DE718781C - Pumpe, Verdichter oder Motor fuer fluessiges oder gasfoermiges Arbeitsmittel - Google Patents

Pumpe, Verdichter oder Motor fuer fluessiges oder gasfoermiges Arbeitsmittel

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DE718781C
DE718781C DEB185773D DEB0185773D DE718781C DE 718781 C DE718781 C DE 718781C DE B185773 D DEB185773 D DE B185773D DE B0185773 D DEB0185773 D DE B0185773D DE 718781 C DE718781 C DE 718781C
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screws
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working
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Carl Wilhelm Henrik Dueck Frhr
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B45/00Pumps or pumping installations having flexible working members and specially adapted for elastic fluids
    • F04B45/08Pumps or pumping installations having flexible working members and specially adapted for elastic fluids having peristaltic action
    • F04B45/10Pumps or pumping installations having flexible working members and specially adapted for elastic fluids having peristaltic action having plate-like flexible members

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Pumpe, Verdichter oder Motor für flüssiges oder gasförmiges Arbeitsmittel Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine als Pumpe, Verdichter oder Motor für flüssiges oder gasförnliges Arbeitsmittel arbeitende Vorrichtung mit einem in einem Geliäuse angeordneten Band, das eine Wand eines Arbeitsraumes im Gehäuse bildet und eine fortschreitende Wellenbewegung ausführt, und einem das Band betätigenden oder vom Band betätigbaren beweglichen Teil.
  • Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art wird eine fortschreitende Wellenbewegung mit Hilfe eines Getriebes hervorgerufen, das aus einer drehbaren Welle und einer großen Anzahl von auf dieser -Welle angebrachten, gegeneinander versetzten Exzentern besteht, die einer beweglichen Wand eines Arbeitsraumes mittels damit befestigter Stangen eine Wellenbewegung erteilen. Die vorlie-,ende Erfindung bezweckt die Ausbildung einer Vorrichtung der in Frage stehenden Art, die sich von der bekannten Bauart vor allein durch Einfachheit, geringe Anzahl beweglicher Teile, Billigkeit, geringes Gewicht und Zuverlässigkeit im Betriebe auszeichnet. ti Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der eingangs erwähnte bewegliche Teil aus einer in Form einer zylindrischen oder kegelförmigen Schraubenliiiie verlaufenden Stange, im folgenden Schraube genannt, besteht, die um ihre Längsachse drehbar ist.
  • Zwischen den Wänden des Gehäuses und dem Band werden Arbeitskammern gebildet, die bei der fortschreitenden Wellenbe"vegung des Bandes von einem Ende des Gehäuses zum anderen Ende hin wandern. Wenn die Arbeitsräume dabei ihren Rauminhalt nicht ändern, kann die Vorrichtung entweder als Flüssigkeitspumpe, Gebläse oder als Flüssigkeitsmotor verwendet werden. Bei Verwendung als Pumpe oder Gebläse wird der; Vorrichtung die erforderliche Antriebskraft in der Weise zugeführt, daß das Band in eine fortschreitendeWellenbewegungversetztwird. Arbeitet die Vorrichtung dagegen als Motor, so versetzt das Arbeitsmittel bei seinem Durchgang durch die Maschine das Band in eine Wellenbewegung, die als mechanische Leistung abgenommen werden kann. Die e Vorrichtung kann auch so ausgebildet sein, daß der Inhalt der Arbeitsräume bei ihrer Wanderung vorn Einlaß zum Auslaß allmählich abnimmt oder allmählich zunimmt oder zuerst abnimmt und dann wieder zunimmt. Die Maschine kann in diesem Falle als Verdichter für Luft oder andere Gase, als Expansionsmaschine oder als Brennkraftmaschine benutzt werden.
  • Um einen Bruch des Bandes an seinen Befestigungsstellen mit Sicherheit zu verhiii-(lern, kann ein Ende oder beide Enden des Bandes mit einem Endstück. verbunden sein, das eine der Wellenbewegung des Bandes folgende Bewegung ausführt. Die genannte Bewegung kann in einfacher Weise dadurch erhalten werden, daß die Schraube auf der Antriebsseite durch das Endstück durchgeführt ist uild-diesem somit die der Wellenbe-,Vegung des Bandes genau entsprechende schwingende Bewegung erteilt.
