AT63317B - Einrichtung zur Erzeugung von Hochfrequenzschwingungen. - Google Patents

Einrichtung zur Erzeugung von Hochfrequenzschwingungen.

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AT63317B
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generating high
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high frequency
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Karl Dr Rottgardt
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Karl Dr Rottgardt
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  Einrichtung zur Erzeugung von    Hochfrequenzschwingungen.   



    Bekanntlich lassen sich mit den gewöhnlichen Zinkfunkenstrecken, wie sie vor der Anwendung des Wienschen Verfahrens in der drahtlosen Telegraphie allgemein benutzt wurden, Funkenzahlen, die in der Grössenanordnung eines hörbaren Tones liegen, nicht erzielen. Dieses ist darauf zurückzuführen, dass bei einer derart hohen Funkenfolge Lichtbogenbildung und damit ein Inaktivwerden der Entladungsstrecke eintritt. Die Wirkung der auf Grund der Wienschen Untersuchungen hergestellten, sogenannten Löschfunkenstrecken, deren aus Silber oder Platin bestehende Elektroden einen sehr kleinen Abstand voneinander haben, besteht darin, dass das Inaktivwerden durch das bei diesen Funkenstrecken eintretende periodische Löschen vermieden wird. 



  Bei der Herstellung dieser Löschfunkenstrecken macht es Schwierigkeiten, den äusserst kleinen Abstand der grossen Elektrodenflächen einzuregulieren und ihn über die ganze Elektrodenfläche gleichzuhalten. Ausserdem haben diese Funkenstrecken den Nachteil, dass man gezwungen ist, zur Erreichung einer praktisch verwendbaren Spannung und Energie eine grosse Anzahl der kleinen Funkenstrecken hintereinanderzuschalten. Hiedurch sowie durch die Notwendigkeit der Verwendung von Edelmetallen für die Elektroden werden die Herstellungskosten sehr erhöht. 



  Durch die vorliegende Einrichtung sind die beschriebenen Nachteile vermieden. Dieselbe gestattet, mit Zinkfunkenstrecken von grossem Elektrodenabstand eine sehr grosse Funkenzahl zu erzielen. Die Anordnung besteht darin, dass eiuer Entladestrecke hocherhitzter Joddampf zugeführt wird. Hiebei werden die z. B. aus Zink bestehenden Elektroden der Entladungsstrecke, an die ein Schwingungskreis angeschlossen ist, in einem geschlossenen Behälter angeordnet. 



  Den Elektroden wird hochgespannter Wechselstrom von hoher Periodenzahl, zum Beispiel 500 Perioden, zugeführt, wobei die Entladung in Form eines Lichtbogens vor sich geht. Durch Erhitzen des Behälters, in den. Tod oder dgl. eingeführt ist, wird das Jod zum Verdampfen gebracht. Der Zustand der Entladungsstrecke ändert sich dabei zunächst nicht ; mit fortschreitender Erhitzung nimmt dIe Entladung dann plötzlich eine andere Form an, wie ihr Aussehen und der einsetzende ziehende Ton erkennen lassen. 



  Ein in den abgeschlossenen Schwingungskreis eingeschaltetes Messinstrument zeigt an. dass gleichzeitig in dem Kreise eine erhebliche Schwingungsenergie auftritt. 



  Verbindet man ein aus einer rotierenden Heliumröhre bestehendes Kontrollinstrument mit dem Schwingungskreis, so beweist sein periodisches Anfeuchten, dass der Lichtbogen disruptiv geworden ist, und dass die Entladungen in der Periode des zugeführten Wechselstromes auftreten. Dem Schwingungskreis kann man in bekannter Weise Energie entnehmen. 



  Die Verdampfung des Jods bzw. die Erhitzung des Joddampfes kann natürlich auf beliebige Weise erfolgen. So kann z. B. die in der Entladungsstrecke erzeugte Wärme benutzt werden. Aucl. ki1nn, falls eine starke Dämpfung des den Strom für die Entladungstrecke liefernden Kreises gewünscht wird, ein in diesen Kreis eingeschalteter Widerstand zur Erhitzung des Jods dienen. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Einrichtung zur Erzeugung von Hochfrequenzschwingungen bzw. zur Aktivierung eines Lichtbogens, dadurch gekennzeichnet, dass einer Entladungsstrecke, an die ein oder mehrere Schwingungskreise angeschlossen sind, hocherhitzte Joddampf zugeführt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT63317D 1911-10-06 1912-10-07 Einrichtung zur Erzeugung von Hochfrequenzschwingungen. AT63317B (de)

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