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befreit.
Weiter sind noch besondere Ausführungsformen behandelt, bei Jenen das Zurückschnellen der Zugdrähte von der Rückschwenkung des Hebelsysteme unabhängig ist.
Ferner können Hebelsysteme nech der Erfindung übereinander'angeordnet sein, 80 dass die vnn einem Hebeleystem abstürzende Schneelast auf ein anderes mehrere andere auftrifft und dieses, welches unmittelbar auf die Leitungsdrähte oder auf Zugdrähte wirkt, sicher in Tätigkeit setzt.
Bei der letzten Ausführungsform ist es nicht notwendig, dass die von der abstürzenden Schneelast getroffenen Hebelsysteme eine genaue Gewichtsausgleichung besitzen, daher wird deren Ausführung sehr einfach.
Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt, und zwar zeigen Fig. 1 und 2 bzw. 3 zwei Ausführungsformen, welche durch ihre eigene chneelasu hi Tätigkeit gesetzt werden, während in Fig. 4 bis 7 mehrere Ausführungsformen dargestellt sind,
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Die in Fig. 1 am Leitungsmast angebracht dargestellte Ausführungsform der Vorrichtung nach Fig. 2 zeigt einen doppelarmigen Hebel b, d, dessen oberer Hebelarm b an einem Gelenk den Auffangteller a trägt, während der untere Hebelarm d ein Übergewicht bildet und den Hebel in senkrechter Lage hält.
Der Teller a ist wagerecht und liegt auf einem Knie des Hebelarmes b, an welchem er mittels eines Scharniers befestigt ist, und zwar so, dass sich auf der einen Seite der senkrechten Stützachse b eine grössere Fläche befindet als auf der andern ; ausserdem ist der senkrechte Hebelarm b so lang. dass sich der Schwerpunkt des Hebelsystems nur knapp unterhalb des Drehpunktes c befindet. In unbelastetem Zustande des Tellers a gleicht das ('gegengewicht d, das sich beispielsweise links von der senkrechten Stützachse des Hebels b befindet, das Mehrgewicht des rechts liegenden Tellerteiles mit einem geringen Übergewicht aus. Wird aber der Teller gleichmässig mit Schnee belastet, so wird das labile Gleichgewicht des Hebels gestört, so dass der Hebelarm b nach der Pfeilrichtung plötzlich umkippt.
Die Drehachse < 'ist am Leitungsmast angebracht
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den Verbindungsstellen von den Leitungen isoliert sind. An (if'l Hebelarm d befindet sich ein Führuiigsbugen mit einer einspringenden Stelle e. Der Fuhrungsbogen ist zwischen den Gabelschenkeln g geführt, derart, dass der Anschlag e des Bogens den Hebel f mitnimmt, wenn der Hebelarm b in der Pfeilrichtung umkippt und die in Fig.
2 gestrichelt dargestellte Stellung ein- nmimt Da jedoch der Drehpunkt des Hebels f exzentrisch um Drehpunkt c des Hebels b, d angeordnet ist, so wird nach einer gewissen Neigung der bei e beginnende einspringende Teil des Bngens ebenfalls zwischen den Gabelzinken g hindurch gehen und der Hebel f wird somit frei-
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kippen des Hebels nicht vollends umstürzt, ist sein Scharnier mit der Begrenzung k versehen.
Die in Fig. 3 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der eben beschriebenen dadurch, dass der doppelarmige Hebel b, d winkelförmig ist und der den Auffänger a tragende Hehelarn durch das Gegengewicht d für gewöhnlich wagerecht gehalten wird. Die Wirkungsweise der Youkhtung ist im wesentlichen dieselbe.
