DE65483C - Kindergewehr - Google Patents

Kindergewehr

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DE65483C
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Germany
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spring
tensioned
rifle
barrel
rod
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT65483D
Other languages
English (en)
Original Assignee
RUBBER TlPPED ARROW COMPANY in Boston, Massachusetts, V. St. A
Publication of DE65483C publication Critical patent/DE65483C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41BWEAPONS FOR PROJECTING MISSILES WITHOUT USE OF EXPLOSIVE OR COMBUSTIBLE PROPELLANT CHARGE; WEAPONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F41B7/00Spring guns
    • F41B7/003Spring guns in pistol or rifle form

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 77: Sport.
. (Massachusetts, V. St. A.).
Kindergewehr.
Gegenstand der Erfindung ist ein Gewehr, welches als Kinderspielzeug dient und in welchem die zum Treiben der Geschosse verwendete Feder in eigenartiger Weise bis zum Abziehen in Spannung erhalten wird.
In beiliegender Zeichnung ist das Spielzeug dargestellt, und zwar ist:
Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 ein Längenschnitt eines Theiles, nach Linie 2-2, Fig. 4, geschnitten,
Fig. 3 ein Schnitt nach Linie 3 - 3, Fig. 1, nach dem Kolben zu gesehen,
Fig. 4 ein Durchschnitt durch Lauf und Schaft, nach der Mündung zu gesehen,
Fig. 5 ein Lä'ngenschnitt, die Feder entlastet zeigend.
Fig. 6 zeigt in Einzelansicht die Abzugstange oder Drehstange und
Fig. 7 im Lä'ngenschnitt eine abgeänderte Form der Feder und Stange.
α ist der Kolben von Holz oder beliebigem anderen Material, b ist der Schaft, am besten' von Metall aus zwei Schalen gefertigt (wie Fig. 2 und 3 zeigen), welche sich in geeigneter Weise an den Lauf anschliefsen und denselben umklammern. Schrauben d d1 verbinden die Theile des Schaftes fest mit einander.
Die Schraube d geht aufserdem durch das hintere Ende des Laufes und der in demselben spielenden Triebfeder e, und sichert somit diese Theile gegen Losreifsen durch die Kinder. Das freie Ende der Feder ist mit einer Platte e1 versehen, f ist eine Stange, die in Lagern 5, 5 im Innern des Schaftes sich drehen, aber nicht in der Längsrichtung verschieben kann. Eine vordere Kröpfung /' tritt durch einen Schlitz im Lauf mit ihrer abgeschrägten Nase ein und läfst daher, wenn man durch Einstofsen des Ladestockes die Feder spannt, alle Windungen derselben, sowie Kopf eΎ vorbeigehen; dann aber wird die Feder gespannt erhalten, denn eine leichte Feder g, welche sich gegen die Kröpfung y1 lehnt, schiebt deren Nase in das Innere des Laufes. Diese Nase giebt den Kopf der gespannten Feder erst beim Abziehen frei. Dasselbe erfolgt, wenn man in üblicher Weise auf den Abzug i drückt, wodurch der Hahn h auf eine hintere Kröpfung /2 der Stange / aufschlägt und dabei die Kröpfung/"1 aus dem Lauf herausdreht. Die Kröpfung/2 tritt durch einen Schlitz s im Schaft in der Nähe des Hahnes nach aufsen und verhindert hier das Verschieben der Stange/ in der Längsrichtung.
Als Geschofs können Kugeln, Erbsen, Steinchen etc. oder auch unsere Pfeile mit Gummiplatte α4, Fig. 5, benutzt werden. Da wir dieselben mit einer abgeschrägten Platte j versehen, so ist die Platte e1 an der Feder hier ganz entbehrlich; die Pfeile dienen zum Laden, zum Halten der Triebfeder in Spannung und als Geschofs, wie leicht ersichtlich ist. Das geladene Gewehr kann in allen möglichen Lagen gehalten werden, ohne dafs das Geschofs herausfallen kann.
Der Hahn h und Drücker i sind nach beliebigen bekannten Formen angeordnet, sie können eventuell wegbleiben, und man kann mit dem Finger auf die Kröpfung/2 drücken.
Fig. 7 zeigt die Triebfeder in zwei Theilen e2 und e3, welche durch einen Block e4 getrennt sind. Die Stange/ hat hier zwei Kröpfungen/1 und /3 aufser der Kröpfung/2 für den Hahn, und die Platte e1 ist mit einem mittleren Loch e5 versehen. Zweck dieser Vorrichtung ist, das Geschofs.mit weniger Kraft treiben zu können und die Feder nur halb zu spannen. Wenn man nämlich mit einem dünnen Ladestock, etwa einem starken Draht, durch Loch e5 fährt, so wird nur Theil e3 der Feder gespannt und durch /3 festgehalten. Will man volle Kraft anwenden, so erfolgt, wie oben beschrieben, die Spannung der ganzen Feder, wobei der Kopfe1 sich hinter/1 bezw. hinter /3 legt. Im letzteren Falle würde sich die gröfstmögliche Triebkraft ergeben.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Ein Kindergewehr, dadurch gekennzeichnet, dafs eine parallel zum Lauf unter demselben gelagerte Drehstange mit zwei Kröpfungen versehen ist, von denen die eine, durch ein Loch in den Lauf eintretend, zum Festhalten der gespannten Triebfeder dient, während die andere, sich in die Bahn des Hahnes erstreckend, beim Fallen desselben eine Drehung der Stange und Auslösung der gespannten Triebfeder verursacht.
    Eine Ausführungsform des durch Anspruch ι.
    geschützten Gewehres, gekennzeichnet:
    a) durch eine in der Mitte ihrer Länge mit einem Block und am Ende mit einer gelochten Kopfplatte derart versehene Triebfeder, dafs entweder mittelst des gewöhnlichen Ladestockes die ganze Feder zusammengedrückt wird, oder dafs mit Hülfe eines durch das Loch der Kopfplatte eingeführten, den mittleren Block zurückschiebenden Drahtes nur die halbe Feder gespannt wird;
    b) durch-eine Drehstange, welche aufser der unter i. genannten Kröpfung für den Hahn mit zwei Kröpfungen zum Festhalten der gespannten Feder versehen ist, von denen eine zum Festhalten des Trennungsblockes der Feder, die andere zum Festhalten der Kopfplatte dient.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT65483D Kindergewehr Expired - Lifetime DE65483C (de)

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