AT48168B - Einrichtung zur Erzeugung von kontinuerlichen elektrischen Schwingungen. - Google Patents

Einrichtung zur Erzeugung von kontinuerlichen elektrischen Schwingungen.

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AT48168B
AT48168B AT48168DA AT48168B AT 48168 B AT48168 B AT 48168B AT 48168D A AT48168D A AT 48168DA AT 48168 B AT48168 B AT 48168B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur Erzeugung von kontinuierlichen elektrischen Schwingungen. 



   Bei der Erzeugung   ungedämpfter   Schwingungen mit Hilfe des Lichtbogens ist es   bekannt, durch Gebläse, mechanische   oder elektromagnetische, den Lichtbogen zu verlängern bezw. abzureissen und gleichzeitig das ZUndpotential des Lichtbogens zu erhöhen. 



  Solche Anordnungen bedürfen besonderer Vorrichtungen um wirksam zu sein. 



   Diesen Nachteil vermeidet die Erfindung unter Anwendung eines dem Schwingung kreis zugeordneten einfachen Elektrodenpaars dadurch, dass zufolge geeigneter Form-   gebung der Elektroden, nämlich mit   nach oben von einem   Engspa1t divergierenden Flanken,   
 EMI1.1 
 



   Die Fig. 1 bis 5 zeigen verschiedene Ausführungsformen von Elektroden. Zwischen zwei winkelförmig ausgebildeten Elektroden, siehe Fig. 1. kann ein Lichtbogen an derselben Stelle dauernd nicht entstehen. Die vom Lichtbogen erwärmte Luft treibt den Bogen nach oben, er verlängert sich und reisst schliesslich ab. 



   Schaltet man vor die beiden   winkelförmig   gebogenen Elektroden a und b, siehe Fig. 2, entsprechend grosse Selbstinduktionen c und d, so wird in ihnen, während der Bogen abreisst,   eine elektromotorische Kraft erzengt,   welche genügt, um an der kürzesten Entfernung zwischen den Elektroden von neuem einen Lichtbogen entstehen zu lassen. 



  Dieses Spiel wiederholt sich, so dass eine   Unterbrecherwirkung   zustande kommt.   Da t bei   dieser Anordnung an einem Steuerorgan fehlt, ist die Zahl der Unterbrechungen pro Zeiteinheit sehr verschieden. 



   Um die Schwingungszahl zu steuern, legt man parallel zum Lichtbogen einen aus Kapazität und Selbstinduktion gebildeten Schwingungskreis e, f, g, siehe Fig. 3. Die Zahl der Unterbrechungen pro Zeiteinheit ist dann abhängig von der Eigenschwingung des   Kondensatorkreises. Die   im Kondensatorkreise schwingende Energie reguliert die Vorgänge im   Lichtbogen. Durch Einschliessen   des Bogens in einen ganz oder teilweise geschlossenen Raum, durch Wahl eines geeigneten Leitermaterial und durch richtige Wahl des Winkels kann man die   \ (11rvenform   des zwischen den Elektroden entstehenden Stromes entsprechend beeinflussen. 



   Fig. 4 zeigt eine andere   Ausführungsform   der Elektroden. Die Elektrode ist als offenes Rohr ausgebildet, welches an dem der anderen Elektrode zugewandten Ende 
 EMI1.2 
 



   Fig. 5 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher die untere   Elektrode als offenes   Rohr ausgebilde. ist. Dies wird mit der   füssigen Wasserstoffverbindung gefüllt. Die Blas-     wirkung   durch die aufsteigenden Dämpfe ist hier noch stärker, weil die   Dampfentwicklung   

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 in einem relativ kleinen Raum stattfindet. Damit eine gleichmässige   Beanspruchung   der Elektroden eintritt, kann der Bogen oder die Elektroden in geeigneter Weise in Rotation versetzt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI2.1 
 Wege der Lichtbogen-Unterbrechung, gekennzeichnet dadurch die Anwendung von Elektroden solcher Gestaltung bezw. Anordnung, dass der Lichtbogen zwischen von   einen) unteren   Engspalt aus nach oben divergierenden Flanken gebildet und durch die von   ihm     erwärmte   
 EMI2.2 
 potential zur Neuzündung wiedergewinnt, wobei ein aus Kapazität und Selbstinduktion bestehender, parallel zum Lichthogen liegender Schwingungskreis diese Unterbrechungen steuert.

Claims (1)

  1. 2. Ausfuhrungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden in Form von Hohlkörpern gestaltet sein und sich teilweise umschliessen können.
    3. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder beide Elektroden mit einer flüssigen Wasserstoffverbindung umgeben oder angefüllt sind. durch deren Verdampfung eine zusätzliche Blaswirkung auf den Lichtbogen ausgeübt wird. EMI2.3
AT48168D 1908-11-13 1909-11-13 Einrichtung zur Erzeugung von kontinuerlichen elektrischen Schwingungen. AT48168B (de)

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