AT77413B - Einrichtung zur selbsttätigen Befreiung elektrischer Leitungen von Schnee. - Google Patents

Einrichtung zur selbsttätigen Befreiung elektrischer Leitungen von Schnee.

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AT77413B
AT77413B AT77413DA AT77413B AT 77413 B AT77413 B AT 77413B AT 77413D A AT77413D A AT 77413DA AT 77413 B AT77413 B AT 77413B
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AT
Austria
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lever
plate
double
armed
arm
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English (en)
Inventor
Anton Pardatscher
Alois Fiorioli
Original Assignee
Anton Pardatscher
Alois Fiorioli
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  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 befreit. 



   Weiter sind noch besondere Ausführungsformen behandelt, bei Jenen das Zurückschnellen der Zugdrähte von der   Rückschwenkung   des Hebelsysteme unabhängig ist. 



   Ferner können Hebelsysteme nech der Erfindung   übereinander'angeordnet   sein, 80 dass die   vnn einem Hebeleystem abstürzende Schneelast   auf ein anderes   mehrere   andere   auftrifft   und dieses, welches unmittelbar auf die   Leitungsdrähte   oder auf Zugdrähte wirkt, sicher in Tätigkeit setzt. 



   Bei der letzten Ausführungsform ist es nicht notwendig, dass die von der   abstürzenden   Schneelast getroffenen Hebelsysteme eine genaue Gewichtsausgleichung besitzen, daher wird deren Ausführung sehr einfach. 



   Einige   Ausführungsbeispiele   der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt, und zwar zeigen Fig. 1 und 2 bzw. 3 zwei Ausführungsformen, welche durch ihre eigene   chneelasu hi   Tätigkeit gesetzt werden, während in Fig. 4 bis 7 mehrere Ausführungsformen dargestellt sind, 
 EMI2.2 
 



   Die in   Fig. 1   am Leitungsmast angebracht dargestellte   Ausführungsform   der Vorrichtung nach Fig. 2 zeigt einen doppelarmigen Hebel b, d, dessen oberer Hebelarm b an einem Gelenk den Auffangteller a trägt, während der untere Hebelarm d ein Übergewicht bildet und den Hebel in senkrechter Lage hält. 



   Der Teller a ist wagerecht und liegt auf einem Knie des Hebelarmes b, an welchem er mittels eines Scharniers befestigt ist, und zwar so, dass sich auf der einen Seite der senkrechten Stützachse b eine   grössere   Fläche befindet als auf der andern ;   ausserdem   ist der senkrechte Hebelarm b so lang. dass sich der Schwerpunkt des Hebelsystems nur knapp unterhalb des Drehpunktes c befindet. In unbelastetem Zustande des Tellers a gleicht das   ('gegengewicht   d, das sich beispielsweise links von der senkrechten Stützachse des Hebels b befindet, das Mehrgewicht des rechts liegenden Tellerteiles mit einem geringen Übergewicht aus. Wird aber der Teller gleichmässig mit Schnee belastet, so wird das labile Gleichgewicht des Hebels gestört, so dass der Hebelarm b nach der Pfeilrichtung plötzlich umkippt.

   Die Drehachse    < 'ist   am Leitungsmast angebracht 
 EMI2.3 
 den Verbindungsstellen von den Leitungen isoliert sind. An   (if'l Hebelarm d   befindet sich ein   Führuiigsbugen   mit einer einspringenden Stelle e. Der Fuhrungsbogen ist zwischen den Gabelschenkeln g geführt, derart, dass der Anschlag e des Bogens den Hebel f mitnimmt, wenn der Hebelarm b in der Pfeilrichtung umkippt und die in Fig.

   2 gestrichelt dargestellte Stellung ein-   nmimt   Da jedoch der Drehpunkt des Hebels f exzentrisch um Drehpunkt c des Hebels b, d angeordnet ist, so wird nach einer gewissen Neigung der bei e beginnende einspringende Teil des Bngens ebenfalls zwischen den Gabelzinken g hindurch gehen und der Hebel f wird somit frei- 
 EMI2.4 
 kippen des Hebels nicht vollends   umstürzt,   ist sein Scharnier mit der Begrenzung k versehen. 



   Die in Fig. 3 dargestellte   Ausführungsform   unterscheidet sich von der eben beschriebenen   dadurch, dass der   doppelarmige Hebel b,   d     winkelförmig   ist und der den Auffänger a tragende   Hehelarn   durch das Gegengewicht d für gewöhnlich wagerecht gehalten wird. Die Wirkungsweise   der Youkhtung   ist im wesentlichen dieselbe.

   Der mit den Zugdrähten verbundene einarmige Hilfshebel f wird beim Niedergehen des Hebelarmes b mittels einer Klinke e mitgenommen. welche an diesem befestigt ist und das Ende des Hebels f   übergreift.   Da dessen Drehpunkt exzentrisch zum Drehpunkt des   Hebels b, d   angeordnet ist, so wird die Klinke e bei einer bestimmten Neigung des Hebelarmes b von dem    Hebelende. f   abgleiten und der   Hebel f   mit, den angespannten Zugdrähten zurückschnellen, ohne die weitere Schwenkung des Hebelarmes b und Entleerung des Tellers a zu verhindern. Bei der Einstellung des Hebelarmes b in die   wagerechte Ausgangslage springt   die Klinke e unter Anhub eines Gewichtchens über das
Hehelende f wieder ein.

