fig. 27,32 und 36) angeordnet, welches in den kugelig ausgedrehten Stangenkopf 677 der Stange 678 eingreift. Die Stange 678 ist in einer um einen seitlichen Zapfen 682 am Seitenteil 654 schwingend gelagerten Hülse 680 (Fig. 35) geführt, in deren Bohrung 679 eine auf die Stange 678 drückende Feder 681 liegt, welche den Stangenkopf 677 gegen den Kugelkopf 676 zu driicken sucht.
Infolge dieser Anordnung der Teile gelangt das Kniegelenk 675, 678 unter der Wirkung der Federn 681 und 671 aus der einen Stellung über oder unter der Mittellinie unmittelbar in die andere.
Zum Bewegen des Werkstück-trägers dienen die Stahlbänder 532,639 und 650, sowie 731 und 732, von denen die ersteren die Rückwärts- und die letzteren die Vorwärtsbewegung den Werkstücktr . gers gegen die Querschneidevorrichtung bewirken.
Die Stahlbänder 731 und 732 sind am Werkstückträger mit ihren zu diesem Zweck verdichten Enden y in geeigneten Augen 729 und 730 an den Seitenteilen 653 und 654 befestigt.
(Fig. la und 27) und laufen von dort zu den Gehäusen 733 und 734 (Fig. 38 und 39), velche an den Seitenschienen 29 und 30 befestigt sind.
Jedes der Gehäuse 733 und 734 besteht aus dem Deckel 735 und dem eigentlichen Gehäuse 736, das mit einem Lagerauge 737 versehen und mit dem Deckel 735 durch Schrauben 738 verbunden ist, die durch den Flansch 739 hindurchgehen. Die Enden 740 und 741 der abgesetzten Achse 743 sind an dem Gehäuse drehbar gelagert und das Dcckelende 741 der Achse ist mit einem Vierkant 742 versehen, so dass es nit Hilfe eines Schraubenschlüssels gedreht werden kann. Auf der Achse 743 sitzt innerhalb des Gehäuses die Nabe 744 der Bandaufwickeltrommel 745, deren mittlerer Teil 746 zur Verminderung des Gewichtes mit einer Ausdrehung 747 versehen ist und in einen Flansch 748 endet, der bis dicht an das Gehäuse herangeht, um das Stahlband am Übertreten in den Raum 749 zu verhindern.
In einer weiteren Ausdrehung 750 der Scheibe 746 sitzt ein Sperrad 751, in das eine um den
Zapfen 753 drehende Klinke 752 eingreift. Diese trägt einen durch einen Schlitz 755 nach aussen gehenden Zapfen 754, der unter der Wirkung einer an der Schraube 758 festen Feder 756 steht.
Das Sperrad 751 sitzt fest auf der Achse 743, während die Trommel 745 auf derselben lose drehbar ist, sobald die Klinke ausser Eingriff mit dem Sperrad gelangt.
In dem durch den Flansch 748 der Trommel begrenzten Gehäuseraum 749 ist das eine Ende einer starken Spiralfeder 759 mittels des Zapfens 760 am Gehäusedeckel 735 befestigt, während das andere Federende an der Achse 743 fest ist. Durch Drehen der Achse 743 mittels eines auf das
Vierkantende 742 derselben aufgesteckten Schraubenschlüssels wird die Feder 759 gespannt und die Klinke zum Eingriff in das Sperrad gebracht, wodurch die Feder am Wiederabwickeln gehindert wird. Durch Zug an den Bändern 731 und 732 wird die Feder 759 weiter gespannt, so dass sie beim Nachlassen des Zuges das Wiederaufwickeln der Bändel auf die Trommel 745 bewirkt.
Der Zug auf die Stahlbänder 731 und 732 wird durch die in den Lageraugen 651 und 652 der Werkstückträgerseitenteile 653 und 654 befestigten Stahlbänder 650 und 639 (Fig. la und 37) ausgeübt. Die Befestigung der Stahlbänder 639 und 650 erfolgt, ähnlich wie die der Bänder 731 und 732, in der Weise, dass man das um einen Zapfen 641 gebogene Bandende 642, 643 in eine mit einem Schlitz 645 versehene Bohrung 640 am Werkstückträger einführt.
