AT68264B - Abblasevorrichtung für Turbokompressoren. - Google Patents
Abblasevorrichtung für Turbokompressoren.Info
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- Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
Description
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Abblasevorrichtung für Turbokompressoren.
Um die schwingende Bewegung des elastischen Mittels in Turbokompressoren bei verminderter Luftentnahme zu verhindern, verwendet man eine bei Auftreten eines Druckunterschiedes zwischen der Druckseite des Kompressors und einem vorsätzlich bestimmten Regeldruck zur Wirkung kommende, selbsttätige Abblasevorrichtung, die die Druckseite des Kompressors mit der Aussenluft verbindet, um die Gesamtabgabe des Kompressors regelrecht zu erhalten, bzw. nicht unter ein bestimmtes Mass sinken zu lassen.
Das Abblaseventil dieser bisher bekannten Vorrichtungen steht in unmittelbarer zwangläufiger bzw. kraftschltlssiger Verbindung mit dem Regelungsglied (z. B. mit einer pneumatisch oder durch eine Feder belasteten Membrane) oder mit dem Rückschiagvpntil eines Vorratsbehälters, so dass bei veränderlicher Luftentnabme dip Regelung der für diese Wirkung der Abblasevorrichtung notwendig zusammenarbeitenden Teile manchmal schwer ausführbar ist.
Diesen Ubelstand zu beheben, ist der Zweck der Erfindung. die im wesentlichen darin besteht, dass das in die Druckseite des Kompressors eingesetzte Regelungsorgan unter Einschaltung eines toten Ganges auf ein auch von Hand aus verstellbares Abblaseorgan einwirkt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Abblasevorrichtung in Fig. 1 im Längsschnitt und in Fig. 2 im Querschnitt veranschaulicht. Die Flg. 3 und 4 zeigen Ausführungsformen der Regelungsvorrichtung.
In die Druckleitung D ist ein unter dem Einflusse einer Schraubenfeder T stehendes
Ventilator-oder Flügelrad F eingebaut, das von der gewöhnlich durchströmenden Luft- menge gedreht wird. Das Flügelrad F vollführt hiebei gleichzeitig zufolge seiner in einer
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Sobald die Entnahme der Druckluft einen bestimmten Wert unterschreitet, wird die Einwirkung der strömenden Luft auf das Flügelrad F geringer, wodurch die drehend gespannte Feder T den VontilatorflUgei F in eine andere Lage zurückdreht.
Diese Spindel verschiebung wird benutzt, Um das in die Druckleitung eingebaute Abblaseorgan (Kolbenschieber K) in die Abblasestellung bzw. Regelungsstellung zu bringen.
Die von Hand aus vorzunehmende Einstellung des Abblaseorganes K wird durch eine mit Handrad und Schraube in zwei zueinander entgegengesetzten Richtungen verschiebbare Anschtagspindoi r bewerkstelligt, indem unter Überwindung der Spannung der Feder f der Kolbenschicber mit seinen Öffnungen hinsichtlich der feststehenden Auslassöffnungen verstellt wird. Dadurch wird der durch den Schlitz s der Spindel des Kolbenschiebers
EMI1.2
eingestellt, so dass die Abblasevorrichtung der veränderlichen Luftentnahme angepasst werden kann.
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Es entspricht demnach der gewöhnlichen Arbeit (gewöhnlichen Luftentnahmo) die Lage des Flügels bel gespannter Feder und dem durch die Hubfoder f geschlossen gehaltenen Abblaseorgan, wogegen bei verminderter Lüften) nahme der Flügel F durch die von der Feder T angestrebte Drehung und zufolge der Spindelführung S in seine Ausgangslage zurückgeführt wird und sich das Abblaseorgan K unter Überwindung der Spannung der Hubfeder f in die Offenlage einstellt, um die berschüasig geförderte Druckluft ins Freie entweichen zu lassen
Nach den Ausführungsformen in den Fig. 3 und 4 wird das auf der Druckseite eingeschaltete Regeiungsorgan durch ein Schaufelrad F bzw. durch ein Düsenrad F2 gebildet.
Die Spannung der Feder T und die Steigung der Ventilatorflügel, die Stellung der Schaufeln oder Düsen kann so geregelt werden, dass bei schwankender Druckluftentnahme stets eine bestimmte Luftmenge gefördert werden kann, die nahezu der Grenzleistung des Kompressors entspricht, so dass auch in diesem Falle das Schwingen nicht auftreten kann.
Es ist auch leicht einzusehen, dass nach der Erfindung die Einstellung des Abblaseorganes von Hand aus und unabhängig von dem Regelungsorgane erfolgen kann, gleichwie dieses nur zur Auslösung optischer oder akustischer Signale benutzt werden kann und die Einstellung des Abblasoorganes überhaupt von Hand ans erfolgt.
PATENT. ANSPRÜCHE :
1. Abblasevorrichtung für Turbokomprossoren, dadurch gekennzeichnet, dass das auf der Druckseite des Kompressors angeordnete Regelungsorgan unter Einschaltung eines toten-Ganges auf das Abblaseorgan einwirkt, um dieses für veränderliche Luftleistungen von Hand aus bzw. in vollkommener Unabhängigkeit von dem Regelungsorgan einstellen zu können.
Claims (1)
- 2. Ausführungsform der Abblasevorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet, durch ein durch den Luftstrom auf der Druckseite des Kompressors gegen die Wirkung einer Feder in Drehung versetztes und hiebei axial verschiebbares Ventilator-, Flügel-, Schaufel- oder Düsenrad, dessen Spindel durch einen Doppelhebel (H) unter Einschaltung eines toten Ganges zwischen diesem Hebel und dem federbelasteten und von Hand aus verstell- baren Abblaseorganes (K) auf dieses einwirkt.3. Ausführungsform der Abblasevorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekenn- zeichnet, dass die axiale Verschiebung des Ventilator-, Flügel-, Schaufel-oder Düsenrades zur Auslösung optischer oder akustischer Signale benutzt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT68264T | 1913-11-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT68264B true AT68264B (de) | 1915-03-26 |
Family
ID=3590159
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT68264D AT68264B (de) | 1913-11-13 | 1913-11-13 | Abblasevorrichtung für Turbokompressoren. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT68264B (de) |
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1913
- 1913-11-13 AT AT68264D patent/AT68264B/de active
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