DE224481C - - Google Patents
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- DE224481C DE224481C DENDAT224481D DE224481DA DE224481C DE 224481 C DE224481 C DE 224481C DE NDAT224481 D DENDAT224481 D DE NDAT224481D DE 224481D A DE224481D A DE 224481DA DE 224481 C DE224481 C DE 224481C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03B—GENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
- H03B11/00—Generation of oscillations using a shock-excited tuned circuit
- H03B11/04—Generation of oscillations using a shock-excited tuned circuit excited by interrupter
- H03B11/08—Generation of oscillations using a shock-excited tuned circuit excited by interrupter interrupter being discharge tube
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60C—VEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
- B60C7/00—Non-inflatable or solid tyres
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Discharge Heating (AREA)
- Tyre Moulding (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
224481 ~~ KLASSE 21 a. GRUPPE
Dr. ERICH E HUTH G.M.B. H. in BERLIN.
mit Hilfe eines Lichtbogens.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. November 1908 ab.
Bei der Erzeugung ungedämpfter Schwingungen mit Hilfe des Lichtbogens ist es bekannt,
durch Gebläse, mechanische oder elektromagnetische/ den Lichtbogen zu verlängern bzw.
abzureißen und gleichzeitig das Zündpotential des Lichtbogens zu erhöhen. Solche Anordnungen
bedürfen besonderer Vorrichtungen, um wirksam zu sein.
Diesen Nachteil vermeidet die Erfindung
ίο dadurch, daß durch geeignete Formgebung der
Elektroden der Lichtbogen automatisch verlängert bzw. zum Verlöschen gebracht wird, ■
und gleichzeitig das Zündpotential des Bogens erhöht wird.
Die Fig. 1 bis 5 zeigen verschiedene Ausführungsformen
von Elektroden. Zwischen zwei winkelförmig ausgebildeten Elektroden (s. Fig. 1) kann ein Lichtbogen an derselben
Stelle dauernd nicht entstehen. Die vom Lichtbogen erwärmte Luft treibt den Bogen
nach oben, er verlängert und reißt schließlich ab.
Schaltet man vor die beiden winkelförmig gebogenen Elektroden α und b (s. Fig. 2) entsprechend
große Selbstinduktionen c und d, so wird in ihnen, während der Bogen abreißt,
eine elektromotorische Kraft erzeugt, welche genügt, um an der kürzesten Entfernung zwischen
den Elektroden von neuem einen Lichtbogen entstehen zu lassen. Dieses Spiel wiederholt
sich, so daß eine Unterbrecherwirkung zustande kommt. Da es bei dieser Anordnung
an einem Steuerorgan fehlt, ist die Zahl der Unterbrechungen pro Zeiteinheit sehr ver-
schieden,
Um die Schwingungszahl zu steuern, legt man parallel zum Lichtbogen einen aus Kapazität
und Selbstinduktion gebildeten Schwingungskreis e, f, g (s. Fig. 3). Die Zahl der
Unterbrechungen pro Zeiteinheit ist dann abhängig von der Eigenschwingung des Kondensatorkreises. Die im Kondensatorkreise schwingende
Energie reguliert die Vorgänge im Lichtbogen. Durch Einschließen des Bogens in einen ganz oder teilweise geschlossenen Raum,
durch Wahl eines geeigneten Leitermaterials und durch richtige Wahl des Winkels kann
man die Kurvenform des zwischen den Elektroden entstehenden Stromes entsprechend beeinflussen.
Fig. 4 zeigt eine andere Ausführungsform der Elektroden. Die Elektrode ist als offenes
Rohr ausgebildet, welches an dem der anderen Elektrode zugewandten Ende konisch ausläuft.
Die andere Elektrode ist ebenfalls konisch zugespitzt.
Die Elektroden sind so angeordnet, daß die röhrenförmige (h) die andere (k) zum Teil umschließt.
Der Lichtbogen entsteht bei i. Die Blaswirkung des Lichtbogens kann auch dadurch
erhöht werden, daß man die untere Elektrode mit einer leicht verdampfbaren Wasserstoffverbindung
umgibt. Die durch die Elektrodenwärme hervorgebrachten aufsteigenden Dämpfe unterstützen die Blaswirkung.
Fig. 5 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher die untere Elektrode als offenes Rohr
ausgebildet ist. Dies wird mit der flüssigen Wasserstoff verbindung gefüllt. Die Blaswirkung
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durch die aufsteigenden Dämpfe ist hier noch stärker, weil die Dampfentwicklung in einem
relativ kleinen Raum stattfindet. Damit eine gleichmäßige Beanspruchung der Elektroden
5. eintritt, kann der Bogen oder die Elektroden in geeigneter Weise in Rotation versetzt
werden.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Verfahren zur Erzeugung von kontinuierlichen elektrischen Schwingungen mit Hilfe eines Lichtbogens, dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtbogen durch die von ihm erwärmte Luft verlängert und durch konisch gestaltete Elektroden zum Abreißen gebracht wird und ein aus Kapazität und Selbstinduktion bestehender, parallel zum Lichtbogen liegender Schwingungskreis diese Unterbrechungen steuert.
- 2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder beide Elektroden als Hohlkörper ausgebildet sind, welche sich teilweise umschließen.
- 3. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder beide Elektroden mit einer flüssigen Wasserstoffverbindung umgeben oder angefüllt sind, durch deren Verdampfung eine zusätzliche Blaswirkung auf den Lichtbogen ausgeübt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT191015891X | 1909-12-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE224481C true DE224481C (de) |
Family
ID=32512972
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT224481D Active DE224481C (de) | 1909-12-20 |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE224481C (de) |
| GB (1) | GB191015891A (de) |
-
0
- DE DENDAT224481D patent/DE224481C/de active Active
-
1910
- 1910-07-02 GB GB191015891D patent/GB191015891A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB191015891A (en) | 1911-01-19 |
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