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dargestellt. Die Fig. 22 und 23 zeigen in Seitenansicht und Aufriss eine Einrichtung, um die Lampen nacheinander an derselben Stelle der Vorrichtung zum Aufleuchten zu bringen.
Wie aus den Zeichnungen (Fig. 1 bis 5) ersichtlich, enthält die Vorrichtung mit ununterbrochener Bewegung eine Scheibe a aus nichtleitendem Material, die in einer vertikalen Ebene liegt und auf einer Achse al sitzt, welche in den Lagerständern b ruht. Auf der Achse al, welche elektrisch isoliert ist, ist eine Metallrolle c befestigt, welche mittels eines Seiles cl oder dgl. mit der Schnurscheibe einer kleinen Dynamomaschine verbunden ist.
Auf der vorderen Seite der Scheibe a sind Metallfadenlampen e angeordnet (vorzugsweise Wolframlampen). Diese Lampen liegen in gleichen Abständen in einer Kreislinie und ist jede derselben in einer Fassung f montiert, die mittels einer gegen die Fassung isolierten Schraube f' an der Scheibe a befestigt ist. Die beiden Pole der Lampen sind je mit der Fassung f und der Schraube fl leitend verbunden (Fig. 5).
Der Strom wird den so angeordneten Lampen e in nachfolgender Weise zugeführt : Das Ende der Schrauben/*, die zur Befestigung der Fassungen f dienen, sitzt in einem Metallring y, der an der Rückseite der Scheibe a angeordnet ist. Dieser Metallring 9 ist durch ein Metallband h mit einer metallischen Kreisscheibe AI verbunden. die an der Metallrolle c anliegt. Auf letzterer schleift dauernd eine Kontaktbürste i, weiche an einen Pol der Stromquelle angeschlossen ist. Der andere Pol dieser Stromquelle steht mit einer Kontaktbürste j in Verbindung, deren freies Ende in die Kreisbahn reicht, welche die Metallfassungen der Glühlampen beschreiben. Bei Bewegung der Scheibe a wird diese Kontaktbürste nacheinander von allen Fassungen f berührt werden.
Bei der gezeichneten Ausführung sind also die elektrischen Lampen e an einen Pol der
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Die Wirkungsweise des Apparates ist daher ohneweiters verständlich. Wenn die Scheibe, weiche die Lampen e trägt, eine Drehbewegung erhält, so leuchten alle Lampen nacheinander am selben Punkte der Vorrichtung auf, in dem Augenblicke, als sie mit der Kontaktbürbte i in Berührung kommen und verlöschen, sobald sie diese verlassen.
Durch geeignete Anordnung der Metallfadenlampen, welche praktisch genommen, gleichzeitig aufleuchten, kann man, soferne die Scheibe a mit genügender Geschwindigkeit angetrieben wird, eine Beleuchtung erhalten, welche anscheinend von einer einzigen ununterbrochenen Licht-
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Man kann auch die Vorrichtung mit einem Strahleusammler in Verbindung bringen und erlangt hiedurch eine besonders grosse Lichtstärke. In diesem Falle kommt jede der elektrischen Lampen e vor dem Strahlensammler zum Aufleuchten, der den Lampen sehr genähert werden kann, ohne dass eine Erhitzungsgefahr bestehen würde. Bei Anwendung eines einzigen Kondensators leuchten die Lampen e nacheinander auf. Man kann jedoch auch vor jeder Lampe einen Strahlensammler anordnen, welcher dann mit einem zweiten feststehenden Strahlensammler. ähnlich wie früher bei den Reflektoren beschrieben, in Verbindung gebracht werden kann.
Die beschriebene Vorrichtung kann verschiedene Anwendung finden. Insbesondere bet
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falls nacheinander aufleuchten, und zwar an einem Punkte, der genau in der Mitte des Reflektors m bzw. des Behälters ml liegt (Fig. 7). Indem man der Scheibe a nun eine genügende Geschwindigkeit gibt, erhält man ein Licht, welches scheinbar von einer einzigen dauernden Lichtquelle herrührt und durch den Reflektor m zurückgeworfen wird.
Die Vorrichtung mit ununterbrochener Bewegung kann aber auch zur Hervorrufung unterbrochener Lichtwirkungen Verwendung finden, indem man nach Gutdünken die Zahl und die Dauer der Erleuchtungen ändert. In diesem Falle sind die Lampen wohl auch auf einer Kreislinie der Scheibe a, jedoch nur an bestimmten Punkten derselben angeordnet, wie Fig. 8 zeigt. Eine solche Vorrichtung kann aber auch nach Vornahme einiger Abänderungen dazu verwendet werden, die Abgabe von Lichtsignalen in der optischen Telegraphie zu ermöglichen. In diesem Falle können festgelegte Zeichen ähnlich dem Morseschen Alphabet zur Verwendung kommen, indem lange und kurze Lichtintervalle gleich den Punkten und Strichen des Morseschen Alphabetes in geeigneter Kombination in Anwendung gebracht werden. Die Fig. 9 bis 17 zeigen nun eine derartige Vorrichtung.
