AT72472B - Automatische Sicherung. - Google Patents

Automatische Sicherung.

Info

Publication number
AT72472B
AT72472B AT72472DA AT72472B AT 72472 B AT72472 B AT 72472B AT 72472D A AT72472D A AT 72472DA AT 72472 B AT72472 B AT 72472B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
mercury
lever
channel
fuse
trough
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Edmund Magerle
Hermann Martinek
Original Assignee
Edmund Magerle
Hermann Martinek
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Edmund Magerle, Hermann Martinek filed Critical Edmund Magerle
Application granted granted Critical
Publication of AT72472B publication Critical patent/AT72472B/de

Links

Landscapes

  • Control Of Resistance Heating (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 hergestellt werden, so wird der Körper   j ! in der Richtung des   Pfeiles (Fig. 1) geneigt, so dass das in dem Sacke befindliche Quecksilber auf die linke Seitenwand gelangt, von der es bei dem folgenden
Aufstellen durch die Rinne 6 der Mulde 2 zugeführt wird. Diese Quccksilbermenge, die in der
Mulde nicht mehr Platz findet und die daher zur Sicherung überflüssig ist, fliesst über den Rand der Mulde und durch die Rinne 7 in den Sack 5. War die Störung noch nicht behoben, so findet wieder die Zerstäubung statt, was sich solange wiederholt, bis bei Eintritt der normalen Ver- hältnisse das in der Mulde zurückbleibende Quecksilber die Verbindung herstellt.

   In keinem
Falle geht jedoch die die Sicherung bildende Flüssigkeit verloren und wird eine Oxydation von
Quecksilber dadurch vermieden, dass der geschlossene Körper evakuiert oder mit einem indifferenten   @ Gas   oder Flüssigkeit gefüllt wird. Ein eventuell dennoch stattfindender Verbrauch von. Queck- silber wird Non dem in dem Sack   J   befindlichen Vorrat ergänzt. 



   Statt die   Einschaltung   der Sicherung, wie vorstehend beschrieben, dadurch herbeizuführen, 
 EMI2.1 
 Sicherungsstelle sammelt In diesem Falle ist es jedoch   notwendig, dafür Sorge   zu tragen, dass nach dem Wirken der Sicherung die Leitung an einer anderen Stelle unterbrochen wird. Die 
 EMI2.2 
 geschlossen wird. War dabei die   Störung   nicht behoben, so findet eine neue Zerstäubung des Quecksilbers statt, ohne dass deswegen ein Verbrauch der die Sicherung bildenden Flüssigkeit stattfindet. 



   Eine dementsprechend ausgebildete Sicherung ist in Fig. 4 und 4 a in beispielsweiser Ausführungsform veranschaulicht. Dieselbe besteht aus einem vorteilhaft zylindrischen Hohlkörper 10, der, wie früher erwähnt, evakuiert oder mit einem indifferenten Gas gefüllt ist. in den die Pole 11 und 12 eingeführt sind. Der untere Pol 11 ist als trichterförmige Platte 13 ausgebildet, in der das Quecksilber 14 Aufnahme findet. Das Ende des Poles 12 ist derart angeordnet, dass die Verbindung der Pole durch das   Quecksilber 14 stattfindet. Im Nebenschluss   zu dieser Sicherung 
 EMI2.3 
   Schlussfedern 16, 17, die durch eine isolierte Schleifrollc 18 aneinandergedrückt werden.

   Die chleif-   rolle 18 befindet sich an dem Ende eines um 19 drehbaren Hebels   20,   dessen freies Ende sich 
 EMI2.4 
 bis er an einen Anschlag 23 anstösst (siche strichpunktiert Stellung der Teile). Dadurch wird der Strom zwischen den Federn 16 17 unterbrochen und die Leitung ist stiomlos. Das   zerstäubte   
 EMI2.5 
 
 EMI2.6 
 durch die   ipule 7J erfolgt.   



     Uni   zu verhindern, dass in   mutwiHiger Weise   der Hebel 20 in der Stromschliesslage gehalten 
 EMI2.7 
 hin   eine Nachgiebigkeit gesichert wird. Wird nun die Stütze   des Hebels 20 entzogen und kann die Feder      die Stromunterbrechung herbeiführen, so nimmt der Hebel den Lenker 33 und Anschlag 36 mit (strichpunktiert), da der Winkelhebel 37, 38 lose drehbar ist und mit dem Winkelhebel 33,   3J nicht   in Verbindung steht. Der Ausschlag des Winkelhebels 37, 38. der durch eine Feder 42 in der Normalstellung gehalten wird, ist durch Anschläge (von denen in der Zeichnung 
 EMI2.8 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Wird aber der Hebel 37 niedergedriickt gehalten, so hält er den Hebel 20 nicht in der Normalstellung, da ja der Finger 39 dem Anschlag 36 ausweichen kann, und wenn die Störung nicht behoben ist, kann durch das neuerliche Anziehen des Hebels 21 der Hebel 20 in die Ausschaltstellung gelangen. Bei einem Freilassen des Winkelhebels kann der Finger in gleicher Weise nach der anderen Richtung   nachgeben.   Selbstredend muss die Feder 42 stärker sein als die Feder   41.   



   Es ist klar, dass der Erfindungsgegenstand in mannigfacher Weise konstruktiv modifiziert werden kann, ohne dadurch von dem Wesen der Erfindung selbst abzuweichen. 



