DE396609C - Vorrichtung zur Herstellung von gemusterten Papieren und Pappen - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von gemusterten Papieren und Pappen

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DE396609C
DE396609C DEA40272D DEA0040272D DE396609C DE 396609 C DE396609 C DE 396609C DE A40272 D DEA40272 D DE A40272D DE A0040272 D DEA0040272 D DE A0040272D DE 396609 C DE396609 C DE 396609C
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    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
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    • D21H5/06Apparatus

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  • Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)

Description

(A40272
Bei der Atisführung des Verfahrens nach Patent 388094 können mit den dabei vorgeschlagenen Vorrichtungen wohl vielerlei verschlungene, girlanden- und mäanderartige u. dgl. Muster erzielt werden, aber die verschlungenen Linien weisen überall dieselbe Breite auf. Bei gewissen gemusterten Papiersorten, besonders Tapeten, deren Ausmusterungen sehr der Mode und dem Geschmack unterworfen sind, wird man auch Streifen- und Bandmuster verschiedenster Art verlangen.
Um diese Streifen-, Band- u. dgl. Muster mit dem Verfahren nach Patent 388094 ausführen zu können, werden nach vorliegender Erfindung in den sich drehenden Musterungsvorrichtungen die Löcher, durch die die Farbe, gefärbter oder ungefärbter Stoff u. dgl. behufs Erzeugung der Muster auf die laufende Papier- oder Pappenbahn fließt, schlitzförmig ausgeführt un."l für sich allein oder zusammen mit runden Löchern angewendet, wobei sowohl die runden als auch schlitzförmigen Löcher mittels Stöpsel bzw. Abdeckstücken zeitweise ganz oder teilweise geschlossen und damit die verschiedensten Muster erzielt werden können.
Die Zeichnung stellt verschiedene Ausführungsformen der neuen Vorrichtung dar, und zwar zeigen:
Abb. ι eine vollständige Musterungsvorrichtung mit Lagerung und Antrieb im Aufriß,
Abb. 2 den Unterteil eines Mustertopfes mit Musterlöchern und Stöpseln im Aufriß und Grundriß,
Abb. 3 den Unterteil eines Mustertopfes mit Musterschlitz nebst Einsatzstücken im Aufriß und Grundriß,
Abb. 4, 5 und 6 ovale Mustertöpfe mit teils schlitzförmigen, teils runden Musterlöchern im Grundriß,
Abb. 7 den Unterteil eines Mustertopfes mit Musterschlitzen und Abdeckstücken im Grundriß und Aufriß und
Abb. 8 den Unterteil eines Mustertopfes mit

Claims (3)

