DE512138C - Abstellvorrichtung fuer Bogenzufuehrer - Google Patents

Abstellvorrichtung fuer Bogenzufuehrer

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DE512138C
DE512138C DEP50587D DEP0050587D DE512138C DE 512138 C DE512138 C DE 512138C DE P50587 D DEP50587 D DE P50587D DE P0050587 D DEP0050587 D DE P0050587D DE 512138 C DE512138 C DE 512138C
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Germany
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eccentric
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conveyor roller
roller
disc
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H7/00Controlling article feeding, separating, pile-advancing, or associated apparatus, to take account of incorrect feeding, absence of articles, or presence of faulty articles
    • B65H7/02Controlling article feeding, separating, pile-advancing, or associated apparatus, to take account of incorrect feeding, absence of articles, or presence of faulty articles by feelers or detectors
    • B65H7/06Controlling article feeding, separating, pile-advancing, or associated apparatus, to take account of incorrect feeding, absence of articles, or presence of faulty articles by feelers or detectors responsive to presence of faulty articles or incorrect separation or feed
    • B65H7/12Controlling article feeding, separating, pile-advancing, or associated apparatus, to take account of incorrect feeding, absence of articles, or presence of faulty articles by feelers or detectors responsive to presence of faulty articles or incorrect separation or feed responsive to double feed or separation

