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hergestellt werden, so wird der Körper j ! in der Richtung des Pfeiles (Fig. 1) geneigt, so dass das in dem Sacke befindliche Quecksilber auf die linke Seitenwand gelangt, von der es bei dem folgenden
Aufstellen durch die Rinne 6 der Mulde 2 zugeführt wird. Diese Quccksilbermenge, die in der
Mulde nicht mehr Platz findet und die daher zur Sicherung überflüssig ist, fliesst über den Rand der Mulde und durch die Rinne 7 in den Sack 5. War die Störung noch nicht behoben, so findet wieder die Zerstäubung statt, was sich solange wiederholt, bis bei Eintritt der normalen Ver- hältnisse das in der Mulde zurückbleibende Quecksilber die Verbindung herstellt.
In keinem
Falle geht jedoch die die Sicherung bildende Flüssigkeit verloren und wird eine Oxydation von
Quecksilber dadurch vermieden, dass der geschlossene Körper evakuiert oder mit einem indifferenten @ Gas oder Flüssigkeit gefüllt wird. Ein eventuell dennoch stattfindender Verbrauch von. Queck- silber wird Non dem in dem Sack J befindlichen Vorrat ergänzt.
Statt die Einschaltung der Sicherung, wie vorstehend beschrieben, dadurch herbeizuführen,
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Sicherungsstelle sammelt In diesem Falle ist es jedoch notwendig, dafür Sorge zu tragen, dass nach dem Wirken der Sicherung die Leitung an einer anderen Stelle unterbrochen wird. Die
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geschlossen wird. War dabei die Störung nicht behoben, so findet eine neue Zerstäubung des Quecksilbers statt, ohne dass deswegen ein Verbrauch der die Sicherung bildenden Flüssigkeit stattfindet.
Eine dementsprechend ausgebildete Sicherung ist in Fig. 4 und 4 a in beispielsweiser Ausführungsform veranschaulicht. Dieselbe besteht aus einem vorteilhaft zylindrischen Hohlkörper 10, der, wie früher erwähnt, evakuiert oder mit einem indifferenten Gas gefüllt ist. in den die Pole 11 und 12 eingeführt sind. Der untere Pol 11 ist als trichterförmige Platte 13 ausgebildet, in der das Quecksilber 14 Aufnahme findet. Das Ende des Poles 12 ist derart angeordnet, dass die Verbindung der Pole durch das Quecksilber 14 stattfindet. Im Nebenschluss zu dieser Sicherung
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Schlussfedern 16, 17, die durch eine isolierte Schleifrollc 18 aneinandergedrückt werden.
Die chleif- rolle 18 befindet sich an dem Ende eines um 19 drehbaren Hebels 20, dessen freies Ende sich
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bis er an einen Anschlag 23 anstösst (siche strichpunktiert Stellung der Teile). Dadurch wird der Strom zwischen den Federn 16 17 unterbrochen und die Leitung ist stiomlos. Das zerstäubte
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durch die ipule 7J erfolgt.
Uni zu verhindern, dass in mutwiHiger Weise der Hebel 20 in der Stromschliesslage gehalten
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hin eine Nachgiebigkeit gesichert wird. Wird nun die Stütze des Hebels 20 entzogen und kann die Feder die Stromunterbrechung herbeiführen, so nimmt der Hebel den Lenker 33 und Anschlag 36 mit (strichpunktiert), da der Winkelhebel 37, 38 lose drehbar ist und mit dem Winkelhebel 33, 3J nicht in Verbindung steht. Der Ausschlag des Winkelhebels 37, 38. der durch eine Feder 42 in der Normalstellung gehalten wird, ist durch Anschläge (von denen in der Zeichnung
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Wird aber der Hebel 37 niedergedriickt gehalten, so hält er den Hebel 20 nicht in der Normalstellung, da ja der Finger 39 dem Anschlag 36 ausweichen kann, und wenn die Störung nicht behoben ist, kann durch das neuerliche Anziehen des Hebels 21 der Hebel 20 in die Ausschaltstellung gelangen. Bei einem Freilassen des Winkelhebels kann der Finger in gleicher Weise nach der anderen Richtung nachgeben. Selbstredend muss die Feder 42 stärker sein als die Feder 41.
Es ist klar, dass der Erfindungsgegenstand in mannigfacher Weise konstruktiv modifiziert werden kann, ohne dadurch von dem Wesen der Erfindung selbst abzuweichen.
In d (n Fig. 7 bis 9 ist eine Ausführungsform veranschaulicht, bei der der das Quecksilber enthaltende Raum 27 durch eine Scheidewand in zwei Räume 30, 31 geteilt ist, in denen die Enden 28, 29 der Leitung enden. Die Scheidewand besitzt eine kurze, schmale, seichte Rinne 32, welche die beiden Räume verbindet, wobei diese Rinne an der engsten Stelle jenen Querschnitt besitzt, dass das in diesem Querschnitt befindliche Quecksilber den zulässigen Sicherbeitsquerschnitt aufweist. Bei einer Wrung in der Leitung, die beispielsweise durch einen Kurzschluss herbeigeführt ist, wird die geringe in dem engsten Querschnitt befindliche Quecksilber- menge zerstäubt und zerrissen, so dass eine Unterbrechung der Leitung stattfindet.
Wenn auch der Raum 27 im allgemeinen nicht geschlossen sein braucht, so ist ein geschlossener Raum aus dem Grunde zu wählen, um einen Verlust von Quecksilber durch Verspritzen auszuschliessen.
Das verspritzte Quecksilber sammelt sich sodann wieder im Behälter und stellt nach Be- hebung der Störung die normale Verbindung nieder her.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Automatische Sicherung, bei welcher ein flüssiger Leiter in einem allseitig geschlossenen
Behälter zwischen den beiden Polen als Sicherung dient, gekennzeichnet durch eine Mulde (2) für die Sichcrungsflüsaigkeit, von der nach auf-und abwärts Rinnen (6. 7) zur Führung der
Flüssigkeit gehen, wobei die eine (7) zu einem tiefergelegenen Sammelbehälter führt, in dem sich die zerstäubte Flüssigkeit mit dem daselbst befindlichen Vorrat sammelt, während durch
Neigen der Vorrichtung die erforderliche Flüssigkeit durch die Rinne (7) in die Mulde (2) ge- führt und der Überschuss in den Sammelbehälter abgeleitet wird.