DE824082C - Elektronenrohrvorrichtung - Google Patents
ElektronenrohrvorrichtungInfo
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Description
(WlGBL S. 17S)
AUSGEGEBEN AM 10. DEZEMBER 1951
Es ist bereits bekannt, daß man in einer Elektronenröhre, die eine aus einer Kathode und einer Beschleunigungsanode
bestehende Elektronenquelle aufweist und die in einem Magnetfeld angeordnet ist, außerhalb
der Elektronenquelle einen trochoidenförmigen Elektronenstrahl erhalten kann, d. h. einen Strahl, in dem
jedes Elektron außer einer vom Magnetfeld verursachten kreisförmigen Bewegung auch eine translatorische
Bewegung hat. Dieser Strahl kann mit verschiedenen Mitteln gesteuert werden, so daß er dazu
gebracht werden kann, einem gewünschten Weg durch die Röhre zu einer außerhalb der Elektronenquelle in
der Röhre liegenden Elektrode zu folgen. Eine solche Röhre wird Trochotron genannt. Es ist weiter bekannt,
in magnetronähnlichen Röhren mit einem Anodensystem, bestehend aus einer geraden Anzahl
von Elektroden, die um die Kathode herum in verschiedenen Richtungen angeordnet sind, von der
Kathode gesehen in einer zu dem Magnetfeld senkrechten Ebene (insbesondere die sogenannte Habann- ao
röhre), jede zweite Elektrode des Systems miteinander zusammenzuschalten, so daß zwei Gruppen von
zusammengeschalteten Elektroden vorhanden sind. Beim Betrieb einer solchen Röhre mit verschiedenen
Spannungen in den beiden Elektrodengruppen werden solche Strombahnen im Gebiet zwischen der Kathode
und den Elektroden des Anodensystems erhalten, daß der Kathodenstrom im großen ganzen zu denjenigen
Elektroden geht, die die niedrigste Spannung besitzen. Eine Erläuterung über die Verhältnisse beim Betrieb
einer solchen Röhre wird beispielsweise von F. W. Gundlachin einem Artikel der Zeitschrift »Elektrische
Nachrichtentechnik« 1938, S. 183, gegeben.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Eiektronenrohrvorrichtung, bei welcher Röhren mit
im großen ganzen demselben Aufbau wie eine Habann-
röhre oder ähnliche Magnetronkonstruktionen zur Anwendung kommen können und die hinsichtlich
der Steuerungen der Elektronenbahn gewissermaßen an die Steuerungsweise des Trochotrons erinnert,
5 obschon die in diesem vorkommende Art der Elektronenquelle, wie oben erwähnt aus einer Kathode und
einer speziellen Beschleunigungsanode bestehend, hier nicht vorkommt, sondern durch ein Zusammenwirken
zwischen der Kathode und einer Anzahl der übrigen »ο um diese herum angeordneten Elektroden in unten
näher beschriebener Weise ersetzt ist. Die Erfindung umfaßt weiter Röhrenkonstruktionen, die besonders
geeignet sind, in einer ähnlichen Elektronenvorrichtung ausgenutzt zu werden.
»5 Zum Unterschied von bereits bekannten Schaltungsanordnungen für die obengenannten Röhren, bei
welchen der Entladungsraum von einem Magnetfeld durchdrungen ist und der wenigstens eine Kathode
und eine Mehrzahl von in verschiedenen Richtungen ao von dieser aus angeordneten Elektroden enthält, gesehen
in einer Ebene, die senkrecht zu dem Magnetfeld verläuft, welche normal an eine Anodenspannung
angeschlossen sind, ist die vorliegende Anordnung dadurch gekennzeichnet, daß jeder einzelnen der um
»5 die Kathode herum angeordneten Elektroden der Röhre eine von den übrigen Elektroden abweichende
Spannung beigebracht werden kann.
Die Erfindung umfaßt auch Röhrenkonstruktionen, die von den bisher bekannten abweichen und die für
Schaltungsanordnungen der genannten Art besonders geeignet sind.