Musterschlitzen und -löchern nebst zentralem Abdeckstück im Grundriß. Der über dem Papiermaschinensieb α angeordnete, sich drehende, geschlossene Mustertonf b besitzt einen gewölbten Boden c, damit das Musterungsmittel immer restlos ausfließt. Oben ist in dem Topf b ein Deckel d eingeschraubt, der oben mit einer Schraubbüchse c versehen ist. Mit der Büchse e hängt der Topf b ίο auf dem Bund/ des in dem Lagerg· festgeklemmten Rohres h, auf dem oben ein Trichtert aufgeschraubt ist. Der Topf b trägt ein Schraubenrad k, in das das Gegenrad k1 eingreift, welches auf der Welle / sitzt. Das Ganze ist in und an dem Gehäuse m gelagert, das eine ganze Reihe solcher Töpfe b, d, die quer über dem Sieb α angeordnet sind, trägt. Wird die Welle / gedreht, so drehen sich sämtliche Töpfe einer Reihe und streuen das Musterungsmittel durch die Löcher η in verschlungenen Windungen auf die entstehende Papieroder Pappenbahn. Das Muster auf dem Papier kann dadurch im voraus bestimmt werden, daß man einen Teil der Löcher η des Topfes b nach einem bestimmten Schema schließt und die übrigen Löcher η nur teilweise schließt. Das wird hier erreicht nach Abb. 2 durch volle und mit Längsbohrung versehene Stöpsel n1 bzw. n2. In Abb. 2 (Draufsieht) sind z. B. von den zwanzig vorhandenen Löchern fünf mit längsgebohrten Stöpseln n2 in ganz bestimmter Anordnung versehen, alle anderen Löcher sind durch volle Stöpsel m1 verschlossen. Diese fünf das Muster ergebenden Stöpsel μ2 können nun in den verschiedensten Lagen zueinander sitzen, können auch verschieden weite Bohrungen, z. B. 1, 2, 3 mm, l>esitzen und so jedesmal ein anderes Muster ergeben, indem die Windungen und die Stärke der Windungslinien anders ausfallen. Ebenso können z. B. auch sechs, vier, drei, zwei und ein durchbohrter Stöpsel angewendet werden. Um das Versetzen der Stöpsel leicht vornehmen zu können, ist eine öffnung ο im Topf b angebracht und durch Deckel o1 verschlossen. Um mehr Abwechselung in die Stärke der Musterungslinien zu bringen und besonders auch streifen- und bandförmige Muster erzeugen zu können, wird der Boden des Topfes b mit einem Schlitz p (Abb. 3) oder mehreren Schlitzen p (Abb. 4 und 6) versehen, wobei die Schlitze p, p1 durch verschiebbare Einsätze q in den verschiedensten Verhältnissen unterteilt werden können. Auf diese-Weise kann man z. B. ein Band und eine Linie oder zwei Bänder und eine Linie oder ein schmales und ein breites Band sich verschlingen lassen. Man kann nun mit einem Topf nach Abb. 2 und einem nach Abb. 3 oder 4 hintereinander arbeiten und sich Band- und Linienranken durcheinanderschlingen lassen. Es kann ein Topf gleichzeitig längliche und runde'Löcher n bzw. ρ und ρ1 besitzen und die Töpfe anstatt eine Kreis-, eine Oval- oder jede andere Grundrißform haben. Topfböden mit Schlitzen ρ, ρ1 können Abdeckstücke r (Abb. 7) besitzen, die, drehbar angeordnet, gestattet, die Schlitze verschieden zu unterteilen und abzudecken. Der Topfboden c1 ist hier durch einen Überwurfring s am Topf b befestigt, so daß für Herstellung jedes anderen Musters nur je ein anders gelochter Boden c1 einzusetzen ist, aber der Topf h selbst am Platz bleibt. In Abb. 8 ist ein zentral angeordnetes Abdeckstück t gezeigt, das, sich um den Zapfen 11 drehen und die Schlitze p1 und Löcher 11 verschieden abdecken läßt. Führt man den Zapfen// als dünne stehende Welle aus (nicht gezeichnet), die durch das Rohr // und über den Trichter / (Abb. 1) hinaufgeführt wird, so läßt sich das Abdeckstück t ständig langsamer oder schneller immerwährend oder absatzweise drehen, und dadurch ein regelmäßig wechselndes, während des Musterns einstellbares Muster erzielen. Der Trichter)' (Abb. i) ist mit Filtersieb·:· und Oberlauf ΐι' versehen. Patent-A ν Sprüche:
1. \orrichtung zur Herstellung von gemusterten Papieren und Pappen nach dem Verfahren gemäß Patent 388094, dadurch gekennzeichnet, daß zum Auftragen der Musterung geschlossene Mustertöpfe (b,d), die je durch ein mit Trichter (i) versehenes, feststehendes Rohr (Λ) mit dem Musterungsmittel gespeist werden, verwendet werden, die in ihrem Boden (c) mit Löchern (n) oder Schlitzen (ρ, ρ1) oder beiden zum Auslassen des Musterungsmittels versehen sind.
2. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher (»') und die Schlitze (p, p1) durch volle oder durch längsgebohrte Stöpsel (n1 oder ?r) bzw. verschiebbare Einsätze (q) oder durch Abdeckstücke (r) verschlossen, verkleinert oder unterteilt werden.
3. Vorrichtung nach Patentanspruch 2, ito dadurch gekennzeichnet, daß die Einsätze (q) und Abdeckstücke (r bzw. t) verschiebbar bzw. drehbar angeordnet sind oder sich während des Mustern» immerwährend oder absatzweise verschieben oder drehen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEA40272D 1923-07-05 1923-07-05 Vorrichtung zur Herstellung von gemusterten Papieren und Pappen Expired DE396609C (de)

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