  • Ein oder mehrere Bänder können gemeinsam von niehreren Schrauben in Bewegung versetzt werden. Dabei ist es vorteilhaft, in entgegengesetztem Sinne gewundene Schrattben zu verwenden, flie in entgegengesetztem Sinne umlaufen.
  • Die Vorrichtung gemäß der Erfindung kann auch als Mengenmesser verwendet: werden, da bei einer gegebenen Größe der Arbeitsräume die durch diese hindurchgehende Menge des Arbeitsmittels eindeutig durch die Drehzahl der Vorrichtung bestimmt ist. Bei einer Verwendung der Vorrichtung als Mengenmesser muß dafür Sorge getragen werden, daß Undichtigkeitsverluste möglichst weituehend ausgeschaltet werden.
  • .,Imsführungsbeispiele der Erfindung sind in den beiliegenden Zeichnun-en dargestellt, und zwar zeigen: Fig. i eilte gemäß der Erfindung ausgebildete Pumpe mit einer Schraube und zwei Bändern, die durch die Schraube in eine fortschreitende Wellenbewegung versetzt werden, Fig. 2 eine Seitenansicht der in Fig- i dargestellten Pumpe mit abgenommenem Gehäusedeckel, Fig. 3 eine schematische Darstellung einer Vorrichtung gemäß der Erfindung, bei der zwei Bänder gemeinsam durch zwei Schrauben in Wellenbewegung versetzt werden, Fig. 4 eilte" Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 3, Fig. #5 eine Vorrichtung, die mit zwei Schrauben versehen ist, welche Arbeitsräume von verschiedener Größe bilden, Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie 6-6 der Z 5, 21 Fig. - eine Ausführung mit kegelförmig verlaufender Schraube und eine Einrichtung zur selbsttätigen Nachstellung der Schraube, Fig. 8 eine Ausführungsform der Erfindung z5 mit einer Einrichtung zur selbsttätigen Änderung des Abstandes zwischen (len Befestigungsstellen der Bänder und Fig. 9 eine Einrichtung zum selbsttätigen Abstellen der Flüssigkeitszufuhr bei einer Vorrichtung gemäß Fig. 8.
  • Das in den Fig. i und 2 dargestellte Ausführungsbeispiel der Erfindung besitzt ein Gehäuse 21 von im wesentlichen quadratischeni Querschnitt, das mit einem Einlaß 22 und zwei Auslässen:23 und 24 versehen ist. Es sei angenommen, daß die Vorrichtung als Flüssigkeitspumpe arbeitet. Die Schraube ist iiiit 25 bezeichnet. Ein Ende derselben erstreckt sich -durch das Gehäuse und durch eine Lager- und DichtungseinrichtUng 26 nach außen, wo die Schraube angetrieben wird. Im vorliegenden Falle sind zwei Bänder:27 und .28 vorgesehen, die zu beiden Seiten der Schraube angeordnet sind und sich über die ganze Breite des Gehäuses erstrecken, so daß sie all den Gehäusewäiiden:29 und 3o dicht anliegen. In der Nähe des Auslasses ist die Schraube durch ein EndstÜck 31 geführt, das in Zapfen 32 und 33 drehbar gelagert ist und eitle längliche Öffnung 34 aufweist, deren Breite ungefähr dein Durchmesser der die Schraube 25 bildenden Stange gleich ist. Darel el aus folgt, daß bei der Drehung der Schraube (las Endstück 31 eine schwingende Bewegung uni die Achse 32, 33 erhält. Das Endstück besteht aus zwei miteinander verbundenen Teilen 35 und 36, zwischen denen die Bänder 2;7 und 28 in der aus Fig. i ersichtlichen Weise eingespannt sind. Die Enden dieser Bänder erhalten somit gleichfalls eine schwingende Bewegung, die der Wellenbewegung der Bänder zwangsläufig angepaßt ist, weshalb ein Abbrechen der Bänder an ihren Beff"stigungsstellen mit Sicherheit vermieden wird. In gleicher Weise sind die unteren Eilden der Bänder in einem EndstÜck 37 befestigt, das um Zapfen 38 und 39 schwingbar gelagert ist. Das EndstÜck 37 trägt eine Kugel -lo, all der sich das untere Ende der Schraube 25 abstützt.