   Ein   Anschlag   verhindert, dass der Hebe f eine höhere als die wagerechte   e) nnehmen kann.   



   Die in den übrigen Figuren dargestellten   Ausführungsformen   entsprechen dem Wesen nach der Ausführungsform nach Fig. 3, weisen jedoch keinen Hilfshebel auf. Die zu den elek- trischen Leitungen führenden Zugdrähte sind unmittelbar mit dem die Schneelast aufnehmenden 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 bezweckt, ein Kippen   und früheres Entleeren   zu ermöglichen, ohne dass ein grosser Schwenkungwinkel erreicht werden muss. 



   Bei einer anderen in Fig. 7 dargestellten Ausführungsform besitzt der   Fangtbller a0   ein Übergewicht, während der andere, leichtere Hebelarm b sich gegen den Zugdraht i stützt, welcher in diesem'Falle einen   Verbindungsdraht   zwischen zwei Leitungsdrähten darstellt. Auch der Auffänger selbst ist an einem solchen Verbindungsdraht angeordnet, welcher die Drehachse bildet. Die Belastung des Tellers a erhöht den Stützpunkt des Hebelarmes b gegen den Zugdraht   i   und zieht ihn durch den Hebelarm b heran, wodurch die Leitungsdrähte einander genähert werden. 



  Beim Abgleiten der Schneelast vom Auffänger a schnellen die Leitungen in ihre gewöhnliche Lage zurück und der Teller nimmt seine alte Lage ein. 



   Die Wirkungsweise der letztgenannten Vorrichtungen bedingt einen möglichst langen Hebelarm am Auffänger, was nicht vorteilhaft ist. Die Vorrichtungen werden daher besser dadurch in Tätigkeit gesetzt, dass man   8chneemassen   von einem anderen Auffänger, der von den Zugdrähten unabhängig ist, auf die Fangteller dieser Vorrichtungen herabstürzen lässt, welche auch 
 EMI3.2 
 
 EMI3.3 
 herausstü rzen. 



   Ein mit den Leitungsdrähten nicht in Verbindung stehender Auffänger ist beispielsweise in der Fig. 5 auf dem Leitungsmast und in Fig. 6 dargestellt. Er besteht, wie die auf die Leitungs-   drähte   wirkenden Auffänger aus einem doppelarmigen   Drehhebel, dem FangteUer   und dem Gegengewicht, und befindet sich gewöhnlich in annähernd wagerechter Lage. Durch die Schneebelastung erhält er ein allmählich zunehmende Übergewicht, das ihn schliesslich so schräg stellt, dass die Schneemasse abgleitet. Anstatt den anderen Hebelarm als einfaches Gegengewicht auszubilden, kann man ihn. wie Figur zeigt, ebenfalls als Fangteller verwenden.

   Die beiden Auffangflächen s, S (Fig. 6) bilden einen stumpfen Winkel um die Drehachse c und es ist nur nötig, die eine   Fläche   bei gleichem oder annähernd gleichem Gewichte etwas grösser zu machen als die andere, so dass beide Teller eine wenig geneigte oder der eine die wagerechte Stellung 
 EMI3.4 
 PATENT ANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zur selbsttätigen Befreiung elektrischer Leitungen von Schnee mit Hilfe von durch einen Auffangteller aufgefangener Schneemassen, die Erschütterungseinrichtungen auslösen, dadurch gekennzeichnet, dass der Auffangteller (a) einen Teil des einen Armes   (b)   
 EMI3.5 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 Zugdrähte zurückschnellen zu lassen.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Schlitz (g) tun Ende des einarmigen Hebels (f) ein am unteren Hebelarm des dppelarmigen Auffang- hebels (b, d) vorgesehenens Bogenstück geführt ist, welches beim Kippen des Auffanghebels mittels eines Anschlages (e) den Hebel uni einen durch die exzentrische Lage seines Drehpunktes zu demjenigen des Bogenstückes bestimmten Drehunswinkel mitnimmt.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der eina ; rmige Zughebel wagerecht steht und beim Herabsinken des ebenfalls wagerecht stehenden doppelarmigen Auffang EMI4.2 eines kle0inen StelJgewichtee wieder über das Ende des Zughebels springt.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass der das Gegengewicht bildende Hebelarm (s) des doppelarmigen Auffanghebels (s, ebenfalls als Auffangteller, EMI4.3 stumpfen Winkel bildet, so dass der eine Teller mehr Schneelast aufnimmt als der andere, bis diese von dem durch sein Übergewicht sich immer schräger einstellenden Teller abggleitet, worauf unmittelbar nachher der kleinere Teller ebenfalls seine Last abwirft.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Doppelauffangteller EMI4.4
AT77413D 1916-10-21 1916-10-21 Einrichtung zur selbsttätigen Befreiung elektrischer Leitungen von Schnee. AT77413B (de)

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AT77413D AT77413B (de) 1916-10-21 1916-10-21 Einrichtung zur selbsttätigen Befreiung elektrischer Leitungen von Schnee.

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AT (1) AT77413B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3391244A (en) * 1965-09-14 1968-07-02 John A. Moll Foreign material eliminator and aerial warning marker for overhead conductors

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3391244A (en) * 1965-09-14 1968-07-02 John A. Moll Foreign material eliminator and aerial warning marker for overhead conductors

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