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Gebrauch genommen wird, so sucht sie das Oberleder von Verschiebung nach vorwärts abzuhalten.
Der Anschlag 76 bestimmt die Grösse der Abwärtsbewegung des Trethebels, damit die untere Fläche des Formstückes 10 bündig zum Tisch 6 angehoben wird. Der Arbeiter kann den Trethebel schrittweise herabdrücken, und zwar kann der Trethebel in den Zwischenlagen durch die Zähne der Zahnstange 75 gesperrt, werden. Während des letzten Teiles des Herabdrückens des Trethebels wird das Keilstück 8 80 weit zurückgeschoben, dass die Enden der Spitzkappennaht durch die Zähne 66 vorgerückt werden.
Nachdem das Werkstück einen genügenden Zeitraum unter Spannung gehalten wurde, drückt der Arbeiter den Trethebel weiter herab, um den Randteil 80 des Vorderblattes so zu gestalten, dass er im wesentlichen senkrecht zum Leistenboden steht. Der Randteil hat zu dieser Zeit die in Fig. 3 erläuterte Form und 8011 die in Fig. 4 angedeutete Gestalt erhalten. Zu diesem Zwecke wird das Keilstück 8 durch Herabdrücken des Trethebels weiter zurückgeschoben, damit der Randteil des Oberleders nur so fest erfasst wird, dass er unter beträchtlichem Reibungswiderstand zwischen der Kante des U-förmigen Gliedes 25 und dem Tisch 6 hindurchgezogen werden kann. Hiedurch wird der Randteil gestreckt und ausserdem wird seine Dicke wesentlich
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den Oberlederrand vor dem Einführen in die Zange verbiegen.
Der Randteil des Oberleders wird während des Zurückschiebens des Keilstückes durch die auf den Kopf 2 und den Tisch 6 ein-
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Randteil wird somit zu einem aufgerichteten Flansch gestaltet. der im wesentlichen senkrecht zum Leistenboden steht und ohneweiters in das Maul der das Oberleder anziehenden Zangen eingeführt werden kann.
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reibt. bis sie von Hand aus freigegeben wird. Nach Freigeben des Trethebels führt die Feder 20 und das Eigengewicht des Kopfes 2 die Maschinenteile in die in Fig. 1 dargestellte Lage zurück.
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treten und das Oberleder zusammenschieben, so dass es vor dem Erfassen der Klemmgliedcr in der Querrichtung aufgebaucht wird.
Die Grösse der Aufbauchung kann durch Einstellung der Blocke 82 unabhangig voneinander und mit Bezug auf die Spitzenform bestimmt werden und wird entsprechend der Gestalt, die die Schuhspitze erhalten soll, gewählt.
Damit das Spitzenende des Vorderblattes während der Bewegung der Stange 80 nicht
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ist an einer Stange 88 ein Bund 89 angebracht. Der Bund 89 trägt eine senkrechte Stange 90, auf die der Fersenteil des Oberleders aufgesteckt wird.
In der in Fig. 11 und 12 dargestellten Ausführungsform ist an dem Maschinengestell 102 ein U-förmiges Klemmglied 112 angebracht und der Tisch liegt auf einem Keilstück 114 auf. Die wirksamen Teile der Maschine werden durch eine eine Feder 106 einschliessende Verbindung 10-1 mit einem Trethebel bewegt. Die Gegenform 115 kann durch eine drehbare Zahnstange 116 in gehobener Lage gehalten werden. Die Gegenform 115 besitzt eine Dampfkammer, die durch eine Röhre 120 mit einer Dampfleitung in Verbindung steht. In der Nähe der unteren Kante der Gegenform 115 sind Öffnungen oder Löcher (Fig. 12) angebracht, damit Dampf auf den Oberlederrand strömen kann, während der übrige Teil des Oberleders nur trocken erhitzt wird.
Die Form 110 weist keine durchlöcherten Stellen auf und wird durch eine nicht dargestellte Röhre mit Dampf gespeist. Zweckmässig ist zwischen der Verbindung der Röhre 128 mit der Dampfleitung ein Ventil eingeschaltet, damit der in unwirksamer Lage befindlichen Form nur soviel Dampf zugeführt wird, um Erkalten derselben zu verhindern. Hiedurch wird die Gefahr beseitigt. dass Kondensationswasser auf das Werkstück tropft. Der in dem Hohlraum des U-förmigen
Klemmgliedes befindliche Teil des Oberleders wird von beiden Seiten trocken erhitzt, während der ausserhalb dieses Hohlraumes verbleibende Randteil erhitzt und angefeuchtet wird. Der
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angepasst und über den Leistenboden geschoben werden.
Durch trockenes Erhitzen wird dem im fertiggemachten Schuh sichtbaren Teil des Oberleders eine bleibende Gestalt verliehen. Zweck- mässig verbleibt das Werkstück genügend lange in der Maschine, damit der Randteil weich genug
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durch Dehnen der Ledernarbe in der erforderlichen Weise gestaltet wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Formen des Spitzenteiles von Schuhwerk vor dem tberholen und Aufzwicken. um ihn diejenige Gestalt zu geben, die er am fertiggemachten Schuh haben soll, dadurch gekennzeichnet, dass der Randteil oder Einschlag des Vorderteiles des Oberleders im wesentlichen senkrecht zum Leistenboden abgebogen wird, damit der Randteil diejenige Lage einnimmt, in der er von den Zangen der Cherholmaschine bzw. der Aufzwickmaschine erfasst werden kann.
2. Verfahren zum Formen des Spitzenteiles von Schuhwerk vor dem Überholen und Auf- zwickeln. dadurch gekennzeichnet, dass der Randteil des Spitzenteiles des Oberleders mit feuchter
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