   In d (n Fig. 7 bis 9 ist eine   Ausführungsform   veranschaulicht, bei der der das Quecksilber enthaltende Raum 27 durch eine Scheidewand in zwei Räume 30, 31 geteilt ist, in denen die Enden   28,   29 der Leitung enden. Die Scheidewand besitzt eine kurze, schmale, seichte Rinne 32, welche die beiden Räume verbindet, wobei diese Rinne an der engsten Stelle jenen Querschnitt besitzt, dass das in diesem Querschnitt befindliche Quecksilber den zulässigen Sicherbeitsquerschnitt aufweist. Bei einer Wrung in der Leitung, die beispielsweise durch einen Kurzschluss herbeigeführt ist, wird die geringe in dem engsten Querschnitt befindliche Quecksilber-   menge zerstäubt   und zerrissen, so dass eine Unterbrechung der Leitung stattfindet.

   Wenn auch der Raum 27 im allgemeinen nicht geschlossen sein braucht, so ist ein geschlossener Raum aus dem Grunde zu wählen, um einen Verlust von Quecksilber durch Verspritzen auszuschliessen. 



   Das verspritzte Quecksilber sammelt sich sodann wieder im Behälter und stellt nach   Be-   hebung der Störung die normale Verbindung nieder her. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Automatische Sicherung, bei welcher ein flüssiger Leiter in einem allseitig geschlossenen
Behälter zwischen den beiden Polen als Sicherung dient, gekennzeichnet durch eine Mulde (2) für die   Sichcrungsflüsaigkeit,   von der nach auf-und abwärts Rinnen   (6.   7) zur Führung der
Flüssigkeit gehen, wobei die eine   (7)   zu einem tiefergelegenen Sammelbehälter    führt,   in dem sich die zerstäubte Flüssigkeit mit dem daselbst befindlichen Vorrat sammelt, während durch
Neigen der Vorrichtung die erforderliche   Flüssigkeit   durch die Rinne   (7)   in   die Mulde (2)   ge- führt und der Überschuss in den   Sammelbehälter   abgeleitet wird.

Claims (1)

  1. 2. Abänderung der Sicherung nach Anspruch l, gekennzeichnet durch einen Behälter ('27), der durch eine Scheidewand in zwei Teile (30, 31) geteilt ist, in denen die Pole (28, 29) der Leitung enden, welche Scheidewand mit einer Rinne (32) mit jenem Querschnitt, der der zulässigen Belastung entspricht, versehen ist, wobei der Behälter so hoch mit Quecksilber gefüllt ist, dass rs nicht über die Scheidewand geht, jedoch die Rinne ausfüllt. EMI3.1 EMI3.2
AT72472D 1913-05-23 1913-05-23 Automatische Sicherung. AT72472B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT72472T 1913-05-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT72472B true AT72472B (de) 1916-09-25

Family

ID=3594120

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT72472D AT72472B (de) 1913-05-23 1913-05-23 Automatische Sicherung.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT72472B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1038640B (de) * 1956-09-29 1958-09-11 Siemens Ag Selbstregenerierende Verdampfungssicherung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1038640B (de) * 1956-09-29 1958-09-11 Siemens Ag Selbstregenerierende Verdampfungssicherung

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT72472B (de) Automatische Sicherung.
DE434618C (de) Selbsttaetiger Sicherheits-Hebelschalter
AT24147B (de) Anlaßeinrichtung für Vorrichtungen nach Art der Quecksilberdampflampe.
DE604767C (de) Elektrische Fluessigkeitssicherung
DE634012C (de) Zigarettenausgebevorrichtung fuer Zigarettendosen
DE353710C (de) Handvorrichtung zum Wickeln von Zigaretten
AT236430B (de) Schienenbefestigungsvorrichtung
AT10070B (de) Rufzeichenklinke für Fernsprechvermittlungsämter.
AT77413B (de) Einrichtung zur selbsttätigen Befreiung elektrischer Leitungen von Schnee.
AT227517B (de) Elektrische Kaffeemühle
DE341432C (de) Fadenspannvorrichtung fuer Webschuetzen
AT53686B (de) Oberlager für Elektrizitätszähler.
AT22091B (de) Selbsttätiger, durch Gas- oder Flüssigkeitsdruck betriebener elektrischer Schalter.
DE458381C (de) Sammelmappe bzw. Schnellhefter o. dgl. mit Aufreihschraubenfedern und in Richtung des Rueckens umklappbaren UEberfuehrungsstuecken
AT76789B (de) Vorrichtung zur Gewinnung von Harz aus Holz oder dgl.
AT146038B (de) Flüssigkeitsheber.
DE963923C (de) Filmspule fuer photographische Kameras
DE1491757C (de) Flussigkeitsverdampfer fur Inhalations zwecke
AT75912B (de) Mehrfach- Schmelzsicherung für kurzzeitige Kurzschlüsse.
AT315038B (de) Fersenhalter für Schibindungen
AT238104B (de) Kurzzeitmesser
DE1911057U (de) Bajonettverbindung zwischen einer stromabnahme- bzw. erdungskopfklemme und einer bedienungsstange.
AT155005B (de) Füllfederhalter.
AT72585B (de) Elektrizitäts-Selbstverkäufer.
AT356282B (de) Tablettenspender