AT66532B - Vorrichtung und Verfahren zur Herstellung von marmorähnlichen Mustern auf beliebigen Stoffen durch Batikverfahren. - Google Patents
Vorrichtung und Verfahren zur Herstellung von marmorähnlichen Mustern auf beliebigen Stoffen durch Batikverfahren.Info
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Description
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Vorrichtung und Verfahren zur Herstellung von marmorähnlichen Mustern auf beliebigen Stoffen durch Batikverfahren.
Seit einiger Zeit hat die als Batik bekannte Technik, auf Stoffen, wie Seide, Samt oder dgl., Zeichnungen in Wachs aufzutragen und dann die Stoffe zu färben und nachher mit Benzin von Wachs zu reinigen, wobei die vorher gewachsten Stellen den Grundton beibehalten, eine grosse Bedeutung erlangt. Um Mehrfarbenwirkungen zu erzielen, braucht nur jeweils neu gewachst und gefärbt zu werden.
Es lassen sich mit dieser Technik Töne vom hellsten bis zum dunkelsten Schatten übereinanderlegen und die verschiedensten Farbeneffekte gegeneinander ausspielen, wie sie weder mit dem Druckverfahren, noch in der Weberei auch nur annähernd erzielt werden können. Die Batikkunst hat dagegen den Nachteil. dass sie sich auf die Handkunst beschränkt und nur in einzelnen, teueren, abgepassten Stücken herzustellen ist. Es ist bisher noch nicht gelungen, Batik fortlaufend meterweise herzustellen.
Dieser Mangel wird dadurch beseitigt, dass der über die ganze Fläche gewachste Stoff vor dem Färben mittels einer besonderen Vorrichtung gerafft wird. Entsprechend der Form und Stellung dieser Vorrichtung bricht das Wachs, was beim Färben in einer ganz bestimmten Musterung zum Ausdruck kommt. Dieses Brechen zur Hervorrufung marmorähnlicher Muer ist an sich bekannt, wurde aber bisher von Hand ausgeübt, was sehr umständlich ist.
Ein weiteres wesentliches Unterscheidungsmerkmal gegenüber den bekannten Batik-
EMI1.1
Furchen wieder ausfüllt, worauf der Stoff unter Ausschlatung der Wachsauftragvorrichtung durch die Wachsbrechvorrichtung geführt wird. Dieses kann beliebig oft wiederholt werden, ohne dass der Stoff mit einem neuen Wachsüberzug versehen wird, was für die Fabrikation eine grosse Ersparnis an Zeit und Geld bedeutet.
In der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform des Verfahrens dargestellt, und zwar zeigt :
Fig. 1 einen Schnitt der gesamten Einrichtung,
Fig 2 eine Draufsicht auf einen Teil derselben und
Fig. 3 eine Stirnansicht der Anwalzen.
Der sich von der Walze a abwickelnde Stoff b passiert zuerst zwei Walzen d, d', von denen die untere in einem mit Wachs versehenen, heizbaren Behälter c gelagert ist. Hierauf wird der
EMI1.2
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Claims (1)
- 2. Vorrichtung zum Raffen und Brechen des gewachsten Stoffes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass diese aus zwei verschiebbaren Gabeln (e, e') in Verbindung mit zwei zueinander verstellbaren Walzen (f, f') besteht.3. Verfahren zur Herstellung von marmorähnlichen Mustern auf beliebigen Stoffen durch EMI1.3 der Stoss unter Ausschaltung der Wachsauftragvorrichtung unmittelbar die Brechvorrichtung und die Walze passiert. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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| DE66532X | 1912-10-17 |
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1913
- 1913-10-17 AT AT66532D patent/AT66532B/de active
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