  • Damit die Bänder den Wellenbewegungen der Schraube unbehindert folgen können, müssen sie in der Längsrichtung eine große Bie 'gsai-nlzeit besitzen, in der Ouerrichtung dagegen möglichst steif sein. Zu diesem Zwecke kann man an Stelle eines einzigen Bandes mehrere dünne Bänder auf jeder Seite der Schraube anordnen. In diesem Falle müssen die einen Enden der Bänder im Endstück eine gewisse Bewegungsmöglichkeit in der Längsrichtung haben, unt die bei der Verbiegung der Bänder auftretenden geringen gegenseitigen Verschiebungen der Bänder in ihrer Längsrichtung zu ermöglichen. Die in den Fig. i und 2 dargestellte Schraube 25 ist als rechtsgängige Schraube ausgebildet. Bei ihrer Drehung im Sinne des Pfeiles 41 wandern somit die zwischen den Gehäusewänden und den Bändern:2;7 bzw. 28 vollständig eingeschlossenen Arbeitsräume 422 bzw. 43 in der Richtung vom Einlaß 22 zu den Auslässen 23 bzw. 24, wodurch die in diesen Arbeitsräumen eingeschlossene Flüssigkeit in Richtung der Pfeile 44, 45 bzw. 46 gepumpt wird. Die Arbeitsräume 47 und 48 stehen noch mit dem Einlaß 2?, in Verbindung, während die Arbeitsräume 49 und 50 bereits mit den Auslässen --3 bzw. 2,4 in Verbindung gekommen sind.
  • Bei der in den Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsforrn sind zwei Schrauben 65 und 66 angeordnet, die gemeinsam zwei Bänder 67 und 68 betätigen, die auf je einer Seite der Schrauben liegen. In Fig. 3 sind der Deutlichkeit halber die Bänder nicht eingezeichnet. Eine der Schrauben ist linksgängig und die andere rechtsgängig ausgeführt. Die Schrauben sind durch Zahnräder 69 und 70 zwangsläufig miteinander verbunden und so angeordnet, daß die Wellenscheitel und Wellentäler der beiden Schrauben stets einander gegenüberliegen. Die Schrauben beweg-en sich in entgegengesetzten Umlaufrichtungen. Aus Fig. 4 ist ersichtlich, daß beim Umlauf der Schrauben die Schraubenquerschnitte stets symmetrisch zu einer zwischen den Schrauben gehenden Symmetrieebene 71 liegen und sich beide entweder dieser Symmetrieebene nähern oder sich gleichzeitig davon entfernen. Dies ergibt gegenüber einer Anordnung mit zwei rechtsgängigen oder zwei linksgängigen Schrauben den Vorteil, daß sich die in der Querrichtung der Bänder wirkenden Drücke der Schrauben ausgleichen und daß die Bänder symmetrisch in bezug auf die Symmetrieebene 71 beansprucht werden, so daß sie sich nicht einseitig durchbiegen.
  • Das in den Fig. 5 und 6 gezeigte Ausführungsbeispiel besitzt ebenfalls zwei Schrauben 72 und 73, die durch Zahnräder 74 und 75 miteinander gekuppelt sind. Im vorliegenden Falle betätigt jedoch jede der Schrauben je zwei Bänder 76, 77 und 78, 79. Es werden hier somit drei Reihen von Arbeitsräumen gebildet, und zwar Arbeitsräume 8o zwischen den Bändern 77 und 78, Arbeitsräume 8 1 zwischen der linken Gehäusewand und dem Band 76 und Arbeitsräume 8?, zwischen der rechten #ehäusewand und dem Band 79. Die Wellenscheitel der Bänder 77 und 78 liegen stets aneinander an, weshalb die Arbeitsräume 8o vollkommen abgeschlossen sind. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel hat die - Schraube 73 einen kleineren Durchmesser als die Schraube 7?-, weshalb der Arbeitsraum 82 kleiner ist als der Arbeitsraum 81. Der Arbeitsraum. 8o hat eine Größe, die gleich ist der Summe der Arbeitsräume 81 und 82.
