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Einstellen der Anzeigevorrichtung und der das Addierwerk bewegenden Vorrichtungen sowie die Typonräder des Druckwerkes und beim Binwärtsschieben ein Drehen des Addierwerkes um einen dem zu addierenden Wert entsprechenden Betrag bewirkt, bis nach Vollendung des Druckens der Quittung festgehalten wird.
Schliesslich sind gemäss vorliegender Erfindung noch Vorrichtungen vorgesehen, die nach dem teilweisen Antrieb des Addierwerkes und, nachdem die Kontrollvorrichtungen eine Freigabe der gesperrten Teile des Druckwerkes bewirkt haben, dem die Kasse Bedienenden durch Einstellen einer Taste immer noch die Herausgabe der Quittungen zu beeinflussen gestatten. Mit anderen Worten, nachdem die Maschine derart eingestellt worden ist, dass Quittungen herausgegeben werden können, braucht das Druckwerk nicht immer in Betrieb gesetzt zu werden.
Da aber das Addierwerk nach seinem teilweisen Antrieb für gewöhnlich bis nach Beendigung des Druckvorganges an der Vollendung seines Arbeitsganges verhindert wird, muss in diesem Falle dafür gesorgt werden, dass die gesperrten Teile des Addierwerkes freigegeben werden, damit dasselbe auch ohne die Inbetriebsetzung des Druckwerkes seinen Arbeitsgang vollenden kann.
Im nachfolgenden sind diese ein Ausserbetriebsetzen der Sperrvorrichtungen für das Addierwerk bewirkenden Vorrichtungen mit "Vorrichtungen zur wahlweisen Benutzung oder Nichtbenutzung des Druckwerkes"bezeichnet.
Auf den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand veranschaulicht und es ist : Fig. 1 eine Seitenansicht einer Registrierkasse mit einer Quittungsdruckvorrichtung gemäss der Erfindung, Fig. 2 eine Draufsicht auf Fig. 1 mit teilweise weggebrochener Registrierkasse, Fig. 3 eine Seitenansicht der Sondergeschäftstastatur der Registrierkasse und einiger Sperrmechanismcn für das Druckwerk, Fig. 4 eine Vorderansicht der Fig. 3, Fig. 5 ein Vertikalschnitt durch das Quittungsdruckwerk nach der Linie A-A der Fig-2, Fig. 6 eine Ansicht der rechten Seite der Quittungsdruckwerke, die Sperrvorrichtungen in Normallage veranschaulichend, Fig. 7 eine Ansicht einiger in Fig. 6 dargestellter Teile, die Sperrvorrichtungen in der Arbeitsstellung zeigend, Fig. 8 eine im vergrösserten Massstabe gezeichnete Einzelheit eines Teiles der Sperrvorrichtungen, Fig.
9 eine Einzelansicht einiger zum Betätigen des Druckwerkes dienender Teile, Fig. 10 ein Vertikalschnitt durch die Registrierkasse, die Vorrichtungen zum Sperren des Addierwerkes und den unter gewissen Bedingungen zum Kontrollieren der Sperrvorriehtungen dienenden Mechanismus veranschaulichend, Fig. 11 ein Vertikalschnitt durch das Druckwerk nach der Linie B-B der Fig. 2, Fig. 12 ein Schnitt nach der Linie E-E der Fig. 4, Fig. 13 ein Schnitt nach der Linie F-F der Fig. 2, den Quittungsabschneider veranschaulichen, Fig. 14 eine teilweise geschnittene Einzelheit des das Datum und die fortlaufenden Nummern druckenden Zylinders, Fig. 15 eine von links gesehene Endansicht des in Fig. 14 veranschaulichten Zylinders und der das Datum druckenden Räder, Fig. 16 ein Schnitt nach der Linie C-C der Fig. 14, Fig. 17 ein Schnitt nach der Linie D-D der Fig. 14, Fig.
