AT66472B - Verfahren zum Aufbereiten von zusammengesetzten sulfidischen Zink-Bleierzen. - Google Patents

Verfahren zum Aufbereiten von zusammengesetzten sulfidischen Zink-Bleierzen.

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AT66472B
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Andrew Gordon French
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Andrew Gordon French
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Description


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  Verfahren zum Aufbereiten von zusammengesetzten sulfidischen Zink-Bleierzen. 



   Diese Erfindung bezieht sich auf jenes   Aufbereitungsverkhren für schwefelhaltige   ZinkBleierze (eventuell   Silbererze),   bei welchem durch Einwirkung von Natriumbisulfat   sulfatisiert   und hierauf im Kreisprozess ausgelaugt und elektrolysiert wird, und zwar liegt die Erfindung darin, dass dem elcktrolytischen Bade noch   Mal1gansulfat   zugesetzt und die Lösung mit Hilfe von Anoden aus Blei und Kathoden aus Zink elektrolysiert wird. 



   Dadurch wird erreicht, dass an der Kathode reines homogenes metallisches Zink, an der Anode dagegen Mangandioxyd, welches mit Hilfe des beim Rösten erhaltenen   Schwefeldioxydf'8   
 EMI1.1 
   rückständen   verbleibt und aus diesen auf beliebige Art extrahiert werden kann. 



   Das Verfahren gestaltet sich wie folgt :   Das auf Korngrösse zerkleinerte Erz wird in einen Kalzinierofen unter stetiger Temperatur-   steigerung, aber nicht über Dunkelrotglut geröstet und dann mit etwa 4 bis 6% saurem schwefelsaurem Natrium vermischt. 



   Das   Gemisch   wird dann gekühlt, vorteilhaft durch Bespritzen mit einer wässerigen Lösung von saurem schwefelsaurem Natrium, das aus der späteren Elektrolyse stammt, gemahlen und in einem Behälter mit Filterboden mit   einer schwachen Lösung von Natriumbisulfat   ausgelaugt. Letzteres löst das Zink und das eventuell vorhandene Mangan aus den Erzen in Form von Sulfaten. Die fast gesättigte und praktisch säurefreie Lösung von Zinksulfat und neutralem Natriumsulfat wird der besonderen, den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildenden Elektrolyse unterworfen, und zwar in einem Bottich mit Bleianode und dünner Zinkkathcde, wobei dem Bad noch Mangansulfat zugesetzt wird.

   An der Kathode bildet sich alsbald ein dicker Xiederschlag aus reinem Zink, während sich unlösliches   Mangandioxyd   auf der Anode niederschlägt, und zwar ebenfalls vollkommen rein. Die erforderliche Stromspannung beträgt   2*5 bis 4-5 Volt   bei einer Stromdichte von   200 bis 300 Amp.   pro 1 m2 Kathodenoberfläche. 



   Das Vorhandensein von Mangan im Elektrolyten ist ein   unbedingtes Erfordernis,   um reine und dicke Zinkniederschläge zu erhalten, in denen sich absolut keine schwammigen Stellen oder
Spuren von Zinkoxyd und Schwefelverbindungen vorfinden, die bisher stets eine unliebsame
Erscheinung bei der elektrolytischen Gewinnung von Zink aus zusammengesetzten Erzen   bilde@en.   



   Das Mangan muss dem Elektrolyten   in   Form von löslichem Sulfat zugesetzt werden ; um dieses Salz zu erhalten, bedient man sich des unlöslichen Mangandioxydes, welches sich unter den   gewöhnlichen   Bedingungen im   Elektrolysierbott@ch absetzt. Man mischt   dieses Salz mit einer 
 EMI1.2 
 Zusammenwirken mit dem Zinksulfat im Elektrolysterbottich geeignet ist. Die ganze   vercudt-tt*     schweflige Säure wandelt   sich im Verlaufe dieser Vorgänge in Schwefelsäure um. 



   Die Sulfate des Zinks, Mangans und Natriums sind leicht durch einen schwachen Strom aus   ihrem Zusammenhang xu   bringen ; die aus den   Gulfaten   des Zinks und Mangans durch den Strom   freiwerdenden Schwefeissäuremengen verbinden   sich mit dem Natriumsulfat und durch diese   exothermlsche Reaktion ird   der elektrische Strom proportional verstärkt. 



   Das   irL   Rückstand verbleibende Blei, ebenso Gold und Silber, welche im Erze enthalten waren, sind nach dem Extrahieren des Zinks und Mangans in der gewünschten   Behaffenheit.   
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Claims (1)

  1. während das Blei in den Auslaugerückständen ungelöst verbteibt und aus diesen dann auf beliebige Art extrahiert wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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