Die Anordnung soll an Hand der Abbildungen näher beschrieben werden, von denen
Fig. ι einen Querschnitt durch eine Röhre in einer
senkrecht zu dem angelegten Magnetfeld verlaufenden Ebene zeigt, wobei die Elektroden in Kreisen angeordnet
sind, welche dem Erfindungsgedanken entsprechen ;
Fig. 2 zeigt einen in derselben Weise gelegten Schnitt durch eine Röhre, die für eine Schaltung der
erwähnten Art besonders geeignet ist, in der besondere Elektroden zwischen den Elektroden angeordnet sind,
die gemäß der Erfindung dazu dienen, an eine gemeinsame Spannung angeschlossen zu werden, außer wenn
einer oder einigen von ihnen individuell eine von den übrigen abweichende Spannung gegeben wird.
In Fig. ι ist eine Röhre dargestellt, von der eine
Kathode K und eine Anzahl kreisförmig um diese herum angeordneter Elektroden ι bis 9 in einer Hülle 10
gezeigt sind. Die Röhre wird von einem zur Ebene des Papiers senkrechten Magnetfeld durchdrungen, das
durch B symbolisiert ist. Sämtliche Elektroden sind über geeignet dimensionierte Widerstände an den
positiven Pol einer Anodenbatterie Ea angeschlossen.
Der negative Pol dieser Batterie ist mit der Kathode K verbunden, die zweckmäßigerweise gleich vielen
Magnetronen einen im Verhältnis zu dem Radius des Kreises, in dem die Elektroden 1 bis 9 angeordnet sind,
ziemlich großen Radius hat. Bei geeigneter Wahl der Anodenspannung Ea und geeigneter Wahl des Magnetfeldes
B wird ein rings um die Kathode kreisender Elektronenschwarm erhalten, der eine Raumladung
gibt, die eine weitere Elektronenemission aus dem Kathodengebiet verhindert. Nur ein eventuell sehr
niedriger und auf sämtliche Elektroden gleich verteilter Strom wird in den äußeren Kreisen fließen.
Gemäß der Erfindung kann man nun einen Strom zu irgend einer der Elektroden 1 bis 9 durch Schaltungsvorgänge erhalten, die an der Elektrode, zu der der
Strom gewünscht wird, oder an benachbarten Elektroden vorgenommen werden.
Einige verschiedene Ausführungsformen anwendbarer Schaltungen sind in Fig. 1 gezeigt. So sind z. B.
die Elektroden 4 und 5 über Schaltungsorgane, hier als Schalter Kt bzw. Kh gezeigt, an eine niedrigere Spannung
£5 als die Elektrodenspannung Ea über Arbeitsimpedanzen R11 bzw. R1:>
anschließbar. Bei geeigneter Wahl der Spannung £- und der in den Kreisen enthaltenen
Impedanzen kann nun ein Elektronenstrom zu einer Elektrode oder zu einer benachbarten Elektrode
durch Schließung des zur Elektrode gehörenden Kontakts gesteuert werden, und zwar gemäß den bekannten
Gesetzen, die auch beispielsweise dem Trochotron zugrunde liegen. Wird beispielsweise der Kontakt
Kh geschlossen, so erhält man bei einer gewissen
Spannung E5 eine solche Änderung des elektrischen
Feldes zwischen der Kathode und den Elektroden 1 bis 9 im Gebiet um die Elektrode 5 herum, daß die Elektronen
von der Kathode im Gebiet um die Elektrode 5 herum in solcher Weise ausbiegen, daß sie diese Elektrode
treffen. Der S*trom durch die Elektrode 5 kann danach in dem Arbeitswiderstand A15 oder eventuell
im Widerstand i?5 ausgenutzt werden. Ist das Potential £5 niedriger als das Potential, das in dem
erwähnten Beispiel vorausgesetzt ist, so kann die Feldverteilung um die Elektrode 5 herum eine solche
werden, daß der Elektronenstrom, anstatt die Elektrode 5 zu treffen, gegen Elektrode 4 gezwungen wird
und der Elektronenstrom wird für irgendeinen Zweck im Widerstand /?4 ausgenutzt.
Das, was in Verbindung mit der Abbildung hinsichtlich der Steuerung des Strahles gesagt ist, bildet
natürlicherweise nur denkbare Möglichkeiten, da es aus verschiedenen Gründen nicht zweckmäßig sein
kann, die Steuerung in der oben angegebenen Weise durchzuführen, beispielsweise in bezug auf die Ströme,
die durch die Widerstände R- und /?lä infolge des
über ihnen vorhandenen Teiles der Batteriespannung erhalten werden.