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Description

  • Abstellvorrichtung für Bogenzuführer Die Erfindung bezieht sich auf eine Abstellvorrichtung in Verbindung mit dem Bogenzuführungsmechanismus bei Druck- und Falzmaschinen u. dgl., bei denen die drehbare und in ihrem Abstand von der darunterliegenden Förderrolle verstellbare Fühlscheibe mit einer Saugförderwalze zusammenarbeitet und entweder exzentrisch gelagert oder am Umfang mit einer exzentrischen Verdickung versehen ist, wobei die Fühlscheibe beim Zuführen mehrerer Bogen verdreht und das Vakuum in der Saugwalze hierdurch unterbrochen wird, und besteht darin, daß die exzentrische Fühlscheibe in an sich bekannter Weise unter Wirkung einer Feder gegen die Förderrolle gedrückt wird und sich über die Stellung hinaus drehen kann, bei der sie die größte Klemmwirkung auf die zwischen ihr und der Förderrolle befindlichen Bogen ausübt, um so ein ruckweises Anhalten, Klemmen und Beschädigen der Bogen zu vermeiden.
  • Bei den bekannten Maschinen dieser Art tritt nämlich an der Stelle der größten Klemmwirkung der oberen Rolle infolge des plötzlichen Anhaltens der Fördervorrichtung leicht ein Festklemmen und dadurch ein Beschädigen der Bogen ein. Bei dem Erfindungsgegenstand sind diese Nachteile vermieden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung nach der Erfindung in Verbindung mit einer Saugkopffördervorrichtung dargestellt.
  • Fig. i zeigt eine Seitenansicht teilweise im Schnitt, wobei die Vorrichtung in der Normalstellung sich befindet.
  • Fig. 2 ist eine ähnliche Seitenansicht, welche die Wirkungsweise der Vorrichtung zeigt, wenn zwei Bogen übereinanderliegen. Der Antrieb ist dadurch ausgeschaltet worden.
  • Fig.3 ist eine schaubildliche Darstellung in schematischer Ausführung und kleinerem Maßstab. Hier ist deutlich die Klemmwirkung des exzentrischen Teiles der Vorrichtung zu erkennen, durch die eine Drehung und dadurch eine Freigabe der Bogen verhindert wird.
  • In dem rechten Teil der Fig. i und 2 sind, teilweise im Schnitt, ein endloses Förderband a und die dazugehörige Trommel a1 zu sehen. Auf der linken Seite sind im Schnitt zwei Förderrollen b, b1 eines Tisches zu sehen, über den die Bogen von rechts nach links gefördert werden. Die Rollen b, b1 des Fördertisches werden durch einen Reibriemen b2 getrieben, und zwar entgegengesetzt der Drehrichtung des Uhrzeigers. Ein ausgefächerter Papierstapel liegt auf dem Förderband a. Der oberste Bogen cl ist durch einen umlaufenden Saugkopf d vom Stapel fortgenommen und wird unter eine Bogenkontrollrolle e vorgeschoben. Von dort gelangt der Bogen zu der Rolle bi.
  • Die Bogenabhebevorrichtung, die nur der Deutlichkeit halber gezeichnet worden ist, besteht aus einem umlaufenden Saugrad, das in an sich bekannter Weise mittels eines Saugrohres d', eines hohlen Armes d'= und seiner Inneneinrichtung d2 durch die Öffnungen des umlaufenden Saugkopfes d ansaugt. Selbstverständlich können auch andere Bogenabhebevorrichtungen in Verbindung mit der Kontrolleinrichtung nach der Erfindung benutzt werden.
  • -Die Bogenkontrollvorrichtung nach der Erfindung besteht aus einem belasteten Sektor e, der an einem kurzen Zapfen g gelagert und darauf leicht drehbar ist. Neben dem Sektor e ist auf dem Zapfen g eine Leerlaufrolle f gelagert, mit der der Sektor e in gleicher Richtung umlaufen kann. Diese Teile sind unmittelbar über der Bogenförderrolle b angeordnet, die, wie oben gesagt, die einzelnen Bogen nach links über den Tisch bewegt. Der Zapfen g wird vom Ende eines Armes g1 getragen, der bei g2 gelagert ist. Das hintere Ende g3 des Armes g1 ragt unter die Welle des Saugkopfes. Der Lagerzapfen g2 wird seinerseits von einem Arm h getragen, dessen an der Kontrollvorrichtung liegendes Ende durch eine Schraubenfeder hl mit einem Öhr oder Buckel g4 am Arm g1 in Verbindung steht. Die Spannung dieser Feder hl kann mittels einer Schraube h2 am anderen Ende des Armes h geregelt werden. Die Schraube h2 wirkt auf das Ende g3 des Armes g1. Auf diese Weise sind der Kontrollsektor e und die Leerlaufrolle f gegen die damit zusammenwirkende Rolle b senkrecht verstellbar, so daß die Vorrichtung entsprechend den verschiedenen Bogenstärken eingestellt werden kann. Die Einstellung muß sehr genau vorgenommen werden, so daß der Durchgang eines einzelnen Bogens nicht verhindert, d. h. die normale Arbeit der Maschine nicht aufgehalten wird, während bei Förderung von mehr als einem Bogen die Vorrichtung sofort in Tätigkeit tritt.
