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Regelwerkes bei Verwendung von Differentialgetrieben.
In Fig. 1 bedeutet 1 den dauernd in gleicher Richtung umlautenden Elektromotor, der
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getriebe mit den Wellen 10 und 11 verbunden, nämlich mit der Welle 10 durch zwei Zahnräder 12 und M, mit der Welle 11 durch drei Zahnräder 16, 15 und 13.
Die Welle 3 läuft dauernd im gleichen Sinne um und ist normal mit keiner der Wellen 10 und 11 gekuppelt. Werden die Wellen 3 und 10 miteinander gekuppelt, so dreht sich die Spindel 17 rechts herum, die Elektroden nahem sich; wird die Welle 3 mit der Welle 11 gekuppelt, so dreht, sich die Spindel 17 links herum, die Elektroden entfernen sich voneinander. Die Kupplung der Welle 3 und 10 bzw.-3 und 11 geschieht durch die beiden Elektromagnetkupplungen 4, 6 bzw. 5, 7, wenn diese eingeschaltet werden, beispielsweise wie das Stromschema Fig. 2 zeigt.
Hier bedeuten 20 und 21 die Elektroden, 24 einen im Hauptstromkreis eingeschalteten kleinen Widerstand (Shunt). Der Motor 1 kann beliebigy geschaltet sein, beispielsweise liegt er mit seinem Anker an der Netzspannung ; parallel zum Anker liegt die Nebenschlusserregung 26 des Feldes, während die Hauptstromerregung 25 des Feldes parallel zum Widerstand. ? 4 hegt. Ein Dinerentialrelais mit Hauptstromwicklung 32 und Nebenschlusswicklung 33, dessen Kern 29 von den elektrischen Verhältnissen des Lichtbogens gesteuert wird, schliesst in seinen Endlagen die Kontakte 29, 31 bzw. ? 9, 30.
Durch den Kontakt 29, 31 wird die Erregerspule 27 der Elektro- ma. gnetkupplung 4, 6 erregt, die dann im Nebenschluss zum Lichtbogen liegt ; durch den Kon- takt 29, 30'wird die Erregung. 28 der Elektromagnetkupplung 5, 7 eingeschaltet, und star parallel
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teilen 4 und 5. Durch die Spannung wird auch die Wiclung 33 erregt, die den Kern 29 nach oben zieht und dadurch die Kontakte 29, 31 schliesst. Infolgedessen wird die Spule : ! 7, die ErregtWicklung der Kupplung 6 erregt und dadurch die Kupplung 6, 4 zum Eingriff gebracht.
Dadurch wird die Welle 10 und durch die Räder 12 und 14 auch die Spindel 17 in Drehung versetzt, und zwar 80, dass sich die Elektroden einander nähern. Im Augenblicke, wo sie sich berühren, entsteht der Hauptstrom. An den Enden des kleinen Widerstandes 24 entsteht dementsprechend eine Spannung und die Hauptstrom-Erregerwicklung 32 des Relais wird erregt., der Kern 29 nach unten gezogen, der Kontakt 29, 31 unterbrochen, die Kupplung 6, 4 ausgekuppelt, so dass die
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gezogen, bis sich ein Gleichgewichtszustand zwischen der Wirkung der Haupstromspule J2 und der Spannungsspule 33 des Relais herstellt,
der den Kern 29 in der Schwebe zwischen beiden Kontakten hält. Die Regelung und die Zündung vollzieht sich auf die gleiche Art.
Grössere Scheinwerfer werden oft nicht von einem Netz mit konstanter Spannung gespeist, sondern werden-einzeln an Maschinen mit abfallender Charakteristik (Spannung fällt bei zunehmender Strombelastung) ohne Vorschaltwiderstand angeschlossen. Wenn sich in diesem Falle die Elektroden der Scheinwerierlampe berühren, so ist die Spannung nahezu gleich Null, so dass auch der Moteranker, 1 fast ohne Spannung und also ohne Drehmoment ist. Trotzdem soll er gerade in diesem Augenblick erhebliche Arbeit leisten, denn er soll die Elektroden auseinander ziehen zur L@chtbegenbildung.