18 eine schaubildliche Darstellung der Kontrollvorrichtungen für den Quittungdrucker, Fig. 19 eine Ansicht einer Quittung,
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miteinander verbunden werden), die Farbenwalzen 10 und 11 für die Druckzylinder, die Quittungsdruckräder 5, den Schlaghammer und Papierabschneider 12 und die Papierführung 13 auf. Die Seitenplatte 2 ist an den Zapfen 14 des Seitenrahmens 15 der Registrierkasse befestigt.
Die die Drucktypen für die Quittungen tragenden Räder 5 sind lose auf der Welle 17 angeordnet und jedes Rad besitzt einen konzentrisch an demselben befestigten Drehling oder Ritzel 16 (Fig. 5). Jeder Drehling kämmt mit einem Zahnradsegmente 19. Alle diese Segmente
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ist an jedem Segment eine Verlängerung 20 angenietet, diese Verlängerungen sind von verschiedener Länge und an ihren äusseren Enden werden in die Registrierkasse hinein sich erstreckende und da selbst an den aufwärtsgerichteten. an den Naben-der gezahnten Segmente 23 vorgesehenen Armen 22 befestigte Streifen 21 geschraubt (siehe Fig. 10).
Die Bestandteile 23 entsprechen den gewöhnlich in Kassen dieser Art vorhandenen Segmenten und sind mit den sich meistens rückwärtserstreckenden, von dem Huptbetätigungshebel 88 (Fig. 10) getragenen Bügel 23a ausgerüstet, welche, sobald die Kassenschublade geöffnet wird, herunterfallen, wobei die Bewegung derselben durch die neidergedrückte Taste 24 irgend einer Serie begrenzt wird. Selbstverständlich wird sowohl für jede Taste, weiche einer bestimmten Münzsorte entspricht, als auch für jede Sondergeschäftstaste ein Typenrad 5 vorgesehen.
Weiter ist es selbstverständlich,
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sprechenden Segment 23 verbunden wird, so dass, wenn irgend ein Segment 23 fällt, das entsprechende Typenrad 5 eine der niedergedrückten Sondergeschäftstaste entsprecuehde Bewegung ausführt.
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Stange schwingt ein mit sich rückwärts zwischen den Tvpenrädpm j erstreckenden Fingern 2'S ausgerüsteter Tintenkissentr ger 27. An einem an dem kurzen Arm 29 des Rahmens 2J an- geordneten Zapfen ist das eine Ende einer sich nach hinten erstreckenden Stange 30 befestigt, deren gegabeltes Ende teilweise die Welle 31 umfasst. Die Welle 31 ruht in den in den Seiten-
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geschnitten ist.
In diese erstreckt sich ein an der Stange 30 vorgesehener Zapfen 3-1, so dass, wenn sich das Rad 32 dreht, der Rahmen 25 nach unten geschwungen und das Tintenkissen 3J unterhalb der Typenräder 5 gebracht wird, in welcher Stellung das Kissen durch den Schlaghammer 12
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auf einer Seite des Rades 50 vorgesehene Daulllennut -19. Das Rad 50 ist konzentrisch mit dem Zylinder 36 angeordnet, wird jedoch durch den sich von demselben in den Seitenrahmen 2 erstreckenden Bolzen-51 am Drehen verhindert.
Die Gestalt der Daumennut 49 ist so gewält, dass der
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gleich einem Zehnte ! einer Umdrehung zu gestatten, worauf der Rahmen zurückschwingt. Die Räder können von Hand in die Nullage gebracht werden. An dem Zylinder 36 kann ebenfalls eine zum Drucken irgend einer anderen Reklame dienende Type befestigt werden. Um die Hülse und Kappe sind dieselben teilweise umgebende, kreisförmige Flanschen vorgesehen, welche in der Nähe der Kanten des Papieres auf dasselbe einen Druck ausüben, wodurch es in bekannter Weise während eines Teiles der Rotation des Zylinders 6 von der Rolle abgezogen wird.
Der hintere, die untere Seite der Quittung bedruckende Zylinder 7 besteht aus einer Hülse, welche sich um eine in den Platten 7 und 2 gelagerte Stange 52 dreht. Auf dieser Hülse können die Typen befestigt werden.
