DE285378C - - Google Patents
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- DE285378C DE285378C DENDAT285378D DE285378DA DE285378C DE 285378 C DE285378 C DE 285378C DE NDAT285378 D DENDAT285378 D DE NDAT285378D DE 285378D A DE285378D A DE 285378DA DE 285378 C DE285378 C DE 285378C
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- DE
- Germany
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- strips
- diaphragm
- slots
- ring
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- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21V—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F21V11/00—Screens not covered by groups F21V1/00, F21V3/00, F21V7/00 or F21V9/00
- F21V11/08—Screens not covered by groups F21V1/00, F21V3/00, F21V7/00 or F21V9/00 using diaphragms containing one or more apertures
- F21V11/10—Screens not covered by groups F21V1/00, F21V3/00, F21V7/00 or F21V9/00 using diaphragms containing one or more apertures of iris type
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21V—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F21V17/00—Fastening of component parts of lighting devices, e.g. shades, globes, refractors, reflectors, filters, screens, grids or protective cages
- F21V17/02—Fastening of component parts of lighting devices, e.g. shades, globes, refractors, reflectors, filters, screens, grids or protective cages with provision for adjustment
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Diaphragms For Cameras (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 285378 -KLASSE Ab. GRUPPE
Irisblende, insbesondere für Scheinwerfer. Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Mai 1914 ab.
Die Erfindung betrifft Irisblenden, insbesondere für Scheinwerfer. Bei den bisherigen
Ausführungen tritt der Fehler auf, daß sich die Blendenstreifen bei geschlossener Irisblende
nicht vollkommen überdecken. Es verbleibt stets eine verhältnismäßig große Öffnung,
zu deren Abdeckung besondere Mittel (Teller usw.) verwendetwerden müssen. Diese
Teller liegen auch bei geöffneter Blende im
to Lichtkegel und verursachen Schattenwirkungen und damit schlechte Ausnutzung der
Lichtquelle.
Die Erfindung bezweckt, den geschilderten Nachteil ganz zu beseitigen oder wenigstens
L5 auf ein unschädliches Mindestmaß zu beschränken.
Sie besteht darin, daß die einzelnen Blendenblätter durch eine geeignete Antriebsvorrichtung
mit verschiedenen Geschwindigkeiten beim Schließen der Blende
so bewegt werden.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Fig. 1 eine Vorderansicht,
teilweise im Schnitt, Fig. 2 einen Querschnitt; längs der Linie a-a durch den oberen Teil der
Blende 5 ist ein Rahmen, der zur Aufnahme der Blende dient, und mit dem diese in beliebiger
Weise an der Lampe o. dgl. angebracht werden kann. 501 ist eine Öffnung in der
Grundplatte 5, die von einer ringförmigen Vertiefung 6 im Rahmen 5 umgeben ist. Ein
Ring 7 bildet die andere äußere Begrenzung der Vertiefung 6 und ist mit dem Rahmen in
geeigneter Weise verbunden. An seiner inneren Seite hat der Ring 7 eine Reihe radialer
Schlitze 8. Diese sind nicht in gleichen Abständen voneinander angeordnet, sondern erfindungsgemäß
derart, daß sich die einzelnen Blendenstreifen beim Öffnen ebenso wie beim Schließen der Blende mit verschiedenen Geschwindigkeiten
bewegen. Beim Ausführungsbeispiel sind 21 Blendenstreifen angenommen.
Die Schlitze 8° sind unter einem Winkel von 360/21 ° voneinander entfernt angeordnet. Die
Schlitze 8Ö sind j edoch nicht in gleicher Entfernung von dem benachbarten Schlitz Sa angeordnet,
sondern von diesem weniger entfernt. Der nachfolgende Schlitz 8" ist wieder weiter angeordnet, und zwar in einer Entfernung
von 3'360/21° von dem zuerst gezählten
Schlitz 8a. 9 ist ein in der Vertiefung 6 drehbarer Ring, der mittels eines Knopfes 10
gedreht werden kann, der durch einen seginentförmigen Schlitz 11 im Rahmen 5 herausragt.
Die Blendenstreifen 12 sind an dem einen Ende mit Stiften 13 versehen, die in die
Schlitze 8 eingreifen, und am anderen Ende mit Stiften 14, mit welchen sie am drehbaren
Ring 9 ihrerseits drehbar befestigt sind. Die Blendenstreifen, die mit ihren Stiften in die
Schlitze 8a eingreifen, sind mit I2a bezeichnet,
während die in die Schlitze 86 eingreifenden Blendenstreifen mit Ι2δ bezeichnet sind. Ein
derartiger Blendenstreifen ist als Ganzes bei 15 mit teils ausgezogenen, teils gestrichelten
Linien eingezeichnet. 16 sind Federn an der Grundplatte 5, mit denen diese z.B. am Lampenkörper
in einer Führung festgeklemmt werden kann. Die Blendenstreifen 12 können
aus geeignetem Material hergestellt werden.
Bei geöffneter Blende ist der Knopf 10 in seiner äußersten Stellung auf der rechten
Seite. Wird er zum Schließen der Blende nach links bewegt, so wird die Öffnung zwischen
den Blendenstreifen verkleinert. Die Blendenstreifen i26, die mittels der Stifte 131
in die Schlitze 81' eingreifen, bewegen sich ein Avenig rascher als die übrigen Blendenstreifen.
Infolgedessen wird durch diese Blendenstreifen I2h bereits eine kleine Öffnung umgrenzt,
während die übrigen Blendenstreifen eine größere, mit der ersteren konzentrische Öffnung
umgrenzen, die weit größer ist als die erstere Öffnung. Diese von den Blendenstreifen
Ι2δ schließlich umgrenzte Öffnung wird
um so kleiner sein, je geringer die Zahl der Blendenstreifen ist, die sich rascher als die
übrigen bewegen. Derart kann ein praktisch Geschlossensein der Lichtöffnung o. dgl. erzielt
werden.
Selbstverständlich kann die Zahl und Form sowie der Antrieb der Blendenstreifen in beliebiger
Weise verändert werden. Wesentlich 3< ist, daß eine beliebige Zahl der Blendenstreifen
beim Schließen der Bieride rascher bewegt wird als die übrigen Blendenstreifen.
Claims (3)
1. Irisblende, insbesondere für Scheinwerfer,
dadurch gekennzeichnet, daß eine beliebige Zahl der Blendenstreifen durch eine geeignete Antriebsvorrichtung beim 4c
Schließen rascher bewegt wird als die übrigen Blendenstreifen, um einen möglichst
vollständigen. Lichtabschluß bei geschlossener Blende zu erzielen.
2. Irisblende nach Anspruch 1, mit Füh- 4i
rung der einen Enden der Blendenstreif cn in radialen Schlitzen eines Ringes, gekennzeichnet
durch verschiedene Entfernung dieser Führungsschlitze voneinander.
3. Irisblende nach Anspruch 1 mit Leu- 5c kerführung der Blendenstreifen, gekennzeichnet
durch verschiedene Entfernung der Drehpunkte der Lenker am Ring voneinander.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE285378C true DE285378C (de) |
Family
ID=540770
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT285378D Active DE285378C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE285378C (de) |
-
0
- DE DENDAT285378D patent/DE285378C/de active Active
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