In diesem Falle trägt die Scheibe zwei Serien elektrischer Lampen, die auf zwei konzentrischen Kreislinien angeordnet sind. Die erste Serie n enthält eine gewisse Anzahl von Lampen, die an einer bestimmten Stelle der Scheibe angeordnet ist und bei ihrem Aufleuchten soviel Licht während einer bestimmten Zeit aussenden, dass sie den Strichen des Morseschen Alphabetes entsprechen. Die zweite Serie enthält eine gegebenenfalls auch mehrere Lampen, welche bei Betätigung weniger Licht aussenden, als die erste Serie, da die Zeit des Aufleuchtens infolge der geringeren Anzahl Lampen als bei der ersten Serie eine kürzere ist. Diese kurzen Lichtzeichen entsprechen daher den Punkten des Morseschen Alphabetes und werden gemäss der anliegenden Zeichnung durch eine einzige Lampe hervorgebracht.
Die Fassungen f der Lampen der Serie n sind angeschlossen an einen Kontakt p und, jene der Serie o an einen Kontakt q. Die Kontakte p und q sind auf der Rückseite der Scheibe u an
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Kontaktbürste j in Verbindung steht und mit den Fassungen f der Lampen in Kontakt kommt. Die Taster t und t'gestatten die Verbindung der Lampen der Serie n entsprechend den Strichen und der Serie o entsprechend den Punkten mit der Stromquelle.
Damit die Zeitdauer der Erleuchtungen nicht von der Willkür des die Vorrichtung Be-
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Enden mit Erweiterungen w2 versehen, um die Fühler der Taster t, l1 leicht n Arbeitsstellung zu bringen und auf d) fs(* Wose ein Aufleuchten der Lampen zu bestimmten Zeitpunkten zu ('rmögHcht'n.
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tâche der Scheibe u gelangt. Wenn ein kurzes Zeichen gegeben werden soll, wird dann der Taster t1 in den Schlitz to1 gedrückt. Die Scheibe ! ist mit Laufrollen 2 ausgestattet.
D) c Vorrichtung kann aber anstatt einer ununterbrochenen Bewegung auch eine absatz- wfisc Bewegung, z. B. mit Hilfe eines Malteserkreuzes, erhalten, so dass jede Lampe während einer kurzen oder längeren Zeit vor einem einzigen Strah ! ensammier stehen bleibt. Dadurch wird die Bildung von Lichtstreifen, infolge des Vorbeigehens der Lampen von einem Rande des Sammlers zumanderenverhindert.
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Man kann aber auch die Vorrichtung derart ausgestalten, dass die Scheibe a eine unregelmässige und unterbrochene Bewegung erhält, wodurch die Beleuchtungsdauer jeder Lampe an jedem Punkte des Aufleuchtens verändert werden-kann. Wie aus der beispielsweisen Darstellung einer solchen Vorrichtung in Fig. 18 und 19 ersichtlich, fehlen hier der Motor und die Scheibe c.
Letztere ist durch ein Sperrad 3 ersetzt, welches auf der Achse al der die Lampen tragenden Scheibe a sitzt. Mit dem Sperrade 3 arbeitet ein Sperrstift 4 zusammen, welcher an einem Metallstücke 5 angelenkt ist, das sich in einer fixen Führung 6 verschieben kann. Dieses Führungs stück 6 trägt einen isolierten Arm 7, der an einem Träger 8 in geeigneter Weise befestigt ist. Das verschiebbare Stück 5 wird durch eine Schraubenfeder 9, die sich einerseits gegen das Führungsstück 6 und andererseits gegen den Druckknopf 10 legt, dauernd nach oben gedrückt.
Auf dem isolierten Arm 7 ist eine Kontaktbürste i2 befestigt, welche mit dem einen Pol der Stromquelle in Verbindung steht. Der andere Pol der Stromquelle ist, wie bei den früheren Ausführungs beispielen an die Kontaktbürste i angeschlossen, welche auf den Fassungen der Glühlampen schleift.