  • Der Sektor e kann nun entweder konzentrisch mit der Leerlaufrolle f angeordnet sein, in diesem Fall ist er an einem exzentrischen Zapfen, wie bei e3 in Abb. 2, gelagert, oder aber, und das hat sich als zweckmäßiger herausgestellt, er sitzt exzentrisch auf dem Zapfen g der Leerlaufrolle f, so daß ein exzentrisches Rad ei entsteht. e4 ist ein Übergewicht am Sektor e, das den Sektor in einer Richtung entgegengesetzt der Drehung des Uhrzeigers zu drehen sucht, bis ein Anschlag e2 an einer Querstange e3 zur Ruhe kommt.
  • Wenn, wie in Abb. 2 angedeutet, zwei Bogen cl und c2 gleichzeitig zwischen der Rolle f, dem Sektor e und der Rolle b hindurchgehen, wird der Sektor e mit seiner Rolle f durch Reibung in der Uhrzeigerrichtung gedreht, bis infolge der exzentrischen Lagerung oder infolge der exzentrischen Erhöhung des Umfanges das Papier gegen die Rolle b geklemmt wird, und zwar mit solcher Kraft, daß der Anschlag e2 oder ein anderer Teil des Sektors einen lose auf dem Zapfen g sitzenden Gelenkarm e' bewegt. Durch den Arm e2 wird dann eine Gelenkstange i, il und ein Hebel j in Tätigkeit gesetzt, der mit dem Saugzugkontrollventil j 1 in Verbindung steht. Es wird dann durch die Drehung des Hebels j bzw. des Ventils il eine Öffnung j3 mit einer Öffnung j2 in Übereinstimmung gebracht und dadurch eine Verbindung der Saugleitung mit der Außenluft geschaffen. Dadurch wird die Saugwirkung des Saugkopfes d unterbrochen und die Fördervorrichtung sofort stillgesetzt. Selbstverständlich können auch andere Mittel zum Abstellen der Bogenabhebevorrichtung verwendet werden, je nachdem, welche Art Bogenabhebevorrichtung benutzt wird. In Abb. 2 ist zu erkennen, wie die Öffnung j= sich der inneren Öffnung j3 genähert hat, kurz'bevor die weitere Drehung diese Verbindung mit der Außenluft vollständig öffnet. Die Klemmwirkung zwischen dem exzentrischen Teil e und der Rolle b ist genügend stark, um die Abschaltvorrichtung in Tätigkeit zu setzen. Es werden dann keine Bogen mehr gefördert, so daß Verluste durch Beschädigung von Bogen nicht eintreten können.
  • Wenn dann die festgeklemmten Bogen cl und c2 zwischen den Teilen e und b herausgenommen werden, kann der Arm e2 mit den damit verbundenen Teilen wieder in die Ruhelage zurückgesetzt werden, während die Kontrollrolle sich selbst wieder in die Ruhestellung zurückdreht, bis die Anschlagplatte e2 auf der Stange e3 aufliegt. Dann kann die normale Arbeit des Saugkopfes wieder beginnen, und ein Bogen nach dem andern kann ungehindert zwischen dem Sektore und der Rolle b hindurchgehen. Die Durchgangsweite zwischen Sektor e und der Rolle b kann, wie schon gesagt, mittels der Schrauben h2 für die verschiedenen Bogenstärken sehr genau geregelt werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Abstellvorrichtung für Bogenzuführer beiDruck-undFalzmaschinenu.dgl., beidenen die drehbare und in ihrem Abstand von der darunterliegenden Förderrolle verstellbare Fühlscheibe mit einer Saugförderwalze zusammenarbeitet und entweder exzentrisch gelagert oder am Umfang mit einer exzentrischen Verdickung versehen ist, wobei die Fühlscheibe beim Zuführen mehrerer Bogen verdreht und das Vakuum in der Saugwalze hierdurch unterbrochen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die exzentrische Fühlscheibe (e) in an sich bekannter Weise durch eine Feder (lt 1) gegen die Förderrolle (b) gedrückt wird und sich über die Stellung hinaus drehen kann, bei der sie die größte Klemmwirkung auf die zwischen ihr und der Förderrolle befindlichen Bogen ausübt, um so ein ruckweises Anhalten, Klemmen und Beschädigen der Bögen zu vermeiden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Exzenterscheibe (e) aus einem Sektor mit einem Anschlagarm (e2) und einem Übergewicht (e1) besteht.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und ?, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem den Sektor (e) tragenden Zapfen (g) eine Leerlaufrolle (f) dicht neben dem Sektor (e) gelagert ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der am Exzenter (e) angebrachte Arm (e2) beim Zuführen mehrerer Bogen gegen eine Gelenkhebelverbindung (e'-', i, il, j) schlägt und hierdurch den mit dieser verbundenen Ventilhebel (j) der Saugwalze verdreht.
DEP50587D 1925-03-11 1925-05-26 Abstellvorrichtung fuer Bogenzufuehrer Expired DE512138C (de)

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