Während man nun bei Verwendung von reversierenden Motoren für das Regelwerk (Motoren, die zur Lichtbogenbildung rechts herum, zum Elektroden-
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Dieses Regflungsprinzip der Scheinwerferlampe mit dauernd im gleichen Sinne laufendem Motor hat noch einen besonderen Vorteil, man kann damit ein sehr bequemes Aualöschverfahren
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Ende gebrannt sind, wie auch als Handausschalter dieuen kann. Man unterbricht dabei nur den schwachen Nebenschlussstrom, also kommt man mit einem ganz kleinen Schalter aus. Die Wirkungsweise aber ist tolgende :
Angenommen, der Scheinwerfer brennt und der Schalter 51 wird geöffnet. Dadurch wird der Motor 1 und die Nebenschlussspule 33 des Relais abgeschaltet. Infolgedessen schliesst sich
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die Welle 11 mit dem Motor gekuppelt.
Der Motor kommt natürlich nicht augenblicklich zum Stillstand, sondern läuft langsam aus, also wird auch die Welle 11 in Bewegung gesetzt und die Elektroden werden auseinandergezogen, bis der Lichtbogen eiliscRt Man braucht also nur den
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der Kupplungshälfte 4, das andere mit der Kupplungsbälfte 5 fest verbunden ist. Die Kegelräder und die Kupplungshälften 4 und 5 laufen leer auf der Welle 17. Gegenüber dem Kupplungsteil 4
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Kupplung. 5, 7 geschlossen und die Welle 17 ùreM sich im einen Sinn ; wird umgekehrt die Kupplung 4,6 durch lie Erregerwicklung 27 geschlossen, so dreht sich die Welle 17 im anderen Sinne. Hier liegt also das Wendegetriebe zwischen Motorwelle und den Kupplungen.
In Fig. I und 2 war angenommen, dass den Elektromagnetkuppinngen der Strom durch Schleifringe zugeführt. wird; in Fig. 3 ist die Wicklung feststehend ausserhalb der Kupplungsteile angeordnet. Für den in Fig. l dargestellten Aufbau kann man aber auch die Wicklung im Innern der Kupplung feststehend anordnen, wenn die durch die Kupplung zeitweilig in Umdrehung versetzte Welle 10 oder 11 hohl ausgebildet wird und drehbar auf einem feststehenden Rohr gelagert wird, in dem die Zuleitungen zu der auf diesem Rohre ruhenden Erregerwicklung 27 oder 28 der Elektromagnetkupplung liegen.
An Stelle der elektromagnetisch aus-und eingeschalteten Kupplungen 4, 6 und 5, 7 können auch andere bekannte Einrichtungen treten, die aus- und eingerückt werden. Beispielsweise können an Stelle der Elektromagnetkupplungen Differentialgetriebe treten, deren Differentialtrieb zeitweilig durch das Regelwerk der Lampe direkt oder indirekt festgehalten werden, so dass dann das Getriebe ähnlich wie eine Kupplung wirkt.
Fig. 4 zeigt eine derartige Anordnung, bei der an Stelle der Kupplung 4, 6 das Differentialgetriebe 42-46 getreten ist, das durch den von einem Relais ein-und ausgeschalteten Elektro-
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spiele nicht erschöpft sind.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Regelwerk für Bogenlampen, insbesondere für Scheinwerfer, dadurch gekennzeichnet, dass zur selbsttätigen Bewegung der Elektroden ein dauernd in gleicher Richtung laufender Motor verwendet wird, welcher mittels eines Wendegetriebes zeitweilig die die Elektroden gegeneinander bewegende Spindel oder Spindeln im einen oder anderen Sinne in Bewegung setzt, wobei die Einschaltung des Getriebes im einen oder anderen Sinne durch elektrische Vorrichtungen (Elektromagnete) erfolgt, die durch ein von den Verhältnissen des Lichtbogens gesteuertes Relais einund ausgeschaltet werden.