AT119025B - Verfahren zum Entfetten tierischer Fasern. - Google Patents

Verfahren zum Entfetten tierischer Fasern.

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  Verfahren zum Entfetten tierischer Fasern. 



   Es ist bekannt, dass man nasse Wolle in Gegenwart von Wasser mit Tetrachlorkohlenstoff entfettet und reinigt. Die Verwendung dieses Extraktionsmittels bringt vor allem den Nachteil mit sich, dass die Metallteile der Entfettungsanlage stark angegriffen weiden. Damit gelangen Metallsalze in den   Reinigungsprozess,   welche sich besonders an die nasse Faser heften und dadurch bewirken, dass die Wolle nach der Entfettung unansehnlich wird. Besonders störend macht sich ferner der Metallsalzgehalt der Faser beim nachfolgenden Färbeprozess bemerkbar. 



   Diese Nachteile werden bei dem Verfahren gemäss der Erfindung vermieden, wenn als Extraktionsmittel für die feuchte Wolle chlorierte Äthylene verwendet werden. Da dieselben Metalle bzw. Eisen nicht angreifen, ist es ausgeschlossen, dass die Wolle Metallsalze in den nachfolgenden   Färbeprozess   mit- 
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 der Chlorkohlenwasserstoffe nicht nur das oberflächlich anhängende Fett, sondern auch die Lipoide des Markes der Haare herausgelöst werden, wodurch bei Entfettung trockener Wolle die Fasern einen harten Griff bekommen, der sie für weitere Verarbeitung ungeeignet macht. 



   Beispiel :
In einen Behälter, der mit Siebeinsätzen versehen ist, wird Schafwolle eingefüllt, der Behälter mit Wasser gefüllt und weiterhin Wasser   durchfliessen   gelassen. Dem zur Tränkung und Vorwäsche dienenden Wasser kann man Stoffe zusetzen, welche die Netzfähigkeit erhöhen, z. B. geringe Mengen von Seifen oder sonstige, die Oberflächenspannung beeinflussende Stoffe. Nach dem Abtropfen des Wassers wird Trichlor-   äthylen durch   die Wolle fliessen gelassen, bis das abfliessende Trichloräthylen nur noch geringe Fettmengen aufweist. Selbstverständlich kann diese Extraktion nach dem Prinzip der systematischen Auslaugung vorgenommen werden, indem die fettarmen Lösungen wiederholt angewendet bzw. zum Entfetten des frischen Waschgutes verwendet werden können.

   Nach dem Beendigen der Extraktion lässt man abtropfen und entfernt das anhaftende   Trichloräthylen   durch einen imKreislauf geführten Luftstrom derart, dass die Luft vor dem Eintritt in den Extraktor erwärmt, hinter dem Extraktor abgekühlt wird, um die mitgenommenen Mengen von Lösungsmittel abzuscheiden. Die so gewonnene Wolle lässt sich nach dem Trocknen von anhaftendem Staub durch einfaches Abklopfen befreien, ist durch kurzes Waschen mit Wasser vollkommen sauber und hat ihren guten Griff bewahrt. 



   Aus dem Lösungsmittel lässt sich durch Verdampfen ein Wollfett von heller Farbe und gutem Geruch ohne weitere chemische Reinigungsmassnahmen gewinnen. 

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