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Bogenzuführvorrichtung für Vervielfältigungsmaschinen.
Die Erfindung betrifft Bogenzuführvorrichtungen, bei welchen eine drehbare Vorschubwalze und ein Tisch verwendet werden, dessen eines Ende unter dem Vorschuborgan liegt, und welcher absatzweise geschwungen wird, so dass der oberste Bogen des darauf befindlichen Bogenstapels an die Unterseite des Vorschuborganes angelegt wird. Der Zweck der Erfindung besteht darin, Bogenzuführvorrichtungen dieser Art zu verbessern, um auch dann eine zuverlässige Bogenzufuhr zu erzielen, wenn verschieden schwere Papiere verwendet werden.
Damit eine solche Bogenxuführvorricbtung bei jeder Handhabung nur einen Bogen und nicht mehr zuführt, muss der Bogenstapel mit dem Zufuhrorgan solange in Anlage gehalten werden, dass der oberste Bogen abgenommen werden kann, jedoch nicht solange, dass der zweite Bogen entfernt oder verschoben werden kann. Die richtige Berührungsdauer des Papieres mit dem Zuführorgan schwankt je nach der Art des verwendeten Papiers.
Man muss deshalb, um bei Papier jeder beliebigen Art eine gute Zufuhr zu erzielen, fUr eine Einstellung der Schwmgbf'wegung des Tisches Sorge tragen, so dass die Berührungsperiode des obersten Bogens des Stapels nut der Unterseite des Zuf11hrorganes nach Belieben geändert werden kann.
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die neue Bogenzuführvorrichtung in Verbindung mit einer Schablonendruckmaschine wiedergeben. In diesen Zeichnungen bedeutet :
Fig 1 einen mittleren Längsschnitt durch die Maschine, Fig. 2 einen wahlrechten Schnitt durch einen Teil der Maschine, Fig. 3 otnen Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 2, Flg. 4 einen Schnitt nach der Linie iriie-1-4 der Fig. 3, Fig. 5 eine Draufsicht auf einige Einzelteile.
35 tat das umlaufende Zuführorgan, welches über dem einen Ende eines zweiteiligen Zufuhrtischea liegt, dessen Teil 23 feststeht. während der Teil 22 um die Stange 24 als Drehzapfen geschwungen wird. Durch das Schwingen des beweglichen Tischteiles 22 wird das auf dem Tisch befindliche Papier in und ausser Berührung mit dem Zufuhrorgan 25
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bis seine Kante von der geriffelten Oberfäche des Zuführorganos gefasst wird, worauf sie nach der Oberseite des Zuführorganes befördert wird. Eine Vorschubwalze 50 wird dann auf den Bogen gesenkt, worauf dieser durch die fortgesetzte Drehung des Zuführorganes
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zugeführt wird.
Zur Drehung der Trommel 3 und des Zuführorganes 25 sowie zur Schwingung des
Tischteiles 22 ist eine einzige Antriebsvorrichtung vorgesehen. Zu dieser gehört eine
Kurbel 5 und eine Zahnradübersetzung 7, 6, 16 und 15. Das Zahnrad 15 steht mit einem
Zahnrad 27 in Eingriff, welches mit einem auf der Welle der Walze 25 sitzenden Zahnrad kämmt. Der Teil 22 des Zuführtisches wird durch einen Arm 32 in Schwingung versetzt, welcher durch die Schwingwelle 29 mit einem Hebel 28 verbunden ist, der an seinem Ende eine Rolle 30 trägt, Diese legt sich gegen den Umfang einer Unrundscheibe, welche auf der Welle 11 des Zahnrades 15 befestigt ist. Die Unrundscheibe ist zweiteilig, und zwar können die Teile gegeneinander verdreht werden, um die Länge des erhabenen Unrund- scheibenteilen zu verstellen.
Die Konstruktion dieser Teile ist aus den Fig. 3 und 4 er-
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einer Öffnung des Maachinengestelles sitzt und mit einem Handgriff 43 versehen ist. Auf dieser Nabe sitzt ein Stift 41, welcher durch einen Schlitz in dem Zahnrad 15 und eine
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Handgriff 43 alsdann gedreht werden, wodurch der Teil 38 der Unrundscheibe solange gegen den Teil 37 verdreht werden kann, bis die gewünschte Stellung erreicht ist. Wenn man dann den Handgriff nach innen bewegt, gelangt der Stift 41 in eine andere Nut 42 und sperrt die Teile gegen eine weitere Relativdrebung.
Mittels dieser Vorrichtung kann die Schwingbewegung des Bogenstapelträgers nach Belieben eingestellt und die Berührungsdauer des obersten Stapelbogens mit der Unterseite des Zuführorganes geregelt werden. Eine derartige Regelung geschieht im Hinblick auf die Art des bei der Maschine verwendeten Papiers. Die Bersshrungsdauer des Papiers mit dem Zuführorgan kann auf diese Weise solange dauern, bis der oberste Bogen mit Sicherheit aufgeworfen und von dem Stapel abgenommen wird, ohne dass die Berührungsdauer länger ist als für diesen Zweck erforderlich, da sonst die Gefahr bestünde, dass zwei Bogen zugeführt oder zum mindesten der zweite Bogen auf dem Stapel aus seiner Lage gebracht werden würde.