AT70251B - Vorrichtung zum Hervorheben und Abschwächen von Einzeltönen bei pneumatischen Musikspielwerken. - Google Patents

Vorrichtung zum Hervorheben und Abschwächen von Einzeltönen bei pneumatischen Musikspielwerken.

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AT70251B
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Friedrich Moritz
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum Hervorheben und Abschwächen von   Einzeltönen   bei pneumatischen
Musikspielwerken. 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 Anordnung ist im vorliegendem Falle deshalb getroffen, um das erste Loch erst unter die Zuhaltung und über den Zusatzkanal zu bangen und dann im nächsten Augenblick, wenn dieses erste Loch   der Notenlochung nun auch den Hptkanal freigeben will, durch den zweiten verstärkten Steg das Öffnen der Zuhaltung zu bewirken.   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Für   Betonungs-oder andere   Vorrichtungen mit doppelten Bälgen kann die Zuhaltung so genau eingestellt oder angeordnet werden, dass z. B. die erste Lochung schon den Hauptkanal freigibt, der zweite Steg im gleichen Moment auch die Zuhaltung bl aufstösst, so dass beide Kanäle und Membranen genau gleichzeitig Freiluft bekommen. 



   Dieses genaue Einstellen ist beim Doppelkammerbalg mit im Balg liegenden Zwischenschaltventil nicht so sehr notwendig, indem dies Ventil, wenn die eine Kammer zuerst entleert wird, den Weg zur anderen Kammer, welche noch volle Freiluft hat, freigibt, sich also erst unter dem für beide Kammern ausgeglichenen Winddruck der Balg, zweifach angesogen, mit Vehemenz zusammenzieht, wenn auch das Hauptventil umgesteuert ist. 



   In Fig. 6 ist bei d die erwähnte Verstärkung des   Notenbandes   in anderer Form als   bei a, b,   c angeordnet, nämlich vor der   Notenlochung.   Dadurch wird   bewirkt, dass die Zuhaltung bl   schon gehoben wird, bevor die Notenlochung den Zusatzkanal freigibt. Tritt nun kurz darauf die Lochung über den räumlich grossen Zusatzkanal und zieht dadurch im Falle eines Doppelkammerbalges diesen, bevor die Lochung über den Hauptkanal tritt, langsam, etwa halb, an, so wird dann beim Einschalten des Hauptventils der Balg vom Hauptkanal nur sehr kurz beeinflusst, kann a'so nur mässigen Anschlag geben, da die Taste und das Gestänge schon in langsamer Bewegung sind.

   Bei Betonung mit doppelten Bälgen ist der Vorgang   ähnlich,   indem beim Einschalten des Zusatzbalges dieser nun den Hauptbalg mitschleppen und somit., piano" anschlagen muss. 



  Beim Übertritt der   Notenlochung über den   Hauptkanal sind somit beide   Bälge durch   den Pianoanschlag schon im Anziehen begriffen. 



   Um nun die Zuhaltung   bi   solange zu heben, bis die Notenlochung auch den Hauptkanal freigegeben hat, wird zweckmässig auch über den ersten Perforiersteg der Note eine Erhöhung geklebt oder auch nur bei diesem allein. 



   Nach dieser Beschreibung des Vorganges ist die in der Zeichnung   dargestellte Ausführungs-   form leicht verständlich. Es sei noch erwähnt, dass, wie auch in Fig. 5 dargestellt, verschiedene Wege hier zum gleichen Ziele führen. 



   An beiden Enden des Gleitblock rechts und links sind   Böckchen   g angeordnet, was, wie aus Fig. 2. 3 und 4 ersichtlich, in'verschiedener Form erfolgen kann, je nachdem der Gleitblock wagerecht oder senkrecht angeordnet ist. Nach Fig. 2 und 4 legt sich die   Zu haltung bl durch   das eigene Gewicht auf die Zusatzlochung, während nach Fig. 3 die Zuhaltung durch den Belastungs- arm   71   oder durch Federkraft an den Gleitblock gedrückt wird. Bei dem nach Fig. 2 als wagerecht gedachten Gleitblock wird durch den Arm h die Zuhaltungsvorriehtung entlastet.   D r   Haupt- 
 EMI2.1 
 lagert.

   Auf diesem Rohr hängt wiederum freischwingend die Zuhaltung mit dem   Arm li. 17m   aber auch in seitlicher Richtung ein sicheres Auflegen der Zuhaltungen über die Zusatzkanäle al zu gewährleisten, führen sich die Zuhaltungen mit ihren Armen in kammartigen Einschnitten 
 EMI2.2 
 den Zuhaltungen gehoben werden, sei es zweckmässig unter Herführung des Notenbandes zur Rolle oder aus sonstiger Veranlassung. Hebel 1,      ist mit dem Rohr m fest verbunden. 



   Fig. 5 ist ein Querschnitt, bei dem die Zuhaltung in senkrechter Lage über dem wagerecht gedachten Gleitblock angeordnet ist. 



   Um nun auch die Möglichkeit zu haben, die Zuhaltungen vom Gleitblock leicht entfernen zu können, werden die   Böckchen.   welche mit der Stange   i   und dem Kamm n in der Gesamtheit fest verschraubt sind, zweckmässig mit Einpassstiften versehen und mittels Zwingen oder Schrauben auf dem Gleitblock befestigt, Zweckmässig werden die   Zuhaltmigsklötzchen   des Gleitblockes in Form und Farbe der Klaviatur eines Pianos, also in   Halb-und Ganztönen   ausgebildet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Hervorheben und Abschwächen von Einzeltönen bei pneumatischen Musikspielwerken, dadurch gekennzeichnet, dass über den Zusatzkanälen (a) im Gleitblock Verschlussvorrichtungen (6) derart angeordnet sind, dass beim Vorübergleiten der normalen   Notnbandlochungen   über diese Zusatzkanäle Freiluft zu denselben nicht gelangen kann.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Notenband mit erhöhten Stegen oder besonderen Stegen für diejenigen Lochungen, welche zum Betonen oder zum Zwecke von Umsteuerungen irgend welcher Art die Zusatzkanäle im Gleitblock von der Zuhaltung freigeben seilen.
AT70251D 1913-08-01 1914-07-18 Vorrichtung zum Hervorheben und Abschwächen von Einzeltönen bei pneumatischen Musikspielwerken. AT70251B (de)

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