Auf die Typen des vorderen und hinteren Zylinders 6 und 7 wird durch die Druckwalzen und 9 ein Druck ausgeübt. Diese Walzen bestehen aus Stahlhülsen, welche mit vulkanisiertem Kautschuk bekleidet und starr mit den Wellen 53 bzw. 54 verbunden sind.
Die Walze 8 ist an jedem Ende mit einem Daumenrad 55 für einen später zu beschreibenden Zweck ausgerüstet (Fig. 11).
Den an den Zylindern 6 und 7 vorgesehenen Typen wird mittels der Farbenwalzen 10 und 11 Tinte zugefuhrt. Diese Walzen bestehen aus einem auf einem Rohr angeordneten Filzüberzug.
Durch das Rohr erstrecken sich die in den Seitenplatten 1 und 2 gelagerten Stangen 56 und 57.
Die Enden des feststehenden Messerblockes 58 werden von dem Zylinder 6 an den Platten 1 und 2 befestigt und ist der Block derart ausgebildet, dass er ein an demselben befestigtes Stahlmesser 59 aufnehmen kann.
Der Schlaghammer 12 besteht aus zwei durch Querstangen 61, 62, 6. und 64 miteinander verbundenen Seitenstangen 60, deren hinteren Enden an der Stange 57 drehbar gelagert sind (Fig. 13). Die Stange 63 erstreckt sich aufwärts und an ihrer Rückseite sind zwei vorstehende Zapfen 65 vorgesehen, die das gleitende Messer 66 tragen. Das Messer 66 wird vermöge Führungs- stangen 67 mit dem feststehender Messer 59 in Berührung gehalten. An der Vorderseite des Messers 59 ist eine Papierführung 5 ! Ja befestigt, welche ein Aufrollen des Papiers hinter den
Quittungstypenrädern verhindert. Die Querstange 64 ist zwecks Aufnahme eines Filzkìsscns 68 mit einer Ausnehmung versehen.
Das Filzkissen wird von einem dünnen, auf den Enden der einstellbaren Schrauben 7C ruhenden Metallstreifen 69 getragen. Von den Innenseiten der Seitenstangen 60 des Hammers erstrecken sich an Zapfen 71 vorgesehene Rollen in die in der Seitenwand der Räder vorgesehenen Daumennuten 72. Letztere sind so ausgebildet, dass der Hammer 12, wenn sich der Zylinder 8 dreht, zweimal angehoben wird, das erste Mal wird derselbe, wenn das
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Quittung mit der Type in Berührung zu bringen, wobei da Papier vor der letzten Hannner- bewegung in der erforderlichen Weise vorgeschoben worden ist. Bei der ersten Bewegung des Hammers wird das Messer nicht in Berührung mit dem Papier gebracht, bei der zweiten Bewegung wird jedoch die Quittung abgehchnitten.
Der das Datum und die fortlaufenden. Nummern druckende Zylinder 6, der Druckzylinder 7, die Druckwalzen 8 und 9 und die das Daumenrad 32 tragende Welle 31 werden durch den in den Fig. 2 und 6 veranschaulichten Handhebel 73 betätigt. Letzterer ist drehbar an der Hauptwelle . S
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befestigt, an welchem ebenfalls die die unter Federwirkung stehende Klinke 75 tragende Scheibe 74b befestigt ist. Die Klinke 75 kann in die an einem fest mit dem Zapfen 37 verbundenen Ring 76 vorgesehene Nut 76a einfallen. Die Anordnung ist so getroffen, dass eine Abwärtsbewegung des
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dieselben bei der Rückbewegung des Handgriffes in der Ruhelage verbleiben.
Wie bereits oben erwähnt wurde, sind alle diese Teile durch Zahnräder miteinander ver- bunden von diesen sind z. B. die Räder 2W, 201, 262, 203 bzw. 24 in den Figuren dargestellt.