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Ein mit dem Träger 513'aus einem Stück bestehendes Lagerange 578 dient als Lager für den Drehzapfen 579 eines Gliedes 580, in dessen Verlängerung 681 eine unter Federwirkung stehende Stange 582 geführt ist. Diese Stange endet in einen konkaven Kopf 583, in welchen der kugelige Kopf 684 eines Hebels 585 eingreift, dessen Nabe 587 auf einer Achse 586 sitzt, die in dem am Träger 513 festen Lagerauge 621 gelagert ist. An der Achse 586 ist unten ein weiterer Hebel 588 befestigt, an dessen gegabeltem Ende das Gelenk 589 mittels eines Zapfens 590 befestigt
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Der Hebel 593 ist an einer Hohlwelle 601 befestigt, in welcher die eine Scheibe 603 tragende Achse 602 arbeitet.
Auf der Scheibe 603 ist mittels einer Schraube 604 eine Stange 605 angelenkt, die mit einem
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Scheibe 603 gedreht und das Gelenk 605 bewegt wird. Hiedurch wird die Klinke 595 im Gehäuse nach innen gezogen, wie dies Fig. 51 zeigt, gleichzeitig wird auch die Hohlwelle 601 in dem Langer 6C7 gedreht und der Hebel 593 mit der Verbindungsstange 589 und dem auf der Achse 586 festen Hebel 588 bewegt, wodurch das Gelenk 583, 584 in die in Fig. 51 gezeichnete Stellung gelangt.
Die eben beschriebene Vorrichtung dient dazu. das Kupplungsglied 416 hin und her zu bewegen und dasselbe in und ausser Eingriff mit den Kuppelzähnen 523 zu bringen. Zu diesem Zweck ist an dem durch das Lager 627 hindurchgehenden oberen Ende der Achse 586 eine Hülse 622
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Zapfen 625 Rollen 626 angebracht, welche in eine Nut 627 am Kuppelglied 416 eingreifen, das auf der Achse 417 an einem Keil verschiebbar ist und in Eingriff mit den Kuppeixähnen J23 gebracht werden kann.
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Halteklauengeöffnetwerden.
Zur Steuerung dieser Vorrichtung ist am Hebel 323 eine Platte 762 (Fig. 64) befestigt,
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einer Rolle 766 (Fig. 55,56 und 57) zusammenarbeitet, welche an einem Winkelhebel 767 sitzt. Dieser istum den Zapfen 768 eines an der als Hebel ausgebildeten Schlitzführung 770 geführten
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Um das Einführen des Stoffbahnendes zwischen den Halteklauen des Werkstückträgers zu erleichtern, dient folgende Einrichtung : Im Weg der Endkante 838 des Seitenrahmens 654 (Fig. 27,32) ist am Ende eines um einen Zapfen 840 des Tragarmes 841 (Fig. 67) drehbaren
Hebels 842 eine Rolle 839 angeordnet ; ferner ist am Hebel 842 eine Bohrung 843 angebracht, welcher ähnliche Bohrungen 844 an einem Fortsatz 845 eines Hebels 846 entsprechen, so dass beide Hebel durch einen Bolzen verstellbar miteinander verbunden werden können. Das kugelige
Ende 841 des Hebels 846 steht durch eine Stange 848 mit einem Kugelkopf 849 an dem einen von zwei um Zapfen 851 drehbar gelagerten Hebeln 851 in Verbindung.
Jeder der Hebel trägt am Ende ein Kreissegment 852, an dem querlaufende Stangen 853, 854 und 855 angeordnet sind, welche die beiden Hebel verbinden und zusammen mit gekrümmten Drahtstücken 856 einen
Rechen bilden, dessen Zähne 857 zwischen die Finger des Werkstückträgers eingreifen. Diese arbeiten mit einer Reihe von Fingern 858 zusammen, welche an einer am Rahmen gelagerten
Querstange 859 drehbar angeordnet sind und unter der Wirkung einer Feder 860 in der nach unten gerichteten Stellung (Fig. 5) gehalten werden.
