DE730485C - Loetvorrichtung - Google Patents

Loetvorrichtung

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Publication number
DE730485C
DE730485C DES134965D DES0134965D DE730485C DE 730485 C DE730485 C DE 730485C DE S134965 D DES134965 D DE S134965D DE S0134965 D DES0134965 D DE S0134965D DE 730485 C DE730485 C DE 730485C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frequency
oscillator
soldering device
generator
soldered
Prior art date
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Expired
Application number
DES134965D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Rudolf Schoefer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Application granted granted Critical
Publication of DE730485C publication Critical patent/DE730485C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K3/00Tools, devices or special appurtenances for soldering, e.g. brazing, or unsoldering, not specially adapted for particular methods
    • B23K3/08Auxiliary devices therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Apparatuses For Generation Of Mechanical Vibrations (AREA)

Description

  • Lötvorrichtung Die Erfindung betrifft eine Lötvorrichtung mit einem Magnetostriktionsschwinger oder einem anderen durch elektrische Hochfrequenzschwingungen erregten Schwinger, der die zu verlötenden Gegenstrände oder das Lötbad, in welches :diese getaucht werden, beim Löten in hochfrequente mechanische Schwingungen versetzt. Erfindungsgemäß ist als Energiequelle für die Erregung des .Schwingers ein Löschfunkenhochfrequenzerzeuger vorgesehen.
  • Die Erfindung stellt insbesondere deshalb einen wesentlichen technischen Fortschritt dar, weil es mit einem gemäß der Erfindung betriebenen Schwinger, beispielsweise einem Magnetostriktionsschwinger oder piezoelektrischen Schwinger, ohne . weiteres möglich ist, die Vorrichtung in kurzen Zeitabständen absatzweise arbeiten zu lassen, während bei den bekannten elektrisch .erregten Schwingern, deren Erregung durchwegs von einem gittergesteuerten Röhrengenerator gespeist wird, für häufiges Aus- und Einschalten stets ein besonderer technischer Aufwand erforderlich ist. Die Vorrichtung nach der Erfindung ist ferner außerordentlich einfach und läßt sich in vorteilhafter Weise mit :einem Lötgerät, z. B. einem tragbaren Lötgerät, zusammenbauen. Es hat sich ferner herausgestellt, daß die stoßweise Energiezufuhr, welche durch den Löschfunkensender bewirkt wird, für :die Herstellung fester Lötverbindungen günstig ist. Es ist vorgdschlagen worden, metallische Gegenstände, insbesondere solche aus Aluminium oder anderen schwer lötbaren Metallen, ohne Verwendung irgendwelcher Flußmittel derart zu löten, daß ein in beliebiger Weise erhitzter Lötkolben an den zu lötenden Gegenstand angepreßt wird und hierbei mechanische Schwingbewegungen hoher Frequenz ausführt. Mit einem erfindungsgemäß mit Löschfunkenstrecken erregten Schwinger ist dies ohne besondere Aufwendungen ohne weiteres möglich, indem lediglich ein im Primärkreis vorgesehener2 Schalter nach Bedarf geschlossen und wie der geöffnet zu werden braucht.
  • Ein zweiter, ebenfalls sehr bedeutender Vorteil der Erfindung besteht darin, daß ein Löschfunkenhochfrequenzerzeuger ganz erheblich einfacher und billiger ist als ein Röhrenhochfrequenzerzeuger.
  • An einem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel soll die Erfindung näher erläutert werden. Die i .n der Zeichnung dargestellte Anordnulig ist beispielsweise zum Herstellen von Lötverbindungen an Aluminiumteilenunter Verwendung hochfrequenter mechanischer Schwingbewegungen gedacht, welche mittels eines Magnetostriktionsschwingers erzeugt werden.
  • Der Magnetostriktionskörper i, welcher beispielsweise aus Nickel besteht, ist an seinem oberen Ende napfförmig ausgebildet, um das Lot 2 aufzunehmen, welches mittels eines Heizkörpers 3 erwärmt werden kann. Die zu verlötenden, insbesondere kleinen Gegenstände, z. B. zu verlötende Drahtverbindungen, werden in das flüssige Lot eingetaucht, wobei sich die Schwingbewegungen des Körpers i übet das Lot auf die zu verlötenden Gegenstände übertragen.
  • Der Mag netostriktionskörper i ist von einer Spule .l umgeben, welche mit einer Funkenstrecke 5 und einem Kondensator 6 einen Schwingungskreis bildet. Parallel zum Kondensator 6 liegt die Sekundärspule eines Transformators ;, dessen Primärspule an einem Netz- 8 von beispielsweise 22o Volt liegt. Außerdem ist im Primärkreis noch ein Schalter 9 vorgesehen.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Wird der Schalter 9 geschlossen, so wird durch ,den Transformator 7 dem von den Teilen i, 5 und 6 gebildeten Schwingungskreis eine hohe Spannung aufgedrückt, durch welche die Funkenstrecke 5 periodisch zum Zünden gebracht wird. Der Zündfunke :ergibt in dem Schwingungskreis eine hochfrequente Schwingung, welche über die Spule f eine gleich hochfrequente magnetostriktive Schwingbewegung des Körpers i hervorruft.