Ein anderes Beispiel für die Einschaltung der Elektroden wird an der Elektrode 7 gegeben, die über
den Kontakt K7 an das Kathodenpotential anschließbar
ist. Wenn dies geschieht, wie es durch die gestrichelte Lage des Kontaktes angedeutet ist, kann
die Feldverteilung der Röhre so werden, daß die Elektronenbahnen gegen die Elektrode 6 geleitet
werden, so daß der dabei entstehende Strom in im
Widerstand i?e ausgenutzt werden kann. Es kommt
darauf an, daß zu Beginn einige Elektronen unter allen Umständen die Elektrode 6 im höheren Grade
als die übrigen Elektroden berühren, was einen Spannungsabfall in dem Widerstand Äe verursacht, der
bei geeigneter Dimensionierung desselben der Elektrode 6 ein solches Potential gibt, daß ein gewünschter
Teil des Kathodenstromes diese Elektrode trifft. Bei einer solchen Dimensionierung der Wider-
stände R1 bis R11, daß der Spannungsabfall in diesen,
wenn die entsprechende Elektrode von dem Elektronenstrahl getroffen wird, so groß wird, daß der
Elektronenstrahl an die vorhergehende Elektrode verlagert wird, kann ein cyclischer, selbsttätig arbeitender
Schaltungsvorgang erhalten werden. Ein solcher braucht nur durch Schließen des Kontaktes K1
in Tätigkeit gesetzt zu werden, so daß ein Strom zur Elektrode 6 erhalten wird. Dieser kann dann in Rn
ίο einen solchen Spannungsabfall erzeugen, daß der Strom an die Elektrode 5 usw. bei den übrigen Elektroden
verlagert wird, wodurch der Kathodenstrahl in der Röhre rotieren wird. Die Klemmen A1, A2
usw. bis A11 können an Arbeitskreise angeschlossen
werden, in welchen der Kathodenstrom ausgenutzt wird.
Es ist auch möglich, gleichzeitig Teile des Kathodenstromes in mehreren verschiedenen Kreisen
der Röhre auszunutzen. Wenn beispielsweise die Elektrode 5 und die Elektrode 9 gleichzeitig an das
Kathodenpotential angeschlossen werden, wird ein Teil des Kathodenstromes an die Elektrode 4 und
ein Teil an die Elektrode 8 gehen. Wenn die Elektroden 3, 6 und 9 an das Nullpotential angeschlossen
werden, wird ein Strom zu den Elektroden 2, 5 und 8 erhalten, und bei Röhren mit mehr Elektroden, als
in der Abbildung gezeigt sind, kann eine weitere Aufteilung des Kathodenstromes erreicht werden. Die
obigen, als Widerstände erwähnten Schaltelemente können selbstverständlich aus anderen Impedanzen
als rein Ohmschen bestehen.
In Eig. 2 wird eine ähnliche Röhre gezeigt, bei der jedoch zwischen den gewöhnlich an dasselbe Potential
angeschlossenen Elektroden besondere Arbeitselektroden oder Kontaktelektroden liegen. Weiterhin ist
die Röhre mit einem Gitter G zur Steuerung der Intensität des Kathodenstromes versehen. Dieses
Gitter kann aus einer einzigen elektrisch leitenden zusammenhängenden Einheit bestehen oder in Abschnitte
aufgeteilt sein, beispielsweise in eine Anzahl entsprechend der Anzahl der übrigen um die Kathode
herum angeordneten Elektroden, so daß eine individuelle Steuerung der in den verschiedenen Abschnitten
der Röhre auftretenden Elektronenströme erhalten wird. In der in der Abbildung gezeigten
Röhre sind die Elektroden S1 bis S12 in einer Weise
angeordnet, die der Anordnung der Elektroden 1 bis 9 in Fig. ι entspricht, und sie dienen dazu, gewöhnlich
direkt oder über Widerstände R1 bis R12 an den
positiven Pol einer Spannungsquelle Ea angeschlossen
zu werden, deren negativer Pol mit der Kathode verbunden ist. Diese Elektroden, die ebenso wie die
Elektroden 1 bis 9 in Fig. 1 sowohl als Beschleunigungsanoden,
Steuerelektroden und elektronen treibende Mittel oder als stromaufnehmende Elektroden
arbeiten können, können zweckmäßigerweise in der Form ausgeführt sein, die in der Abbildung
gezeigt wird, d. h. sie sind mit im wesentlichen radial von der Kathode aus gerichteten Seitenteilen 20 versehen.
