AT70694B - Unterwasserlanciervorrichtung. - Google Patents

Unterwasserlanciervorrichtung.

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  • Investigating Or Analyzing Materials By The Use Of Magnetic Means (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Unterwasserlanciervorrichtung. 
 EMI1.1 
 Bereitstellung und dem Lancieren liegt, geöffnet bleibt. 



   Der im Lancierrohr bereitliegende Torpedo bleibt demnach sehr häufig während eines im Vergleiche zu seiner Laufzeit unverhältnismässig grossen Zeitraumes dem Einflusse des Wassers ausgesetzt. Geringe   Undichtheiten   der wasserdichten Kammern (hydrostatische Kammer, Gyroskopkammer), die während der   verhät1nismässig   kurzen Laufdauer des Torpedos praktisch bedeutungslos sind, können demnach durch das während der langen Bereitschaft stattfindende Umspülen des Torpedos durch das Wasser   t'rnstliche Nachteile   mit sich bringen ; im übrigen ist das langandauernde Unterwassersetzen auch für jene Kammern unvorteilhaft, die, wie z. B. die Maschinenkammern, absichtlich nicht wasserdicht ausgebildet sind. 



   Es ist für eine   verlässliche Tätigkeit   des Torpedos nötig, das Eindringen des Wassers in das Lancierrohr während der Bereitschaft der Lanciervorrichtung zu   verhindern.   Der Erfindung gemäss wird dies dadurch erreicht, dass das Öffnen der   Vergehlusskappe   und das Einlassen der   Druckluft in dajS Lancierrohr unmittelbar hintereinander   durch ein und dasselbe Organ, jedoch derart erfolgt, dass die Bewegung dieses Organes, durch die das Eintreten der Druckluft in das   Lancierrohr   bewirkt wird, erst nach Beendigung jener Bewegung einsetzt, durch die das Öffnen der   Vemhlussklappe   erfolgt ist. 



   In   Fig. l   der Zeichnung ist eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer im Sinne der Neuerung ausgebildeten Unterwasserlanciervorrichtung für Bug- oder Heckanordnung gezeigt. 



  Fig. 2 zeigt in gleicher Darstellungsweise die Lage der wirkenden Organe während des Lancierens. 



  Fig. 3 zeigt den Vorderteil einer mit der Neuerung ansgestattetn Breitseitelanciervorrichtung, 
 EMI1.2 
 Hahn s dient dazu, das Lancierrohr zu entwässern, falls durch die geschlossene Klappe infolge   @rgend einer Undichtheit Wasser   in das Lancierrohr eindringen sollte. 
 EMI1.3 
 



   Die   Druck ! uft dringt nun in   den Zylinder n ein und drückt den Steuerkolben   m   an das entgegengesetztliegende Hubende, wodurch die Verschlussklappe f des   Lancierrohres   L geöffnet 
 EMI1.4 
 

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 EMI2.1 
 druck durch die Wirkung des stärkeren Druckes des Kolbens m überwunden wird, und erst dann zur Geltung kommt, wenn der auf den Kolben   n   lastende Gegendruck zu wirken aufgehört hat, kann an Stelle des Kolbens p, des Zylinders q und des Druckluftbehälters r auch eine Feder treten, deren Druck entsprechend gewählt werden muss. 



   Der mit dem Gestänge b zwangläufig verbundene Entwässerungshahn s, der während des Lanciervorganges geschlossen worden ist, wird durch das Rückgehen des Gestänges b in die vor- 
 EMI2.2 
 des Lancierens geschlossen, in der vorbereiteten Stellung der Lanciervorrichtung jederzeit ge-   iìffnet   ist. 



   Wie ersichtlich, wird demnach durch die beschriebene Einrichtung die Aufgabe gelöst, das   Lancierrohr bis zum Augenblicke,   in dem das Lancieren des Torpedos stattfindet, geschlossen zu halten, wobei jedoch volle Sicherheit dafür geboten ist, dass die das Lancieren bewirkende 
 EMI2.3 
 



   Ebenso wird durch diese Einrichtung die   Vemhinssklappe   des   Lancierrohres   unmittelbar nach dem Lancieren   selbsttätig verschlossen und   das Lancierrohr unmittelbar nach dem Lancieren   pntwä. ssert.   



   In Fig. 3 ist eine Breitseitelanciervorrichtung gezeigt, bei der das Öffnen der Verschluss- 
 EMI2.4 


AT70694D 1914-06-09 1914-06-09 Unterwasserlanciervorrichtung. AT70694B (de)

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