Das vordere Ende der Stoffbahn geht zwischen den Querschneidemessern nach aussen und läuft, während der Werkstückträger in seine vordere Stellung zurückkehrt, über die Finger 858 auf ein kurzes Stück hach unten. In dem Augenblick, wo die Kante 838 des Werkstückträgers auf die Rolle 839 auftrifft, schwingen die Hebel 842 und 846 um ihren Zapfen 840 und bewegen hiedurch die Verbindungsstange 848, welche ihrerseits die Arme 850 bewegt und die Drahtenden 857 zum Anheben der Finger 858 in die in Fig. 67 abgebildete Stellung veranlasst. Infolgedessen wird das Ende der Stoffbahn durch die an den Fingern 858 vorbeigehenden Zähne 857 angehoben und zwischen die Klauen des Werkstückträgers geführt, worauf die beweglichen Klauen 703 des Werk-
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Wenn sich die Rolle 876 auf dem Nocken 877 in die in Fig. 32 abgebildete Stellung bewegt, wild der Hebel 805 mit dem Arm 887 gedreht, wodurch die Stange 613 den auf der Achse 602 sitzenden Hebel 608 bewegt (Fig. 51). Hiedurch läuft die Rolle 609 über den Punkt 619 des Hebels 559 weg und drückt diesen nach aussen, so dass die Klinke 555 (Fig. 46 und 53) von dem Nocken 558 abfällt und der'Haken 569 in Eingriff mit dem Schaltrad 535 gelangt. Zugleich kommt der Hebel 608 zum Anliegen an die Wandung 620 (Fig. 51) und dreht hiedurch die an der Hohlwelle 601
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Ende 899 des Armes 901 eines Hebels 902 verbunden ist, welcher sich um einen Zapfen 9C3 an der Platte 803 dreht.
Das freie Ende 904 des Hebels 902 hat einen seitlichen Fortsatz 905, welcher mit dem Arm 906 des am Welkstücktläger gelagerten Hebels 665 zusammenarbeitet. Der Hebel 894 steht unter der Wirkung einer mittels der Schraube 908 an ihr befestigten Feder 907, deren anderes
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in jeder gewünschten Stellung in bezug auf die Rolle 548 stehen bleibt.
Die Rolle 548, welche in Ruhestellung unmittelbar über der Kuppelachse 417 (Fig. 46)
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träge !'s auf das Werkstück (Fig. 32) bewirkt wird, worauf durch die sich gleichzeitig in Bewegung setzende Trommel 525 die Rückwartsbewegung des Werkstückträgers wieder beginnt,.
Die vom Werkstückträger nach hinten geförderten Werkstücke werden von diesem auf
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nehmen, in die Stellungen zu bewegen, in welchen das fertige Arbeitsstück abgegeben wird.
Bei der Drehung des Zahnrades 932 gelangt der Tisch aus der Stellung 934 in eine Stellung. in welcher die Zahnstange 930 mit der Verlängerung 935 zusammenpasst und auch die Schiene 929, 936 eine ununterbrochene Laufbahn bildet ; diese Stellung ist erreicht, wenn die Tische bei der Bewegung in der Pfeilrichtung (Fig. 1) in die Stellung kommen, wo ihr Vorderteil auf Rollen an der Schiene 19 aufstösst, worauf sofort die Seitenbewegung beginnt.
An den Schienen19 angeordnete Rollen 935 dienen während der Seitenbewegung der Tischrahmen als Führung. Zur Führung des oberen Tisch@ahmens dienen an den Teilen 916, 917 und 920 des unteren Rahmens angeordnete Nuten ; der Tischrahmen selbst wird von Rollen 939 getragen, welche auf den Teilen 923 und 924 desselben laufen.
Die Tische bewegen sich abwechslungsweise durch Änderung des Drehsinnes des Zahn- rades 932 von einer Seite der Maschine nach innen zwischen die Gestellteile 6 und 7, um die zugeschnittenen, von dem Werkstückträger abgelegten Stücke aufzunehmen. Die Änderung des Drehsinnes des Zahnrades 932 erfolgt durch die in Fig. 5 dargestellte Vorrichtung.
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Stange 965 mit dem Hebel verbindet. Durch Verstellen des Bolzens im Schlitz 951 kann die Grösse der Bewegung des die Bewegung der Arbeitstische regelnden Segmentrades 947 vermehrt oder verkleinert weiden.
