AT67022B - Flüssigkeitsmesser mit Einrichtung zum Entnehmen bestimmter Flüssigkeitsmengen. - Google Patents

Flüssigkeitsmesser mit Einrichtung zum Entnehmen bestimmter Flüssigkeitsmengen.

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AT67022B
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Description


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 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

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 EMI2.1 
   Rückströmung verhindert, welche   durch eine kleine die Strömungsgeschwindigkeit der zurücktretenden Flüssigkeit regelnde Öffnung 26 erfolgen soll. Ein besonders geformter Deckel 27 dient ebenfalls dazu den Flüssigkeitsstrom während der Aufwärtsbewegung des beim Hochgehen der Stange 21 durch die Feder   28     angehobenen Kolbens allmählich zu   drosseln. 



   Die Achse 29 (Fig. 3) trägt ein besonders geformtes Zahnrad   30,   welches mit dem Zahnrad 9 in Eingriff steht. Auf ihrem   äussersten   Ende trägt diese Achse ein Sperrad 31 (Fig. 1 und 4), welches in einer Höhlung des Arbeitshebels 32 gelagert ist. Das   Rad-M   wird durch eine Sperrklinke 33 des Hebels 32 im Sinne des Uhrzeigers mitgenommen.   Eine Feder. 34 bringt den Hebel-32   nach jedem Hub in seine Anfangsstellung zurück. Ausser Betrieb wird der Hebel 32 durch das Schloss 46 verriegelt. 



   Ein zweiarmiger Hebel 35 (Fig. 3) sperrt unter dem Druck der Feder 38 die   Bewegung der   beiden Räder 9 und 30 durch die beiden Arme 36 bzw. 37. 



   In Fig. 5, welche die entsprechende Anordnung für einen Zahlautomaten darstellt, wird der Hebel 32 (Fig. 4) durch einen Griff 39 ersetzt, welcher die mit einem Spalt zur Aufnahme der   Münze 47   versehene Achse 40 in Bewegung setzt. Eine im Gehäuse 43 vorgesehene Öffnung 42 gestattet die   Einführung   des Geldstückes in den Apparat. Eine Feder 44 bringt den Hebel 39 in seine Anfangsstellung, wenn das   Geldstück   die entsprechenden Teile des Apparates beeinflusst hat und in den Sammelkasten 45 gefallen ist. 



   Der Apparat arbeitet für gewöhnlich wie folgt : Der Hebel 32   wird durch Entfernen des   Verschlusses 46 entriegelt und von dem betreffenden Benutzer so weit heruntergezogen, dass sein Ende 47 den Anschlag 48   berührt.   Nach dem Loslassen bewegt die Feder 34 den Hebel 32 im umgekehrten Sinn nach seiner Anfangsstellung, ohne jedoch das Rad 31 mitzunehmen. da die Sperrklinke 33 über die Zähne hinweggleitet. Während des Ziehens hingegen   wird durch den   
 EMI2.2 
 gesetzt. Dadurch werden zuerst die   Arme, 36   und 37 des Hebels   35   durch den mit 49   bezeichneten   Zahn des Rades 30 gehoben, wodurch wiederum das Rad 9 freigelegt wird. Ein Zahn 50 des Rades 9 wird dadurch um einen   bestimmten   Winkel gedreht.

   Sobald der Zahn 49 des Rades 30 die vertikale Ebene der Achse 29 überschritten hat, wird der Arm 37 des Hebels 35 freigegeben und fällt unter dem Druck der Feder 38 in seine Anfangslage zurück. Während dieser Rückwärtsbewegung legt, sich der   Arm. 36 des Hebels. 35 zwischen zwei aufeinanderfolnende Zähne des   
 EMI2.3 
 Winkel gedreht. Der bewegliche Daumen 7 senkte den Hebel 16 auf der Welle 14. Die dadurch hervorgerufene Drehung der Welle 14 ruft erstens ein Senken der Platte 75 hervor, welche durch den Haken 11 niedergehalten wird. Es wird zweitens der Arm 19 (Fig. 3) und mit diesem die Srtange 21 (Fig. 1) gesenkt, so dass der Kolben 24 in seinem Zylinder 23 niedergeht und so die Flüssigkeit durch den Zähler   hindurchtreten lässt.

   Wird der Hebel. 32   ein zweites und drittes 
 EMI2.4 
 bereits offen ist. weil die Platte 15 durch den Haken 11 nach unten gehalten wird. 