D u r c h d a s A d d i e r w e r k k o n t r o l l i e r t e S p e r r v o r r i c h t u n g e n des
Druckwerkes.
Um normal die Betätigung der Druckvorrichtungen bis nach teilweiser Betätigung des Addierwerkes und ebenfalls um die Bewegung des Addierwerkes während der Betätigung des Druckwerkes zu vermeiden, sind folgende Mittel vorgesehen :
An der Welle 54 der Druckwalze 9 ist, wie aus den Fig. 2,6, 7 und 8 ersichtlich ist, auf der Aussenseite des Seitenrahmens ein Daumenrad 77 befestigt. Ein Hebel 81 ist, wie in den Fig. 2, 6
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genähert und es kann letzterer durch die Feder 81a in Schwingung gesetzt werden, so dass der Zahn 83 aus der Nut des Rades 77 herausgezogen und das Druckwerk mithin freigegeben wird.
Es erhellt, dass dieses Freigeben des Druckwerkes nicht stattfindet, bevor die Schublade der Registrierkasse praktisch vollständig geöffnet ist. Der Grund hiefür wird im nachfolgenden angegeben werden.
Aus der Zeichnung ist ersichtlich, dass das Ende des Hebels 81 und die durch den Daumen 85 gebildete Schutter entsprechend angeschrägte Flächen besitzen, so dass, wenn die Teile in Normalstellung zurückgebracht werden, der Hebel 81 in die Sperrlage zurückschwingen und in diese ! Stellung durch den genannten Daumen gehalten wird. Dies kann jedoch nicht eintreten, bevor
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Nachdem das Addierwerk so weit teilweise betätigt und das Druckwerk freigegeben worden ist, sind zusätzliche, im nachfolgenden beschriebene Mittel vorgesehen, um eine vollständige Betätigung des Addierwerkes zu vermeiden, bis eine vollständige Betätigung des Druckwerkes stattgefunden hat.
Durch die T r a n s a k t i o n k o n t r o l l i e r t e S p e r r v o r r i c h t u n g e n f u r d i e
Druckwerke.
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des Rades 77 hineinerstreckenden Bolzen 79. Der vordere Teil dieser Damennut weist eine wagerechte Schulter < M auf. und wenn sich das Druckwerk in der Normalstellung befindet, kommt der Bolzen 79 der Sperrplatte gerade oberhalb der Schulter 80a zu liegen, wodurch die Welle 54
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so eingestellt werden, dass er für alle auf der Tastatur der Registriekasse verzeichneten Transaktionen Quittungen ausgibt, dass er überhaupt keine Quittungen ausgibt oder dass er nur bei gewissen Transaktionen Quittungen ausgiht. 1. Normal stehen die Betätigung der das Druckwerk freigebenden Vorrichtung und die
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2. Es werden auch Mitte) vorgesehen, um diese durch die Tasten kontrollierte Vorrichtungen vollständig ausser Betätigung zu bringen, so dass die Quittungsdruckvorrichtung ohne Rücksicht
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auch ohne die Betätigung des Druckwerkes seine Bewegung völlig ausführen kann. Diese Vorrichtung soll später als ,,Vorrichtung zur wahlweisen Betätigung" bezeichnet werden. In Verbindung mit diesen Vorrichtungen soll hier bemerkt werden, dass nach teilweiser Betätigung des
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Diese Feststellvorrichtung des Addierwerkes soll im nachfolgenden beschrieben werden.
Normale Stellung.
Die in den Fig. 1, 2, 3 unu 4 veranschaulichte Reihe von Tasten N ist unter dem Namen ., Sondergeshäftstasenreihe" bekannt ; es stellen diese Tasten solche Transaktionen wie"kein Verkauf", ,,Auszahlung", ,,Auslage", ,,à-Konto-Zahlung", ,,Barzahlung" und verschiedene Waren dar. Eine zum Freigeben der niedergedrückten Sondergeschäftstasten dienende Freigabetaste 24a befindet sich ebenfalls in dieser Reihe. Im vorliegenden Falle ist diese Taste die tiefste der Reihen.