Zwischen den Seitenteilen zweier angrenzender Elektroden dieser Art, die in Analogie mit entsprechenden
Elektroden, beispielsweise in dem Trochotron, unten Spaten genannt werden, sind weitere Elektroden
21 angeordnet, die aus demselben Grund unten Kontaktelektroden genannt werden. Dadurch,
daß man die Röhre in dieser Art ausführt, können die Kreise zur Steuerung der Lage des Kathodenstromes
in der Röhre und die Arbeitskreise voneinander getrennt werden.
Wenn die Elektroden S1, S2 usw. alle an eine positive
Spannung im Verhältnis zu der Kathode angeschlossen sind, wird wie bei der Anordnung gemäß
Fig. ι ein hauptsächlich radiales Feld zwischen der Kathode und den übrigen Elektroden gebildet, wobei
wenigstens in der Nähe der Kathode annähernd kreisförmig zylindrische Äquipotentialflächen um die
Kathode herum erhalten werden. In der Schaltung gemäß Fig. 2 sind die Spaten S1 bis S12 über die
Widerstände R1 bis R12 an den positiven Pol der
Batterie Ea angeschlossen und die zwischenliegenden
Kontaktelektroden über Arbeitswiderstände r1 bis r12
an ein geeignetes Potential, das ein Kathoden- oder anderes Potential sein kann. Die Spaten sind weiter
mit Steuerkreisen verbunden, durch welche sie individuell eine von der Spannung der übrigen Spaten
abweichende Spannung erhalten können. In der Anordnung gemäß Fig. 2 können sie, jeder für sich, an
das Potential der Kathode angeschlossen werden. Das geschieht mit Hilfe von Kontakten K1 bis K12,
von denen nur einige in der Abbildung gezeigt sind. Die Kontakte können natürlicherweise auch aus
Wechselkontakten bestehen, so daß nicht die Widerstände R1 bis R12 belastet werden, und es ist auch
möglich, nur die Verbindung von der Stromquelle zu einer Elektrode zu unterbrechen, damit das Potential
derselben schnell unter Kathodenpotential fallen soll. Solange alle Spaten an demselben Potential liegen,
wird praktisch kein Strom weder zu diesen noch zu den zwischen ihnen angeordneten Kontaktelektroden
fließen. Wenn man nun einem Spaten, z. B. S5, durch 1Oo
Schließung des Kontaktes K5 ein Kathodenpotential
gibt, wird die elektrische Feld verteilung der Röhre sich verändern, so daß die Bahnen der Elektronen
in der Nähe des Spatens von der Kathode hinausgebogen werden. Bei einer geeigneten Dimensionie- i°5
rung im übrigen werden die Bahnen gegen die Kontaktelektrode gehen, die vor dem Spaten S5 liegt, in der
Richtung der Elektronenbahn gesehen, und der Elektronenstrom zu dieser Kontaktelektrode kann
im Arbeitewiderstand r5 ausgenutzt werden. Der
Strom, der die Elektrode trifft, kann hierbei in seiner Intensität von dem Gitter G gesteuert werden.
In derselben Weise wie vorher kann selbstverständlich auch hier der Kathodenstrom in verschiedenen
Teilen ausgenutzt werden, und wenn beispielsweise gleichzeitig den Spaten S5 und S1 ein Kathodenpotential
gegeben wird, kann ein Teil des Kathodenstromes in dem Arbeitswiderstand Y1 und ein Teil in
dem Arbeitswiderstand r5 ausgenutet werden. Wenn
das Gitter in mehrere Teile geteilt ist, kann eine individuelle Intensitätssteuerung der verschiedenen
Teile erhalten werden. Es ist auch möglich, die verschiedenen Teile mehr oder weniger radial von der
Kathode aus anzuordnen, so daß eine Steuerung eines gewissen Teiles des Kathodenstromes in einem
einzigen Gitterabschnitt erhalten werden kann, wäh-
rend andernfalls sämtliche Gitterteile, die von einem zu einer der Kontaktelektroden fließenden Strom
passiert werden, gemeinsam gesteuert werden müssen, was selbstverständlich gewisse Schwierigkeiten bereiten
kann. Ein Beispiel eines solchen schief gestellten Gitters ist durch den gestrichelten Teil G8 in der
Abbildung einer der Abschnitte angedeutet. Man kann selbstverständlich auch annehmen, daß dieselbe
Gitteranordnung auch in anderen Sektoren der Röhre
ίο vorliegt.
