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Triplex-Indikator, Anzeigevorrichtung für Zeichengeber mit dreifacher, eventuell mehrfacher Zeichengebung.
Gegenstand der Erfindung ist eine Anzeigevorrichtung für Zeichengeber mit dreifacher, eventuell mehrfacher Zeichengebung, welche gestattet, mittels eines einzigen Tasters und einer einzigen Leitung, die so eingerichtet sind, wie bei den bisherigen Systemen, nebst der aufrufenden Nummer auch drei verschiedene Personen anzurufen und somit auf der Anzeigetafel kenntlich zu machen, sowohl welche Nummer angerufen hat, als auch wer vom Dienstpersonale angerufen wurde.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel einer solchen Anzeigevorrichtung zur Anrufung der Dienerschaft, u. zw. ist das Schema der Anzeigevorrichtung in Fig. 1 vor Betätigung und in Fig. 2 nach Betätigung dargestellt.
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und der Anker 5 verhindert, da er unter den Zahn 7 des Sektorausschnittes eingreift, das Herabfallen des Sektors 14 in der Richtung des Pfeiles 17, wie dies in Fig. 1 dargestellt ist.
Wird nun beispielsweise der Taster J einmal niedergedrückt, um den Kellner anzurufen, so geht der Strom durch die Spule des Elektromagneten, der Anker- ? wird angezogen und gelangt in die strichpunktiert gezeichnete Stellung Fig. l, so dass der Sektor 14 freigegeben wird und
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lage zurückschwenkt, so dass der Sektor 14 weiter herabfallen kann. his sein Zahn 9 gegen den Anker stösst, so dass nun im Schauloche 16 die Bezeichnung #Mädchen" sichtbar ist.
In gleicher Weise wird bei dreimaligem Niederdrücken des Tasters der Anker. 5 dreimal angezogen, bis die Zahnkante 10 des Sektorausschnittes beim Herabfallen des Sektors auf ihn trifft und die Aufschrift #Diener" im Loche 16 erscheint.
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verhindern, muss eine Tempiereinrichtung vorgesehen sein, mittels welcher die neuerliche Be- wegung des Ankers nach Ablauf einer bestimmten kurzen Zeit nach dem ersten Niederdrücken des Tasters unmöglich gemacht wird, so dass dieser in seiner Normalstellung bleibt, während jedoch vor Ablauf dieser Zeit ein mehrmaliges Anziehen des Ankers zwecks stärkerer Vorschwenkung des Sektors 14 möglich bleibt.
Dies kann in verschiedener Weise herbeigeführt werden.
Zum Beispiel kann ein Uhrwerk 18 vorgesehen sein, das beim Niederdrücken der Taste aus-
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Fig. 2 gezeichnete Stellung gedreht wird, in der er sich vor einen Sperrhaken 20 des Ankers 5 legt und bei neuerlichem Niederdrücken des Tasters nach Ablauf dieser Zeit ein Anziehen des Ankers durch den Elektromagneten und dadurch eine weitere Verstellung des Sektors 14 ver- hindert. DieTempierung der Ankerbewegung kann anstatt in der beschriebenen Weise auch auf elektrischem Wege erzielt werden, indem beispielsweise auf dem Sektor 14, um eine wagrechte Achse 27 drehbar, eine geschlossene Glasröhre 22 angeordnet ist, in der sich Quecksilber befindet und welche eine Querwand 23 mit kleinem Loche besitzt.
Diese Röhre liegt mit ihrem freien Ende auf einem festen Teil 24, der beispielsweise auf der festen Drehachse 15 des
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geschlossen sind. Beim Niederdrücken des Tasters bewegt sich die Röhre 22 mit dem Sektor 74 nach unten und gelangt schliesslich in die Stellung Fig. 2. Die Bohrung in der Wand 23 ist so gewählt, dass das Quecksilber eine bestimmte Zeit, beispielsweise wieder zehn Sekunden braucht, um ganz in die linke Kammer abzufliessen, so dass die Röhre wie eine Sanduhr wirkt.
Das Quecksilber stellt dann in der linken Kammer eine leitende Verbindung zwischen den beiden Drahtenden 2J und 26 her. Wird nun neuerlich auf den Taster gedrückt, so geht der Batteriestrom von 2 über 28, 25, 26,27 und durch 3 zurück und der Elektromagnet, sowie dessen Anker. 5 und der Sektor 14 bleiben unbeeinflusst.
Hat der Angerufene das Zeichen bemerkt, so stellt er den Sektor 14 in irgendwelcher geeigneter Weise in die Normalstellung, Fig. l, zurück. Bei Anwendung des Uhrwerkes. M muss auch eine Einrichtung vorgesehen sein, mittels welcher das Uhrwerk gleichzeitig mit der üblichen Rückstellung des Zeichen trägers 14 mit seinem Arm 19 in die Normalstellung zurück- geführt wird.
Durch eventuelle Anbringung von mehr als drei Zähnen kann bei sonst gleichbleibenden Apparathestandteilell eine vervielfachte Zeichengebung bei öfterem als dreimaligem Niederdrücken des Tasters bewirkt werden.
PATENT-ANSPRÜCHE : ). Anzeigevorrichtung für drei-, eventuell mehrfachen Zeichengeber mit gezahntem Zeicheutrager und uur einer Leitung und einem Taster, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne
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Ausschnitte des letzteren angeordnet sind, wobei diesen Zähnen auf der anderen Seite des Ausschnittes Gegenzähne (11-13) entsprechen, unter die ein Ankerhebel (5) nach Anziehung des Ankers greift und die er bei Rückkehr in seine Normalstellung passieren lässt, worauf er erst unter den nächstfolgenden der eigentlichen Sperrzähne (7-10) greift.