AT68580B - Schaltvorrichtung für selbsttätige Abschneider an Strangpressen. - Google Patents

Schaltvorrichtung für selbsttätige Abschneider an Strangpressen.

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AT68580B
AT68580B AT68580DA AT68580B AT 68580 B AT68580 B AT 68580B AT 68580D A AT68580D A AT 68580DA AT 68580 B AT68580 B AT 68580B
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    Schaltvorrichtung für selbsttätige Abschneider an Strangpressen.   



   Bei selbsttätigen Abschneidern für Strangpressen wird bekanntlich die Schneidvorrichtung, die die Formlinge von dem vorgeschobenen Pressstrang abtrennt, in all den Fällen vom Pressstrange aus eingeschaltet, wo die zum Abtrennen erforderliche Kraft nicht unmittelbar vom Pressstrang, sondern von einer besonderen Kraftquelle, z. B. von einer Transmission, abgeleitet wird.

   Der Pressstrang versetzt dann gewöhnlich durch Vermittlung einer sogenannten   Messwalze   oder indem er mit seinem vorderen Ende gegen eine bewegliche   Anstosskiappe stötjt   oder sonst in geeigneter Weise einen Hebedaumen, eine Hubscheibe oder eine Kurbel in Umdrehung, die durch einen Schalthebel oder ein ähnliches Zwischenglied die Kupplung mit der Antriebswelle der Schneidvorrichtung zur erforderlichen Zeit herstellen   wilL  
Diese Schaltvorrichtungen hatten den Nachteil, dass sie bei verschiedenen Vorschub- 
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 nicht sicher arbeiteten. Eine Änderung in der einen oder anderen Geschwindigkeit konnte ein Versagen der   Schaltvorrichtung verursachen.

   In   der Praxis wechselt aber nur insbesondere die Vorschubgeschwindigkeit des   Pressstranges   infolge ungleicher Zufuhr ull Beschaffenheit des Ziegelgutes fortwährend, und es geben daher alle bisherigen Schaltvorrichtungen zu haufigen Störungen Anlass. Die bei einigen Schaltvorrichtungen verwendeten Schwungmassen können diesen   Ubelstand   nicht völlig   beseitigen, vielmehr folgt daraus wiederum eine Abhangigkftt   der Schaltvorrichtung von der Bewegung der   Schwungmasse,   die ebenfalls Zufalligkeiten   untt'i-   worfen ist und z. B. bei verminderter Umdrehungsgeschwindigkeit zu   früh     anhalten wulde.   



  Ferner erfordern die bisher bekanntgewordenen Schaltvorrichtungen zu ihrer Betätigung eine zu grosse und zu unregelmässige Kraftleistung, demzufolge bei dem begrenzten Haftvermögen zwischen Pressstrang und Messwalze bzw. zwischen   Pressstrang   und   Pressstranggurt   leicht ein Rutschen des Pressstranges eintreten kann. 



     Diese Übelstände werden   gemäss der Erfindung dadurch vermieden, dass durch Steuerung vom Pressstrang aus der Eingriff zwischen einem   Hebedaumen   (einem Exzenter, einer Kurbel oder dgl.) und dem von ihm angehobenen Schalthebel aufgehoben wird, um einen Antrieb einoder auszuschalten.

   Durch diese Vorrichtung wird der Forderung genügt, einerseits eine mit beliebiger Geschwindigkeit sich drehende Kupplung,   Riemenscheibe   oder dgl. von einem ebenfalls mit beliebiger Geschwindigkeit   vorwärtsbewegte-i   Pressstrange aus ein-und auszuschalten, und andererseits die Rcibungsarbeit des Stranges, die zum Ein-und Ausschalten angewendet werden muss, möglichst zu verringern und möglichst gleichmässig zu gestalten, so dass die auf den Pressstrang   ausgeübte   Rückwirkung ein Gleiten oder ein Stauchen desselben nicht mein verursachen kann. Die Wirkungsweise der neuen Vorrichtung ist gewissermassen zwangläufig,   d.   h. von allen Zufälligkeiten, die die   früheren   Einrichtungen zum Versagen bringen konnten, völlig unabhängig. 



   Gemäss der Erfindung wird zweckmässig zwischen den Daumen und den von ihm betätigten Schalthebel, deren   Eingriff   abwechselnd hergestellt und unterbrochen wird,   bui   besonderes   Zwischenstück eingeschaltet,   um die Abschnappkanten des Daumens und Schalthebels vor 
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Beim Verschieben der Welle 34 in Pfeilrichtung müssen sich auch der Ring, der Doppeldaumen a, b, das Zahnrad 37 und die Halter e, f in derselben Richtung verschieben. Da die Halter mit ihren hinteren gabelförmigen Enden lose über die Welle   ?   greifen, so ist eine solche Verschiebung möglich.

   Nachdem die Welle 34 et bestimmte Strecke in Pfeilrichtung bewegt worden ist, gleitet das Gleitstück t, das an dei an der   Verschiebung   der Welle 34 nicht teilnehmenden Schalthebel 32 befestigt ist, von dem Zwischenstück d ab, wodurch der unter Federdruck stehende Schalthebel 32 fUt und die Kupplung einschaltet. Da die Welle 34 von der 
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 der   Doppeldaumen   a, b. Der Daumen a hebt durch Vermittlung des Zwischenstückes c und des jetzt hierauf ruhenden Gleitstückes t den Schalthebel   32   an und bewirkt dadurch die Ausschaltung und Feststellung der Kupplung.

   Bewegt sich die Daumenwelle   34   entgegen der Pfeilrichtung, so   ird   der Eingriff zwischen dem Zwischenstück c bzw. dem Daumen a und dem Gleitstück   1   bzw. dem Schalthebel 32 aufgehoben und die Kupplung wieder eingeschaltet. Unmittelbar darauf erfolgt wieder die Aussehaltung durch den Daumen b. Auf diese Weise erfolgen bei jedem Hin und Hergang der Daumenwelle 34 zwer Einschaltungen und zwei Ausschaltungen.

Claims (1)

  1. PATENT ANSPRÜCHE : 1. SchaltTomehtung für selbsttätige Ahschnader an Strangpressen, dadurch gekenn zeichnet, dass durch Steuerung vom Pressstrang aus der Eingriff zwischen einem Hebedaumen oder dgl. und dem von ihm angehobenen Schalthebel aufgehoben wird. um einen Antrieb ein- oder auszuschalten- 2. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Eingriff zwischen dem Bebedanmen und dgl. und dem durch ihn angehobenen Betätigungshebel für die Kupplung aufgehoben wird, bevor der Daumen die Höchstpunktlage durchlaufen hat.
    3. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass zur Schaltung ein und desselben Antriebes zwei Hebedaumen mit einem Schalthebel oder zwei Schalthebel mit einem Hebedaumen angeordnet sind.
    4. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Daumen und dem von diesen betätigten Hebel ein Zwischenstück eingeschaltet ist, das ein Abgleiten des Hebels längs einer Linie gestattet. EMI3.3
AT68580D 1913-12-05 1913-12-05 Schaltvorrichtung für selbsttätige Abschneider an Strangpressen. AT68580B (de)

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