AT70910B - Ringmühle. - Google Patents

Ringmühle.

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AT70910B
AT70910B AT70910DA AT70910B AT 70910 B AT70910 B AT 70910B AT 70910D A AT70910D A AT 70910DA AT 70910 B AT70910 B AT 70910B
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ring mill
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Buehler Ag Geb
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

    elà"8tischen'Ring   gebildet, welcher unter einem bestimmten Druck nachgibt, d. b. seine Form verändert. Der elastische Mahlring 14 wird durch die Reibung der Walzen   11, 12 und 13   mitgenommen, von welchen entweder nur eite oder zwei oder alle drei vermittelst Riemenscheiben angetrieben werden können. Das Mahlgut tritt bei 15 in die Mühle ein und gelangt nacheinander zwischen die Walzen   11, 12, 13   und den Ring   14,   um, nachdem es gemahlen ist, seitlich zu entweichen. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 und 4 sind die zylindrischen Walzen 16, 17 und 18 ausserhalb des elastischen   Mahlringes   19 angeordnet und in Lagern drehbar, wobei sie gegen die äussere Ringfläche des Mahlringes anliegen. Auch hier wird der Ring 19 durch die Reibung der Walzen mitgenommen, von welchen nur eine oder zwei oder aber alle drei, wie in Fig. 4 ersichtlich,   vermittelst   Riemenscheiben 20 angetrieben werden können. Das Mahlgut tritt hier bei 21 ein und gelangt zuerst zwischen Ring 19 und Walze   16,   dann zwischen Ring 19 und Walze 17.

   Durch Verstellen der Schaufel 22 in die strichpunktierte oder in die ausgezogene Lage (Fig. 3) kann das gemahlene Gut entweder direkt nach dem Auslauf der Mühle hin oder aber auf ein Schleuderorgan 23 hin geleitet werden, welches durch eine rotierende, mit Schaufeln ausgerüstete Welle gebildet ist und dessen Schaufeln die grösseren   Malllgutteilchen   oder Körner zwischen die Walze 18 und den Ring 19   hinaufschleudern.   



   Wenn bei den vorbeschriebenen Ausführungsformen der Mühle ein   Mahlgutteilchen   zwischen eine der Walzen und den Mahl ring gelangt, wird der letztere infolge seiner Elastizität seine Form verändern, d. h. nachgeben und übt infolgedessen auf das zu zermalmende Mahlgutteilchen einen Druck aus, welcher mit der Formveränderung zunimmt. 



  Je grösser die Mahlgutteilchen sind, desto grösser ist der durch den elastischen Mahlring ausgeübte Druck auf diese Teilchen. Die Grösse der Pressung, welche einer gewissen Formveränderung des elastischen Mahlringes entspricht, ist demnach durch die Grösse der Mahlgutteile und durch den Widerstand bestimmt, den diese Teile dem Zermalmen entgegensetzen. 



   Die einzige während des Mahlens zur Wirkung gelangende Masse ist diejenige, welche dem Gewicht des veränderten Mahlringteiles entspricht. Die Mahlarbeit wird demnach sozusagen ohne Schläge, d. h. mit einem Minimum von Anstrengung erhalten. Wenn man eine Mahlarbeit erhalten will, welche abgerundete Körner ergibt, so kann man eine der
Walzen mit einer Geschwindigkeit umlaufen lassen, die von derjenigen der beiden übrigen
Walzen abweicht. Die Drehgeschwindigkeit sÅamtlicher Walzen kann aber auch eine gleich grosse sein. An Stelle von nur einem Mahlring können mehrere solcher Ringe, z. B. drei, wie in Fig. 4 gezeigt ist. nebeneinander angeordnet sein ; dies kann auch bei der Mühle nach Fig. 2 der Fall sein.

   Hiebei können die   Mahlringe gleiche oder zueinander ver-   schiedene   Elastizität   besitzen und durch gemeinsame Walzen angetrieben werden (Fig. 4).   Entsprechend dem Dnrchmesser   des elastischen Mahlringes kann eine mehr oder weniger grössere Zahl von Walzen verwendet werden. Das Minimum von Walzen ist drei. 



   Die   Mantelfläche   der Walzen kann auch in bekannter Weise eine von der zylindrischen abweichende Form besitzen. So kann die   Mantelfläche   z. B. eine konvexe und der oder die   Mahl ringe eme entsprechende konkave Profilierung aufweisen.   Die Arbeitsweise einer derartig ausgeführten Mühle ist die gleiche wie bei den vorbeschriebenen Ausführung- formen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Ringmühle mit einem oder mehreren Mablringen, die mit Gegenorganen zusammen- arbeiten, dadurch gekennzeichnet, dass der Mahtring elastisch ist und beim Durchgang des Mahlgates eine clastische Formänderung erfährt, durch welche eine Pressung auf, das Mahigut ausgeübt und die Zerkleinerung desselben bewirkt wird.
AT70910D 1913-12-18 1914-11-28 Ringmühle. AT70910B (de)

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DE70910X 1913-12-18

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AT70910B true AT70910B (de) 1916-01-10

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ID=5635618

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AT70910D AT70910B (de) 1913-12-18 1914-11-28 Ringmühle.

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