   Die Trommel 6 und der Daumen 7 beschreiben also einen Winkel, welcher der Summe der Einzelhewegungen des Hebels. 32 entspricht. 
 EMI2.5 
   Fenster 57   (Fig. 2) die Zahl abzulesen, welche der Anzahl der durch das wiederholte Ziehen des Hebels. 32 eingestellten Volumeneinheiten entspricht. Je nach dem Flüssigkeitsquantum nimmt die Anzeigevorrichtung 2 des Zählers (Fig.   l)   das Kegelrad. 3 des Differentialgetriebes in der Richtung mit, welche der vorher erhaltenen Drehung des Kegelrades 4 entgegengesetzt ist. Die 
 EMI2.6 
 Feder 18 rasch nach oben gedrückt wird. Der Hebel 79 hebt seinerseits durch die Glieder 20 die Stange 21.

   Jetzt ist das Ventil frei, wird durch die Feder 28 nach oben   gedrückt und allmählich.   entsprechend   dem Zurücktreten   der Flüssigkeit durch die engen Öffnungen 26 geschlossen. Durch diese Einrichtung werden Ventilschläge vermieden. 



   Der Apparat ist so ausgebildet, dass der Hebel 32 so oft   betätigt   werden kann, dass die Hub- 
 EMI2.7 
 

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 Hakens 11 durch die Rolle 8 verhindert wird, bevor das der Hubzahl entsprechende Volumen entnommen ist bzw. bevor der Ausfluss begonnen hat. 



   Ist der   Apparat. a. ls Zahlautomat   gemäss Fig. 5 ausgebildet, so wird ein Geldstück 41 in den Schlitz 42 eingeführt und der Handgriff 39 in dem richtigen Sinne gedreht. Die dem Schlitz entgegengesetzte Seite des   Geldstückes   ersetzt den Zahn 49 des Hebelmechanismus im anderen Falle. 



   Um die Bewegung des Arbeitshebels zu beschleunigen und zu verhindern, dass ein Tropfen Flüssigkeit noch vor der vollständigen Betätigung des Hebels 60 (Fig. 6) erhalten werden kann, wird die Sperrklinke 33 auf einen vom Hebel 60 unabhängigen Arm 59 befestigt, welcher um die Achse des Sperrades 37 drehbar ist. Der Drehpunkt des Hebels 60 liegt ausserhalb bei   61.   Wird 
 EMI3.1 
 klinke 33 fortbewegt. Der Arm 59 spannt hiebei eine Feder 63. Lässt nun der Daumen 62 am Ende seiner Bewegung den Hebel 59 frei, dann wird durch die Feder 63 der Hebel 59 plötzlich   zurückgerissen,   so dass die Sperrklinke 33 mit einemmal das Sperrad 31 um den durch zwei Zähne bestimmten Winkel mit konstanter, von der Art der Handhabung des Hebels 60 unabhängiger Geschwindigkeit dreht. 



   Eine weitere Vervollkommnung besteht im Folgenden : Die Trommel des Differentialgetriebes könnte für den Fall, dass durch irgend einen Fremdkörper das Ventil im Augenblick der Entlastung bei Null sich nicht   schliesst,   den beweglichen Daumen 7 von seiner Anfangsstellung nicht   zurückführen.   Während nun dieser Daumen 7 bei der vorbeschriebenen Anordnung in der Trommel 
 EMI3.2 
 Trommel 6, welche die Umlaufräder trägt, auf ihren Umfang mit einem Zahnkranz 64 und einem beweglichen Ring 65 versehen, welcher den beweglichen Daumen 7   trägt.   Dieser Ring lässt sich mit der Trommel 6 für beide Drehrichtungen durch die beiden einander entgegengesetzt an- 
 EMI3.3 
 der Bewegung der Trommel von der Anfangsstellung gegen einen Anschlag 68, welcher sie anhebt und jede weitere Drehung des Rades verhindert.

   Die Trommel 6 kann dann allein ihre Drehung vollenden, ohne den Daumen 7 mitzunehmen. Jede neue Betätigung des Hebels stellt unmittelbar die normalen Bedingungen wieder her. 
 EMI3.4 
 



   Die für ein   gutes   Arbeiten des Flüssigkeitsmessers notwendige hydraulische   Dämpfung-   vorrichtung, welche aus einem Zylinder 23 mit, Kolben 24 (Fig. 1) und Rückschlagventil besteht, kann durch eine pneumatische Dämpfungsvorrichtung (Fig. 8) ersetzt werden, die ebenfalls aus einem Zylinder 77 mit Kolben 76 besteht. Die Kolbenstange 75 ist durch einen Hebel   7-1,   welcher durch das   Glied   die Kolbenstange   21 betätigt,   mit der Welle 1-/verbunden. Die Dämpfungsvorrichtung kann in doppelter Weise dadurch in Wirkung treten, dass der eine Zylinder mit Überdruck, der andere mit Unterdruck arbeitet.