Die Stange 955, die an ihren Köpfen 954 und 956 verstellbar ist, steht mit dem Zapfen 957 am Arm 968 einer Kurbel 301 in Verbindung, die an der mit der Welle der Musterwalze in Verbindung stehenden Scheibe 300 Mis Hilfe des Bolzens 302 befestigt ist.
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bundene Segmentrad 947 betätigt wird, so dass die Tische zur richtigen Zeit zur Aufnahme der fertigen Werkstücke nach innen bewegt werden.
Zum Anzeigen einer bestimmten Zahl von Tischbewegungen dient eine Signalglocke, welche von einem an der Rückseite des Untergestelles 18 angeordneten Schaltrad 959 betätigt miid, das mit einer am Teil 914 des Rahmens 911 angebrachten Klinke zusammenarbeitet und dieses in Drehung versetzt, wenn sich die Tische seitlich in der einen Richtung bewegen. Das Schaltrad ist mit einer beliebigen Anzahl von Zähnen ausgestattet und wird bei jeder Tischbewegung entsprechend bewegt. Das Schaltrad trägt ferner einen Zapfen 960, welcher mit dem Hebel 961. der Signalglocke verbunden ist, so dass die Glocke nach jeder vollständigen Umdrehung der Schaltscheibe ertönt.
Das Ingangsetzen und Abstellen der Maschine erfolgt von der Hauptwelle 308 aus mittels der in Fig. 112 dargestellten Kupplungsvorrichtung. Diese besteht aus einer auf der Hauptwelle 308 verschiebbaren Gleithülse 963, welche mit einer umlaufenden Nut zur Aufnahme der an Armen 965 einer Hülse 966 sitzenden Zapfen 964 dient. Die Hülse 966 sitzt auf der Welle 967, welche in Lagern 968 geführt ist, die am Schutzdeckel 969 des Schwungrades 307 sitzen. Die Schutzhaube 969 des Schwungrades ist mit einem Fortsatz 97C versehen, der an dem äusseren Teil 971 des Rahn1l'JI- teils 3 (Fig. 1) mittels Schrauben 972 befestigt ist.
Die Welle 967 trägt 11m oberen Ende einen Kopf 973 mit seitlichen Bohrungen 974 zur Aufnahme der wagerechten Handstangen 975 und 976, welche leicht zugängig angebracht sind (Fig. 1 b, 3 und 4). Mit der Stange 976 ist eine weitere Stange 977 scharnierartig verbunden. welche von einer Seite der Maschine zur anderen läuft und am anderen Ende durch eine Gelenkstange 975 gestützt ist, welche mit der Stange 977 durch ein Gelenk 979 und mit dem Rädergehäuse 367 durch das Gelenk 980 verbunden ist.
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Verbindung, deren anderes Ende durch das Universalgelenk 984 mit einer Stange 983 verbunden ist. Die Gelenkstange 981 ist als Universalgelenk ausgebildet.
Die Stange 983 läuft an der Vodder-
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mit der Stange 955 verbunden, welche ihrererseits durch das Universalgelenk 988 mit einer Stange 987 in Verbindung stellt, welche dieselbe Länge hat wie die Stange 953 und an der links angebrachten, in Fig. 2 dargestellten Nähmaschine entlangläuft.
An der Stange 957 sind die Hebel 959 und 990 mittels der Zapfen 991 bzw. 992 angelenkt : die anderen Enden der Hebel 989 und 990 sind durch Zapfen 993 bzw. 99-/mit am Gestell (Fig. 111) gelagerten Winkelhebeln 1001 verbunden. In ähnlicher Weise sitzt die Stange 983 auf Hebeln 995 und 996, welche bei 997 und 998 an der Stange befestigt sind, während die anderen Enden der Hebel durch Bolzen 999 bzw. 1000 ebenfalls mit Winkelhebeln 1001 in Verbindung stehen.
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mutter245desRollenmechanismusbewirkt.
