<Desc/Clms Page number 1>
Jalousie, insbesondere Aussenjalousie
Die Erfindung bezieht sich auf eine Jalousie, insbesondere Aussenjalousie, deren Jalousieblätter zwecks Führung auf zwei oder mehreren Leisten, gespannten Drähten od. dgl. mittels an den Blättern vorgesehenen Durchbrechungen, Öffnungen bzw. Ösen aufgefädelt sind.
Bei den bekannten derartigen Jalousien müssen diese Öffnungen bzw. Ösen verhältnismässig gross gehalten werden, um einen genügend grossen Schwenkwinkel der Jalousieblätter um ihre Längsachse (dieser soll nahe an 1800 heranreichen) zu erhalten.
Bei vielen der bekannten Jalousien wurden aus diesem Grunde die Führungsöffnungen durch quer zur Längsachse verlaufende Schlitze der Jalousieblätter gebildet. Dies ergibt den Nachteil, dass insbesondere bei voll aufgeblendeter Jalousie zwischen der Führungsleiste bzw. dem Führungsdraht od. dgl. und dem Rand dieser Schlitze in Richtung senkrecht zur Längsachse ein sehr grosses Spiel vorhanden ist, was schon bei geringer Luftbewegung nicht nur zur Entwicklung unangenehmer
Schlaggeräusche, sondern auch leicht zu Beschädigungen der Jalousieblätter bzw. deren Führungsorganen Anlass geben kann.
Die Erfindung macht es sich nun zur Aufgabe, diesen Nachteil zu beseitigen und sieht aus diesem Grunde vor allem vor, dass die Führungsöffnungen für die Leisten, Spanndrähte od. dgl. in elastisch nachgiebigen oder mechanisch beweglichen, gesonderten Teilen angeordnet sind, welche die an sich bekannten Durchbrechungen der Jalousieblätter überdecken oder in diesen angeordnet sind und die als elastische Folien oder Einsatzstücke ausgebildet sind, so dass die Blätter trotz exakter Führung eine grosse nahezu 1800 betragende Schwenkung um ihre Längsachse ausführen können.
Im besonderen kann nach weiteren Merkmalen der Erfindung die Ausgestaltung so getroffen sein, dass jede Führungsöffnung in einem Plättchen aus elastischer Folie angeordnet ist, die über eine an sich bekannte grössere Durchbrechung im steifen Jalousieblatt angeordnet und mit diesem verbunden ist oder dass jede Führungsöffnung in einem Querteil der Durchbrechung vorgesehen ist und diese überbrückt, wobei der Querteil über schwächere elastische Verbindungsstücke mit den gegenüberliegenden Rändern der Durchbrechung verbunden ist oder es kann z. B. jede Führungsöffnung aus einer Drahtöse bestehen, deren beide Enden gegenüberliegende Lagerzapfen bilden, mit welchen die Drahtöse in einer Randeinfassung einer an sich bekannten grösseren Durchbrechung mit der Lagerzapfenachse in der Jalousieblatt-Längsrichtung gelenkig gelagert ist.
Durch die nachgiebige bzw. schwenkbare Ausgestaltung des eigentlichen Führungselementes (des die Führungsöffnung aufweisenden Kunststoffteiles bzw. der schwenkbaren Öse) wird gewährleistet, dass der verlangte grosse Schwenkwinkel eingehalten werden kann, dabei aber doch durch die elastische Folie bzw. durch ein verhältnismässig geringes Spiel eine geräuschdämpfende Führung der Jalousieblätter sichergestellt ist.
In der nachfolgenden Beschreibung wird die Erfindung an Hand mehrerer Ausführungsbeispiele noch näher erläutert. Dabei zeigen die Fig. l und 2 in Teilansicht bzw. im Querschnitt eine erste Ausführungsform der Führungsorgane, die Fig. 3 und 4 eine zweite Ausführungsform und die Fig. 5 und 6 eine dritte Ausführungsform.
<Desc/Clms Page number 2>
Wie schon eingangs erwähnt, bezieht sich die Erfindung insbesondere auf Aussenjalousien, da es bei diesen auf eine besonders exakte und widerstandsfeste Führung der Jalousieblätter ankommt. Diese
Führung ist dabei in an sich bekannter Weise dadurch geschaffen, dass die Jalousieblätter mittels an ihnen vorgesehener öffnung bzw. Ösen auf zwei oder mehrere durch Leisten gespannte Drähte od. dgl. aufgefädelt sind, auf denen sie sich beim öffnen und Schliessen der Jalousie verschieben können. Nach einer bevorzugten Ausführungsform bestehen die Jalousieblätter aus schwach gewölbten Leichtmetallblechstreifen und die vorerwähnten Führungen aus gespannten Drähten aus Kunststoff, vorzugsweise Polyamid.