  • Die Ein- und Auslässe für die versch iedenen Arbeitsräume können in verschiedenartiger Weise angeordnet sein, wodurch man verschiedenartige Betriebsmöglichkeiten erhält. Die Vorrichtung kann beispielsweise so ausgebildet sein, daß das Arbeitsmittel nach dem Austritt aus den Räumen 8o in die Räume 81 geführt wird und von diesen in die Räume 82. In diesem Falle arbeitet die Vorrichtung als dreistufige Pumpe oder Verdichter, wobei das Volumen des Arbeitsmittels in jeder folgenden Stufe verringert wird. Das Arbeitsmittel kann auch in entgegengesetzter Richtung durch die Maschine geführt werden, wobei man einen Motor mit dreistufiger Expansion erhält. Eine andere Betriebsweise erhält man, wenn man jeden der Arbeitsräume mit » getrennten Ein- und Auslässen versieht, in welchem Falle die Maschine beispielsweise als Pumpe oder Flüssigkeitsmotor für drei verschiedene Arbeitsmittel verwendet werden kann. Die Vorrichtung kann auch in sinngemäßer Weise als Mengenmesser arbeiten, und zwar entweder für verschiedene Mengen ein und desselben Arbeitsmittels oder für verschiedene, voneinander getrennte Arbeitsmittel. Die Vorrichtung kann ferner dazu dienen, bestimmte Mengen einer Flüssigkeit oder eines Gases miteinander zu mischen, wobei die Arbeitsräume mit getrennten Einlässen und einem gemeinsamen Auslaß zu versehen sind.
  • Fig. 7 zeigt einen Verdichter, bei dem eine kegelförmig verlaufende Schraubenlinie 83 in einem Gehause 84 angeordnet ist, dessen Einlaß mit 85 und dessen Auslässe mit 86 und 87 bezeichnet sind. In diesem Falle werden die Arbeitsräume bei ihrer Wanderung nach den Auslässen hin allmählich geringer, wodurch eine Verdichtung des Arbeitsmittels erfolgt. Die Zeichnung zeigt auch eine Einrichtung zur selbsttätigen Nachstellung der Schraube gegen das verjüngte Ende hin, um stets eine gute Dichtung zu gewährleisten. Zu diesem Zwecke ist das untere Ende der Schraube der Druckwirkung einer Feder 88 ausgesetzt, die die Schraube stets nach oben gedrückt hält. Die Schraube ist mit einem Wellenstück 89 verbunden, das mit Hilfe eines Stiftes go von dein Teil gi einer Kupplung angetrieben wird. Der Kupplungsteil gi weist einen Längsschlitz 9--> auf, in dem der Stift go gleiten kann, so daß eine Nachstellung der Schraube 83 nach oben hin ermöglicht wird. 93 bezeichnet den Antriebsmotor, 94 die Welle desselben und 95 den anderen Kupplungsteil. An Stelle der Feder 88 oder zusätzlich zu dieser kann eine Feder 96 angeordnet sein, die zwischen einer mit dein Gehäuse durch ein Kugellager97 verbundenen Scheibe98 und einer mit dem Wellenstück verbundenen Scheibe 99 eingespannt ist und daher ebenfalls bestrebt ist, die Schraube nach oben gedrückt zu halten. In gewissen Fällen läßt es sich denken, daß man auf die Federn 88 und 96 verzichten kann, wenn nämlich die Schraube unter dem Druck des Arbeitsmittels selbst 'gegen das verjüngte Ende des Gehäuses gedrückt wird.
  • Fig. 8 stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar, das als Mischpumpe für zwel Flüssigkeiten ausgebildet ist, deren Mischtemperatur auf einer bestimmten Höhe gehalten werden soll. ioo bezeichnet das Gehäuse, das mit zwei Einlässen ioi und io2 für die beiden Flüssigkeiten sowie mit einem gemeinsamen Auslaß 103 versehen ist. io4 bezeichnet die Schraube, die von der unteren Seite aus angetrieben wird. Die Schraube betätigt zwei Bänder 105 und io6, die an ihren unteren Enden im Gehäuseteil 107 befestigt sind. Die oberen Enden der Bänder sind mit Zapfen io8 bzw. iog verbunden, die in feststehenden Schlitzen iio bzw. iii in der Längsrichtung des Gehäuses gleiten köniien. Die Zapfen sind in Schlitzen 11:2 bzw. 113 einer Platte 114 geführt. Die Schlitze 112 und 113 haben solche Richtungen, daß bei einer Verschiebung der Platte 114 nach links der Zapfen io8 im Schlitz i io nach unten geführt wird, während gleichzeitig der Zapfen iog im Schlitz iii nach oben gleitet. Bei einer Bewegung der Platte 114 nach rechts führen die Zapfen io,9 und iog Bewegungen in entgegengesetzten Richtungen aus.