Diese Tasten sind von der gewöhnlich bei Kassen dieser Art Verwendung findenden Gattung
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das ihnen entsprechende Segment 23 bilden, wodurch sie die Bewegung der Teile zwecks Andeutens der der niedergedrückten Taste entsprechenden Zeichen an der Registrierkasse und Drucken derselben auf die Quittung bestimmten. Diese Tasten werden durch eine in der Fig. 12 veranschaulichte Sperrplatte 137 in der niedergedrückten Stellung gehalten. Die Platte ist mit mehreren mit den sich seitlich von den Tasten erstreckenden Bolzen 140 in Eingriff kommenden Haken versehen.
Das gleichzeitige Niederdrücken zweier oder mehrerer Tasten wird durch eine zwischen den Tastenrahmen 736 und der Sperrplatte 137 angeordneten Platte 135 verhindert.
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gleichzeitig weit genug in ihre entsprechenden Schlitze eintreten, um von den an der Sperrplatte vorgesehenen Haken zurückgehalten werden zu können. Eine Ausnahme'hievon bildet die irgend eine niedergedrückte Taste der Reihen freigebende Freigabetaste, deren seitlicher Bolzen bei 141 in der Fig. 12 veranschaulicht ist. Indem die Freigabetaste die Sperrplatte anhebt, kann die niedergedrückte Taste unter Wirkung ihrer Feder zurückschnellen. Das Freigeben kann zu jeder Zeit, bevor die die Schublade freigebende Taste 300 niedergedrückt worden ist, geschehen (Fig. 10).
Links neben dem Tastenrahmen 136 befindet sich eine Platte 92, deren Aussenkante konzentrisch zu der Welle 18 ist und von den Stangen 93 und 94 der Registrierkasse getragen wird.
Diese Stangen ragen, wie aus der Fig. 3 ersichtlich ist, durch die an jedem Ende besagter Platte vorgesehenen, geschlitzten Öffnungen. Eine zweite Platte 95 ist starr an der Aussenseite des
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wird von mit Schultern versehenen, durch geschlitzte Öffnungen reichenden Schrauben 96a derart getragen, dass, wie aus der Fig. 1 ersichtlich ist, eine geringe Bewegung in der Laufrichtung stattfinden kann. Diese Platten sind in der Nähe von ihren Umfängen mit Nuten oder langlichen Löchern 96b, 95a bzw. 92a versehen. Die Nuten nehmen wahlweise Kontrollvorrichtungen bestehend
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Tasten in einer Richtung. Diese Stangen 97 führen eine Bewegung in der Längsrichtung aus, deren Betrag durch die Anordnung der an ihren unteren Kanten vorgesehen Ansätze 97a, 97b und 97c bestimmt wird.
Sobald eine dieser Stange soweit einwärtsgeschoben worden ist, wie
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unten gerichteten Druck ausubt, und da letztere an der feststehenden Platte 95 drehbar gelagert ist. wird der Platte 92 eine Abwärtsbewegung zuerteilt. Die Platte 96 wird, wie aus der Fig. 1 ersichtlich ist, durch eine Feder 99 gegen die oberen Teile der entsprechenden Stangen 97 gedrückt, wobei die Feder dazu dient, die Stangen nachgiebig in der eingestellten Lage zu halten. Das untere hnde der Ptatte 9x kommt, wie aus der Fi. 3 ersichtlich, gegen die oberkante
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gelagert ist.
Das untere Ende dieser Klinke liegt normal nur wenig oberhalb des sich seitlich von dem bereits beschriebenen Daumen 85 erstreckenden Ansatze 109, so dass, wenn der Hebel durch das Niederdrücken einer Taste in Schwingung gesetzt wird, die Spitze der Klinke 108 unterhalb des Daumens 109 und der Arm 104 in unmittelbarer Nähe des Bolzens'106 gebracht wird.