Es sei gleich hier betont, dass diese Führungen bei kleinen Jalousieabmessungen nur in der Nähe beider Enden der Jalousieblätter vorgesehen sind, jedoch bei grösseren Jalousieabmessungen auch an einer oder mehreren Zwischenstellen angeordnet sein können.
Fig. l zeigt das eine Ende des Jalousieblattes-l-in Draufsicht, das mittels der Durchbrechung --2- auf die z. B. durch einen gespannten Kunststoffdraht-3-gebildete Führung aufgefädelt ist. Die Durchbrechung --2-- besitzt die Form eines quer zur Längsachse x-x des Jalousieblattes angeordneten Schlitzes, dessen Länge so bemessen ist, dass sich das Jalousieblatt beim Auf-und Abblenden der Jalousie um einen genügend grossen Winkel um die Achse x-x, u. zw. nahezu um 180 , verschwenken kann.
Um nun das in Richtung quer zur Achse x-x durch die Längenerstreckung der Durchbrechung - gegebene grosse Spiel zwischen dem Rand dieser Durchbrechung und dem Führungsdraht - 3-weitgehend auszuschalten, wird nach dem in den Fig. l und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel über der Durchbrechung --2-- auf einer Seite des Jalousieblattes --1-- ein Streifen --4-- aus elastischem Kunststoff angebracht, der für den Durchtritt des Führungsdrahtes --3- mit einer Ausnehmung --5- versehen ist, in der der Draht-3--geräuschdämpfend geführt ist. Die elastische Nachgiebigkeit des Kunststoffstreifens --4-- ermöglicht eine grosse Schwenkbarkeit des Jalousieblattes, ohne dass die durch die öffnung --5- gegebene Führung verlorengeht.
Der Rand der öffnung --5-- wird vorteilhafterweise durch einen aus dem Kunststoffstreifen selbst gepressten Wulst verstärkt, um dem Rand eine genügende Festigkeit gegen Einreissen zu geben.
Unter Umständen wäre es auch möglich, die mit der Führung --3-- zusammenwirkenden Endteile der Jalousieblätter als Ganzes aus einem elastisch nachgiebigem Kunststoff herzustellen, um eine genügend grosse Deformationsmöglichkeit bei der Verschwenkung der Jalousielamellen zu gewährleisten.
Bei der Ausführungsform gemäss den Fig. 3 und 4 ist in die Durchbrechung --2-- des Jalousieblattes ein aus elastischem Kunststoff bestehender, den Rand der Durchbrechung einfassender, förmiger Kunststoff teil --6-- eingesetzt, der ein ringförmiges Einsatzstück --7-- besitzt, in
EMI2.1
Das Einsatzstück -7-- ist dabei mittels der schwächeren Verbindungsstücke --7a-- an dem 0-förmigen Kunststoff teil -6- angeschlossen, welche Verbindungsteile --7a-- beim Verschwenken des Jalousieblattes des Jalousieblattes verdreht werden und dadurch ermöglichen, dass das Einsatzstück -7-- stets seine Lage in bezug auf den Draht--3-im wesentlichen beibehält bzw.
keine grösseren Klemmkräfte zwischen dem Einsatzstück --7-- und dem Draht-3- auftreten können.
Die Ausführungsform gemäss den Fig. 5 und 6 entspricht im wesentlichen jener gemäss den Fig. 3 und 4, nur ist hier beispielsweise die Durchbrechung --2-- mit einer metallischen Randeinfassung --8-- ausgestattet, wobei das ringförmige Einsatzstück durch eine aus Metalldraht hergestellte Öse - gebildet ist, die mit ihren Enden --9a-- in der Metallfassung-8-schwenkbar gelagert ist. Auch hier ist trotz grosser Verschwenkbarkeit des Jalousieblattes--l--eine exakte Führung dadurch gewährleistet, dass die Führungsöse-9-stets ihre günstige Lage gegenüber dem Führungsdraht beibehalten kann.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.