AT70530B - Schleudervorrichtung für Geschosse oder dgl. - Google Patents

Schleudervorrichtung für Geschosse oder dgl.

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AT70530B
AT70530B AT70530DA AT70530B AT 70530 B AT70530 B AT 70530B AT 70530D A AT70530D A AT 70530DA AT 70530 B AT70530 B AT 70530B
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Austria
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projectiles
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centrifugal
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wheel
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Paul Werthner
Ludwig Lohner
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Paul Werthner
Ludwig Lohner
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  Schleudervorrichtung für Geschosse oder dgl. 



   Bei der Schleudervorrichtung nach dem Patente Nr. 70529 werden die abzuschleudernden Geschosse oder dgl. am Umfang des Schleuderrades eingeführt, so dass sie unmittelbar aus ihrer 
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 des Geschosses entspricht. Infolge dieser Stösse ist einerseits zum Antrieb der Schleudervorrichtung eine ziemlich grosse Kraft erforderlich und andererseits ist diese Vorrichtung einer raschen Abnutzung unterworfen. Diese Nachteile werden nun gemäss der Erfindung dadurch beseitigt, dass die. Geschosse oder dgl oder nahe der Mitte des Schleuderrades   eingeführt,   durch die Fliehkraft entlang einer Gleitwand oder dgl. bis zu seinem Umfang befördert, an diesem durch ein Hindernis bis zur Abschussstelle zurückgehalten und an dieser Stelle freigegeben werden. 



   In der Zeichnung ist die Vorrichtung nach der Erfindung in einem Ausführungsbe'-piel dargestellt. Fig. 1 zeigt die Vorrichtung in Seitenansicht und Fig. 2 in Draufsicht mit teilweisem Schnitt. Fig. 3 zeigt die Art der Auslösung der Geschosse. 



   Das Schleuderrad 2 besitzt einen zentralen Beschickungstrichter 1, m den die   kugelförmigen   Geschosse fortlaufend zugeführt werden. Diese bewegen sich dann entlang einer Führunswand 3 des umlaufenden Schleuderrades bis zu seinem Umfang, an dem ein drehbares, unter der Wirkung einer Feder 6 stehendes Züngel 4 angebracht ist, dass mit seinem Fortsatz 14 die Gleitbahn 3 abschliesst und die Kugel   zurückhält.   Das Züngel 4 hat einen weiteren, nach aussen ragenden   Entsatz , der   in den Bereich eines auf einem Bogen 2J verstellbaren und feststellbaren An-   schlages J   reicht (Fig. 2).

   Beim   umlaufenden   Schleuderrad 2 wird das Züngel 4 durch den   Anschlag. 5   entggen der Federwirkung so verschwenkt, dass sein Fortsatz 14 in die Richtung der Gleitwand 3 gelangt, wodurch das durch das Züngel bisher zurückgehaltene Geschoss freigegeben und in tangentialer Richtung abgeschleudert wird (Fig. 3). Das Züngel 4 hat noch einen inneren, in normaler Lage nur bis vor die Wand 3 reichenden Fortsatz 34, der beim   verschwenkten Züngel   
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 federnder Schieber oder ein ähnlicher Teil angewendet werden. 



   Wird das Schleuderrad bloss mit einer einzigen Gleitwand 3 und einem Züngel 4 versehen, so muss es durch ein Gegengewicht ausgewuchtet werden. Um aber die Anzahl der abgeschleuderten Geschosse zu vergrössern,   kann   das   Schleuderrad      2 mit zwei   oder mehreren symmetrisch verteilten
Einrichtungen 3, 4 versehen werden. 



   Die Anzahl der abzuschleudernden Geschosse kann auch durch deren stückweise Zuführung in den   Einwurfstrichter 1   beliebig geregelt werden. In diesem Falle kann die Anwendung eines Züngels 4 wegfallen und anstatt dessen kann eine   feststehende, über   den ganzen Umfang des Schleuderrades 2 reichende Wand angewendet werden, die die Geschosse im Rad 2 zurückhält und an der Abschussstelle zum Freilassen der Geschosse mit einer passenden   Öffnung versehen   ist. 



   Nach dem dargestellten Ausführungsbeispiel werden kugelförmige Geschosse angewendet, weil bei diesen die ganze Einrichtung am einfachsten ausgeführt werden kann. Es ist aber klar, dass die Vorrichtung leicht auch für andere Geschosse, z. B. für Pfeilgesehosse, eingerichtet werden kann. Die Vorrichtung kann entweder, wie dargestellt, mit lottechter oder mit   w8. 0aerechter   Drehungsachse angewendet werden. 

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   Bei der dargestellten Schleudervorrichtung kann ein Streufeld in einfacher Weise dadurch erzielt werden, dass der Anschlag    5 längs der, Führung 25   hin und her bewegt wird. 



    PATENT-ANSPRÜCHE:  
1. Schleudervorrichtung für Geschosse oder dgl. nach dem Patente Nr. 70529, dadurch gekennzeichnet, dass die Geschosse oder dgl. in oder nahe der Mitte des Schleuderrades (2) eingeführt, durch die Fliehkraft entlang einer Gleitwand   (3)   oder dgl. des umlaufenden Schleuderrades bis zu seinem Umfang befördert, an diesem durch ein Hindernis   (4)   bis zur Abschussstelle zurückgehalten und an dieser Stelle freigegeben werden.

Claims (1)

  1. 2. Schleudervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Hindernis aus einem durch einen festen, zweckmässig verstellbaren Anschlag (6) auslösbaren 01gan (4) besteht.
    3. Schleudervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass dieses Organ als ein federndes, mit einem Fortsatz (14) vor die Gleitwand (3) oder dgl. des Schleuderrades (2) und mit einem anderen Fortsatz (24) in den Bereich des Anschlages (6) reichendes Züngel (4) ausgebildet ist 0 4. Schleudervorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Züngel (4) einen inneren Fortsatz (. hat, mit dem es nach erfolgtem Verschwenken vor das nächstfolgende Geschoss greift und dieses im Schleuderrad zurückholt (Fig. 3).
AT70530D 1914-12-11 1914-12-24 Schleudervorrichtung für Geschosse oder dgl. AT70530B (de)

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AT70529T 1914-12-11
AT70530T 1914-12-24

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AT70530B true AT70530B (de) 1915-11-25

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