Der mit den Zugdrähten verbundene einarmige Hilfshebel f wird beim Niedergehen des Hebelarmes b mittels einer Klinke e mitgenommen. welche an diesem befestigt ist und das Ende des Hebels f übergreift. Da dessen Drehpunkt exzentrisch zum Drehpunkt des Hebels b, d angeordnet ist, so wird die Klinke e bei einer bestimmten Neigung des Hebelarmes b von dem Hebelende. f abgleiten und der Hebel f mit, den angespannten Zugdrähten zurückschnellen, ohne die weitere Schwenkung des Hebelarmes b und Entleerung des Tellers a zu verhindern. Bei der Einstellung des Hebelarmes b in die wagerechte Ausgangslage springt die Klinke e unter Anhub eines Gewichtchens über das
Hehelende f wieder ein.
Ein Anschlag verhindert, dass der Hebe f eine höhere als die wagerechte e) nnehmen kann.
Die in den übrigen Figuren dargestellten Ausführungsformen entsprechen dem Wesen nach der Ausführungsform nach Fig. 3, weisen jedoch keinen Hilfshebel auf. Die zu den elek- trischen Leitungen führenden Zugdrähte sind unmittelbar mit dem die Schneelast aufnehmenden
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bezweckt, ein Kippen und früheres Entleeren zu ermöglichen, ohne dass ein grosser Schwenkungwinkel erreicht werden muss.
Bei einer anderen in Fig. 7 dargestellten Ausführungsform besitzt der Fangtbller a0 ein Übergewicht, während der andere, leichtere Hebelarm b sich gegen den Zugdraht i stützt, welcher in diesem'Falle einen Verbindungsdraht zwischen zwei Leitungsdrähten darstellt. Auch der Auffänger selbst ist an einem solchen Verbindungsdraht angeordnet, welcher die Drehachse bildet. Die Belastung des Tellers a erhöht den Stützpunkt des Hebelarmes b gegen den Zugdraht i und zieht ihn durch den Hebelarm b heran, wodurch die Leitungsdrähte einander genähert werden.
Beim Abgleiten der Schneelast vom Auffänger a schnellen die Leitungen in ihre gewöhnliche Lage zurück und der Teller nimmt seine alte Lage ein.
Die Wirkungsweise der letztgenannten Vorrichtungen bedingt einen möglichst langen Hebelarm am Auffänger, was nicht vorteilhaft ist. Die Vorrichtungen werden daher besser dadurch in Tätigkeit gesetzt, dass man 8chneemassen von einem anderen Auffänger, der von den Zugdrähten unabhängig ist, auf die Fangteller dieser Vorrichtungen herabstürzen lässt, welche auch
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herausstü rzen.
Ein mit den Leitungsdrähten nicht in Verbindung stehender Auffänger ist beispielsweise in der Fig. 5 auf dem Leitungsmast und in Fig. 6 dargestellt. Er besteht, wie die auf die Leitungs- drähte wirkenden Auffänger aus einem doppelarmigen Drehhebel, dem FangteUer und dem Gegengewicht, und befindet sich gewöhnlich in annähernd wagerechter Lage. Durch die Schneebelastung erhält er ein allmählich zunehmende Übergewicht, das ihn schliesslich so schräg stellt, dass die Schneemasse abgleitet. Anstatt den anderen Hebelarm als einfaches Gegengewicht auszubilden, kann man ihn. wie Figur zeigt, ebenfalls als Fangteller verwenden.
Die beiden Auffangflächen s, S (Fig. 6) bilden einen stumpfen Winkel um die Drehachse c und es ist nur nötig, die eine Fläche bei gleichem oder annähernd gleichem Gewichte etwas grösser zu machen als die andere, so dass beide Teller eine wenig geneigte oder der eine die wagerechte Stellung
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PATENT ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur selbsttätigen Befreiung elektrischer Leitungen von Schnee mit Hilfe von durch einen Auffangteller aufgefangener Schneemassen, die Erschütterungseinrichtungen auslösen, dadurch gekennzeichnet, dass der Auffangteller (a) einen Teil des einen Armes (b)
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