  • Die Bänder io5 und io6 liegen nur teilweise an der Schraube 104 an, so daß die Arbeitskammern kleiner sind als die durch die Form der Schraube ermöglichten Räume. Die Größe des Arbeitsraunies 115 kann dadurch geändert werden, daß der Abstand zwischen den Befestigungsstellen des Bandes io5 vergrößert oder verkleinert wird, was im vorliegenden Ausführungsbeispiel dadurch erfolgt, daß der Zapfen io8 im Schlitz; iio nach unten bzw. nach oben geführt wird. Bewegt sich der Zapfen io8 beispielsweise nach oben, so wird der Abstand zwischen den Befestigungsstellen des Bandes vergrößert, das Band wird alse etwas gestreckt, wodurch der Arbeitsraum 115 in entsprechendem Maße verkleinert wird. In gleieher Weise wird der Arbeitsraum 116 durch Bewegung des Zapfens ioc) im Schlitz i i i el -ergröllert oder verkleinert.
  • Nahe dein Austritt aus der Pumpe ist ein Wärmeregler vorgesehen, der einen Bal- ri;7 enthält, welcher sich unter der Einwirkung von Temperaturänderungen ausdehnt oder züisai-ninenzielit und dabei einen uni einen Zapfen 118 drehbaren Hebel iig beeinflußt, dessen unterer Arm izo in eine Ausnehmung 1;21 (1 wr Platte 114 eingreift und bei seiner Drehung die Platte nach rechts oder links bewegt. Eine Feder 122 wirkt dem Einfluß des Balges 117 entgegen.
  • Die beschriebene Vorrichtung arbeitet in folgender Weise.
  • Warme Flüssigkeit wird durch den Einlaß ioi angesaugt und durch die auf der liiiken Seite der Schraube gelegenen Arbeitsräume in die Mischkammer 123 gepumpt. Kalte Flüssigkeit wird durch den Einlaß io2 angesatigt und auf der rechten Seite der Schraube ebenfalls in die Mischkaninier 123 gepumpt. Wenn die in der Mischkaminer herrschende Mischtemperatur den gewünschten Wert besitzt, heben sich die Wirkungen des vom Bal- 117 und des von der Feder 122 auf den Hebel i 19 ausgeübten Moinentes auf, und der Hebel nimmt die in der Zeichnung dargestellte Lage ein. Wenn nun die Mischtemperattir aus irgendeinem Grund beispielsweise über den gewünschten Wert hinaus ansteigt, so delint sich der Balg 117 entgegen der Wirkung der Feder 122 etwas aus, wo- durch der Hebel iig entgegen dein Uhrzeigersinne gedreht wird. Dadurch wird die Platte 114, die in einer nicht dargestellten Führung beweglich ist, nach rechts verschoben, und dies hat zur Folge, daß der Zapfen io,g- nach oben und der Zapfen iog nach unten bewegt wird, wodurch die Arbeitskammern für die warme Flüssigkeit verkleinert und die Arbeitskamniern für die kalte Flüssi-keit vergrößert werden, bis die Mischtemperatur wieder den normalen Wert erreicht hat, -worauf die verschiedenen Teile wieder in die in der Zeichnung dargestellte Lage zurückkellren. Bei einer Unterschreitung der normalen Temperatur wirkt die Vorrichtung in der Weise, daß die Arbeitsräume i 15 vergrößert und die Arbeitsräume 116 verkleinert werden.
  • Selbstverständlich kann die Einrichtung zur Regelung des Abstandes zwischen den Befestigungsstellen der Bänder auch von anderen Einflüssen betätigt werden, beispielsweise in der Weise, daß die Mischung der beiden Flüssigkeiten auf einer gewünschten Konsistenz, Dichte o. dgl. gehalten wird. Die Einrichtung kann natürlich auch von Hawl -tus betäti-t werden.
  • Die Mischtemperatur kann durch Änderung der Spannung der Feder 1.22 auf einen beliebigen Wert eingestellt werden.