Der an dem Rahmen der Registriervorrichtung vorgesehene Zapfen 14, gegen den das obere Ende des Armes 107 stösst, bildet einen Anschlag für den normal durch eine Feder 104a aufwärtsgerichteten Hebel 102. Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist wie folgt :
Vermittelst der Stange 97 kann der die Maschine Bedienende die Transaktionen, bei denen
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der Registriekasse infolge der Schwerkraft fällt, über den oberen Teil der Klinke 108 bewegt und folglich den Hebel 102 noch mehr schwingen wird, wodurch derselbe die Sperrplatte rückwärtsverschiebt und mithin das Druckwerk in oben beschriebener Weise freigibt. Das Druck-
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angegeben wurde, Mitte) vorgesehen, um das Addierwerk bis nach Vollendung der Bewegung des Druckwerkes zu sperren.
Diese Mittel sollen im nachfolgenden beschrieben werden.
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Auf der sich quer zu der Rückseite der Registrierkasse erstreckenden und in den Seitenplatten derselben gelagerten Welle 117 sind zwei Arme 118 und 119 vorgesehen. Ein in der Fig. 6 dargestellter Zapfen 1 ? erstreckt sieh eithch von dem Arm 118 in einen in der bereits früher
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Um die Betätigungsvorrichtungen der Sperrvorrichtung für das Druckwerk in die Ausserdienststellung bringen zu können, sind Mittel vorgesehen, welche das Druckwerk unter allen
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platte 78 nicht bewegt wird, so dass die Schublade der Kasse auch geschlossen werden kann, wenn das Druckwerk nicht betätigt wird.
Eingriffslage der Betätigungsvorrichtungen der Sperrvorrichtung für das Druckwerk.
Es erhellt, dass beim Drehen der Welle 112 nach der entgegengesetzten Richtung die Platte 100 und mit derselben der Hebel 102 abwärts gezogen werden, so dass der vorspringende Arm 104 neben dem Zapfen 106 an der Sperrplatte und die Spitze der Klinke 108 unterhalb des Daumens 109
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Vorrichtung zur wahl weise n Betätigung des Druckwerkes.
Aus der vorhergehenden Beschreibung geht hervor, dass, so oft die Druckwerke bei der ersten Betätigung des Addierwerkes freigegeben werden, besagte Addierwerke automatisch gegen weitere Betätigung solange gesperrt werden, bis die Bewegung der Druckwerke vollendet ist.
Weiter ist aus der obigen Beschreibung zu ersehen, dass, wenn nicht bei jeder Transaktion Quittungen ausgegeben werden sollen, die Druckwerke gesperrt und das Addierwerk ausgelöst bleibt. Mit anderen Worten : Nach der ersten teilweisen Betätigung des Addierwerkes wird das Druckwerk entweder freigegeben und das Addierwerk gesperrt, oder es wird das Druckwerk gesperrt, während ein Sperren des Addierwerkes verhindert wird, d. h. eine der beiden Vorrichtungen ist immer gesperrt. Weiter sind Mittel vorgesehen. vermöge welcher die Druckwerke nach der ersten Betätigung des Addierwerkes, je nach Wunsch des die Maschine Bedienenden betätigt werden können oder nicht. Um dies bewerkstelligen zu können, sind Mittel vorgesehen, welche eine Bewegung der Sperrvorrichtung für das Addierwerk in die Sperrlage verhindern.
Diese wahlweise Vorrichtung ist am deutlichsten in den Fig. 2 und 10 veranschaulicht.
Wie bereits oben beschrieben wurde, trägt die Welle 117 Arme/18 und 119, welche die
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vollständige Betätigung sperren, bis eine Betätigung des Druckwerkes stattgefunden hat. Bei der Betätigung des Druckwerkes bewegt die Sperrplatte 78 die Arme 118 und 119 ans dei- Bewegungsbahn der Stange S7 heraus.
