AT72585B - Elektrizitäts-Selbstverkäufer. - Google Patents

Elektrizitäts-Selbstverkäufer.

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AT72585B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Etektrizttäts-Setbstverkäufer.   



   Die Erfindung bezieht sich auf die Durchbildung der wesentlichen Teile eines   Etektrizitäts-Setbstverkäufers   nämlich der Schalt-und der Münzeinwurfvorrichtung. 



   Fig. 1 stellt den Schaltmechanismus. Fig. 2 die Münzeinwurfvorrichtung schematisch dar, die Wirkungsweise der genannten Teile ist nachstehend erläutert. 



   Um den Apparat   in Tätigkeit   zu setzen, wird ein   Geldstuck in   den Schlitz der Müazeinwurfvorrichtung (Fig. 2) gesteckt und letztere mittels des Handgriffes 17 soweit als möglich in den Apparat gedrückt. Hiebei wird durch die Münze eine   Sperrt-sinke   14 aus einer Nut der Einwurfvorrichtung   herausgehoben,   so dass dieselbe eine halbe Umdrohung nach rechts gedreht werden kann, worauf die Sperrklinke 14 in die nunmehr 
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   gegeben wird und vermittelst   des lappens 7, welcher sich gegen eine/. weite Nase, des Schaltmessers 11 stützt, dieses wieder plotzlich in die \usschaltestellung bringt. 



   Da in der Stromschlussstellung des Schaltmessers die Mitnehmerkliuke 2 sich in der gestrichelten Stellung befindet. bei welcher sie ausserhalb des Bereiches des Schalt-   knebels 8 liegt, können nacheinander mehrere Münzen auf Vorrat eingeworfen werden.   ohue dass die hiebei erfolgende Drehung des Schaltknebels irgend einen Einfluss auf den 
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 die Nockenscheibe 12 immer weiter entgegen der Pfeilrichtung gedreht, so dass eine entsprechend grössere Elektrizitätsmenge entnommen werden kann, bis die Nase der Nockenscheibe 12 wieder an die Sperrklinke J gelangt und diese auslöst. 



   Wie aus dem   Vorstehenden ersichtlich,   ist die Wirkungsweise des Apparates sowie die Handhabung äusserst einfach. Durch Einwurf zu kleiner oder zu grosser Münzen kann der Apparat nicht in Tätigkeit gesetzt werden, da zu   grosse Münzen   aus dem Schlitz heraus- 
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 während zu kleine Münzen ohneweiters unten wieder aus dem Schlitz herausfallen. Ein Hochheben der Klinke 14 vermittelst eingefügter Drähte oder dgl. ist erfolglos, da in der unteren Nut der Einwurfvorrichtung noch eine Nase 18 eingreift und erst ausser Bereich dieser Nut kommt, wenn die Einwurfvorrichtung soweit als möglich in das Gehäuse 
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 gefügten   Drähte   oder Blechstreifen vorher entfernt werden müssen.

   Auch ein etwa versuchtes Festklemmen der Münze in dem Schlitz ist zwecklos, da nach einer halben Umdrehung der Vorrichtung dieselbe gegen   Vor-oder Rückwärtsdrehung   wieder gesperrt ist, ein Herausziehen des Handgriffes aber nicht erfolgen kann, da sich die festgeklemmte Münze nunmehr gegen die untere feststehende Nase 18 legt. 



   Wie die Geldeinwurfvorrichtung zeichnet sich auch die Schaltvorrichtung durch besondere Einfachheit aus. Die zweckmässige Anordnung der Drehpunkte der verschiedenen Hebel zueinander gibt die Möglichkeit für die Einschaltung und Ausschaltung mit nur einer einzigen Feder 10 auszukommen, welche absatzweise und in entgegengesetzter Richtung   entspannt   wird, so dass mit derselben ein oszillierender Schalter betätigt werden kann. Andererseits ist auch eine besondere Sperrvorrichtung, welche bei älteren Konstruktionen, nach Lösen der Kupplung zwischen Schaltvorrichtung und   Schaltgriff   ausgelöst werden musste, vermieden, und zwar dadurch, dass das   Schaltmesser   vermittelst der Nase 5 unmittelbar durch die Kupplungsvorrichtung 2 zwischen Einschaltvorrichtung und   Scha ! tgrin festgehalten wird.   



   Endlich bietet die besondere Anordnung der vom Zähler bewegten Nockenscheibe 12 zu der Sperrklinke 1 den Vorteil, dass infolge der verschiedenen Drehpunkte dieser beiden Teile bei etwaigem Versagen der Schaltvorrichtung der Zähler im Weiterregistrieren nicht behindert wird, da bei weiter fortschreitender Drehung der Nockenscheibe 12 die Nase derselben von der   Sperrklinke. !   wieder abgleitet. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1. Elektrizitäts-Selbstverkäufer, bei welchem durch Betätigung der Münzeinwurfvorrichtung gleichzeitig die Schaltvorrichtung in Tätigkeit gesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Ein-und Ausschaltung der Schaltvorrichtung durch eine einzige
Feder (10) erfolgt, welche absatzweise und in entgegengesetzter Richtung entspannt wird.

Claims (1)

  1. 2. Schaltvorrichtung für Selbstverkäufer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrung des Schaltmessers gegen vorzeitiges Einschalten durch die Kupplungs- vorrichtung zwischen Einschaltvorrichtung und Schaltgriff erfolgt.
    3. Schaltvorrichtung für Selbstverkaufer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass die Auslösung der Sperrklinke (1). welche die vorzeitige Ausschaltung verhindert. durch einen Mitnehmer (- erfolgt, welcher bei Weiterbewegung durch das Messgerat infolge etwaigen Yersagens der Schalt\orrichtung von der Sperrklinke (1) wieder abgleitet.
    4. Münzeinwurfvorrichtung für Selbstverkäufer nach Anspruch I. dadurch gekenn- zeichnet, dass die Münze in onen Sehlit/des Ilandgriffes (17) gesteckt wird und bei EMI2.2
AT72585D 1913-09-25 1914-07-06 Elektrizitäts-Selbstverkäufer. AT72585B (de)

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