Um die Zuschneide- und Nähvorrichtungen selbsttätig in Gang zu setzen und abzustellen, sind die durch eine Gelenkstange 1002 verbundenen Winkelhebel 1001 der Tragstangen 989 und 990 bzw. 995 und 996 (Fig. 2 und 111) durch ein Zwischengestänge nit der Musterwalze verhunden.
Dieses besteht aus den an den beiden inneren Winkelhebeln 1001 am gleichen Arm wie die Stangen 990 und 996 angelenkten Verbindungsstangen 1003. deren freies Ende mit den unter der Wirkung von Federn 1008 stehenden, um Bolzen 1005 an den Rahmenteilen 6, 7 drehbar
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befestigt (Fig. 7, 72 und 73), deren Köpfe in T-förmige Schlitze des Steuernockens 1009 eingreifen und die durch Muttern mit der Walze verbunden sind. Die Steuernocken 1009 sind einstellbar angeordnet, so dass man die Zeit, zu welcher die Nähmaschine in Bewegung gesetzt werden soll, dem herzustellenden Muster entsprechend regeln kann.
Um die Entstehung fehlerhafter Ware zu verhüten, ist eine in Fig. 13,106, 108 und 113
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eignete Leiter A, . verbunden, mit Batterien oder einem elektrischen Beleuchtungsstromkreis oder dgl. in Verbindung stehen (Fig. 2 und 13). Im Stromkreis der Leiter A, A liegt, eine Lampe B, sowie eine bei E an der Schutzhaube 969 des Schwungrades befestigte Magnetspule D. Ein mittels Schrauben 130 (Fig. 8) am Steg 113 jeder Nähmaschine (Fig. 11 und 12) angeordneter Träger F die Lager G (Fig. 115) der zweiarmigen Hebel H. dessen oberes Ende in der Bahn des Fadens auf seinem Weg vom Ohr 213 zum Öhr 214 liegt.
Mit dem Träger F sind die an den Schienen 15@ entlang gleitenden Kontaktschuhe I ver-
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12 und 30) ausgeglichen, zum Zwecke, den Hebel sehr empfindlich einzustellen. Sobald das obere Ende des Hebels H nicht durch den Faden zurückgehalten wild, kommen die stromleitenden Teile I und J miteinander in Berührung und schliessen den Stromkreis durch die Leiter A, A. Die Signallampe B kommt hiedurch zum Erglühen, der Magnet D wird erregt und hebt den HebelAf
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und ihn in Eingriff mit dem Zapfen 0 gelangen lässt, welcher am Schwungrad 307 sitzt. Hiedurch wird der an der Welle 967 zwischen den Lagern 968 befestigte Hebel P in die in Fig.
IC-8 strich-
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von diesem wieder in die in Fig. 13 gezeichnete Lage gezogen wird, in welcher die Klinke f im Eingrin mit dem Bolzen N steht. Die Bewegung des Hebels P in diese Stellung hat zugleich da. s Abstellen der ganzen Maschine durch Ausrücken der Hauptkupplung des Schwungrades zur Folge,
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und weiterlaufenden Motoren stehen bleibt.
Diese Abstellung karm von jeder Nähmaschine aus erfolgen ; während des ganzen Still- standes der Maschine glüht die Lampe B, zum Zeichen, dass ein Faden gebrochen und die Maschine ausser Tätigkeit ist.
Der Arbeitsgang und die Wirkungsweise der Maschine ist im wesentlichen wie folgt :
Die Stoffbahn läuft von der Rolle 36 (Fig. 5) über die Walzen 39 und- und duich die Spannvorrichtung 45 zu dem Walzenpaar-3 und 69, welche den Stoff durch die Spannvorrichtung hindurchziehen und während der Bearbeitung durch die Schneide- und Nähmaschinen gespannt
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gleichzeitig das Arbeitsgut aus der Stoffbahn zuschneiden und nähen, während ein System von Creifcrn bzw. Fingern 703, 706 die Stoffbahn vorzieht. Während die Stoffbahn durch dieses Fingersystem glatt und gespannt gehalten wird, schneidet in einem gegebenen Moment ein Querschneidemesser das zugeschnittene und genähte Stück ab.
