AT69236B - Elektrolytisches Verfahren zur Gewinnung von Kupfer. - Google Patents

Elektrolytisches Verfahren zur Gewinnung von Kupfer.

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AT69236B
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Noak Victor Hybinette
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Noak Victor Hybinette
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 



   Als Ausführungsbeispiel sei die Verarbeitung von etwa 4% Kupfer enthaltendem sulfidischen Erzmaterial beschrieben :
Das Rohgut wird geröstet, zweckmässig nur soweit, dass noch   0*5 bis 1% Schwefel unoxydiert   vorhanden sind, und dann zur Laugung und Elektrolyse gebracht. Das beigegebene Diagramm zeigt die Auslaugegefässe a, b,   c,     d, e, f, von   denen a neu gefüllt, f das älteste ist. An jedem Tage wird ein Bottich neu gefüllt ; 9 bezeichnet die elektrolytische Zelle oder die Zellenreihe ohne, h die mit Diaphragma,   i   ist ein Sammelbehälter,   keine Erhitzungsvorrichtung.   



   Die Behälter a, b, c gehören zur Abteilung A. In dieser wird mit einer Lösung 1 gelaugt, 
 EMI2.2 
 freie Schwefelsäure enthält. Durch das Auslaugen der in dieser Lösung löslichen Teile des Röstgutes erhält man die Lösung 2 mit etwa 2   9   Eisen als Ferrisulfat, 58   9   als Ferrosulfat, 30 9 Kupfer und 30 9 freie Schwefelsäure. Diese tritt in die mit Bleianoden versehenen elektrolytischen Zellen   9   ein, verlässt sie mit der Zusammensetzung 1, gelangt wieder nach a, b, c zurück   usw.,   bis im Röstgut beispielsweise nur noch etwa   0-5 bis 1%   Kupfer in der Form schwerlöslicher Verbindungen zurückgeblieben sind. 



   Um die zur Laugung in Abteilung B geeignete Lösung zu erhalten, entnimmt man aus dem   Vorratsgefäss     i   der Abteilung   A   Lösung von der Zusammensetzung   1   und führt sie durch die Zellen mit Diaphragma   h.   Dadurch wird ihre Zusammensetzung so   geändert.   dass nach dem 
 EMI2.3 
 Sulfat und 15   9   freie Schwefelsäure kommen. Nach dem Erhitzen auf   60"bis 70   C in k gelangt sie in den Laugebottich/, dessen Inhalt am längsten im Prozess ist, also von löslichen Teilen nur noch wenig enthält, aber auch keine Lauge mehr von   A   einschliesst, da sie, ehe er an seine Stelle rückte, ausgewaschen worden ist.

   Auf den Inhalt von   1   kann also, wie es nötig ist, die an   Ferri-   sulfat reiche und heisse Lösung am energischesten wirken. Sie wäscht dann beim Weitergange aus dem Inhalte von Bottich e die letzten Reste der vom Gute eingeschossenen Lösung aus   A   aus und nimmt gleichzeitig einen Teil des noch rückständigen Metalles auf, während sie gleichzeitig weiter abgekühlt wird. Mischung mit Lösung aus A, Reduktion und Abkühlung werden im Bottich d vollendet, der eben aus Abteilung   A   in Abteilung B gekommen ist und dessen Inhalt. je nach der Beschaffenheit des Röstgutes. etwa 10 bis   30% der   Lösung aus A, bezogen auf das Erzgewicht, enthält.

   Beim Austritt aus   d   hat die Lösung etwa die Zusammensetzung wie die aus g austretende und geht so nach   l'zurÜck.  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH-.
    Elektrolytisches Verfahrenzm Gewinnung von Kupfer aus Materialien, welche Kupfer in teils oxydischer und teils sulfidischer Form enthalten, unter Anwendung von Ferrisalzlösungen. dadurch gekennzeichnet, dass man dieauslaugung und Elektrolyse in je zwei Phasen durchführt.
    EMI2.4 Ferrisalz vorhanden ist, und die so erhaltene Lauge in Zellen ohne Diaphragma solange elektrolysiert, bis die Wiedererhöhung des Gehaltes an Ferrisalz in für die Metallabscheidung schädlicher Menge eintritt, welche Lösung wieder zu m Auslaugen von Erz benutzt wird, so dass die Ferrisalze wieder reduziert werden, worauf das nach dieser abwechselnden Laugung und Elektrolyse im Erz zurückgebliebene Kupfer mittels eines gewissen Teiles dieser Lösung entfernt wird, der im voraus oxydiert worden ist, so dass er eine grössere Menge von Ferrisulfat enthält, welche Oxydicrung unter Anwendung einer elektrolytischen Zelle mit Diaphragma bewirkt wird.
AT69236D 1912-11-01 1913-10-07 Elektrolytisches Verfahren zur Gewinnung von Kupfer. AT69236B (de)

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