  • Fig. 9 zeigt ein Beispiel für eine Einrich-(ung zum selbsttätigen Abstellen des Durchflusses des Arbeitsmittels nach Frreichung einer vorher bestimmten Durchflußmenge. Es ist angenommen, daß warmes und kaltes Wasser zum Gebrauch in einer Badewanne o. dgl. unter Druck durch die Vorrichtung fließt. Die Schraubei44 wird also nicht mechanisch angetrieben, sondern durch die durchfließenden Wassermengen in Drehung versetzt. Im normalen Betrieb fließt beispielsweise kaltes Wasser aus einer Wasserleitung in die Einlaßkammer 145 und durch eine durch ein Ventil 146 verschließbare Öff- nung 147 in den Raum 148. Warmes Wasser -fließt in die Einlaßkammer 149 und durch die Öffnung 5o, die durch das Ventil 15, geregelt wird, in den Arbeitsraum 173. Der im unteren Ende der Vorrichtung gelegene Auslaß'kann mit einer Mischkammer und einer Vorrichtung zur Regelung der Mischteniperatur gemäß dem in Fig. 8 dargestellten Ausführungsbeispiel versehen sein.
  • Beim Durchfluß der Flüssigkeiten wird die Schraube 144 in Drehung versetzt, und zwar ist die Anzahl der Umdrehungen der Schraube ein Maß für die Menge der durch die Vorrichtung strömenden Flüssigkeiten. Das obere Ende der Schraube ist als Schnecke 152 ausgebildet, das ein Schneckenrad 153 unter starker Herabsetzung der Drehzahl antreibt. Auf der Welle 154 des Schneckenrades ist ein Nocken 155 angebracht, der in beliebiger Winkellage im Verhältnis zum Schneckenrad mit diesem starr verbunden werden kann. Mit dem Nocken 155 ist eine mit einer Gradeinteilung versehene Scheibe 156 fest verbunden. Ein feststehender Zeiger 157 ist neben dem Schneckenrad vorgesehen.
  • Die Ventilspindeln 158 und 159 der- Ventile 146 bzw. 151 siüd an ihren oberen Enden zu Nasen 16o bzw. 161 ausgebildet, die in der gezeigten Lage in Nasen 16--, bzw. 163 eingreifen, die an einer Stange 164 vorgesehen sind. Die Stange 164 kann vom Nokken 155 entgegen der Wirkung einer Feder 165 nach links gedrückt werden, wobei die obengenannten Nasen außer Eingriff gebracht werden. Die Ventilspindeln sind- ferner mit Federn 166 bzw. 167 versehen, die bestrebt sind, die Ventile unter Überwindung des Gewichtes und der Reibung nach oben zu füh- ren. 168 und 169 bezeichnen Hilfsleitungen, die an die Räume 148 bzw. 173 angeschlossen und mit Absperrventilen 17o bzw. 171 versehen 'sind.
  • Die beschriebene Einrichtung arbeitet in folgender Weise. Angenommen, die beiden Ventile seien geschlossen, und es soll eine Gesarntwasserrnenge von ioo 1 durch die Vorm richtunggeleitet werden. Es wird dann der Nocken 155 gegenüber dem Schneckenrad so eingestellt, daß sich die Zahl ioo auf der Scheibe 156 vor dein Zeiger 157 befindet, wie z> dies in der Zeichnung dargestellt ist. Darauf werden die beiden Hilfsleitungen 168 und 169 mit Hilfe der Ventile 17o bzw. 171 geöffnet. Die genannten Leitungen sind an die Kalt-#N-2isserleitung bzw. Warmwasserleitung angeschlossen. Wenn die Räume 148 und 173 mit Wasser gefüllt sind, herrscht zu beiden Seiten der Ventile 146 und 15 1 der gleiche statische-Druck, weshalb die Ventile unter der Wirkung der Federn 166 bzw. 167 in die in der Zeichnung dargestellten Lagen gehoben werden. Kaltes und warmes Wasser strömt dann durch die Einlaßkammern 145 bzw. 149 und durch die Ventilöffnungen 147 bzw. i5o ein. Die Hilfsleitungen 168 bzw. 169 werden dann geschlossen. Die Einrichtung kann so ausgebildet sein, daß der Nocken 55 und die Ventile 170 und 171 derart zwangsläufig miteinander verbunden sind, daß die letztgenannten Ventile bei der Einstellung des Nockens selbsttätig geöffnet und geschlossen werden. Um eine volle Anfüllung der Räume 148 und 173 durch die Hilfsleitungen 168 bzw. 169 sicherzustellen, kann der nicht dargestellte gemeinsame Auslaß mit einem Ab- sperrventil versehen sein, das dann geöffnet wird, nachdem die beiden Ventile 146 und 151 geöffnet haben. Auch dieses Auslaßventil kann zwangsläufig mit einem der oben beschriebenen Teile verbunden sein.
