DE625200C - Entladungsgefaess mit Gluehkathode und Anode - Google Patents
Entladungsgefaess mit Gluehkathode und AnodeInfo
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-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J25/00—Transit-time tubes, e.g. klystrons, travelling-wave tubes, magnetrons
- H01J25/50—Magnetrons, i.e. tubes with a magnet system producing an H-field crossing the E-field
- H01J25/52—Magnetrons, i.e. tubes with a magnet system producing an H-field crossing the E-field with an electron space having a shape that does not prevent any electron from moving completely around the cathode or guide electrode
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J21/00—Vacuum tubes
- H01J21/02—Tubes with a single discharge path
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Description
Die Erfindung betrifft ein Entladungsgefäß
mit Glühkathode und Anode zur Erzeugung eines von einer veränderlichen Spannung nach
vorgeschriebenen Funktionen abhängigen Stromes.
Für viele wissenschaftliche und technische Zwecke ist es erwünscht, einen Strom 7 zu
erzeugen, der von einer gegebenen variablen Spannung V nach der Funktion J = f (V) abhängt,
worin / eine irgendwie vorgeschriebene Funktion darstellt. Gegenstand der Erfindung
ist eine Vorrichtung, die diese Aufgabe für monotone Funktionen in einfacher Weise löst.
Durch schaltungstechnische Verbindung mehrerer Vorrichtungen ist es ferner möglich,
auch Funktionen mit einem oder mehreren Extremen gerecht zu werden.
Es sind bereits Entladungsgefäße bekanntgeworden, bei denen die Anode als hohler
Drehkörper ausgebildet ist, und bei denen axial zu der Anode der Glühfaden liegt.
Anode und Glühfaden liegen hierbei in einem gleichachsigen Magnetfeld.
Es wurden ferner bereits Vorrichtungen zur Erzeugung eines von einer veränderlichen
Spannung nach vorgeschriebenen Funktionen abhängigen Stromes vorgeschlagen, die aus
einem Entladungsgefäß mit als Rotationskörper ausgebildeter Anode und gleichachsiger
Glühkathode bestehen, deren Elektrodenabstand an den einzelnen Stellen längs der Elektrodenachse verschieden ist.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist bei Entladungsgefäßen der vorerwähnten Art die
Anode als Rotationskörper einer zur Glühkathode schräg verlaufenden krummen Erzeugenden,
deren Kurve der Formel
<Xx=f(2,21-H2-R2'IO-2)
V V"
den Quotienten -~- oder -^ be-
entspricht, ausgebildet, welche die axial angeordnete, vorzugsweise fadenförmige Glühkathode
umschließt. Beide Elektroden liegen hierbei in einem zur Achse der Anode parallel
liegenden Magnetfeld. Zwischen die Glühkathode und die Anode kann ein vorzugsweise
zylindrisches Gitter geschaltet sein. Beim Betrieb des neuen Entladungsgefäßes wird vorteilhaft
so verfahren, daß die für den gewünschten Strom maßgebliche veränderliche 5"
Spannung an die Kathode und die Anode oder an die Kathode und das wenigstens annähernd
gleiches Potential wie die Anode erhaltende Gitter gelegt wird, so daß der von der Kathode
nach der Anode fließende Anodenstrom den gewünschten Strom darstellt. Das axiale Magnetfeld
kann durch den Anodenstrom selbst erzeugt werden, z. B. durch ein zu den Elektroden
axialsymmetrisch liegendes Solenoid, durch das der Anodenstrom geschickt wird.
Das neue Entladungsgefäß eignet sich besonders für quantitative Relais zum Schalten
durch
stimmten, z. B. im Logarithmus des Ouotienten potentialen Stromes.
Ausführungsbeispiele für eine solche Vorrichtung sind auf der Zeichnung dargestellt.
Wie aus Abb, ι zu ersehen ist, besteht die Glühkathode ι aus einem geradlinig ausgespannten
Glühdraht und die Anode 2 atis
einem dazu rotationssymmetrisch ausgebrldeten hohlen Drehkörper. Dieser Drehkörper ist
entstanden durch Rotation der Kurve R = g (x) um die x-Achse (Abb. 2). Die Berechnungdieser
Kurve wird weiter unten angegeben. Die Glühkathode 1 ist an die Heizbatterie
5 so angeschlossen» daß deren Minuspol an das Ende des Heizfadens gelegt ist,
das von der Anode den kleineren Abstand hat. Außerdem ist die Glühkathode an den Minuspol
der veränderlichen Gleichspannung V gelegt, von der der zu erzeugende Strom, abhängig
ist und deren Pluspol an die Anode 2 angeschlossen ist. Parallel zur Achse der Anode 2 ist ein konstantes homogenes magnetisches
Feld H vorhanden. Dann können die Elektronen, die der Glühdraht 1 emittiert, nur
dann zur Anode 2 gelangen, wenn der Abstand der Emissiojisstelle von der Anode einen
Abstand Rmax nicht überschreitet (Magnetronprinzip).