Die Welle 117 trägt ferner einen herabhängenden Arm 125, dessen freies unteres Ende vermittelstdesdurcheinenSchlitz128reichendenBolzens127miteinerStange126verbunden
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) n dieser Stellung gehalten wird. In dieser Lage kann die Welle 117 frei schwingen, so dass die an derselben vorgesehenen Arme die Stange 87 sperren können.
Wird die Stange 726 rückwärts gedrückt, so kommt das vordere Ende des Schlitzes 128 gegen den Bolzen 127 zu liegen. Hiedurch wird ein Schwingen der Weie 117 und der Arme 118 und 119 verhindert, so dass die Stange 87 nicht durch dieselben gesperrt n'irk und ein sofortiges Zurückkehren derselben in die Normallage nicht verhindert wird. Es kann somit der die Kasse Bedienende nach Wunsch entweder die Quittungsdruckvorrichtung betätigen und eine Quittung ausgeben oder das Addienwrk unabhängig von dem Druckwerk und ohne Ausgabe einer Quittung voll betätigen.
Se ! bstverstandlich hat diese wahlweise Vorrichtung absolut keinen Einfluss auf die Ausgabe von Quittungen, welche mit besonderen Transaktionen zusammenhängt, d. h. selbst wenn die wahlweise Vorrichtung zwecke Verhinderung eines Sperrens des Addierwerkes in die Betätigunglage gebracht wird, wird die die Quittungsdruckvorrichtung sperrende Vorrichtung dennoch unter Kontrolle der Stangen 97 sein, so dass das Druckwerk je nach dem Einstellen der Stangen
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um die Platte zwangläufig vorwärtszuschieben, so dass der Bolzen 79 derselben mit Bezug auf die Schulter 80a des Daumenrades 77 in die geeignete Speristellung kommt.
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, streckenden Schrauben 101 angeordnet.
Am hinteren Ende dieser Platte wird ein aufrechtgerichteter Ansatz 402 vorgesehen, welcher in einer Linie mit dem an dem vorderen Ende der
Sperrplatte 78 angeordneten Ansatz 106 liegt. Eine Feder 4C3 hält diese Platte normal in ihrer hintersten Lage. Das vordere Ende der Platte besitzt ebenfalls einen aufwartsgerichteten Ansatz 404, welcher sich in der Bewegungsbahn des an der Welle 112 befestigten Bolzens 405 befindet. Sobald der Hebel 114 in die ,,ausgerückte Stellung" gedreht wird, stösst der Bolzen 405
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Ferner sind Mittel vorgesehen, um am Ende jeder vollständigen Betätigung der Registrierkasse das Zurückbringen dieser Sperrplatte 78 in die Sperrstellung tU gewährleisten. In der Fig. 6 stellt 300 einen bei 501 an dem Rahmen des Addierwerkes drehbar gelagerten Hebel dar, dessen oberes Ende nahe dem hinteren Ende der genannten Sperrplatte liegt. Es erhellt, dass nach dem öffnen der Schublade die Sperrplatte 78 bei ihrer Rückwärtsbewegung in die Freigabestellung , ihren Hebel 500 derart schwingen wird, dass das untere Ende desselben in die Bewegungsbahn der Schublade gebracht wird, wodurch, wenn die Schublade abermals geschlossen wird, dieselbe den Hebel rückwärts in die Normalstellung schwingen wird.
Dieser Hebel bewegt dann auch die Sperrplatte 78 in ihre Sperrstellung zurück, sollte sie inzwischen nicht schon durch die
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Registrierkasse mit voneinander unabhängigen Vorrichtungen zum Antrieb des Quittungdruckwerkes und der mit Sondergeschäftstasten zusammenwirkenden Addiervorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass das Quittungsdruckwerk normal durch zwei voneinander unabhängige Sperrvorrichtungen (78 und 81) festgehalten wird, von denen die eine (81) immer
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Lagen von der in Tätigkeit gesetzten Addiervorrichtung ausgelöst wird, und dass beim Freigeben des Druckwerkes eine gleichzeitige Sperrung der Addiervorrichtung durch zwei in die Bewegungs-
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beeinflusste Arme (118, 119) erfolgt.