AT67483B - Papierlocher mit Einrichtung zum Aufkleben einer Verstärkung für die Lochränder. - Google Patents

Papierlocher mit Einrichtung zum Aufkleben einer Verstärkung für die Lochränder.

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AT67483B
AT67483B AT67483DA AT67483B AT 67483 B AT67483 B AT 67483B AT 67483D A AT67483D A AT 67483DA AT 67483 B AT67483 B AT 67483B
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Austria
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paper
strip
reinforcement
lever
sticking
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English (en)
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Maurice Freud
Original Assignee
Maurice Freud
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  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description


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   Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum Lochen von Briefbögen und dgl., welche mit Einrichtungen zum Aufkleben einer Verstärkung für die Lochränder versehen sind, bei denen gleichzeitig von einem gummierten   Veratärkungsstreifen   für die   Lochstellen   ein Stück vorgeschoben, angefeuchtet, abgeschnitten und aufgeklebt wird. Gegenüber den bekanntgewordenen Einrichtungen dieser Art besteht das Neue und Fortschrittbegründende des Papierlochers gemäss dieser Erfindung darin, dass das Verschieben des Streifens durch ein   Gleitstück   vermittelt wird, welches mittels eines Hebels   kraftschlüssig   bewegt wird und eine in das Papier greifende Spitze trägt, die am Ende jedes Vorschubes selbsttätig   ausgelöst wird   und das Papier freigibt.

   Das Anfeuchten des Streifens erfolgt durch in bekannter Weise in einem schwenkbaren Wasserbehälter untergebrachte Saugkörper, aus denen Federn hervortreten, die beim Anpressen gegen die gummierten Papierstreifen zusammengedrückt und durch deren Entspannung beim Herabsinken des Wasserbehälters die vorzuschiebenden Streifen vom Saugkörper bei etwaigem Haftenbleiben abgedrückt werden. 



   Die vorstehend allgemein gekennzeichnete Anordnung gewährleistet einen zuverlässigen Vorschub und verhütet Verschmutzungen des Apparates während des Anfeuchten. 



   Die Zeichnung veranschaulicht die Gesamtanordnung des Papierlochers gemäss der Erfindung in Ruhestellung in Fig. 1 teils im Aufriss, teils im lotrechten Schnitt, in Fig. 2 teils in Oberansicht, teils im wagerechten Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1. Fig. 3 und 4 zeigen die Vorschub- einrichtung am Anfang ihrer Bahn und die Anfeuchtvorrichtung gegen den Streifen gedrückt bzw. am Ende ihrer Bahn und den Anfeuchter in Ruhelage. Fig. 5 und 6 zeigen die in den Papierstreifen eintretende Nadel in zwei verschiedenen Stellungen.

   Fig. 7 und 8 zeigen eine abgeänderte Ausführungsform der Anfeuchtvorrichtung in senkrechtem Schnitt durch den Wasserbehälter beim Andrücken der Saugkörper gegen den nachher zu verschiebenden Papierstreifen bzw. beim Abwärtsschwingen der   Anfeuchtvorrichtung.   
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 senkrecht geführte Schneidvorrichtung   I   111   Tätigkeit   setzt. 



   Die Einrichtung zum Verschieben der in je einer mit Längsschlitz 30 versehenen Rinne zu beiden Seiten des unteren Maschinengestellteiles a, a1 eingeschobenen Verstärkungsstreifen 1, besteht aus einem in der Schlitzführung 25, 26 (Fig. 2) wagerecht v erschiebbaren Gleitstück 5, welches mittels der Zugfedern 6 an dem Quersteg 7   angehängt) st und welches mit   einem Ausschnitt, der hinreichende   Bewegungsfreiheit für die Längsverschiebung des Gleitstückes 5 ge-   stattet, die das teleskopartige Rohr cl tragende Führungsstange umschliesst. Zu beiden Seiten dieser Führungsstange besitzt ausserdem das Gleitstück 5 je einen prismatischen Körper, die beide mit gleichmässig gerichteten Schrägflächen 11 versehen sind.

   Auf diesen beiden   Schrägfächen     1I   gleiten bei der   Abwärtsbewegung des   am verschiebbaren Rohr   (.. 1 sitzenden   Armes   14   die am Zapfen desselben umlaufenden Rollen velche, da dieselben   be ; m Niederdrucken des um b   drehbaren Handhebels c nur eine lotrechte nach abwärts gerichtete Bewegung   ausführen   können, den Körper 11 und die Gleitplatte 5 nach vorwärts schieben. Ausserdem ist dieses plattenförmige   Gleitstück   zu beiden Seiten mit je einer mit ihrer Spitze 91 in den Papierstreifen 1 greifenden Nadel 9 (Fig. 5 und 6) versehen, welche in einer Büchse   8   senkrecht gelagert und mit einem Kopf 17 versehen ist.

   Jede dieser Nadeln steht unter der Wirkung einer Feder   10,   welche sie nach abwärts zu drücken sucht und wird bei der Verschiebung des   Gleitstückes nach   vorn durch je eine am Maschinengestell befestigte Führungsplatte 16 beeinflusst, welche in der Richtung des Vorschubes schräg nach aufwärts   gerichtet   und mit je einem Längsschlitz 161 versehen ist.

   Der Schaft 9 der
Nadel trifft am Ende seiner Bewegung unmittelbar unterhalb des Nadelkopfes 17 an die geschlitzten Führungsplatten 16, 161 auf, wodurch die Nadel 9 aus der Lage nach Fig. 5 in diejenige nach
Fig. 6 entgegen der Wirkung der Feder 10 Übergeführt wird, worauf eine unter der Wirkung der Feder 28 (Fig. 2) stehende winkelhebelartig ausgebildete Sperrklinke 27 durch die Schlitzöffnung 31 der Büchse 8 hindurch unter die abgesetzte Stelle zwischen Schaft 9 und Nadelspitze 91 tritt und die Nadel solange in der Stellung nach Fig. 6 festhält, bis beim Zurückschnellen des Gleit-   stückes i   unter der Wirkung der Zugfeder 6 und nach Freigabe des Hebels c der eine Arm des
Winkelhebels 27 gegen dell an den Seitenteilen des Gestelles a sitzenden Anschlag (Fig.

