AT72891B - Oszillator zur Erzeugung elektromagnetischer Wellen. - Google Patents

Oszillator zur Erzeugung elektromagnetischer Wellen.

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AT72891B
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electromagnetic waves
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Henry Plunkett Dwyer
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Henry Plunkett Dwyer
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 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

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 EMI2.1 
 
Gegen diesen Hebel kann eine Stange 34 gedrückt werden, welche durch die Wand 36 der   Oszìllationskammer   hindurchragt und an ihrem äusseren Ende einen Druckknopf 37 besitzt. Durch den Hebel 32 geht eine horizontalliegende Einstellstange 38 hindurch, an welcher ein Ring 39 befestigt ist, der gegen die äussere Seite des Hebels drückt. Ein Ende der   Stange 38   ist in eine Warze 41 eingeschraubt, welche auf der Wand der Kammer 1 vorgesehen ist. Diese Stange ragt auch durch die Wand 36   hindurch   und trägt auf ihrem äusseren Ende ein Handrad 42, durch welches sie gedreht werden kann.

   Eine Schraubenfeder 43 wird dabei zwischen Warze und einer lose auf der Stange sitzenden   Unterlegscheibe 44 zusammengedrückt.   Aus dieser Konstruktion ergibt sich,   dass   durch Einwärtsbewegung des Hebels durch Vermittlung der Stange 34 entgegen dem Druck der Feder 43 der Träger J   in gleic her   Weise nach einwärts gestossen werden kann und dadurch die Kathode mit der Anode in Kontakt gebracht und der Stromkreis zwischen Kathode und Anode geschlossen werden kann. Hört der Druck auf den Knopf 37 auf, so veranlasst die   Feder, dass   die Kathode von der Anode abgezogen und ein Funke zwischen beiden gebildet wird.

   Der Abstand, um welchen in dieser Weise das Abziehen erfolgt, kann durch Drehung der Stange 38 durch das Handrad 42 geregelt werden, wobei der Abstand des Ringes 39 von der Warze 41 geändert wird. 



    Mit 4J ist   eine Auslassöffnung im Deckelteil der Kammer bezeichnet, während 46 ein Fenster darin darstellt, durch welches der Lichtbogen zwischen Anode und Kathode beobachtet werden kann. 



   Um eine Kathode zu beseitigen, wenn sie durch den Gebrauch abgenutzt ist, und eine neue an deren Stelle zu setzen, ist mit der Scheibe 8 ein Kegelrad 48 verbunden, welches mit einem Kegel- 
 EMI2.2 
   äusseren Ende eine Kurbel   57 trägt. Durch diese Kurbel kann diese Kathode gedreht werden. und zwar, nachdem das Rohr 35 aus der hohlen Kathode entfernt worden ist, was durch Ver- 
 EMI2.3 
   Ende eines zugleich mit dem nach abwärts ragenden   Rohr 35 drehbaren Armes. 50 befestigt ist. 



    Durch diese Drehung wird der Kathodenträger so bewegt, dass   die nächste Kathode in die richtige Lage gegenüber der Anode zu liegen kommt. Das Rohr 35 wird dann in seine richtige Lage in die Kathode hinein zurückgebracht. Das Übersetzungsvoerhältnis ist zweckmässig ein derartiges, dass eine Drchung des Kurbelarmes gerade ausreicht. um die nächste Kathode in die richtige Lage zu bringen. 
 EMI2.4 
 



   Eine   grosse Anzahl von Versuchen hat gezeigt, dass   ein Gleichstrom von 6-5 A bei 500 V erhalten werden kann. und zwar durch vier Bogen dieser Art in Reihe bei Anwendung von Alkohol mit einem Spannungsabfall von nur 40 V oder 10 V pro Bogen. Der Lichtbogen erzeugt daher 
 EMI2.5 
 ist notwendig, um die Elektrode kühl und die   Flüssigkeitstemperatur äusserst   niedrig zu erhalten. 



   Die negative Elektrode zeigt keine Anzeichen von Erhitzung und nur eine geringe Abnutzung.
Aller   Wahrscheinlichkeit nach   ist der hohe Wirkungsgrad des Oszillators in erster Linie ein Folge der zentralen Ausströmung kalten Alkohols gegen die Oberfläche der Kathode und eine Folge   davon, dass der Alkohol durch die Zirkulation   von Kochsalz in den Kochsalzröhren kalt erhalten wird.   Dieses Aufstossen kalten Alkohols   auf die   Oberfläche   der Kathode und der Durchgang zwischen Anode und Kathode bewirkt, dass die Elektroden ständig auf der erforderlichen niedrigen   Temperatur   gehalten werden, die für die wirksamste Entladung des Lichtbogens erforderlich ist. 



    @ Eine weitere wichtige Wirkung des Fliessens   des Alkohols zwischen die Elektroden besteht darin, dass aus dieser Gegend alle Metallteilchen fortbewegt werden, die durch den Durchgang des Bogen von den Elektroden   losgelöst werden, so   dass hiedurch die Schwingungen von zu-   verlässiger Gleichförmigkeit   bleiben.

Claims (1)

  1. EMI3.1 1. Oszillator zur Erzeugung elektromagnetischer Wellen, bei welchem eine der Elektroden eine mittlere Öffnung besitzt, aus der eine Flüssigkeit gegen die Oberfläche der gegenüberliegenden Elektrode strömt, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzielung eines möglichst intensiven Aus- tausches von Flüssigkeit an der zu kühlenden Oberfläche die Ausströmflüssigkeit der Austritt- öffnung durch einen besonderen Kanal (14) zugeleitet wird und der übrige Teil dieser Oberfläche durch eine besondere Flüssigkeitszirkulation (24, 25) gekühlt wird.
    2. Oszillator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung durch ein von aussen verstellbares Nadelventil (22) regelbar gemacht ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnete dass die der mit Ausströmöffnung versehenen Elektrode (12) gegenüberstehende Elektrode (11), die an in sich bekannter Weise hohl ist und durch eine gegen die Rückwand strömende Flüssigkeit gekühlt wild, auf einem drehbaren Träger in mehrfacher Anordnung vorhanden ist, um nach Bedarf eine Auswechslung dieser Elektrode herbeizuführen.
    4. Vorrichtung nach Anspruch l und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das die Kühlflüssigkeit zuführende Rohr (35) zwecks Ermöglichung einer Drehung des Elektrodenträgers von aussen zurückgezogen werden kann, während durch geeignete Wahl des Übersetzungsverhältnisses eine aussen in eine voile Umdrehung zu versetzende Kurbel die nächste Elektrode an die Stelle der vorhergehendenbringt.
AT72891D 1914-03-04 1914-03-04 Oszillator zur Erzeugung elektromagnetischer Wellen. AT72891B (de)

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