Auch in diesem Falle kann ein selbsttätig rotierender Kathodenstrahl in der Röhre bei einer geeigneten
Dimensionierung der Widerstände R1 bis R12 und
Kreise I1 bis r12 erhalten werden. Wenn z. B. der
Strom durch einen Impuls beispielsweise an dem Spaten S5 gegen die angrenzende Kontaktelektrode
gebracht worden ist und in dem Widerstand r. derselben einen genügend großen Spannungsabfall verursacht
hat, wird der Strahl gegen den nächsten Spaten S4 gezwungen, der dann einen Teil des Elektronenstromes
aufnimmt, der in dem zugehörigen Widerstand Rt seinerseits einen solchen Spannungsabfall
erzeugt, daß der Strahl zu der Kontaktelektrode an der anderen Seite des Spatens S4 hinübergebracht
wird, wonach der Vorgang in derselben Weise für die folgenden Elektroden wiederholt wird. Die Geschwindigkeit,
mit der ein Strahl in dieser Weise in der Röhre rotiert und Stromimpulse in den verschiedenen
Kontaktelektroden bzw. Spaten verursacht, beruht wie gewöhnlich darauf, wie schnell die Spannungsänderung in den verschiedenen Elektroden stattfindet,
d. h. sie ist von den Zeitkonstanten der betreffenden Kreise abhängig.
Im übrigen können die Schaltungsvorgänge, die von dem Kathodenstrahl erfüllt werden, in derselben
Weise wie beispielsweise für Trochotronen, je nach den
verschiedenen Weisen variiert werden, mit welchen sie gesteuert werden, weshalb eine nähere Erörterung
hiervon in diesem Zusammenhang nicht notwendig ist. Die Anordnung gemäß der Erfindung ist folglich
in keiner Weise auf die einfachen Ausführungsformen beschränkt, die in Verbindung mit den Abbildungen
erwähnt worden sind.
Claims (9)
- Patentansprüche:i. Elektronenrohrvorrichtung mit einer Elektronenröhre, deren Entladungsraum von einem Magnetfeld durchdrungen ist und in der eine Kathode zentral zwischen einer Mehrzahl von in verschiedenen Richtungen von der Kathode aus und um sie herum liegenden Elektroden angeordnet ist, gesehen in einer zum Magnetfeld senkrechten Ebene, dadurch gekennzeichnet, daß jeder einzelnen der letztgenannten Elektroden eine von den übrigen Elektroden abweichende Spannung beigebracht wird.
- 2. Elektronenrohrvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Elektroden an die Spannungsquelle über Impedanzen angeschlossen sind.
- 3. Elektronenrohrvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den genannten Elektroden weitere Elektroden an Impedanzen angeschlossen sind.
- 4. Elektronenrohrvorrichtung nach Anspruch 1 und 2 mit einer Mehrzahl von in verschiedenen Richtungen von der Kathode aus angeordneten Elektroden oder Spaten, gekennzeichnet durch weitere Elektroden, Kontaktelektroden, die, von der Kathode gesehen, zwischen diesen Elektroden in einem weiteren Abstand von der Kathode als dem der Kathode nächstliegenden Teil der Spaten angeordnet sind.
- 5. Elektronenrohrvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Spaten mit Seitenflächen ausgestattet sind, deren Abstand von der Kathode gegen die Kanten der Elektroden zunimmt, und daß die Kontaktelektroden zwischen solchen Kanten der benachbarten Spaten angeordnet sind.
- 6. Elektronenrohrvorrichtung nach den Ansprüchen ι bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einem um die Kathode herum angeordneten Gitter (Steuergitter) versehen ist.
- 7. Elektronenrohrvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Gitter in voneinander elektrisch isolierte Abschnitte aufgeteilt ist.
- 8. Elektronenrohrvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Abschnitte gleich der Anzahl der Spaten bzw. Kontaktelektroden ist.
- 9. Elektronenrohrvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Gitterabschnitte hauptsächlich radial zwischen der Kathode und einem außerhalb liegenden Spaten angeordnet sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen2470 11.51
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