AT71390B - Verfahren zur Herstellung von Unterzündern. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Unterzündern.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Unterzündern. 



   Nach der vorliegenden Erfindung wird der   Grundsto ? aas Holz-oder StrohstoS-   Fasermasse für die Unterzünder nach    StammpatentNr.71389 in   folgender Weise hergestellt :
Etwa 100 aus Holz, Stroh oder dgl. Abfällen aller Art hergestellte Fasermassen werden etwa 12 Stunden in Wasser geweicht. Nach Ablauf von 12 Stunden werden zu je 
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 der Masse zugesetzt. dieselbe tüchtig durchgerührt und alsdann noch etwa 30 Minuten sich ruhig überlassen. Gesondert hievon wird eine kleine Menge Fasermasse (etwa 20 kg) mit Natronlauge (etwa 5 kg) auf das innigste vermischt und sodann dicht verschlossen etwa 24 Stunden lang stehen gelassen. 



   Dieser Mischung wird hierauf etwa 1 kg Schwefelkohlenstoff zugesetzt und das Ganze 12 Stunden stehen gelassen. Ein Teil der in der Fasermasse enthaltenen Zellulose wird dann in Viskose umgewandelt. 



   Hierauf werden beide Teilmengen der Fasermasse umig miteinander vermischt, wodurch sich ein gallertartiger Stoff ausscheidet Die aus der Zellulose gallertartig aus- 
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   Ynr   grosseg Bedeutung ist, erzielt wird. 



   Als Beispiel für die Herstellung dieser Brennstofflösung zum Imprägnieren des Grundstoffes sei angegeben : 
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 geschmolzen und alsdann langsam auf 80  C erhitzt.   Oder 50 g Harz, 20 Paraffin und   30qTalgoderRinderfettwerdenzusammenerhitzt. 



   Paraffin und Rinderfett bzw. Rindertalg, deren   Schmelzpunkt um etwa   30 bzw. 250 C liegt, werden durch Verbindung mit Harz in erkaltetem Zustande hart und der Schmelz-   punkt   wird auf   ungefähr   600   C   erhöht, wodurch ein langsames Verbrennen der Kohlen-   unterzünder   erzielt und das sonst leichte   Zerfliessen   dieser Paraffin- und Rinderfettstoffe beim Verbrennen verhindert wird. 
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   Die durch das vorliegende Verfahren hergestellten   Kohlenuntorzunder   sind absolut   wasser-und luftwiderstandafähig. Sie bröckeln   und zerfallen nicht, sind hart und fest wie Holz, geruchlos und sauber im Gebrauch. 



   Um   jedoch i1.   e   Brennstoffiösung   möglichst billig zu machen, werden nachstehende Lösungen hergestellt :
1.   35 Teile Cumaronbarz worden   mit 45 Teilen Holzteerpech auf 1800 C langsam erhitzt und aufgelöst, dann 10 Teile Naphtalin zugesetzt und der vollkommen flüssigen Masse 10 Teile Paraffin beigefügt. 



   2. 5   Taue Steinkohlenteerpech   werden mit 10 Teilen Naphtalin unter Zusatz    V,   5 Teilen   Avenarin   oder Steinkohlenteeröl unter langsamem Erhitzen bis auf   1800   C am 
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 den letzten Anteilen der Anthrazenöle, die bei der Destillation des Rohteeres vor dem Pech übergehen, hergestellt ist.   D ! 6s Öl unterliegt   noch einer   Chlorbehandlung. Gesondert   hievon werden 35 Teile Cumaronharz oder Steinkohlenteerharz mit 40 Teilen Holzteerpech unter langsamem   Erhitzen aufgelöst. Dann   werden beide Lösungen miteinander vereinigt und dieser vereinigten Lösung 10 Teile Paraffin unter innigem Verrühren beigesetzt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von   Unterzündern   nach Stammpatent Nr. 71389, dadurch gekennzeichnet, dass eine Holz- oder Stroh- oder dgl. Fasermasse einem weichprozess durch Wasser unter Zusatz von Natronlauge unterworfen und die in der Faser enthaltene Zellulose in Viskose verwandelt wird, wodurch sich die in der Zellulose   entbaltcnelnkrustations-   masse als gallertartige Flüssigkeit ausscheidet, die bei dem Zusammenpressen des Grundstoffes als natürliches Bindemittel dient. 



   2. Verfahren zur Herstellung von Unterzündern, dadurch gekennzeichnet, dass zuerst   vegetabilische   Stoffe vermittels Mühlen oder dgl. zerfasert werden, alsdann zweckmässig eine Teilmenge mit Phosphorsäure und phosphorsaurem Ammoniak geweicht und imprägniert und die in einer weiteren Teilmenge der Fasermasse enthaltene Zellulose in Viskose umgewandelt wird, worauf die zweite Masse der ersten Teilmenge zugemischt wird, um die Viskose durch Wasserzusatz zwecks Ausscheidung gallertartiger Stoffe   zn   zerlegen.

Claims (1)

  1. 3. Verfahren zur Herstellung eines Tränkungsmittela für nach Anspruch 1 bzw. 2 hergestellte Unterzünder, dadurch gekennzeichnet, dass Harz, Paraffin und Rindertalg eventuell Naphtalin gemischt und durch Erhitzen flüssig gemacht werden.
    4. Verfahren zur Herstellung eines Tränkungsmittels für nach Anspruch 1 bzw. 2 hergestellte Unterzünder, dadurch gekennzeichnet, dass Cumaronharz (etwa 35 Teile) mit Holzteerpech (etwa 45 Teile) durch Erhitzen gelöst, dann Naphtalin (etwa 10 Teile) und zum Schluss der Flüssigkeit Paraffin (etwa 10 Teile) zugesetzt wird.
    5. Verfahren zur Herstellung eines Tränkungsmittels für nach Anspruch 1 bzw. 2 hergestellte Unterzünder, dadurch gekennzeichnet, dass Steinkohlenteerpech (etwa 5 Teile) und Naphtalin (etwa 10 Teile) unter Zusatz von Avenarin oder dgl. (etwa 5 Teile) und gesondert Holzteerpech (etwa 40 Teile) unter Zusatz von Cumaronharz (etwa 35 Teile) durch Erhitzen auf etwa 1800 C gelöst und dann beide Lösungen vereinigt werden, worauf Paraffin (etwa 10 Teile) zugcsetzt wird.
AT71390D 1913-12-01 1914-02-07 Verfahren zur Herstellung von Unterzündern. AT71390B (de)

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