Mit einem darauffolgenden Ruck legt. die Greifervorrichtung das fertige Stück auf den darunterbefmdlichen Tisch ab, der sieli darauf selbsttätig zur Seite bewegt bzw. das Stück aus der Maschine herausfährt. Die zurück-
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Stück in gleicher Weise wie vorher bearbeitet, abgeschnitten und abgeliefert wird.
Das Ingangsetzen und anhalten der Maschine kann von Hand mittels eines aus gelenkigen Gliedern bestehenden Gestänges 973-976 und 981-984 geschehen, welches mittels der senkrechten Stange 967 die Hauptwelle 308 kuppelt oder entkuppelt, und andererseits auch die Antriebswellen bzw. Motore der Zuschneide- und Nähmaschinen lenkt bzw. betätigt, welches letztere
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besonders in Fig. 111 schematisch veranschaulicht ist, dadurch, dass auf der Musterwalze an- gebrachte Daumen 1009 Hebelwerke 100 bis 1006 betätigen, die durch Stangen 989, 990 einer- seits 995, 996, andererseits mit den die Schneide- und Nähmaschinen regierenden Lenkstangen 983
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höheren Geschwindigkeit, z. B. 4000 Umdrehungen, laufen.
Die Geschwindigkeit, mit welcher die Stoffbahn durch die Schneide- und Nähmaschinen hindurchgezogen wird, kann durch Verstellen der Stufenzahnräder 383, 396 mittels der Handhebel 368, 396 an den gezahnten Stellstangen 401, 402 (Fig. 1 a und 81,82) derart geregelt werden, dass nach Belieben längere oder kürzere Stücke auf ein und derselben Musterwalze hergestellt werden können. Durch die Verstellung des Stufenzahnradgetriebes wird die Geschwindigkeit der Walzen 42, 44, der Walzenpaare 69, 413 (und der Hilfstransportvorrichtungen) sowie die der Hinund Herbewegung des das Ende der Tuchbahn haltenden und fahrenden Fingersystems 703, 706 vergrössert oder verringert und damit die Länge des Arbeitsstücke verlängert oder verkürzt.
Die von der Musterwalze 26 auf den Bahnen 15 und 126 hin und her bewegten Zuschneideund Nähmaschinen ermöglichen das Arbeiten jeder gegebenen Linie entlang in der Längsrichtung der durch die Maschine hindurchgehenden Stoffbahn.
Sollen Muster, wie die in Fig. 91 bis 97 gezeigten, hergestellt werden, so sind die Bandmesser abzunehmen und an ihre Stelle an den Nadelstangen 87 auf dem Nadelträger 88 die unten spitzen Messer 88A anzubringen, welche während des Nähens, z. B. bei S beginnend, die Teile T bis zum Punkt U ausschneidet, worauf man die Schneide- und Nähvorrichtungen abstellt.
Fig. 91 zeigt die so ausgeführte Herstellung von Unterhosen, während Fig. 92 die Herstellung ganzer Kleider (Union suits) darstellt, wobei mit F die Linien bezeichnet sind, nach welchen die Zuschneidemesser 88A arbeiten. Die Schlitze W werden dabei entweder mit Hilfe eines sich drehenden Scheibenmessers W1 (Fig. 95) oder durch das Messer W2 (Fig. 98) hergestellt.
Eine grosse Anzahl von Mustern können mit Hilfe der in Fig. 93 dargestellten Faltv01'1ieht. ung hergestellt werden, deren aus je zwei durch Querarme 98c verbundene Rippen 98B bestehenden Teile durch ein Scharnier 98 A verbunden sind. Das zwischen den zusammengefalteten Teilen der Vorrichtung liegende Stück des schlauchförmigen Materials 98D ist durch ein geeignetes Organ 98E getrennt.
Ein mit dieser Vorrichtung hergestelltes Warenstück ist in Fig. 94 dargestellt, in welcher die punktierten Linien das ungefaltete Arbeitsstück zeigen. Bei dieser Ware werden durch das links angebrachte Messer 88A die Beinteile des Kleidungsstückes ausgeschnitten, während das rechtsseitige Messer 88B den Gürtelteil X ausschneidet und die Armlöcher fertigstellt.
