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tretende, Insbesondere für Scheinwerfer.
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Ausführungen tritt der Fehler auf, dass sich bei geschlossener Irisblende die Blenden nicht vollkommen überdecken. Es verbleibt stets eine verhältnismässig grosse Öffnung, zu deren Abdockung besondere Mittel (Teller usw.) verwendet werden mussten. Diese Teller liegen auch bei geöffneter Blende im Lichtkegel und verursachen Schattenwirkungen und damit schlechte Ausnutzung der Lichtquelle.
Dio Erfindung bezweckt, den geschilderten Nachteil ganz zu beseitigen oder wenigstens auf ein unschädliches Mindestmass zu beschränken. Sie besteht darin, dass die einzelnen Blendenblätter durch eine geeignete Antriebsvorrichtung mit verschiedenen Geschwindigkeiten beim Schliessen der Blende bewegt werden.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Fig. 1 eine Vorderansicht, teilweise im Schnitt, Fig. 2 einen Querschnitt, längs der Linie a-a, durch don oberen Teil der Blende, 5 ist ein Rahmen, der zur Aufnahme der Blende dient und mit dem diese in beliebiger Weise an der Lampe oder dgl. angebracht werden kann.
5a ist eine Öffnung in der Grundplatte 5. Eine ringförmige Vertiefung 6 wird einerseits vom Rahmen 5 und andererseits vom Ring 7 gebildet, der mit dem Rahmen in geeignete) Weise verbunden ist. An der inneren Seite des Ringes 7 ist eine Reihe radialer Schlitze 8 angebracht. Diese sind abwechselnd in kleinem und grösserem Abstand voneinander allgeordnet, so dass sich die einzelnen Blätter beim Öffnen ebenso wie beim Schliessen der Blende mit verschiedenen Geschwindigkeiten bewegen. Beim Ausführungsbeispiel sind 21 einzelne Blenden angenommen. Die Schlitze 8a sind unter einem Winkel von 360/2111 voneinander entfernt angeordnet. Die Schlitze 8b sind jedoch nicht in gleicher Entfernung von dem benachbarten Schlitze 8a angeordnet, sondern von diesem weniger ontfernt.
Der nachfolgende Schlitz 8a ist wieder weiter angeordnet, und zwar in einer Entfernung von 3'360/210 von dem zuerst gezählten Schlitz Ra. 9 ist ein in der Vertiefung 6
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segmentförmigen Schlitz 11 im Rahmen 5 herausragt. Die Blenden 12 sind an einem Ende mit Stiften 13 versehen, die in die Schlitze 8 eingreifen und am anderen Ende mit Stiften 14, mit welchen sie am drehbaren Ring 9 ihrerseits drehbar befestigt sind. Die Blonden, d) o mit ihren Stiften in die Schlitze sa eingreifen, sind mit 1211 bezeichnet, während die in die Schlitze 8b eingreifenden Blenden mit 72''be/eichnet sind.
Eine derartige Blende Ist als Ganzes bei 15 mit teils ausgezogenen, teils gestrichelten Linien eingezeichnet. 16 sind Federn an der Grundplatte 5, mit denen diese z. B. am Lampenkörper in einer Führung festgeklemmt werden kann. Die Blenden 12 können aus geeignetem Materia hergestt llt werden.
Bei geöffneter Blende ist der Knopf 10 in seiner äussersten Stellung auf der rechten Seite. Wird er zum Schliessen der Blende nach links bewegt, so wird die Öffnung zwischen den Blenden verkleinert. Die Blenden 12b, die mittels der Stifte 13b in die Schlitze se eingreifen, bewegen sich ein wenig rascher als die übrigen Blenden. Infolgedessen wird durch diese Blenden 12b bereits eine kleine Öffnung umgrenzt, während die übrigen Blenden eine grössere, mit der ersteren konzentrische Offuung umgrenzen, die weit grösser ist als die erstere Öffnung. Diese von den Blenden 12b schliesslich umgrenzt Öffnung wird um so kleiner sein, je geringer die Zahl der Blenden ist, die sich rascher als die übrigen bewegen. Derart kann ein praktisch Geschlossensein der Lichtöffnung oder dgl. erzielt werden.
Selbstverständlich kann die Zahl und Form sowie der Antrieb der Blenden in beliebiger Weise verändert werden. Wesentlich ist, dass eine beliebige Zahl der Blenden beim Schliessen der Blende rascher bewegt wird als die übrigen Blenden.
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