DE452062C - Verfahren zur Herstellung von Brennstoffbriketten mit Hilfe von bituminoesen Bindemitteln, wie Steinkohlenpech oder Petroleumpech, unter Zusatz eines Alkalicarbonats - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Brennstoffbriketten mit Hilfe von bituminoesen Bindemitteln, wie Steinkohlenpech oder Petroleumpech, unter Zusatz eines Alkalicarbonats

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DE452062C DEL65485D DEL0065485D DE452062C DE 452062 C DE452062 C DE 452062C DE L65485 D DEL65485 D DE L65485D DE L0065485 D DEL0065485 D DE L0065485D DE 452062 C DE452062 C DE 452062C
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    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L5/00Solid fuels
    • C10L5/02Solid fuels such as briquettes consisting mainly of carbonaceous materials of mineral or non-mineral origin
    • C10L5/06Methods of shaping, e.g. pelletizing or briquetting
    • C10L5/10Methods of shaping, e.g. pelletizing or briquetting with the aid of binders, e.g. pretreated binders

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Description

  • Verfahren zur Herstellung von Brennstoffbriketten mit Hilfe von bituminösen Bindemitteln, wie Steinkohlenpech oder Petroleumpech, unter Zusatz eines Alkalicarbonats. Die Priorität der Anmeldung in Frankreich vom 3o. April igz5 ist in Anspruch genommen. Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von in Formen aller Art gepreßten Brennstoffen, Briketten, durchlochten oder nicht durchlochten Preßkohlen u. dgl., die durch Pressen von Kohlenstaub oder beliebigen Brennstoffteilchen aus Steinkohle, Anthracit, Braunkohle, Torf u. dgl. mit einem Bindemittel, wie Steinkohlenpech, Petroleumpech o. dgl., erzeugt werden.
  • Bei den bisherigen Herstellungsverfahren wird das aus Brennstoffstaub und Bindemittel bestehende Gemisch in eine beispielsweise durch Dampf geheizte Mischmaschine eingebracht, um das Bindemittel, z. B. Pech u. dgl., zum Schmelzen zu bringen, worauf die Mischung den Brikettpressen zugeführt wird.
  • Nach den üblichen Herstellungsverfahren beträgt die erforderliche Menge des Bindemittels im allgemeinen 8 bis io Prozent, um einen zwischen 6o und 8o Prozent schwankenden Kohäsionsgrad zu erhalten.
  • Die Erfindung hat den Zweck, diese bisherigen Verfahren dadurch wirtschaftlicher zu gestalten, daß aus Brennstoffen gleicher Beschaffenheit und denselben Bindemitteln, aber unter Verwendung einer auf ungefähr 5,5 bis 6 Prozent verringerten Bindemittelmenge, Brikette oder Preßkohlen hergestellt werden, die den bisherigen Kohäsionsgrad erreichen. Der Erfolg wird dadurch erzielt, daß dem Bindemittel doppelkohlensaures Natron in geeignetem Mengenverhältnis entweder in fester Form oder als wässerige Lösung zugesetzt wird. Die aus diesem Salz entwickelte Kohlensäure bewirkt nämlich in Gegenwart des in der Mischmaschine zum Schmelzen gebrachten Steinkohlenpeches oder Petroleumpeches eine bessere Verteilung in dem Brikettiergute, wodurch es möglich ist, denselben Kohäsionsgrad mit einer geringeren Bindemittelmenge zu erhalten.
  • Das Zusetzen des doppelkohlensauren Natrons zum Bindemittel muß vor Einführung des Steinkohlenpeches und des Brennstoffstaubes in die Mischmaschine erfolgen und wird vorzugsweise vor dem Zusammenmischen des Peches mit dem Brennstoff, z. B. in dem zur Abmessung des Peches dienenden Schneckenapparat, bewirkt, indem die erforderliche Menge entweder selbsttätig oder von Hand, fortlaufend oder mit Unterbrechungen nach Maßgabe der Zuführung des Peches durch die Schnecke zum Förderband eingebracht wird, das den zu brikettierenden Brennstoff der Mischmaschine zuführt.
  • Zum Vergleich des neuen Verfahrens mit den bisherigen Verfahren sei erwähnt, daß, während bisher zur Erzeugung von iooo kg Briketten mit einem Kohäsionsgrad von ungefähr 6o bis 8o Prozent ungefähr gio kg Brennstoffstaub und go kg Bindemittel verwendet werden mußten, nunmehr ungefähr auf 945 kg Brennstoffstaub, -55 kg Bindemittel erforderlich sind, so daß also eine Ersparnis von ungefähr 35 kg Bindemittel für je eine Tonne Brikette erzielt wird. Der Verbrauch an doppelkohlensaurem Natron ist unerheblich; er beträgt für je eine Tonne Brikette ungefähr i kg.
  • Selbstverständlich wird man das doppelkohlensaure Natron im Rahmen der Erfindung durch jeden anderen Stoff ersetzen können, der imstande ist, unter den erwähnten Bedingungen eine große Menge Kohlensäure-oder sonstige Gase zu entwickeln.

Claims (1)

  1. PATEI,TTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Brennstoffbriketten mit Hilfe von bituminösen Bindemitteln, wie Steinkohlenpech oder Petroleumpech, unter Zusatz eines Alkalicarbonats, dadurch gekennzeichnet, daß dem Bindemittel vor der Mischung mit dem Brennstoffstaub doppelkohlensaures Natron entweder in fester Form oder in wässeriger Lösung zugesetzt wird. a. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in die zur Abmessung des Bindemittels dienende Vorrichtung ungefähr je i kg doppelkohlensaures Natron auf 55 kg Bindemittel zugesetzt wird.
DEL65485D 1925-04-30 1926-03-30 Verfahren zur Herstellung von Brennstoffbriketten mit Hilfe von bituminoesen Bindemitteln, wie Steinkohlenpech oder Petroleumpech, unter Zusatz eines Alkalicarbonats Expired DE452062C (de)

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