AT150806B - Verfahren zur Herstellung eines gummihältigen, krustenlosen Präparates zur Imprägnierung von Holz, Leder und deren Ersatztoffen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines gummihältigen, krustenlosen Präparates zur Imprägnierung von Holz, Leder und deren Ersatztoffen.

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AT150806B
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  Verfahren zur   Herstellung   eines   gummih ltigen,   krustenlosen Präparates zur Imprägnierung von
Holz, Leder und deren Ersatzstoffen. 



   Es ist bereits bekannt, dass man vermittels Gummimischungen verschiedener Art und Zusammensetzung, Faserstoffe präpariert, jedoch werden alle diese Mischungen unter   Zuhilfenahme von Roh-   gummi, resp. Kautschuk (Latex usw.), erzeugt, wobei sich in der Praxis gezeigt hat, dass diese Präparate 
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 an die Oberfläche des zu imprägnierenden Gutes zu liegen kommen und dadurch auch die unbedingt notwendige Atmung des Zellengewebes behindern. 



   Das vorliegende Verfahren stellt dadurch, dass zur Herstellung des Präparates   nicht   wie vorerwähnt Rohgummi in Verwendung kommt, sondern vulkanisierte Gummiabfälle verschiedener Art in einem Öltrangemisch gelöst werden, eine bisher unbekannte Art von Imprägnierung dar. 



   Ausserdem hat das Verfahren den Vorteil, dass dieses Gemisch restlos in die Zellen   einzudringen   
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 gewebes noch möglich ist. 



   Dadurch ist einerseits die Möglichkeit geboten, die in jedem Lande vorhandenen   Gummiabfälle,   die sonst nicht mehr verwertet werden, nutzbringend der Wirtschaft dienbar zu machen, anderseits wird durch die erwiesene Tiefenwirkung des Präparates, Holz sowie Leder vor   der Verarbeitung wirkungs-   voll imprägniert. 



   Die mit diesem Präparate imprägnierten Gegenstände aus Holz, z. B.   Zaunlatten,   Bauhölzer, 
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 Abnutzung. 



   Die praktischen Erprobungen haben ergeben, dass nachfolgendes, Mischungsverhältnis am günstigsten wirkt. 



   Es werden bei diesem Präparat :
3 Teile vulkanisiert Gummiabfälle in 6 Teilen   Paraffinol-Trangemisch (u. xw. H   Teile Paraffinöl, aus der   Braunkohlendestillation   gewonnen, mit 4 Teilen Fischtran) durch   Erwärmung   bis auf   ooh   unter stetem Rühren gelöst und zu einer einheitlichen Masse verbunden. 



   Diese Masse wird zum Erkalten gebracht und offen 5-6 Stunden unter Zutritt von Sauerstoff ruhen gelassen. 



   Nunmehr wird die Mischung neuerdings bis auf etwa 87-88  C erwärmt, 1 Teil Rindertalg und 1 Teil Terpentin (Fichtenharzdestillat) sowie einige hundertstel Teile Geruchsöl beigemengt, bis zur Dickflüssigkeit   abgeführt   und abgekühlt. 



   Dieses Gemisch wird für die Holzimprägnierung mit einem leichten   Mineralöl, x.   B. Solaröl, verdünnt (je nach Beschaffenheit des Holzes), für die Lederimprägnierung mit Petrolsprit   (sogenannten   Terpentinölersatz) verdünnt, in erwärmten Zustande bei zirka   37-38    C in das zu   imprägnierende   Gut durch Tränkung eingebracht. 
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1. Verfahren zur Herstellung eines gummihältigen,   krustenlosen   Präparates zur   Imprägnierung   von Holz, Leder und deren Ersatzstoffen, dadurch gekennzeichnet, dass vulkaniierte Gummiabfälle, 
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 bunden werden, welcher im Laufe des Herstellungsprozesses noch 1 Teil Rindertalg und 1 Teil Terpentin sowie Geruchsöl zugesetzt werden. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass 3 Teile vulkanisierte Gummiabfälle, 6 Teile Paraffinöl-Tranmisehung (6 Teile Paraffinöl : Braunkohlenteerdestillat : 4 Teile Fischtran) 1 Teil Rindertalg sowie 1 Teil Terpentin (Fichtenharzdestillat) sowie einige hundertstel Teile Geruchsöl miteinander verbunden werden.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Anwendung des Präparates für Holz mit leichten Mineralöl (Solaröl) verdünnt, für Leder mit Petrolsprit (Terpentin- ölersatz, Petroleumraffinerieprodukt) verdünnt, in erwärmten Zustande (37-380) erfolgt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT150806D 1936-06-13 1936-06-13 Verfahren zur Herstellung eines gummihältigen, krustenlosen Präparates zur Imprägnierung von Holz, Leder und deren Ersatztoffen. AT150806B (de)

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