  • Durch den beim Schließen des Schalters 9 an der Funkenstrecke 5 entstehenden Funken wird nicht nur der von der Spule q. und dem Kondensator 6 gebildete Schwingungskreis geschlossen, sondern gleichzeitig auch der Sekundärkreis des Transformators 7 über die Spule ,l. In dem geschlossenen Sekundärkreis und somit in der Spule 4 fließt also ein starker Strom, welcher eine Vormagnetisierung des Schwingkörpers i hervorruft; denn dieser Strom hat die im Vergleich zur Hochfrequenz des Schwingungskreises ganz be-,Icutend geringere Frequenz des Netzes 8 und ,st somit in der `Virkung einem vormagnetisierenden Gleichstromstoß gleichzuachten. Die durch den Schluß des Sekundärkreises erzielte Vormagnetisierung muß zwar noch auf einen bestimmten Wert eingestellt werden, der von der Beschaffenheit des magnetostriktiven Schwingkörpers abhängt, doch auch dies kann gemäß der weiteren Ausbildung der Erfindung in einer sehr einfachen Weise erreicht «-erden, und zwar dadurch, daß ein im Schwingungskreis angeordneter Widerstand, der in der Zeichnung mit i o bezeichnet ist, im Primärkreis des Hochfrequenzerzeugers oder seines Transformators vorgesehen wird. Der niederfrequente Vormagnetisierungsstromstol.'> im Sekundärkreis ergibt rückwirkend im Primärkreis einen StromstoP3, dessen Größe entsprechend dem Übersetzungsverhältnis des Transformators das Vielfache des sekundären Stromstoßes beträgt. Durch den Widerstand io wird dieser hohe Stromstoß jedoch begrenzt, und mittelbar wird somit auch die Vormagnetisierung beeinflußt. Durch entsprechendes Einregeln des Widerstandes i o kann also die Vormagnetisierung mit Leichtigkeit geregelt und abgestimmt werden, ohne daß irgendwelche weiteren zusätzlichen Mittel hierzu erforderlich sind. Die Einstellung des günstigsten Vormagnetisierungswertes. welche in einem bestimmten Verhältnis zur Hochfrequenzerzeugung des Schwingkörpers stehen lnul.>, läßt sich im Betrieb mit Leichtigkeit unter Beobachtung der erzielten mechanischen Schwingwirkung vornehmen.
  • Die beschriebene Vormagnetisierung des Schwingkörpers ist für den Betrieb des Schwingers vollkommen ausreichend, so daß irgendwelche zusätzlichen Gleichstromvormagnetisierungseinrichtungen, wie sie bei mit Röhrensendern erregten Schwingern bekannt sind, nicht erforderlich sind. Auch dies ist somit ein besonderer Vorteil der Anordnung nach der Erfindung.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Lötvorrichtung mit einem Magnetostriktionsschwinger oder einem anderen durch elektrische Hochfrequenzschwingungen erregten Schwinger, der die zu verlötenden Gegenstände oder das Lötbad, in welches diese getaucht werden, beim Löten in hochfrequente mechanische Schwingungen versetzt, dadurch gekennzeichnet, daß als Energiequelle für die Erregung des Schwingers (i ) ein Löschfunkenhoe 'hfrequenzerzeuger (5, 6, 7) vorgesehen ist.
  2. 2. Lötvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Mittel zur Änderung der Vorma'gnetisierung des Schwingers (i) im Schwingungskreis des Löschfunkenhochfrequenzerzeugers (5, 6,7) ein regelbarer Widerstand (i o) vorgesehen ist. d g. Lötvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der regelbare Widerstand (io) im Primärkreis des Löschfunkenhochfrequenzerzeugers (5, 6, 7) vorgesehen ist.
DES134965D 1938-12-06 1938-12-06 Loetvorrichtung Expired DE730485C (de)

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DES134965D DE730485C (de) 1938-12-06 1938-12-06 Loetvorrichtung

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DE730485C true DE730485C (de) 1943-01-13

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ID=7539871

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1936745A3 (de) * 2006-12-22 2008-07-02 Thales Verfahren zum Anschliessen und Verbinden von Kabeladern durch magnetostriktion und Inrichtung zur Magnetostriktionerzeugung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1936745A3 (de) * 2006-12-22 2008-07-02 Thales Verfahren zum Anschliessen und Verbinden von Kabeladern durch magnetostriktion und Inrichtung zur Magnetostriktionerzeugung

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