Die Wirkungsweise ist folgende : In der Ausgangsstellung (Fig. 18) befindet sich der Absatz 11 des Knopfes 10 in einem gewissen Abstande vom Kontakte 12, so dass der Stromkreis nicht geschlossen ist und keine Lampe leuchtet. Wenn man nun auf den Knopf 10 drückt, so verschiebt
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um einen Zahn weiterschaltet, wobei die Kontaktbürste j in Berührung mit den Fassungen der Glühlampen kommt. Andererseits wird durch das Niederdrücken des Knopfes 10 auch der Absatz 11 mit dem Kontakt 7. ? in Berührung gebracht, so dass der Strom geschlossen ist und die Lampen bzw. die Lampe, welche mit der Kontaktbürste j in Verbindung steht, zum Aufleuchten gebracht wird.
Durch länger oder kürzer andauernden Druck ist. es also möglich, eine Lampe während einer kürzeren oder längeren Zeitdauer zum Aufleuchten zu bringen. Sobald man den Knopf 10 loslöst, wird er unter dem Drucke der Feder 9 von der Kontaktbürste "2 abgehoben und die Lampe erlischt. Bei jedem Druck auf den Knopf 10 wird also das Schaltrad 3 und su t
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eine neue Glühlampe gebracht, deren Aufleuchten bzw. Erlöschen vom Tasterdruck abbängig ist.
Die Fig. 20 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform der soeben be8dmebenn Vorrichtung. nur fehlt die Kontaktbürste i2 und ist einer der Pole der Stromquelle mit der masse verbunden.
Die Einschaltung bzw. Ausschaltung des Stromes findet in diesem Falle durch einen Stromunter- brecher statt. so dass also je nach der Stellung des Schalthebels die in Stellung befindliche Lampe zum Aufleuchten bzw. Erlöschen gebracht werden kann. Das Schalten der Scheibe a geschieht
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betätigt werden kann.
Man könnte auch mit Vorrichtungen, welche eine ununterbrochene Drehbewegung besitzen, ein unterbrochene Beleuchtung erzielen, indem man den Strom mittels einer geeigneten\\'or- richtung zu gewissen Zeitpunkten unterbricht.
Wetin, jede der elektrischen Lampen e während einer verhältnismässig langen Zeit leuchten soll. ist eine Ausführungsform, wie sie in den Fig. 22 und 23 dargestellt ist, besonders geeignet. Diese Vorrichtung besteht aus einer Metallscheibe 12, welche die Lampen e trägt. Jede diesel
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sitzenden Batteriekontakte 19 kommen nacheinander mit dem Kontaktarm 20 in Berührung, welcher an einen Pol der Stromquelle angeschlossen ist. Die Lampen c lue. daher nacheinander an derselben Stelle des H runes auf, d. h. also, wenn bei entsprechender Drehung des Knopfes 17 der Kontaktarm 20 mit m'm der Batteriekontakte 19 in Berührung kommt.
Solange also der Batteriekontakt 19 mit dem Koutaktarm 20 in Verbindung bleibt, solange wird die Lampe leuchten. Erst nach Weiterdrehen der Scheibe wird die Lampe erlöschen und die nächste erst dann wieder aufleuchten, bis zwischen den beiden Kontakten 19, 20 wieder eine Verbindung besteht. Die Zahl der Lampen ist so gross zu wählen, dass jede derselben von einem Aufleuchten bis zum nächsten sich abkühlen kann. wie bereits wiederholt erwähnt.
Die Lampen können anstaft auf einer Scheibe, auch auf einer Trommel oder auf einem endlosen Bande angeordnet sein. Der die Lampen tragende Ring könnte auch auf der Achse eines
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der Anordnung der Lichtquelle und des optischen Systems und durch Überspannung der Lichtquelle diese intensive Beleuchtung mit sehr wenig Strom erhalten kann, so dass die Stromquelle einfach aus Elementen oder einem Akkumulatoren geringer Stärke bestehen kann. Man erzielt z. B. bei Verwendung von 50 bis 160 Watt, welche für 16 Glühlampen verwendet werden, die im normalen Betriebe 25 bis 80 Kerzen liefern, kaltes Licht von 250 bis 800 Kerzenstärke während mehrerer Stunden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrische Beleuchtungsvorrichtung mit periodischer Unterbrechung des Speisestromes, bei der eine Anzahl Metallfadenglühlampen, insbesondere Wolframglühlampen, auf einer bewegten Scheibe, einer drehbaren Trommel, einem bewegten Ringe oder endlosen Band angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Lampen nacheinander an einer und derselben Stelle im Raume vorzugsweise mit Überspannung zum Aufleuchten gebracht werden, wobei die Anzahl der Lampen so gross gewählt ist, dass der Metallfaden jeder Lampe sich von einem Aufleuchten bis zum nächsten abkühlen kann, zum Zwecke, an einer bestimmten Stelle im Raume ein praktisch kaltes und sehr intensives Licht zu erhalten.