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Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Arbeitszeit-Kontrollapparat, bei welchem anstatt eines besonderen Laufwerkes für die jeweiligen Rückstellungen des Kartentrichters eine durch das Federhaus angetriebene Stufenscheibe den Kartentrichter verstellt.
Gemäss der Erfindung ist nun Die stufenscheibe unmittelbar mit dem Federhaus verbunden und es legt sich die den Kartentrichter tragende Stange mit einem Ansatz unmittelbar an die Kurvenscheibe an, so dass gegenüber den bekannten Arbeitszeit-Kontrollapparaten eine sehr einfache Bauart erzielt wird.
Auf der Zeichnung ist diese Einrichtung in drei Figuren dargestellt, und zwar zeigt :
Fig. 1 eine Vorderansicht gegen den Apparat, z. B. während der Arbeitszeit, vormittags 8 Uhr,
Fig. 2 die Stellung z. B. abends 9 Uhr,
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nachts 12 Uhr, also Austrittszeiten darstellen.
Die Stufenscheibe b weist ferner eine nur während der Nachtzeit wirkende, z. B. in die Zeit von 12 Uhr nachts bis morgens 4 Uhr fallende, schräg ansteigende Kurvenlinie b5 auf, welche den Zweck hat, den Kartentrichter c während der Nachtzeit wieder in diejenige Lage einzustellen, welche beim kommenden Arbeitstag in der ersten Arbeitsperiode von 4 bis 11 Uhr die Eintrittszeiten in der vorderen Rubrik abgibt.
Der Kartentrichter c, mittels dessen in bekannter Weise die verschiedenen Tagesangaben selbsttätig eingestellt werden, ist an einer Führungsstange d in den Platinen e und f geführt und steht durch einen Zapfen g mit einem Hebel 1, der auf der Achse i gelagert ist, in Verbindung.
Dieser Hebel wird von einer an der Platine e befestigten Rückholfeder k beeinflusst, d. h. ständig nach links gezogen. Die Führungsstange d weist einen mit der Gleitrolle l versehenen Anschlag m auf, welcher im Bereiche der Abstufungen bl bis 11'liegt und so die Seitenlage des Trichters c gegenüber den Abstufungen der Stufenscheibe jeweils festlegt, d. h. den durch die Stufen markierten Zeiten, die natürlich dem Betrieb entsprechend ganz verschiedener Länge und Anordnung sein können, anpasst.
Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist folgende :
Die in die Eintrittszeiten fallende Stufe b1 der Stufenscheibe stellt die Zeiten von 4 bis etwa 11 Uhr vormittags dar, d. h. sie veranlasst die rechtsseitige Auslage des Kartentrichters c während der Arbeitszeit und lässt den Trichter in den Bereich der Stufe b2 abschnappen, in welcher nur Austrittszeiten markiert werden.
Da der Weggang der Arbeiter der V orau8sicht nach bis etwa 121/2 Uhr beendet ist und die Annahme vorliegt, dass etwa 12 Uhr 40 Min. der erste Arbeiter wieder in die Fabrik eintritt, so erfolgt bereits 12 Uhr 30 Min. der weitere Abfall des Trichteranschlages tU in die nächste Stufe b3, welche die Eintrittszeiten, die normalen Falles zwischen 12 Uhr 40 Min. und 1 Uhr 15 Min. liegen, sich jedoch ausnahmsweise bis 4 Uhr ausdehnen können, in der dritten Rubrik markieren lässt. Tritt nun der erste Arbeiter etwa 4 Uhr 15 Min. aus der Fabrik aus, so wird infolge des weiteren kurz nach 4 Uhr erfolgenden Abfalles der Trichter auf die vierte Rubrik (Austrittszeiten) eingestellt, in welcher er bis etwa nachts 12 Uhr verbleibt.
Hierauf tritt die Schrägn che b in Tätigkeit 110d stellt den Trichter
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trichters auf die nächste Stufe wird durch die am Hebel h angreifende Rückholfeder k veranlasst, die beim Anheben des Trichters nach rechts, also während der Nachtzeiten gespannt wird.
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