  • Beim Durchfluß der Flüssigkeiten durch die Arbeitsräume wird die Schraube 144 in Drehung versetzt. Diese Drehbewegting wird durch die Schnecke 152 auf das Schneckenrad 153 und auf den Nocken r55 übertragen, die dabei im Sinne des Pfeiles 17:2 umlaufen. Nach einer bestimmter, Anzahl von Umdrehungen, die der Einstellung der Scheibe 156 entspricht und ein Maß für die durchgeströmte Flüssigkeitsinenge ist, ist die Stange 164 von' Nocken 55 so weit nach links geschoben worden, daß die -Nasen 16o, 16:2 und 161, 163 außer Eingriff kommen, -worauf die Ventile 146 und 151 unter der Wirkung des dynamischen Druckes der Flüssigkeiten selbsttätig geschlossen werden. Die Zufuhr von Flüssigkeit ist daim-it beendet, und 'die Umdrehung der Schraube 14-1 hört auf.

Claims (2)

  1. PATBNTANSPRÜCIIE: i. Pumpe, Verdichter oder Motor für flüssiges oder gasförmiges Arbeitsmittel mit einem in einem Gehäuse angeordneten Band, das eine Wand eines Arbeitsraumes im Gehäuse bildet und eine fortschreitendeWellenbewegung ausführt, und einem das Band betätigenden oder vom Band betätigbaren beweglichen Teil, dadurch gekennzeichnet,' daß der genannte bewegliche Teil aus einer in Form einer zylindrischen oder kegelförinigen Schraubenlinie verlaufenden Stange (Schraube 2,5) besteht, die um ihre Län"sachse drehbar ist. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ende oder beide Enden des Bandes (27, 28) mit Endstücken (36, 37) versehen sind, die schwingende, der Wellenbewegung des Bandes folgende Bewegungen ausführen. 3. Vorrichtung nach Anspruch2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraube (25) auf der Antriebsseite durch (las Endstück (36) durchgeführt ist. 4. Vorrichtung nach Anspruch i mit mehreren Schrauben, die gemeinsam ein oder mehrere Bänder in Bewegung setzen oder von den Bändern bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrauben (65, 66) mit entgegengesetzten Windungen ausgeführt sind (Fig. 3, 4). 5. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet dürch zwei oder mehrere Schrauben (72, 73), die mit den daz#ugehörigen Bändern (76, 77, 78, 79) drei oder mehrere voneinander getrennte Arbeitsräume (8o, 81, 82) bilden (Fig. 5, 6). 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlässe und Auslässe der Arbeitsräume (8o, 81, 82) mit einer gemeinsamen Zulauf- bzw. Ablaufleitung verbunden sind. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsräume in Reihe hintereinandergeschaltet sind. 8. Vorrichtung nach Anspruch5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrauben ungleiche Durchmesser haben. g. '#,'orrichtung nach einein der Ausprüche-1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, (laß die Schrauben durch Zahnräder (;74, 75) o. dgl. zwangsläufig miteinander verbunden sind. io. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraube und das Gehäuse z. B. eine kegelige Form aufweisen und die Arbeitsräume sich allmählich verändern. ii. Vorrichtung nach Anspruch io mit kegelförinig gewundener Schraube und verjüngtem Gehäuse, dadurch gelzennzeichnet, daß die Schraube (83i unter dem Einfluß einer Federbelastung (88, 96) steht, die die Schraube axial in Richtung gegen das verjüngte Ende des Gehäuses drückt (Fig. 7). j.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den Befestigungsstellen an einem Ende der Bänder (105, io6) selbsttätig veränderlich ist, indem die Bandenden (io,'" iog) verschiebbar gelagert sind und I el unter der Einwirkung eines Zustandreglers (Wärmereglers 11;7 o. dgl.) steben (Fig. 8). 13. Vorrichtung nach einem der Voransprüche, gekennzeichnet durch eine Einrichtun-, zuni selbsttätigen Abstellen des Durchflusses des Arbeitsmittels nach Erreichung einer vorherbestimmten Durchflußmenge, bestehend aus einer von der Schraube (144) angetriebenen, einstellbaren Scheibe (153), die mit einem Anschlag (155) o. dgl. versehen ist, der nach einer vorherbestimmten Umlaufzahl der Schraube ein Ventil (1-16, 151) schließt (Fig. 9).
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