   2) trifft und die Nadel 9 zu erneutem Eingriff mit dem Papierstreifen 1,   1t   freigibt. 



   Unterhalb der Führungen für das Gleitstück J sind in den beiden Seitenteilen des Gestelles a um die Zapfen 22 die Hebelarme 21, 211 gelagert, welch letztere an ihrem vorderen Ende dep quer 

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 (Fig. 8) eingelassen ist, die durch das sie umschliessende Röhrchen von einer unmittelbaren Berührung mit-dem angefeuchteten Körper 24 geschützt wird. 



   Die Papierstreifenzuführung erfolgt von den beiden seitlich im Gestell gelagerten Trommeln 2 aus, durch deren Schlitzöffnungen 3 (Fig. 1) die Streifen 1 hindurchtreten, deren Spannung durch die sich gegen jeden Streifen anlegenden Federn 4 geregelt wird. Von der Austrittsstelle der Trommeln 2 wird jeder Streifen an dem abgebogenen Endteil der feststehenden Führungsrinne   vorüber   in die geschlitzte Rinne 30 des Gestelles eingeführt, wo der Vorschub zur Loch-und Schneidvorrichtung erfolgt. 



   Die Wirkungsweise der vorstehend erläuterten Einrichtung gestaltet sich wie folgt :
Beim Niederdrücken des Hebels c werden zunächst fast gleichzeitig die Schneidvorrichtung 1, deren Wirkung hier nicht in Betracht kommt, und die Anfeuchtvorrichtung in Tätigkeit gesetzt, indem der durch die Feder 19 lotrecht eingestellte Hebel 18 mit der Rolle 20 auf das plattenförmige Ende 201 des Hebelarmes M drückt und die Dochte oder Schwämme 24 des Wasserbehälters momentan gegen die Papierstreifen 1 presst (Fig. 3). Bei dem Andrücken bewegt sich der Hebelarm 18 entgegen der Wirkung der Feder 19 von der in Fig. 3 veranschaulichten Stellung in diejenige nach Fig. 4, wo der Hebel   21,   211 freigegeben wird und der Behälter   z   24 unter Wirkung seines Eigengewichtes in die ursprüngliche Lage zurückgeht.

   Beim Anpressen der Saugkörper   24   gegen die gummierten   Verstärkungsstreifen 7   wird, wie aus Fig. 7 ersichtlich ist, die Feder 232 zusammengedrückt. Die Spannung der Feder ist eine solche, dass hiebei ein Durchbohren des Papierstreifens oder ein-Verschieben aus seiner Bahn vermieden wird. Sinkt der   Wassertrog   nach dem momentanen Anpressen des   porösen Körpers   infolge der Freigabe des Hebelwerkes 21, 211 wieder in seine Anfangslage zurück, so wird die Feder   232   entspannt und direkt mit ihrer oberen Windung gegen den gummierten Streifen (Fig. 8), so dass derselbe Von 
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 stückes 5 in Kontakt und schieben dieses soweit nach vorwärts, bis die Rollen 12 am Ende der Bahn 11 angelangt sind. 



   Die Papierstreifen 1, 11 werden hiebei dadurch vorgeschoben, dass die Nadeln 9 mit ihren Spitzen 91 in das Papier fassen und gleichzeitig mit dem Gleitstuck 5 vorgeschoben werden, bis 
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 in die Schlitze   16"der Schrägfiilirungen 16   eintreten und die   Auslosung   und Verriegelung mittels der Sperrklinken 27 in der vorstehend erläuterten Weise erfolgt. Beim Loslassen des Hebels c und beim Rückgang der Rollen   12,   der schrägen Gleitbahn 11 entlang. wird das   Gleitstück 5 Jurch   
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 von der Sperrklinke 27 entriegelt werden, indem deren Arme gegen die Anschläge   29   treffen.

   Nach dieser Entriegelung schnellen die Nadeln 9,   !   unter Einfluss der Federn 10 nach abwärts und kommen mit dem   Papierntreifen 7 wieder   zu erneutem Vorschub in Eingriff. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :  
1. Papierlocher mit   Einrichtung zum   Aufkleben einer Verstärkung für die Lochränder, bei dem gleichzeitig von einem gummierten Verstärkungsstreifen für die Lochstelle ein Stück vorgeschoben, angefeuchtet, abgeschnitten und aufgeklebt wird,   dadurch gekennzeichnet, dass das   Vorschieben der Streifen (1, 1') durch ein Gleitstück (5) vermittelt wird, welches mittels gegen Keilflächen (11) wirkender Rollen (12) kraftschlüssig bewegt wird und in das Papier greifende Nadeln (9, 91) trägt, die ans Ende jedes Vorschubes selbsttätig ausgelöst, in dieser Stellung ver- 
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Claims (1)

  1. behälters (23) der vorzuschiebende Streifen vom Körper (24) bei etwaigem Haftenbleiben abgedrückt wird.
    3. Papierlocher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spiralfeder (2 zum Schutz gegen unmittelbare Berührung mit dem angefeuchteten Körper (24) in einer in den Behälter (231) eingebauten Hülse untergebracht ist.
AT67483D 1912-12-12 1912-12-12 Papierlocher mit Einrichtung zum Aufkleben einer Verstärkung für die Lochränder. AT67483B (de)

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