AT73175B - Verfahren zum Reinigen von Rohwolle. - Google Patents
Verfahren zum Reinigen von Rohwolle.Info
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Description
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Verfahren zum Reinigen von Rohwolle.
Die bisher bekannt gewordenen Verfahren zur Reinigung von Rohwolle suchen, soweit sie nicht die Wolle von vornherein mit Wasser in Berührung bringen, die Reinigung in einer einzigen Verarbeitung möglichst zu beenden. tiber die Verteilung, Lagerung und Zusammensetzung der auf roher Wolle befindlichen Stoffe (Wollfett, wasserlöslicher Wollschweiss und andere Verunreinigungen wie Kot, Schmutz, abgestossene Schuppen nnd dgl.) ist aus der Literatur nur Weniges und noch dazu oft Unrichtiges zu entnehmen. Es feblten bisber die wissenschaftlichen Grundlagen, um schon während der Bearbeitung der Wolle auf nichtwässerigem Wege eine getrennte Entfernung dieser Stoffe anzubahnen.
Bisher ist noch nicht bekannt geworden. dass die wasserlöslichen Bestandteile, die
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rühren die Faser nur einseitig, umschliessen sie also nicht. Durch eine die Faser und die Schweissknöllchen überziehende Schicht Wollfett, die in ihrer Dicke stark wechselt, werden
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flüsse geschützt Dieselbe WoHfettschicht verkittet noch andere Verunreinigungen wie abgestossene Schuppen und kleinere fremde Teilchen mit der Faser. Kot und Schmutz dagegen kittet sich, wie bekannt, selbst um und an die Faserbüschel.
Die vorliegende Erfindung benutzt die folgende Erkenntnis wie folgt :
Man entfernt auf an und für sich bekannte Weise möglichst nur die Fettschicht, zweckmässig mit einem Lösungsmittel. das keine oder nur geringe Neigung zeigt, Salze und Seifen zu lösen. Zu diesem Zwecke eignet sich am besten Trichloräthylen und Dichlor- äthylen. Bei sachgemässer Entfettung und Entfernung des Lösungsmittels haften die Knöllchen noch wie ursprünglich direkt an den entfetteten Wollfasern. Man kann sie nun leicht durch trockene Wäsche, d. h. durch an und-für sich bekanate Mittel, wie Reiben, Kämmen.
Schlagen, Klopfen, Auseinanderziehen der Zotten und ähnliche Mittel mit oder ohne Anwendung eines Luftstromes davon trennen und beseitigen, auch das Zumischen eines feinpuhprigen Materials (z. B. Kieselguhr) failt in den Rahmen der trockenen Wäsche, wenn es zu dem Zwecke geschieht, bei seiner trockenen Wiederentfernung die natürlichen Verunreinigungen der Rohwolle mit zu heseitigen.
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des pulverförmigen Materials unwesentlich, da das Wollfett vorher entfernt ist. Die esentuelle Zumischung geschieht im wesentlichen nur zur Erhöhung der Stosswirkung des Luftstromes.
1) as neue Verfahren führt gleichzeitig zur Entfernung der übrigen, unlöslichen Verunreinigungen. Diese sind teils durch Wollfett an die Faser gekittet, teils haben sie sich wie Kot und Schmutz selbst mit der Faser verkittet. Aueh diese können durch eine
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Damit die Reinigung leichter vor sieh geht, ist die die Faser überziehende Fettschicht und das angewandte Lösungsmittel gut zu beseitigen. Eine klebrige Eigenschaft des Materials darf nicht mehr bestehen, Es ist zu vermeiden, dass während des Entfetteos und nacbherigen Trocknens durch Überhitzung oder durch wässerige Anfeuchtung eine Erweichung der Knötchen eintritt, die zum feateren Ankleben an die Faser fahren könnte.
Eine etwaige Festigung des ZU8ammeuhaages zwischen Faser und Knöllchen setzt einer guten Durchführbarkeit der mechanischen Reinigung Schranken. Dagegen ist es für die Erzielung einer guten Trennung von Wollfett und Schweisssubstanzen wesentlich, dass nicht etwa während der Entfettung eine teilweise Lösung oder ein Losbröckeln der Schweiss- knöllchen von der Faser eintritt.
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neuen der Verarbeitung und Verwendung recht günstigen, da festen Form.
Durch Extraktion des Stabes-ohé oder mit Einwirkenlassen chemischen Substanzen-gelingt es bei zweckmässig gewahtten Lösungsmitteln oder einer Folge derselben leicht, die in den wollfettfreien Rückständen enthaltenen Bestandteile zu trennen und in technisch verwendbare Form zu bringen.
Ein Ausführungsbeispiel des Verfahrens ist folgendes :
Ein Posten ungarischer Schweisswelle wird mit Trichloräthylen oder Dichlor thylen unter Vermeidung der oben angegebenen Fehler vorsichtig ausgesagt. Dabei erreicht man ohne Schwierigkeit das gewünschte Ziel, das s im wesentlichen nur das Wollfett in Lösung geht. Die Menge und Temperatur des Lösungsmittels und die Dauer der Einwirkung ist bei Verwendung dieser Lösungsmittel innerhalb der gewöhnlichen Grenzen ohne wesentliche Bedeutung. Durch Spülen mit frischem Lösungsmittel wird die in der Wolle enthaltene Fettlösung beseitigt Darauf wird die Wolle in einem Gasstrom (Luft, Kohlensäure oder dgl.) getrocknet.
In einem Schlagwolf, Reibwolf, Shaker oder einer in der Wollindustrie gebräuchlichen ähnlichen Vorrichtung werden die Fasern dann von den zurückgebliebenen Verunreinigungen gereinigt. Der entstehende Staub wird durch einen Luft strom abgeführt. Eine Spülung mit Wasser beseitigt die geringen Reste der Verunreinigungen.
Das neue Verfahren führt schon bei der Behandlung der Rohwolle eine Trennung
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ersten Male eine rationelle Aufarbeitung des WoUschweisses unter Vermeidung der lästigen Abwasser.
PATENT-ANSPRÜCHE:
1. Verfahren zum Reinigen von Rohwolle unter Anwendung von chlorierten Kohlenwasserstoffen als Fettlösangsmittei, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst durch vorsichtiges Auslages der Rohwolle mittels dieser bekannten Lösungsmittel nor die fettigen Bestandteile der Rohwolle entfernt werden, ohne dass die in diesen Stoffen sehr wenig löslichen Verunreinigungen der Wolle, z. B. Wollschweiss, gelöst werden, worauf die letzteren Verunreinigungen auf trockenem Wege durch Reiben, Klopfen oder dgl. entfernt werden.
Claims (1)
- 2. Verfahren zur Trennung der nach Anspruch 1 entfallenden, durch die mechanische Bearbeitung abgeschiedenen Staubbestandtei ! e der Rohwolle, dadurch gekennzeichnet, dass die Staubbestandteile ohne oder mit Einwirkenlasen von chemischen Stoffen mittels eines oder einer Folge von Lösungsmitteln ausgeiaugt werden.
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