Fig. 97 erläutert das Herstellungsverfahren für Säcke oder dgl. ; hiebei wird das Matenal Al so gefaltet, dass seine beiden Kanten in der Mitte A2. zusammenstossen. Die Nähmaschinen 83 werden zunächst bei feststehender Stoffbahn von der Musterwalze so bewegt, dass sie die Quersäume A3 und A4 je bis zur Mittellinie A2 fertigstellen. Wenn die Mittellinie erreicht wird. wird die Stoffbahn bei feststehenden, d. h. seitlich sich nicht verschiebenden Nähmaschinen bewegt. so dass diese der Mittellinie A2 entlang nähen, bis die Punkte A5 bzw. A6 erreicht sind. Dann wird die Stoffbahnbewegung wieder unterbrochen und die Nähmaschinen werden so bewegt, dass sie quer zur Mittellinie nach dem äusseren Rand nähen.
Dort angelangt, führen sie eine Anzahl von Stichen A'und A8 aus, während soviel Material zugeführt wird, um den gewünschten Rand zwischen den Quernähten A6, A9 und A10 herstellen zu können. Diese Bewegungen werden beliebig oft wiederholt und hierauf das Material der Mittellinie A entlang vor den Transportwalzen, wie bei A13 gezeigt, mit Hilfe eines geeigneten Schneidewerkzeuges aufgeschnitten ; hinter den Transportwalzen wird die Stoffbahn durch die Querschneidemesser nach querlaufenden Linien AI", A15 geteilt, wobei zwischen je zwei Doppelquernähten je zwei Säcke auf jeder Seite der Stossbahn erzeugt werden.
Die Maschine kann auch benutzt werden, um sogenannte"Trichtersäcke" herzustellen, welche an drei Kanten auf richtige Länge und Grösse genäht und zugeschnitten werden und bei welchen in einem Saum eine kleine Öffnung zum Einführen des Trichters freigelassen ist.
Zum Längsschneiden oder Aufspalten kann die in Fig. 75 bis 80 dargestellte Vorrichtung dienen. Sie besteht aus einem an der Rückseite der Schiene 15 angebrachten querlaufenden, mit
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angeordnete Rolle BU) mit dem Steuernocken B19 zusammenarbeitet, welcher auf dem Muster der Zusatzmusterwalze B20 befestigt ist. Wenn die Rolle B18 in die in Fig. 75 punktiert gezeichnete Stellung gehoben wird, so wird die Stange B14 bewegt und hebt den Hebel B10 an, wodurch die Kegelräder B8 und B7 gedreht werden, welche die Hakenmeuer BO in das Arbeitsstück hineindrücken (Fig. 76 und 77).
Die Messer arbeiten in einer Öffnung B21 an jeder Seite der Faltvorrichtung und ergeben einen vollkommen geraden Schnitt beim Aufschlitzen des Arbeitsstückes (Fig. 75, 76 und 85).
Ein weiteres, an dem Hebel B23 befestigtes Abstechmesser B22 ist in einem Lager B24 drehbar
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zeitig mit dem Hakenmesser B6, wie in Fig. 75 und 76 gezeigt, nach oben bewegt, um in die untere Materialschicht einzudringen und den bei 1J21 bezeichneten Schnitt auszuführen. Ebenso kann das Messer Bu auch den Schnitt A'3 und die in Fig. 91,92 und 97 gezeigten Hchnitte Wausführen.
Die beschriebene Antriebsvorrichtung ist so angeordnet, dass die Stange B über das Werkstück hinaus nach oben ragt und mit einem Hebel B28 (Fig. 79) in Verbindung steht, welcher ri der querlaufenden, im Maschinengestell gelagerten Welle B29 angelenkt ist (Fig. 80). Ein mit den Hebeln B28 starr verbundener Querarm B30 ist mit dem Hebel bei JP1 verbunden. Eine in Lagern M sich drehende Welle B32, deren Seitenbewegung durch Stellringe B34 verhindert wird, trägt ein sich drehendes Scheibenmesser B35, das auf der Welle verstellbar befestigt ist und zwischen
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messer während des Schärfens aufnimmt und führt.
Die Schleifscheibe kann von einer Seite des Messers zur anderen geschwungen weiden, so dass nur eine oder beide Schneiden des Messers zu- gleich geschärft weiden.