   Jeder der beiden Kolben 76 erhält ein   Kugel-   
 EMI3.5 
 
Obwohl der automatische Zähler für eine unbegrenzte Zahl von aufeinanderfolgenden Bewegungen des Hebels vorgesehen ist, welche im allgemeinen höher ist, als die notwendige Zahl, so muss trotzdem eine versehentliche Betätigung des Apparates vermieden werden. Dies wird   gemäss Fig. 9   durch folgende Anordnung erreicht : Ein dreiarmiger Hebel 69 und die durch einen   Mitnehmer 7   mit diesem Hebel verbundene geschlitzte Scheibe 73 können durch zwei auf der Trommel 6 angebrachte Anschläge 70 und 71 in zwei Stellungen gebracht werden. In der einen Stellung (Fig. 9 a) kann der Hebel 32 an der Anschlagfläche 72 der Scheibe   73 ungehindert   vorbei-   bewegt werden.

   Kommt   jedoch der Hebel 69, durch die Drehung der Trommel 6 und mit diesem 
 EMI3.6 
   fc & tgehatten, unl zwar solange,   bis   bei der Rückbewegung   der Trommel 6 der Anschlag 71 den   Hebel   69 und die   Scheibe 7J in   die   Anfangsstellung zurückbringt   und den Hebel-M wieder freigibt. Diese Anordnung bezieht sich in gleicher Weise auch auf die Hebelanordnung nach Fig. 6. 

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Claims (1)

  1. PATENT. ANSPRÜCHE : 1. Flüssigkeitsmesser mit Einrichtung zum Entnehmen bestimmter Flüssigkeitsmengen, welcher bei einmaliger bzw. bei mehrmaliger aufeinanderfolgender Betätigung eines Bedienungshebels ein vorbestimmtes Flüssigkeitsvolumen bzw. ein ganzes Vielfaches desselben abgibt, EMI3.7 <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 Ventil in der Offenstellung haltender Haken das Ventil freigibt, sobald bei Rückkehr der Klinke in ihre Ausgangsstellung eine mit letzterer fest verbundene Druckrolle sich gegen den Hahn legt, derart, dass das Ventil sich unter der Wirkung seiner Feder rasch schliesst, wobei diese Schliessbewegung behufs Vermeidung von Ventilstössen durch eine Flüssigkeitsbremse gedämpft wird.
    3. Ftüssigkeitsmeaser und Verteiler nach Anspruch l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Tentilöffnungsklinke und die die Schliessung veranlassende Druckrolle auf dem Schlitten der Umlaufräder eines Differentialgetriebes angeordnet sind, dessen beide Planetenräder sich um Winkel verdrehen, welche bzw. der Hubzahl des Bedienungshebels und dem durch einen Volumenzähler gemessenen Flüssigkeitsvolumen proportional sind.
    4. Flüssigkeitsmesser und Verteiler nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Achse des einen Planetenrades des Differentiales ein Zahnrad (9) gekeilt ist, welches normal durch einen Riegel gesperrt ist, der es erst frei gibt, sobald er durch ein zweites Zahnrad (30) bei der ersten Betätigung des Bedienungshebels ausgestossen wird, in welchem Augenblicke auch einer der Zähne des zweiten Zahnrades mit einem Zahn des ersten Rades unter Verdrehung des letzteren um einen konstanten Winkelbetrag in Eingriff kommt, wobei der Riegel wieder in das erste Zahnrad einfällt, sobald die beiden Zähne gegenseitig wieder ausser Eingriff kommen.
    5. Flüssigkeitsmesser und Verteiler nach. Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass behufs Umwandlung des Messverteilers in einen Zahlautomaten das durch den Bedienungshebel mitgenommene Zahnrad (30), welches das Zahnrad 9 fortchaltet, durcheine Spaltt, rommel ersetzt ist, in welche ein Geldstück eingeworfen werden kann, dessen über den Spalt vorragendes Segment die Rolle des Zahnes des Zahnrades 30 spielt.
    6. Ausführungsform des Flüssigkeitsmessers und Verteilers nach Anspruch bis 5. dadurch gekennzeichnet, dass der Bedienungshebel die eigentliche unzugängliche, die Schaltklinke tragende EMI4.2 damit, eine stossweise Zählerschasltungsbewegung bewirkt.
    7. Ausführungsform des Flüssigkeitsmessers und Verteilers nach Anspruch 1 bis 5, dadurch EMI4.3
AT67022D 1912-09-30 1913-09-17 Flüssigkeitsmesser mit Einrichtung zum Entnehmen bestimmter Flüssigkeitsmengen. AT67022B (de)

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