AT131106B - Verfahren zum Brünieren von Gegenständen aus rostsicherem Stahl. - Google Patents

Verfahren zum Brünieren von Gegenständen aus rostsicherem Stahl.

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Robert Ing Weihrich
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Poldihuette
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  Verfahren zum Brünieren von Gegenständen aus rostsicherem Stahl. 



   Bekanntlich ist es schwierig, Gegenstände aus rostsicherem Stahl, insbesondere Chromstahl, z. B. Gewehrläufe und andere Gewehrteile, zu brünieren, weil gerade die Rostsicherheit den Briinierungsvorgang erschwert. Der Erfindung gemäss lassen   sich jedoch solche Gegenstände gut brünieren,   wenn man als Brünierflüssigkeit   eine wässerige   Lösung von   Natriumthiosulfat,   Natriumhydrosulfit oder des Alkalisalzes der Dithion-bzw. einer Polythionsäure benutzt. der eine Säure, am besten Schwefelsäure oder Salzsäure, zugesetzt wird. Man kann Konzentrationen von 50 bis 500   9     Natriumthiosulfat   bzw. des Alkalisalzes einer der genannten Säuren auf 1 Liter Wasser bei Zusatz von 10 bis 200 cm3 Schwefelsäure 
 EMI1.1 
 Schwefelsäure auf 1 Liter Wasser.

   Die Säure ist zweckmässig erst unmittelbar vor der Verwendung der auf 30 bis 90  C vorgewärmten Lösung zuzusetzen. 



   Wenn man den beschriebenen   Brünierungsvorgang verbessern   oder abkürzen will, so lässt man vorteilhaft einen künstliehen Oxydationsvorgang vorausgehen, welcher in der Behandlung mit angesäuerten Sehwermetallehlorid haltigen Lösungen besteht. Solche Lösungen werden z. B. dadurch erhalten, dass man   Eisenehlorür   und Eisenchlorid mit geringen Mengen Quecksilberchlorid unter Zusatz geringer Säuremengen in Wasser löst. Als eine geeignete Konzentration hat sich erwiesen : 300 g Eisenchlorür, 50 g Eisenehlorid, 10   9   Quecksilberchlorid und 20-30 cm3 konzentrierte Salzsäure auf 1 Liter Wasser. 



  Es können aber je nach dem gewünschten Farbton auch noch andere   Schwermetallchloride   hinzugefÜgt werden. Die zu brünierenden StÜcke werden mit dieser Lösung gleichmässig bestrichen oder in diese Lösung getaucht, dann trocknen gelassen und wiederholt   Wasserdämpfen   ausgesetzt. Dann werden sie in die erwärmte angesäuerte   Natriumthiosulfatlösung getaucht   und etwa 10-30 Minuten darin belassen. 



  Nach dem Herausnehmen werden die StÜcke in   üblicher   Weise mit Wasser- oder Sodalösung gewaschen, getrocknet und gebürstet. Die auf diese Weise behandelten Stiicke besitzen eine einwandfreie festhaftende   Brünierung.   



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI1.2 
 dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenstände mit einer warmen wässerigen Lösung von Natriumthiosulfat, Natriumhydrosulfit oder eines Alkalisalzes der Dithion-bzw. einer   Polythionsäure   behandelt werden, welcher Säure vornehmlich   Schwefelsäure   zugesetzt ist. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenstände zuvor einem kunstlichen Oxydationsvorgang unterworfen werden, indem sie mit einer wässerigen angesäuerten Lösung von Schwermetallchlorid behandelt werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT131106D 1931-02-04 1932-01-27 Verfahren zum Brünieren von Gegenständen aus rostsicherem Stahl. AT131106B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2639245A (en) * 1950-01-12 1953-05-19 Parker Rust Proof Co Sulfide coating
US3082129A (en) * 1956-12-07 1963-03-19 Devex Corp Method of coating wires for drawing

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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