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Unterwasserlanciervorrichtung.
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Bereitstellung und dem Lancieren liegt, geöffnet bleibt.
Der im Lancierrohr bereitliegende Torpedo bleibt demnach sehr häufig während eines im Vergleiche zu seiner Laufzeit unverhältnismässig grossen Zeitraumes dem Einflusse des Wassers ausgesetzt. Geringe Undichtheiten der wasserdichten Kammern (hydrostatische Kammer, Gyroskopkammer), die während der verhät1nismässig kurzen Laufdauer des Torpedos praktisch bedeutungslos sind, können demnach durch das während der langen Bereitschaft stattfindende Umspülen des Torpedos durch das Wasser t'rnstliche Nachteile mit sich bringen ; im übrigen ist das langandauernde Unterwassersetzen auch für jene Kammern unvorteilhaft, die, wie z. B. die Maschinenkammern, absichtlich nicht wasserdicht ausgebildet sind.
Es ist für eine verlässliche Tätigkeit des Torpedos nötig, das Eindringen des Wassers in das Lancierrohr während der Bereitschaft der Lanciervorrichtung zu verhindern. Der Erfindung gemäss wird dies dadurch erreicht, dass das Öffnen der Vergehlusskappe und das Einlassen der Druckluft in dajS Lancierrohr unmittelbar hintereinander durch ein und dasselbe Organ, jedoch derart erfolgt, dass die Bewegung dieses Organes, durch die das Eintreten der Druckluft in das Lancierrohr bewirkt wird, erst nach Beendigung jener Bewegung einsetzt, durch die das Öffnen der Vemhlussklappe erfolgt ist.
In Fig. l der Zeichnung ist eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer im Sinne der Neuerung ausgebildeten Unterwasserlanciervorrichtung für Bug- oder Heckanordnung gezeigt.
Fig. 2 zeigt in gleicher Darstellungsweise die Lage der wirkenden Organe während des Lancierens.
Fig. 3 zeigt den Vorderteil einer mit der Neuerung ansgestattetn Breitseitelanciervorrichtung,
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Hahn s dient dazu, das Lancierrohr zu entwässern, falls durch die geschlossene Klappe infolge @rgend einer Undichtheit Wasser in das Lancierrohr eindringen sollte.
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Die Druck ! uft dringt nun in den Zylinder n ein und drückt den Steuerkolben m an das entgegengesetztliegende Hubende, wodurch die Verschlussklappe f des Lancierrohres L geöffnet
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druck durch die Wirkung des stärkeren Druckes des Kolbens m überwunden wird, und erst dann zur Geltung kommt, wenn der auf den Kolben n lastende Gegendruck zu wirken aufgehört hat, kann an Stelle des Kolbens p, des Zylinders q und des Druckluftbehälters r auch eine Feder treten, deren Druck entsprechend gewählt werden muss.
Der mit dem Gestänge b zwangläufig verbundene Entwässerungshahn s, der während des Lanciervorganges geschlossen worden ist, wird durch das Rückgehen des Gestänges b in die vor-
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des Lancierens geschlossen, in der vorbereiteten Stellung der Lanciervorrichtung jederzeit ge- iìffnet ist.
Wie ersichtlich, wird demnach durch die beschriebene Einrichtung die Aufgabe gelöst, das Lancierrohr bis zum Augenblicke, in dem das Lancieren des Torpedos stattfindet, geschlossen zu halten, wobei jedoch volle Sicherheit dafür geboten ist, dass die das Lancieren bewirkende
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Ebenso wird durch diese Einrichtung die Vemhinssklappe des Lancierrohres unmittelbar nach dem Lancieren selbsttätig verschlossen und das Lancierrohr unmittelbar nach dem Lancieren pntwä. ssert.
In Fig. 3 ist eine Breitseitelanciervorrichtung gezeigt, bei der das Öffnen der Verschluss-
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