Die beim Arbeiten der maschine ber manchen Mustern abfallenden Stoffstücke werden zwecks Verwendung bei der Herstellung anderer Kleidungsstücke mittels einer an der Maschine
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Um rechteckige Ware, die auf vier Seiten umgefaltet und gesäumt ist, in einfacher Weise herstellen zu können, ist an der Maschine eine dritte Schneide- und Nähmaschine 85A vorgesehen, welche derart angeordnet ist, dass sie quer zur Maschine und zur Vorschubrichtung arbeitend hin und her geht und im Gegensatz zu den Maschinen 85 auch in dieser Richtung schneidet und näht. Wie aus Fig. 1 a ersichtlich, ist die Maschine mit abnehmbaren Kantenformern 73A versehen, die abnehmbar an der Platte 71 festgemacht sind, wobei die an dieser angebrachte Skala das Einstellen der Former erleichtert.
Diese wirken auf die Längskanten der durch die Maschine laufenden Stoffbahn ein und bilden daran einen anfänglichen Seitenumschlag, ehe sie durch die gebräuchlichen Faltenleger 78A hindurchgeht, von denen der eine rechts und der andere links an der Maschinenplatte 109A angeordnet ist und zum Führen der gefalteten Umschläge zu der Stichbildereinrichtung der Nähmaschine 85 dient. von welcher die Bandmesser abgenommen sind. Ebenso ist das bewegliche Abschneidemesser 317 der Querschneidevorrichtung dadurch ausser Tätigkeit gesetzt, dass man es auf seiner Achse 319 nach oben schwingt, so dass es eine Stellung einnimmt, in welcher es nicht schneidet.
Seine Antriebsvorrichtung dagegen bleibt in Tätigkeit. während die Nähmaschinen 85 von der Verbindung mit dem Musterexzenter gelöst und in der
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1m allgemeinen von der aus Fig. 8 ersichtlichen Bauart und besitzt irgend welche Stichbildereinrichtungen. Seine Antriebsachse wird von einem an dem Kopf angeordneten Elektromotor gedreht, wie dies bei Zuschneide- und Nähmaschinen 85 der Fall ist (Fig. 11). Die Maschine wird
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wird, mit welcher die Maschine 85A quer über die Stoffbahn läuft.
Sobald die Maschine die Säume D23 fertiggestellt hat, kehrt sie durch die Gestalt der Steuerscheibe B20 schnell in ihre in Fig. 1 a gezeigte Anfangsstellung zurück, während zu gleicher Zeit das Exzenter B19 unter der
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hahn kuppelt.
Gleichzeitig mit der Stoffbahn werden die Nähmaschinen 85 wieder in Bewegung gesetzt. der Werkstückträger läuft eine genügende Strecke zurück, um die losgetrennten und fertig- cstellben Stücke auf dem Arbeitstisch abzulegen, sobald der Nocken 344 der Seheibe. 300 auf
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Ende eines anderen Arbeitsstückes aufzunehmen. Verschiedene Längen können, wie bereits erwähnt, erzielt werden durch Einstellen der Hebel 368 und. 369 oder des Knopfes. 362 derart, dass die Zahnräder, welche die Geschwindigkeit der Vorschubrollen steuern, verschoben werden.
Vom Zeitpunkt des Eintritts eines Stonbahnendes bis zur Verarbeitung in abgetrennte und in Beigen von bekannter Zahl auf dem Werktisch abgelegter Gegenstände geht die Bewegung des Stoffes und diejenige der fertigen Gegenstände in gerader Linie senkrecht zur Vor-
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Stoffzuschneide- und Nähmaschine zur Herstellung fertiggenähter Kleidungsstücke od < 'r dgl. aus einer Stoffbahn mittels zu beiden Seiten derselben angeordneter Ausschneide- vorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, dass bei jeder Ausschneidevorrichtung einen mit ihr zwangs- läuhg verbundene Nähvorrichtung angeordnet ist und beide Paare von Vorrichtungen durch eine an sich bekannte, auswechselbare Musterwalze der herzustellenden Werkstückform entsprechend quer zur Stoffrichtung bewegt werden, wobei mittels selbsttätiger Ausrückvorrichtungen der
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geschaltet werden kann.