Dieser erlaubte Abstand wird um so größer, je größer die Spannung F bei konstantem
Magnetfeld zwischen Kathode 1 und Anode 2 ist; um so mehr Elektronen können
zur Anode gelangen und um so stärker wird der Anodenstrom /.
Damit dieser Anodenstrom nur von der Spannung V in der geforderten Weise / = / (V)
. abhängt, muß die Kurve R = g (x) nach der Gleichung
Cix = f
(i)
berechnet werden. Darin ist H das" axiale Magnetfeld in Gauß, χ die Koordinate in
Richtung des Glühfadens in cm mit χ = O
an der Stelle, an der der Faden gerade seine Glühtemperatur erreicht, α die Elektronenemission
des Glühfadens in Amp/cm und R der Abstand der Anode von der Glühkathode an der Stellen in cm.
Die Formel 1 gilt in erster. Annäherung;
♦5 die Korrekturen müssen experimentell ermittelt
werden. Streng gilt die Gleichung bei der Anordnung nach Abb. 3. Hier ist zwischen
die Glühkathode 1 und die rotationssymmetrische Anode 2 noch ein zylindrisches
Gitter 3 geschaltet; der Abstand des Gitters von der Kathode ist klein im Vergleich zu
seinem Abstand von der Anode. Gitter und Anode erhalten ein gleiches: oder annähernd
gleiches Potential. Die Spannung V wird in diesem Falle an Gitter und Kathode gelegt;
der Strom / ist der nach der Anode 2 fließende Anodenstrom.
Man kann auch den Anodenstrom selbst zur Erzeugung des ablenkenden axialen und
bisher als konstant angenommenen Magnetfeldes benutzen, indem man ihn z. B. durch
ein zur Kathode und Anode axialsymmetrisdies
Solenoid 4 schickt (Abb. 4). Dann ist «fas Magnetfeld H = ß- J. Der Zusammenhang
zwischen χ und R bei der Forderung J =■ f (V) wird dann gegeben durch die
Gleichung
(Xx = f (2,Z1 · α2 · β2 - χ2 · R- · ίο-2). (2)
Allgemein, unabhängig von der Form der Anode, gilt, daß der Anodenstrom nur abhängt
von dem Ausdruck -^. Man kann die beschriebenen Anordnungen also sämtlich
verwenden als quantitative Relais für einen
V V"
Strom, der durch den Quotienten —ß oder -^
bestimmt ist, also z. B. proportional dem Logarithmus des Quotienten ist. Wird ein
~ V"
.
Relais gewünscht, das einen -^- proportionalen
Strom schaltet, so ist dies immer mit höchstens zwei der oben beschriebenen Rohre zu
erreichen.
Claims (5)
- Patentansprüche:i. Entladungsgefäß mit Glühkathode und Anode zur Erzeugung eines von einer veränderlichen Spannung nach vorgeschriebenen Funktionen (/ = / (V)) abhängigen Stromes, dadurch gekennzeichnet, daß die Anode als Rotationskörper einer zur Glühkathode schräg verlaufenden krummen Erzeugenden, deren Kurve der1 Formelΐσ-»)(ι)entspricht, ausgebildet ist, welche die axial angeordnete, vorzugsweise fadenförmige Glühkathode umschließt, und daß beide Elektroden in einem zur Achse der Anode parallelen Magnetfeld, liegen. .
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Glühkathode und die Anode ein vorzugsweise zylindrisches Gitter geschaltet ist.
- 3. Verfahren zum Betriebe der Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die für den gewünschten Strom maßgebende veränderliche Spannung (V) an die Kathode (1) und die Anode (2) oder an die Kathode (1) und das wenigstens annähernd gleiches Potential wie die Anode erhaltende Gitter (3) gelegt wird, so daß der von der Kathode nach der Anode fließende Anodenstrom den gewünschten Strom darstellt.
- 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das axiale Magnetfeld durch den Anodenstrom selbst erzeugt wird, z. B. durch ein zu den Elek-troden axialsymmetrisch liegendes Solenoid, durch das der Anodenstrom geschickt wird.
- 5. Anwendung der Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3 als quantitatives Relais zum Schalten eines durch den Quotien-V F"ten -β- oder j- bestimmten, z. B. dem Logarithmus des Quotienten proportionalen Stromes.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES87330D DE625200C (de) | 1928-09-05 | 1928-09-05 | Entladungsgefaess mit Gluehkathode und Anode |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES87330D DE625200C (de) | 1928-09-05 | 1928-09-05 | Entladungsgefaess mit Gluehkathode und Anode |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE625200C true DE625200C (de) | 1936-02-05 |
Family
ID=7513674
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES87330D Expired DE625200C (de) | 1928-09-05 | 1928-09-05 | Entladungsgefaess mit Gluehkathode und Anode |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE625200C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1098619B (de) * | 1957-03-29 | 1961-02-02 | Siemens Ag | Verstaerkerroehre mit profilierter Anodenoberflaeche |
-
1928
- 1928-09-05 DE DES87330D patent/DE625200C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1098619B (de) * | 1957-03-29 | 1961-02-02 | Siemens Ag | Verstaerkerroehre mit profilierter Anodenoberflaeche |
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